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Duc-Schmidti

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  1. Hallo JJ, die Düsen habe ich noch von der ST2 hier und kann sie Dir ausleihen. Gerne sende ich sie Dir gegen Portoerstattung zu oder Du holst sie ab in 58091 Hagen, NRW. Hab auch noch die komplette ST2-Einspritzbrücke, wenn Dir das weiter hilft. Alles Weitere gerne per PN. Viele Grüße, Armin
  2. Hm, was die Werte des Spiels angehen, habe ich mich am Werkstatthandbuch für die 1098 orientiert. Dort wird 0,035÷0,048 mm als Sollwert angegeben, 0,065 mm als Grenzwert. Daher meine ich, mit 0,038 ganz gut dabei zu sein. Laut Stein-Dinse Seite haben die blauen Lagerschalen eine Dicke von 1,48 mm, die gelben 1,49 mm. https://www.stein-dinse.biz/product_info.php?products_id=56520 https://www.stein-dinse.biz/product_info.php?products_id=52657 Demnach würde sich das Spiel bei Verwendung einer oder gar zweier gelben Schalen doch noch weiter verringern. Oder verstehe ich da etwas falsch? Mit dem originalen Werkstatthandbuch scheint das ohnehin so eine Sache zu sein... Ich schaue parallel auch immer in das 998 Werkstatthandbuch und habe da schon die eine oder andere Abweichung zum 1098 gefunden. Teilweise sind dort z.B. unterschiedliche Drehmomentangaben für dieselben Schrauben. Diesen Satz im 1098-WHB zum Thema Seitenspiel der Getriebewellen halte ich z.B. für einfach FALSCH: Unter Berücksichtigung, dass ein Axialspiel von 0÷0,15 mm erreicht werden soll, nehmen wir den optimalen Mittelwert von 0,15 mm Der optimale Mittelwert wäre doch dann 0,075 mm. Aber das soll hier nicht die Frage sein, nur ein Beispiel.
  3. Guten Abend, ganz großes Dankeschön an Konrad sowie Sabine vom Duc-Store für die Teile! Langsam geht es voran, die Lager sind an ihrem Platz im Motorgehäuse: Während eines "Zwischentiefs" hatte ich mich eigentlich entschieden, Pleuel und Kurbelwelle zusammen zu lassen. Wasser und Schlamm konnten ja eigentlich dort nicht hin gelangt sein, da der Motor und die Ölpumpe ja nicht gedreht wurden. Andreas aka "Desmostümper" riet mir aber bei einem Spontanbesuch, das Motorrad nun komplett, vernünftig und ordentlich aufzubauen. Also alle Dinge zu prüfen und ggfs. zu tauschen, auch wenn ich da keinen Bock drauf habe. Einmal alles eben. Bin dankbar für den Ratschlag und heute froh, die Pleuel demontiert zu haben. Schlamm war dort zwar wirklich nicht, aber die Lagerschalen haben tiefe Riefen: Die genaue Ursache kenne ich zwar nicht, aber beim Herausdrehen eines Kurbelwellenstopfens zeigte sich dieser lange Span am Gewinde: Ggfs. ist ein Stück davon zu den Lagerschalen gewandert. Das war dann quasi ab Werk. Gut also, mal nachgeschaut zu haben! Die nächste Herausforderung war nun die Bestimmung der passenden Lagerschalen. Auf den Pleueln war jeweils die Klassifizierung "B" eingeprägt. Auf der Kurbelwelle war aber nichts zu finden. Auch die Farbe der original verbauten Lagerschalen war nicht mehr zu erkennen. Über das Handbuch konnte ich nach dem Ausschlußprinzip zumindest schlussfolgern, daß ich bei Pleueln Klasse "B" nur die Kombi Blau-Blau oder Blau-Gelb für die Lagerschalen benötigen würde. Zwei neue, blaue Lagerschalen hatte ich glücklicherweise noch rumliegen. Diese also montiert, mit Plastigage gemessen und prima im Toleranzbereich: Somit benötige ich also jeweisl Blau-Blau. Na toll, die Gelben kosten 15 Eur, die Blauen 35 - pro Stück. War ja klar, daß ich die Blauen brauche Die Kurbelwelle selbst ist noch in sehr gutem Zustand. Der Zusammenbau muß jetzt warten, bis die bestellten Teile da sind. Zeit also, sich den Köpfen zu widmen, die ich gemäß Desmostümper-Weisung auch komplett zerlege und alles ordendlich wieder zusammen baue. So sahen sie nach der ersten "gründlichen" Waschaktion aus. Also die Ventile mit Spannzangen in die kleine Fräse gespannt und mit Messingbürste und Schleif-Vlies sauber gemacht: Eine "Vorwäsche" im Ultraschallbad mit Wasser und Spüli brachte wenig bis keinen Erfolg. Gibt es da eigentlich was effektiveres? Nein, ich meine jetzt nicht eine höhere Spindeldrehzahl 😉 Irgendwelche Chemie oder was besseres als Bürste und Vlies? Naja, hat gedauert, das Ergebnis lässt sich aber sehen: Morgen kommen die Ventile des zweiten Kopfes dran. Mechanisch sieht aber nach den ca. 25.000 km alles soweit ok aus in meiner 1098. Allerdings reift in mir die Erkenntnis, daß wirlich alle Lager, also auch Rad-, Lenkkopf- und Schwingenlager penibel geprüft und ggfs. ausgetauscht werden müssen. Wirtschaftlich daher durchaus ein Totalschaden, wenn man es nicht selbst macht. By the way: Gibt es irgendwelche sinnvollen Verbesserungen, die man einem 1098 Serien-Motor für den Landstraßenbetrieb bei so einer Revision angedeihen lassen sollte, wenn man gerade dabei ist? Da würde ich mich über Vorschläge freuen. Damit meine ich jetzt nicht HC-Bigbore-Kits oder größere Ventile, etc. sondern Serienteile, die man selbst nacharbeiten kann bzw. sollte.
  4. Bin dieses Mal nur zum zuschauen und unterstützen dabei.
  5. Bedeutet das etwa, daß die Geschichte mit dem "Fenster öffnen" erstunken und erlogen war?
  6. Hallo Konrad, vielen Dank! Die Teile würde ich gerne nehmen. Ich komme zwar selbst nicht nach Assen, aber vielleicht könntest Du sie dort dem Uli mitgeben. Den Rest habe ich Dir per Mail geschrieben. Viele Grüße, Armin
  7. Hallo zusammen, nun benötige ich mal wieder Euer Schwarmwissen zur Beurteilung meiner Idee... Letzte Woche habe ich die Kurbelwellenlager bekommen. Leider von mir wegen des Teilenummern-Hin-und-Hers falsch bestellt. Naja, auch nicht direkt falsch bestellt. Da gab es wohl bei Ducati verschiedene Varianten. Die älteren Modelle hatten die KW-Lager in separaten Buchsen. Das fand ich auch grundsätzlich besser. Bei der 1098, zumindest bei meiner, wurden dann andere Lager verbaut, die ohne Buchse direkt in das Alu-Gehäuse eingesetzt werden. Und diese Lager hätte ich nun gebraucht. Hier mal ein Bild des Aufbaus: Nun habe ich aber die "älteren" Lager bestellt und bekommen, jedoch nicht die Buchsen, da diese bei mir ja nicht vorhanden waren. Ich müsste nun entweder die anderen Lager bestellen (ca. 200 Eur), oder die Buchsen (ca. 200 Eur). Beides ist momentan aber wohl nicht sofort lieferbar. Nun kam mir die Idee, aus der alten, originalen Lagerschale, die ja in das Gehäuse passt, eine passende Buchse für das vorhandene, kleinere Lager zu fertigen. Eine Drehmaschine ist ja vorhanden. Ist das grundsätzlich möglich? Ich habe keinerlei Ahnung, wie die Beschaffenheit so einer originalen Lagerbuchse ist. Ist die durchgeärtet? Ist die Kugellauffläche verchromt? Könnte man das einfach innen ausdrehen? Falls ja, auf welches Maß? Oder bekäme man die Bohrung eh nicht vernünftig zentriert? Könnte man eine gebrauchte, einmal ausgebaute Lagerschale überhaupt wieder fest genug in das Gehäuse setzen, um sie an ihrem alten Platz nochmals zu verwenden? Benötige ich zur Bearbeitung auf der Drehmaschine spezielles Werkzeug, weil das Material besonders zäh ist? Schwachsinnsidee? Bitte sagt mal Eure Meinung. Vielen Dank!
  8. Ich habe nirgends geschrieben, daß der Umbau der Federbeinaufnahme nicht geht.
  9. Hab mir das Angebot gerade mal angeschaut. Wie Lennart schon schrieb, unterscheiden sich zwischen 916-Baureihe und der 999/1098 die Aufnahmen der Federbeinanlenkung am Rahmen. So wie es ausschaut, ist das eher ein 999 Rahmen und sollte zur 999 Schwinge und deren Federbein passen. Also das, was Du ggfs. vor hast. Für eine 916 Schwinge müsste die Aufnahme am Rahmen geändert werden. Und zwar mit größerem Aufwand. Für eine 1098 meines Erachtens auch, da die Höhe zwar passt, die Flucht des Federbeins aber nicht. Das ließe sich aber auch durch Änderung der Wippe hin bekommen. Aber ok, Du würdest ja vermutlich eine dann passende 999 Schwinge samt Federbein und Umlenkung einbauen, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Offenbar wurde der Lenkeranschlag entfernt. Da würde ich den Grund hinterfragen. Unfall? Interessant fände ich noch die Lenkkopfgeometrie. Ist die anders als 999 Serie? Falls nicht, bliebe ja nur noch der Werkstoff Alu und die (handgefertigte?) Kleinserie als Unterschied zur Serie. Gibt´s einen Brief/Dokumente dazu? Vermutlich nein, sonst hätte der Verkäufer das sicher erwähnt. Naja, dann bliebe am Ende noch der Preis, der vielleicht für Liebhaber und unter dem Aspekt der Fertigungskosten noch zu rechtfertigen wäre, für MICH aber sonst keine praktische Rechtfertigung hätte. Daraus ein zulassungsfähiges Straßenmotorrad zu bauen, dürfte schwierig bis unmöglich werden. Für eine Rennsemmel wäre mir der Preis zu hoch und höchstens eine andere Geometrie vielleicht noch ein Lockruf. Die Gewichtsersparnis gegenüber einem Serienrahmen ließe sich auch anders realisieren. Rahmenumbau a la Demon mit Alu-Traverse und/oder gleich ein leichterer und günstigerer 848/1098/1198 Rahmen.
  10. Deine Bremsflüssigkeit ist doch schon längst aufgefüllt. Deutlich erkennbar an der gelben Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter. Ach, übrigens... es ist Spargelzeit. Laß den Deckel also lieber zu!
  11. WIR schon, aber Raoul ist doch ÖSTERREICHER! 😄 Jaja, sorry, ich weiß, der war jetzt kontraproduktiv zu Deinem Einwand, aber juckte halt in den Fingern. Nicht alles so ernst nehmen 😉
  12. Wie stellt man denn dann als Mechaniker überhaupt den Luftdruck ordentlich ein, wenn das so ne Hektik und so viele Fehlerquellen sind? Meine ich durchaus ernst, die Frage, auch wenn uns "Rolle" sich gleich vermutlich wieder persönlich attackiert fühlt Aber irgendwann muß man doch als schnöder Reifenheini entsprechend der erwarteten Rahmenbedingungen für´s Rennen Luft drauf machen und es genau messen, kurz bevor es los geht. Wird da dann nicht präzise gearbeitet? Abgesehen davon finde ich die Regelung tatsächlich auch schwierig. Selbst, wenn alle Fahrer nachweislich denselben Reifendruck kalt montieren, würde er sich ja im Rennen je nach Fahrweise, Windschatten, Witterungsverhältnissen etc. unterschiedlich verändern. Interessantes Thema, auch wenn ich mir bewusst bin, gleich wieder als Depp und Ahnungsloser dar zu stehen. Aber das macht mir nix.
  13. Hab´s mir in der Theorie ja auch gedacht, aber ist das in der Praxis wirklich so bzw. wirklich auch messbar?
  14. Klingt vielleicht erstmal wie ein Scherz, aber die Frage ist durchaus ernst gemeint: Hat so ein aufgequollener Tank dann eigentlich mehr Volumen? Also passt mehr Sprit rein? Hat das mal jemand ausprobiert?
  15. Eieiei, das gibt morgen in der ersten Unterrichtsstunde ab 7 Uhr wieder ne Ansage hier...
  16. Alter! Sach ma! Hast Du ne Macke? 😞 Wie zufrieden bist Du denn? Hätte nicht gedacht, daß die Oberfläche so homogen wird bei den Schmiedeteilen. War der auf den Bildern matt wirkende Farbton gewünscht, oder "ist das eben so"? Nicht falsch aufnehmen: Ich will´s keinesfalls schlecht reden, sondern nur verstehen, falls ich auch mal was eloxieren lasse.
  17. Pah! Lächerlich! Ich war mal auf einer 1:31er Runde unterwegs, da hatte ich beim Anbremsen einer Kurve BEIDE Füsse von den Rasten UND BEIDE Hände vom Lenker!
  18. Über die Show-Einlagen mit "Bein-runter" amüsiere ich mich auch jedes Mal! Aber vertu´ Dich nicht - da sind einige richtig schnelle Leute unterwegs! Die Sache mit der Endurance-Regel sehe ich allerdings anders. Mich hat diese Regel damals überhaupt erst dazu bewegt, sowas mal mit zu machen. Jeder fährt nur sein eigenes Moped kaputt, also schonmal kein Streit. Und da geht einiges kaputt, glaub mir! Dabei lernt man aber fahrerisch richtig viel, weil man sich die Kraft über eine lange Distanz einteilen muß. Meines Erachtens kommt man dabei als Fahrer wirklich weiter. Meines Wissens gibt (gab es zumindest früher) bei Artmotor aber stets auch eine Klasse bzw. Wertung, in der die Fahrer mit nur einem Motorrad fahren. Die war aber meist eher dünn besetzt. Wenn es das heute nicht mehr gibt, dann liegt es wohl an der Anzahl der Interessenten, nicht am Veranstalter. Fahr doch einfach da mal mit 😉 Allen die dort waren: Herzlichen Glückwunsch und ich hoffe, Ihr hattet viel Spaß!
  19. Wenn jeder weiß, was gemeint ist, sind also doch nicht alle ahnungslose Deppen hier... Der Thread nimmt ja eine interessante Wendung! 😄
  20. Hallo Ductal, eine gute Idee, das Thema hier in einem eigenen Thread zu thematisieren. Ich schreibe immer ungerne etwas, wenn ich es selbst nicht genau weiß bzw. nur "gehört" habe, aber auch mir wurde die neuere Software bei der Abstimmung meines Sleipnir-Motors ans Herz gelegt. Als Basis haben wir damals das Mapping der Multistrada mit DP-Nockenwellen genommen. Ich habe noch eine Aussage im Kopf, daß das neuere Mapping u.a. bei kalten Temperaturen besser funktioniert, weil dafür ein (zweites?) Basismapping vorhanden und auch die Auflösung der Tabelle feiner sei. Allerdings stand damals bei mir auch noch ein Ignijet als Alternative zur Debatte. Vielleicht bringe ich da jetzt etwas durcheinander. Was ich aber definitiv beitragen kann ist eine Quelle der Software: https://tuneecu.net/Ducati_Tune_list.html Die kannst Du über die Tuneecu Seite herunterladen und damit auch auf das Steuergerät schreiben. Angepasst wurde das Mapping dann auf dem Prüfstand mittels Rexxer. Mein Steuergerät ist dabei ursprünglich eines aus einer 749. Vielleicht kann man einfach mal über Tuneecu die beiden Maps vergleichen und findet dann einige Unterschiede?!? Viele Grüße, Armin
  21. Kenne die 1199 zwar auch nicht, aber was macht denn die Wegfahrsperre nach so langer Zeit und teilweise ohne Strom?
  22. Interessante Info, das mit dem Verbinden der beiden Massepins! Hatte ich auch noch nicht gehört. Demnach können es eigentlich nur die Pins 20 / 29 oder 34 / 35 auf der "Engine"-Seite sein, oder?! Die Skizze habe ich aus der Ignijet-Doku, aber die Pinbelegung müsste ja identisch zu Magneti Marelli sein, da es ja Plug & Play ausgetauscht wird.
  23. Hallo Marco, wäre nett, wenn Du mal Bilder vom Innenleben einstellen würdest. Ich fände das interessant, vielleicht auch einige andere hier. Vielen Dank!
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