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Moto GP 2022


duc dich
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@hawkster Ist nicht Dein Ernst, oder? Was Du alles unbekannterweise wissen tust... 😄

 

@micky Füße stillhalten? Du glaubst daran?

 

@Raschel Würden wir alle ja gerne. Allerdings sind es hier eine Menge Leute Leid, bei jedem Beitrag sofort die empörten "Korrekturen" und "Zurechtweisungen" des selbsternannten Platzhalters und Möchtegern-Alleinexperten als Antwort zu bekommen.

 

Aber Hoffnung stirbt ja bekanntlich als letze, also der x-te Versuch, mal eine Diskussion zu starten, ohne dass man gleich vom Mastermind als "Ahnungslos", "Hater" oder sonst nen Unsinn angemacht wird: MAL den Windschatten zu nutzen, ist normal und macht jeder, in der Tat. Auf der Piste aber zu warten dass der ausgesuchte nächste Konkurrent kommt um sich seine Linie anzuschauen, ist peinlich, unsportlich und einfach nur lachhaft. Dass so ein Verhalten einen 8maligen Weltmeister nicht gerade schmückt, dürfte ja selbstredend sein.

 

Dass der Egomeister auch noch jegliche Kritik daran mit stoischem "Mir-doch-egal" pariert, macht es nicht besser. Wie die Fahrer sich gegenseitig respektieren, hat man beim Crash Mir-Miller gesehen. Diesen Respekt hat Mister Ego durch sein Verhalten die letzen Jahre komplett verloren. Da Kontakt zur Szene nicht nur einem hier vorbehalten ist, gibt es auch genügend klare Aussagen von Fahrern, wie sie mittlerweile zu diesen Eskapaden stehen. Allerdings gibt es auch in der MotoGP Politik, so dass diese leider nur hinter vorgehaltener Hand erfolgen. Noch. Abwarten.

 

Aleix selber macht einen super Job, hat sich den Respekt seiner Kollegen voll verdient und braucht wirklich als allerletztes diesen Nervenkrieg. Warum sich der Strauchelnde unbedingt den Aleix ausgesucht hat für seine Kapriolen, kann ich Dir aber auch nicht sagen. Evtl. sind die anderen gerade zu schnell für ihn, keine Ahnung.

Edited by bergbewohner01
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Ich habe eine geraume Zeit meines Lebens Leistungssport betrieben und kann dir versichern, dass du als Leistungssportler, wenn du Erfolg haben willst (manchmal musst du auch Erfolg haben, weil dein Job auf dem Spiel steht), zu allen Mitteln greifen musst, die nicht verboten sind. Und da die Luft an der Spitze bekanntlich äußerst dünn ist, kommst du ganz schnell in eine Grauzone.

 

Wenn du als Sportler an der Spitze stehst, und das über einen recht langen Zeitraum, kommt das nicht vom Talent, Fleiß oder Glück alleine.  Schau dir Spitzensportler an, alles Egoisten, selbst in Manschaftssportarten (wo dein Vereinskollege, der auf der gleichen Position wie du spielt, dein erster Konkurrent ist).

 

Und dann kommen Zuschauer, Laien, Leute die Null Einblick in die tieferen Zusammenhänge haben und sagen, du bist peinlich, unsportlich und lachhaft.

 

Wie würdest du, als 8 facher Weltmeister, der genau weiß wo der Hase lang läuft, darauf reagieren?

 

Ich behaupte mal, dass Marc Marques darum kämpft an alte Leistungen anzuknüpfen.

 

Man erinnere sich an Leute wie Simoncelli, Senna etc. und deren Verhalten bei der Ausübung ihres Sports sowie daran, wie diese LEute heutige in der Öffentlichkeit gesehen werden.

Edited by rolf4s
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 Mittlerweile ist durchgesickert das diese Saison schon andere Fahrer gewonnen haben, mit anderen Herstellern, bei denen auch der Luftdruck zu niedrig war. 
Das kuriose an der Geschichte ist, dass wenn jemand in Führung liegt und keinen Windschatten hat, der Reifen kühler ist. Nachdem Temperatur und Reifendruck Hand in Hand gehen, kann der Reifendruck unter die erlaubte Grenze von unter 1,9 Bar absinken. Logisch geht es hier nur um plus/minus ein/zwei Zehntel Bar. 
Stefan Bradl hat auch erzählt, dass im Windschatten fahren eine heikle Geschichte ist, da er Reifendruck im Vorderrad ansteigt und sich dadurch die Performance in negative verändern kann. Deshalb sind die alle am unteren Rand des erlaubten Reifendrucks. 

Die momentane Technik um während der Fahrt den Luftdruck zu kontrollieren, ist angeblich nicht manipuliationssicher. Die Hersteller samt Michelin arbeiten an Systemen die wasserdicht sein sollen. 

Im übrigen hat ein KTM-Ingenieur die Daten bezüglich der Reifendrücke geleakt und an Mat Oxley weitergegeben und der hat es an die große Glocke gehängt.

Edited by Powerslide
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Dieses Thema geht gänzlich an mir vorbei, einen so leicht sich verändernden Wert festlegen zu wollen, ohne anscheinend korrekte Messwerte oder Prozeduren vorliegen zu haben - das klappt nicht, zudem ist der Reifendruck ein Sicherheitsfeature. Die Teams und Fahrer sollten da schon selber wissen, was geht und was nicht; mir als Zuschauer ist das, um ehrlich zu sein, egal.

 

Sonst sollen sie sagen, dass im Grid vor dem Start der Luftdruck geprüft wird und am Ende bei den Top3 sowie einer Hand voll zufällig ausgewählter Fahrer und gut ist.

 

Da sollten sie sich lieber um andere Fronten kümmern, bspw. dieses lästige Windschattengesuche und wer den Suzuki Platz übernimmt. Im worst case wird das MotoGP Grid dann ja langsam zum Ducati und KTM Markencup, falls KTM die Plätze übernimmt (ich hoffe ja immer noch inständig auf ein Aprilia Satellitenteam!).

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vor 18 Stunden schrieb Throttle_Jockey:

Dieses Thema geht gänzlich an mir vorbei, einen so leicht sich verändernden Wert festlegen zu wollen, ohne anscheinend korrekte Messwerte oder Prozeduren vorliegen zu haben - das klappt nicht, zudem ist der Reifendruck ein Sicherheitsfeature. Die Teams und Fahrer sollten da schon selber wissen, was geht und was nicht; mir als Zuschauer ist das, um ehrlich zu sein, egal.

 

Sonst sollen sie sagen, dass im Grid vor dem Start der Luftdruck geprüft wird und am Ende bei den Top3 sowie einer Hand voll zufällig ausgewählter Fahrer und gut ist.

 

Da sollten sie sich lieber um andere Fronten kümmern, bspw. dieses lästige Windschattengesuche und wer den Suzuki Platz übernimmt. Im worst case wird das MotoGP Grid dann ja langsam zum Ducati und KTM Markencup, falls KTM die Plätze übernimmt (ich hoffe ja immer noch inständig auf ein Aprilia Satellitenteam!).


Klar ist der Reifendruck ein Sicherheitsaspekt, aber im Falle von Bagnaia reden wir von 1,85 Bar bis 1,89 Bar, die er zu wenig Reifendruck hatte. Also 1/100 bis 5/100 Bar zu wenig. Das ist nichts was die Sicherheit gefährden würde. 

Aufgrund so geringer Unterschreitung des empfohlenen Mindestdrucks von 1,9 Bar, wird das von "Hand messen" auch ein Problem. Denn der Reifendruckprüfer braucht auch ein gewisses Volumen an Luft, was dann im Reifen fehlen würde und den Mindestdruck noch problematischer machen würde einzuhalten. Oder er wird nicht korrekt aufgesetzt auf das Ventil oder nicht korrekt abgezogen. Das ist also nicht 100% die effektivste Lösung, weil immer etwas Luft entweichen kann.

So wie ich es jetzt verstanden habe, versuchen sie einheitlich, zuverlässig kalibrierbare Sensoren zu entwickeln, da anscheinend verschiedene Sensoren verschiedene Werte liefern. 

Was Suzuki betrifft, so wird da so schnell nix entschieden werden, denn Suzuki kann sich nicht auf eigene Faust so einfach aus der MotoGP zurückziehen. Sie haben erst einen neuen Vertrag mit der Dorna bis einschließlich 2026 unterschrieben. Das wird sehr teuer für Suzuki. 

Die Windschattensucherei betreffend könnte man ruck zuck, ohne großen Aufwand einen Riegel vorschieben, in dem man demjenigen, der die 107% Marke überschreitet, seine schnellste persönliche Runde streicht. 
Aber man muß aufpassen, dass nicht alles zu sehr reglementiert wird, nicht dass ein Resultat erst feststeht, wenn ein halber Tag vorbei oder das nächste Training schon gelaufen ist. 

 

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vor 2 Stunden schrieb Powerslide:


Klar ist der Reifendruck ein Sicherheitsaspekt, aber im Falle von Bagnaia reden wir von 1,85 Bar bis 1,89 Bar, die er zu wenig Reifendruck hatte. Also 1/100 bis 5/100 Bar zu wenig. Das ist nichts was die Sicherheit gefährden würde. 

Aufgrund so geringer Unterschreitung des empfohlenen Mindestdrucks von 1,9 Bar, wird das von "Hand messen" auch ein Problem. Denn der Reifendruckprüfer braucht auch ein gewisses Volumen an Luft, was dann im Reifen fehlen würde und den Mindestdruck noch problematischer machen würde einzuhalten. Oder er wird nicht korrekt aufgesetzt auf das Ventil oder nicht korrekt abgezogen.
 

 

Entweder, du bist in der Kommastelle verrutscht oder in der Einheit - meinst du PSI? Naja, die Dorna wird es ja wohl schaffen, ein geeichtes Messinstrument zu benutzen, oder eben zwei oder drei, die nachweislich "gleich falsch" messen und dazu zwei, drei Leute zu schulen, korrekt und gleich den Luftdruck zu messen, sonst gibt es ein Paar auf den Latz gehauen.

 

 

vor 2 Stunden schrieb Powerslide:

Was Suzuki betrifft, so wird da so schnell nix entschieden werden, denn Suzuki kann sich nicht auf eigene Faust so einfach aus der MotoGP zurückziehen. Sie haben erst einen neuen Vertrag mit der Dorna bis einschließlich 2026 unterschrieben. Das wird sehr teuer für Suzuki.

 

Sehe ich anders. Wenn sie nicht mehr fahren wollen, wer soll sie zwingen? Die Vergangenheit hat doch gezeigt, dass die Verträge oftmals nicht das Papier und die Tinte auf ihnen, wert ist. Der Auftritt und die Werbung scheint Suzuki ja egal zu sein, deren aktuelle Kilo/Gixxer habe ich bspw. bisher seltener im TV oder auf der Straße gesehen, als die Panaden.

 

vor 3 Stunden schrieb Powerslide:

Die Windschattensucherei betreffend könnte man ruck zuck, ohne großen Aufwand einen Riegel vorschieben, in dem man demjenigen, der die 107% Marke überschreitet, seine schnellste persönliche Runde streicht. 
Aber man muß aufpassen, dass nicht alles zu sehr reglementiert wird, nicht dass ein Resultat erst feststeht, wenn ein halber Tag vorbei oder das nächste Training schon gelaufen ist. 

 

In der MotoGP wird wohl kaum jemand die 107% nicht schaffen. Das sollte rigoros angesagt werden, wer mehr als eine halbe Runde am Rand umherschleicht oder offensichtlich herumdümpelt und die nächste Eiscremebude sucht, bekommt am Trainingsende 3-5 Sekunden auf seine beste Zeit addiert, bei mehrmaligem Vergehen geht es an das Ende des Grids oder der Start aus der Pit Lane winkt als Gewinn, egal ob es ein Marquez, Dovi, Quartararo oder sonstwer ist.

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Nicht verrutscht, einfach falsch abgeschrieben. Hier kannst es selber lesen:

 

https://de.motorsport.com/motogp/news/kontroverse-um-zu-niedrigen-luftdruck-ducati-reagiert-auf-die-vorwuerfe-22051104/10302850/

 

Gründe für Suzi liest Du hier:

 

https://de.motorsport.com/motogp/news/motogp-ausstieg-zum-saisonende-2022-fix-suzuki-erklaert-die-gruende-22051203/10303071/

 

Das Thema Suzi-Dorna ist auch längst geklärt und abgestimmt, lass Dich überraschen 😉

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vor 22 Stunden schrieb Throttle_Jockey:

 

Entweder, du bist in der Kommastelle verrutscht oder in der Einheit - meinst du PSI? Naja, die Dorna wird es ja wohl schaffen, ein geeichtes Messinstrument zu benutzen, oder eben zwei oder drei, die nachweislich "gleich falsch" messen und dazu zwei, drei Leute zu schulen, korrekt und gleich den Luftdruck zu messen, sonst gibt es ein Paar auf den Latz gehauen.

 

 

 

Sehe ich anders. Wenn sie nicht mehr fahren wollen, wer soll sie zwingen? Die Vergangenheit hat doch gezeigt, dass die Verträge oftmals nicht das Papier und die Tinte auf ihnen, wert ist. Der Auftritt und die Werbung scheint Suzuki ja egal zu sein, deren aktuelle Kilo/Gixxer habe ich bspw. bisher seltener im TV oder auf der Straße gesehen, als die Panaden.

 

In der MotoGP wird wohl kaum jemand die 107% nicht schaffen. Das sollte rigoros angesagt werden, wer mehr als eine halbe Runde am Rand umherschleicht oder offensichtlich herumdümpelt und die nächste Eiscremebude sucht, bekommt am Trainingsende 3-5 Sekunden auf seine beste Zeit addiert, bei mehrmaligem Vergehen geht es an das Ende des Grids oder der Start aus der Pit Lane winkt als Gewinn, egal ob es ein Marquez, Dovi, Quartararo oder sonstwer ist.


Hm, habe mich ein bißchen ungeschickt ausgedrückt. Der empfohlene Mindestdruck liegt bei 1,9 Bar, Pecco lag 0,01 bis 0,05 Bar darunter. Also zwischen 1,85 und 1,89 bar. 
Wie gesagt, wenn man den Luftdruck mechanisch im Grid messen würde, würde er garantiert unter den Richtwert von 1,9 Bar sinken, da der mechanische Luftdruckprüfer auch Luft braucht. Es kann also nur digital erfolgen. Und hierfür müssen Sensoren her, die Einheitlich kalibriert werden. Aber es gibt wie immer und bei allem Toleranzen. 


Die Zeiten, dass Verträge nicht mehr wert wären als das Papier auf dem sie stehen, sind schon lange vorbei. Es kann auch in der MotoGP nicht jeder tun und lassen was er will. Es geht um richtig Geld, TV-Rechte, Prestige und Aussenwirkung. Die Dorna hat Verträge mit den TV-Stationen. Darin verpflichtet sich die Dorna mit ihrem Produkt MotoGP dass so und so viele verschiedene Hersteller, Fahrer und Teams antreten. Jeden Sonntag um 14 Uhr in Europa. 
Ein Hersteller wie Suzuki hat sich vertraglich bis einschließlich 2026 dazu verpflichtet ein Teil der MotoGP zu sein. Jetzt wollen sie aus "wirtschaftlichen Gründen" aussteigen. Das können sie aber laut Vertrag mit der Dorna nicht selbst entscheiden.
Wenn sie der MotoGP fernbleiben, wird sie das teuer, sehr teuer zu stehen kommen. Die Dorna wird Suzuki vor Gericht bringen. Ist auch richtig so. 

Die 107% sind nicht als Qualifikationshürde gedacht, wenn jemand mehr als 7% auf die aktuelle Bestzeit verliert, weil er auf Windschatten wartet, wird ihm seine bisherige schnellste Runde gestrichen. Wer bei einer zb Rundenzeit von 2.00.00 Minuten über 8,4 Sekunden verliert weil er trödelt, verliert seine seine beste bisherige Runde. 
Damit wäre die Trödelei sofort unterbunden. 

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vor 17 Stunden schrieb bergbewohner01:

Nicht verrutscht, einfach falsch abgeschrieben. Hier kannst es selber lesen:

 

https://de.motorsport.com/motogp/news/kontroverse-um-zu-niedrigen-luftdruck-ducati-reagiert-auf-die-vorwuerfe-22051104/10302850/

 

Gründe für Suzi liest Du hier:

 

https://de.motorsport.com/motogp/news/motogp-ausstieg-zum-saisonende-2022-fix-suzuki-erklaert-die-gruende-22051203/10303071/

 

Das Thema Suzi-Dorna ist auch längst geklärt und abgestimmt, lass Dich überraschen 😉


Falsch abgeschrieben? Nicht dein ernst. Im ganzen Text deines Links wird kein einziges Mal erwähnt um welche Werte es ging. 

Tatsächlich? Suzuki und Dorna sind sich einig? Wissen dass die Dorna und Suzuki auch? Hast du dafür auch Beweise?

Edited by Powerslide
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Auch so kann man mit dem Thema "virtuelle Karotte" bzw "Windschatten" umgehen, MM bedankt sich bei FQ herzlich dafür und dieser hat anscheinend MM gerne geholfen! 
Daran ist mal überhaupt nix peinlich. 
Respekt von einem Champ zum anderen!
 

Bildschirmfoto 2022-05-14 um 10.44.56.png

Edited by Powerslide
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Wie bereits gesagt, ein adäquates Prozedere festzulegen, zu welchen Zeiten die Reifen welche Drücke haben müssen, sollte ja wohl möglich sein. So ein wenig wirkt die Thematik wie der Sturm im Wasserglas, gerade bei solch minimal abweichenden Werten (und ja, ich weiss es selbst, dass 0,1-0,2 Bar zwischen Grip und Geeiere entscheiden können :D ).

 

Hm, 8 Sekunden pro Runde.... man müsste sehen, wie viel langsamer die Kollegen denn im Schnitt fahren, wenn sie Ausschau halten. Ggf. wäre da bedeutend weniger Zeit besser angebracht.

 

vor einer Stunde schrieb Powerslide:

Auch so kann man mit dem Thema "virtuelle Karotte" bzw "Windschatten" umgehen, MM bedankt sich bei FQ herzlich dafür und dieser hat anscheinend MM gerne geholfen! 
Daran ist mal überhaupt nix peinlich. 
Respekt von einem Champ zum anderen!
 

Bildschirmfoto 2022-05-14 um 10.44.56.png

 

Oder MM beglückwünscht ihn zur schnellsten Runde - schauen wir mal, wann der erste Hinterradlutscher oder Schleicher, von der Karre gefahren wird wegen seinem Verhalten; dann ist das Geschrei wieder groß, zumindest wäre das Meine persönliche Reaktion, wenn mir jemand selbst auf unserem Hobbylevel permanent jede Veranstaltung oder Training im Weg herumsteht oder meine Position abstaubt.

Einen Fabio "meine Yamaha ist so schlecht, dass ich permanent öffentlich quengel, obwohl ich WM Führender bin" Quartararo würde ich für jede emotionale Geste auf der Strecke nicht als Beispiel heranziehen. Hätte MM ihn überflügelt, sähe es wieder anders aus. :D

Edited by Throttle_Jockey
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Skurril, Suzuki sagt wirtschaftliche Aspekte und zieht Kosten da mit rein. Ich dachte darum ginge es nicht?... 

 

Bzgl mechanischer Luftdruckprüfer und Druckverlust weil er etwas Luft benötigt. Das ist sehr sehr theoretisch, kannst ja mal gldas gesamte Luftvolumen in Reifen und Felge ausrechnen und dann wie viel Volumen es bräuchte um 0,05 bar zu verlieren. Ich bin mir sicher, da kommt raus; passt schon. 

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Man könnte den Luftverlust auch prüfen und in die Kalkulation mit einbeziehen.... aber generell ist der Einwand schon berechtigt. Wenn dein Fahrer ggf. einen Sieg o.ä. aberkannt wird, geht die Haarspalterei los, um am grünen Tisch doch noch zu siegen und da wäre so ein Argument auf dem Erbsenzählerniveau schon vertretbar zu bringen, weil eben nichts ausreichend festgeschrieben ist.

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Den Luftdruckprüfer schief auf das Ventil aufgesetzt, zack passt die Vor-Kalkulation nicht mehr. Ruck zuck fehlt 1/10 Bar. Die Fehlerquelle hierfür ist viel zu hoch, vor allem in der Hektik einer Startaufstellung.
Weiss ich aus eigener Erfahrung, ich habe bei ungefähr 4500 Rennreifen schon den Luftdruck eingestellt. Es muß eine manipulationsfreie, digitale Lösung her mit einheitlicher Kalibrierung. 
Denn da spielen diverse Faktoren mit hinein, wie zb bei welcher Reifen-/Felgentemperatur wird gemessen, scheint die Sonne auf den Reifen oder weht ein kalter Wind und es ist bewölkt... 
So gesehen, müßte man einheitliche Reifenwärmer und Heizzeiten vorschreiben. Das nähme aber ausufernde Zustände an und würde völlig übers Ziel hinausschiessen. 
Zudem sollte man eine bestimmte Toleranz bestimmen, damit derjenige, der ohne Windschatten fahren muß, keinen Nachteil dadurch hat. 

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Na wenn der Bediener es nicht hinbekommt nen Prüfer gescheit aufzusetzen sollte er heimlich ein bisschen üben. 

Alternativ mit Schraubanschluss nehmen... 

 

Aber gut, wenn man wegen 0,01 bar zu weinen beginnt ist Vieles spannend. 

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Wie stellt man denn dann als Mechaniker überhaupt den Luftdruck ordentlich ein, wenn das so ne Hektik und

so viele Fehlerquellen sind?

Meine ich durchaus ernst, die Frage, auch wenn uns "Rolle" sich gleich vermutlich wieder persönlich attackiert fühlt :gy:

Aber irgendwann muß man doch als schnöder Reifenheini entsprechend der erwarteten Rahmenbedingungen für´s Rennen Luft drauf machen und es genau messen, kurz bevor es los geht.

Wird da dann nicht präzise gearbeitet? :denk1:

 

Abgesehen davon finde ich die Regelung tatsächlich auch schwierig. Selbst, wenn alle Fahrer nachweislich denselben

Reifendruck kalt montieren, würde er sich ja im Rennen je nach Fahrweise, Windschatten, Witterungsverhältnissen etc.

unterschiedlich verändern.

 

Interessantes Thema, auch wenn ich mir bewusst bin, gleich wieder als Depp und Ahnungsloser dar zu stehen.

Aber das macht mir nix. :thefinger_red:

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vor 3 Stunden schrieb Powerslide:

Den Luftdruckprüfer schief auf das Ventil aufgesetzt, zack passt die Vor-Kalkulation nicht mehr. Ruck zuck fehlt 1/10 Bar. Die Fehlerquelle hierfür ist viel zu hoch, vor allem in der Hektik einer Startaufstellung.
Weiss ich aus eigener Erfahrung, ich habe bei ungefähr 4500 Rennreifen schon den Luftdruck eingestellt. Es muß eine manipulationsfreie, digitale Lösung her mit einheitlicher Kalibrierung. 
Denn da spielen diverse Faktoren mit hinein, wie zb bei welcher Reifen-/Felgentemperatur wird gemessen, scheint die Sonne auf den Reifen oder weht ein kalter Wind und es ist bewölkt... 
So gesehen, müßte man einheitliche Reifenwärmer und Heizzeiten vorschreiben. Das nähme aber ausufernde Zustände an und würde völlig übers Ziel hinausschiessen. 
Zudem sollte man eine bestimmte Toleranz bestimmen, damit derjenige, der ohne Windschatten fahren muß, keinen Nachteil dadurch hat. 

Das verstehe ich jetzt nicht ganz.

Warum einheitliche Decken und Heizzeiten?

Falls nicht a ders Reglementiert, können die auch auf 200⁰ Heizen wenn sie wollen. (ich weiss das es kein Sinn machen würde)

 

Es ist klar festgelegt wieviel der mindest druck ist.

Also hat man gewisse erfahrungswerte und könnte sich eine gewisse reserve einrechnen.

 

Wenns 1.9 Ist, kann man ja auch 1.9 reinmachen.

 

Es gibt ja auch Digitale Drucksensoren welche Fix an der Felge montiert werden und ausgelesen werden können.

 

Hilft beim befüllen nicht, aber so könnte man auch kontrollieren wieviel luft verlohren geht beim abziehen vom barometer.

 

 

 

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Und jetzt kommt der absolute Knüller an Raumfahrttechnik, man könnte sogar parallel die Lufttemperatur messen und dann kann man interpolieren, wie viel Druck bei welcher Temperatur reell existiert. 

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Scheinbar will man sich den Reifendruck nicht vorschreiben lassen. Nur so lassen sich die vorgetragenen Argumente gegen eine Messung erklären. Beim Sprit wird auch nur die Menge am Start und Ende des Renns reglementiert. Kein Mensch kommt auf die Idee den Spritverbrauch je Runde zu messen und zu reglementieren.

Beim Luftdruck würde eine Messung nach dem Rennen völlig ausreichen. Rechnerisch kann man die auch in Abhängigkeit zur Temperatur setzen. Und alles was so an Messtoleranz und Luftdruckverlusten anfällt, sollte das Team im Vorfeld bedenken wenn sie ihre Reifen befüllen.

 

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vor 12 Stunden schrieb Stolle1989:

Na wenn der Bediener es nicht hinbekommt nen Prüfer gescheit aufzusetzen sollte er heimlich ein bisschen üben. 

Alternativ mit Schraubanschluss nehmen... 

 

Aber gut, wenn man wegen 0,01 bar zu weinen beginnt ist Vieles spannend. 

 

Es geht nicht um den "Bediener" sondern um die von Throttle Jockey angesprochenen 2-3 unabhängigen Kontrolleure, die in der Startaufstellung den Luftdruck checken sollen. Würde so ein Prozedere eingeführt werden, wäre die Fehlerquote sehr hoch, geschult hin oder her. 

Davon abgesehen möchte ich dich mal sehen, wie du an einem Vorderrad mit 355er Bremsscheiben einen Luftdruckprüfer auf das Ventil schraubst, vor allem wenn die Bremsscheiben noch Temperatur von der Runde in die Startaufstellung haben oder die Carbonabdeckungen montiert sind. 

 

vor 12 Stunden schrieb Duc-Schmidti:

Wie stellt man denn dann als Mechaniker überhaupt den Luftdruck ordentlich ein, wenn das so ne Hektik und

so viele Fehlerquellen sind?

Meine ich durchaus ernst, die Frage, auch wenn uns "Rolle" sich gleich vermutlich wieder persönlich attackiert fühlt :gy:

Aber irgendwann muß man doch als schnöder Reifenheini entsprechend der erwarteten Rahmenbedingungen für´s Rennen Luft drauf machen und es genau messen, kurz bevor es los geht.

Wird da dann nicht präzise gearbeitet? :denk1:

 

Abgesehen davon finde ich die Regelung tatsächlich auch schwierig. Selbst, wenn alle Fahrer nachweislich denselben

Reifendruck kalt montieren, würde er sich ja im Rennen je nach Fahrweise, Windschatten, Witterungsverhältnissen etc.

unterschiedlich verändern.

 

Interessantes Thema, auch wenn ich mir bewusst bin, gleich wieder als Depp und Ahnungsloser dar zu stehen.

Aber das macht mir nix. :thefinger_red:


Es geht nicht um den schnöden Reifenheini, der ja offensichtlich seinen Job korrekt macht, aber äußere Einflüsse den Druck unterschreiten lassen. 
Meine Ausführungen beziehen sich auf die von Throttle Jockey ins Spiel gebrachten 2-3 geschulten Kontrolleure, die in der Startaufstellung den Luftdruck prüfen sollen. 
Warum kannst du eigentlich keinen einzigen Kommentar schreiben, ohne persönlich zu werden? Bleib doch einfach mal sachlich, oder was sollen die unsachlichen Befindlichkeiten immer? 
 

vor 10 Stunden schrieb micky:

Das verstehe ich jetzt nicht ganz.

Warum einheitliche Decken und Heizzeiten?

Falls nicht a ders Reglementiert, können die auch auf 200⁰ Heizen wenn sie wollen. (ich weiss das es kein Sinn machen würde)

 

Es ist klar festgelegt wieviel der mindest druck ist.

Also hat man gewisse erfahrungswerte und könnte sich eine gewisse reserve einrechnen.

 

Wenns 1.9 Ist, kann man ja auch 1.9 reinmachen.

 

Es gibt ja auch Digitale Drucksensoren welche Fix an der Felge montiert werden und ausgelesen werden können.

 

Hilft beim befüllen nicht, aber so könnte man auch kontrollieren wieviel luft verlohren geht beim abziehen vom barometer.

 

 

 


Unterschiedliche Reifenwärmer und unterschiedliche Heizzeiten ergeben unterschiedliche Reifendrücke. Manche Teams haben geschlossene Schränke in denen sie ihre Reifen aufheizen. Wer sowas nicht hat, wird mit Sicherheit anders an das Thema Reifendruck herangehen müssen. Also müsste man weitergedacht diesbezüglich alles vereinheitlichen. 

Deine angesprochenen digitalen Drucksensoren sind längst in Betrieb, daher weiß man ja auch welche Drücke im Rennen in jeder Runde vorhanden waren. Von jedem einzelnen Motorrad, vorne und hinten. Das Problem ist nur, dass sie jeder anders Kalibrieren, bzw die gemessenen Werte noch nachträglich verändern kann. 
Hier muß ein einheitliches, schusssicheres System her. Daran arbeiten sie längst. 
 

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Naja sollen Sie halt auch die Lufttemperatur messen und schon ist es einfach den reellen Druck bei einer definierten Temperatur zu bestimmen, ein Hexenwerk ist das nicht. 

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