Für die Freunde des alten Handwerks.
Auftrag in alter Firma, 32 verschieden große, 120Jahre alte Keller Fenstergitter aus einer seit Jahrzehnten leerstehenden Villa reparieren.
Die Dinger waren fast alle Verbogen und in Einzelteile zerfallen, weil die beauftragte Firma zum Ausbau der Fenstergitter ihren Mitarbeitern nicht verständlich machen konnte, das die Gitter anschliessend wieder eingebaut werden müssen.
Also haben se die Dinger mit nem Radlader aus der Wand gerissen.
So wurde mir das jedenfalls gesagt.
Das Interessante an den Dingern ist die Art der Verbindung von den Einzelteilen.
Nix geschweißt, nix gelötet, nix geschraubt.
Die Ringe wurden mit Eisenresten verstiftet damit die in Position bleiben und Anschliessend wurde die Klammer herum geschmiedet.
Um die Klammer an den Horizontalen Mauerhaken zu bilden, wurde das Eisen zur Hälfte gespalten.
Die "Löcher" für die Stifte sind reingeschmiedet,nicht gebohrt.
Die Vertikalen Zierspitzen und die Ringe sind zur Hälfte Ausgeklinkt und lediglich mit einander verstemmt
Die Verbindung von Hespeneisen zu Füllstäben, Flächenbündig verstiftet, "Nieten" kann man das eigentlich nicht nennen
Der Vorteil dieser Art etwas miteinder zu verbinden ist, daß es halt nicht richtig Stabil ist, und dadurch kann man beim Einbau in nicht immer Rechtwinkligen Mauerausschnitten das Gitter ein bissi anpassen und in der Diagonalen Verschieben.
Für den Fall das das irgend jemanden Interressiert.
Mehr Bilder darf ich da Leider nicht von zeigen.