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Potentielle Bremsprobleme die zu Totalausfall führen können


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Ich wollte eigentlich meine Bremsleitungen mit so praktischen Schnellverschluessen versehen um die Zangen leichter zur Reinigung abnehmen zu koennen.

 

Irgendwie haeufen sich im Rennsport aber Unfaelle mit Bremsversagen und meines Erachtens koennen nur Probleme mit ebendiesen Schnellverschluessen daran schuld sein. (mir faellt nicht ein, warum eine so simple Sache wie eine hydraulische Bremsanlage sonst nicht funktionieren koennte)

 

Jetzt bekomm ich ein wenig Bedenken, wenn sogar WM Mechaniker oder kleine Roadracer Profis (wie bei Horst Saiger) damit immer wieder in Fluechtigkeitsfehler tappen, was passiert dann erst wenn ich sowas benutze?

 

Auf der anderen Seite stehen dem natuerlich tausende Renn-KM von Rennfahrern OHNE solcher Bremsprobleme gegenueber.

 

Was denken die PT Rennfahrerkollegen dazu so?

 

Raoul

Edited by RaoulD
Konrad war unzufrieden
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Ciao Raoul !

Also zweien meiner Bekannten ( in den letzten 15 bis 20 Jahren ) sind die Verbindung der Bremsleitung zu den Anschlußstücken vor der Zange ( keine Ahnung, wie das auf technisch heißt ) gelöst. Den Fahrern ist zwar "nix" passiert. Aber passiert ist eben doch etwas.

Und da NOCH eine Verbindungsstelle einzubauen ( die wir ja aus Wettbewerbs-Zeit-Gründen als Amateure nicht brauchen ) ...i waaß net...

Technisch aber halt attraktiv, keine Frage.

Grüße,

Robert

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Unnötiges Mehrgewicht, also weglassen und herkömmliche, fest verschraubte Leitungen verbauen.

Sowas macht nur bei Langstreckenrennern ernsthaft Sinn. (Ich gehe jetzt mal vom Hobbyracer aus).

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Mir geht es dabei ja nicht um einen Zeitgewinn sondern eigentlich nur um eine Umschiffung des unwürdigenden Herumwurschtelns am Boden beim putzen der Bremszangen oder das lästige Herumbaumeln derselben beim Radwechsel

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Also ich find die Teile einfach nur klasse und habe sie verbaut, da sie das Arbeiten (Wartung) an den Bremszangen erheblich erleichtern. Und das Öffnen und Schließen der Schnellverschlüsse funktioniert problemlos und alles ist bisher dicht, sollte auch so bleiben.

 

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Gruß

Uli

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Am 3.8.2020 um 17:35 schrieb RaoulD:

Ich wollte eigentlich meine Bremsleitungen mit so praktischen Schnellverschluessen versehen um die Zangen leichter zur Reinigung abnehmen zu koennen.

 

Irgendwie haeufen sich im Rennsport aber Unfaelle mit Bremsversagen und meines Erachtens koennen nur Probleme mit ebendiesen Schnellverschluessen daran schuld sein. (mir faellt nicht ein, warum eine so simple Sache wie eine hydraulische Bremsanlage sonst nicht funktionieren koennte)

 

Jetzt bekomm ich ein wenig Bedenken, wenn sogar WM Mechaniker oder kleine Roadracer Profis (wie bei Horst Saiger) damit immer wieder in Fluechtigkeitsfehler tappen, was passiert dann erst wenn ich sowas benutze?

 

Auf der anderen Seite stehen dem natuerlich tausende Renn-KM von Rennfahrern OHNE solcher Bremsprobleme gegenueber.

 

Was denken die PT Rennfahrerkollegen dazu so?

 

Raoul

 

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Sind das nun Fakten zum letzten Superbike Wochenende oder reine Vermutungen?

Das wäre in meinen Augen wichtig klarzustellen, auch wegen den Herstellern von Schnellverschlüssen um diese nicht in ein falsches Licht zu stellen. Mir sind jedenfalls bisher keine relevanten Hinweise in der Presse aufgefallen. 

Bitte um Aufklärung 

Gruß Konrad 

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Wie ich schon schrub ist das meine persönliche Vermutung, aber mir fiele bei einem so simplen System wie einer Bremshydraulik kein anderer vernünftiger Grund für einen Totalausfall ein.

 

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Also beim Saiger am RBR vor kurzem war wohl das Problem das selbe wie bei Niccolo Canepa vor einem Jahr am RBR.

 

Ich habe dort mit einem Mechaniker von YART länger Diskutiert. Sie haben ein Problem mit der Bremse bei übermässiger Belastung. Leider sind die vom Team nicht bereit eine weitere Meinung zu verstehen, begreifen und zu testen und sich begeitert zu freuen das dass Problem nun weg ist.

 

Canepa konnte 3 Rundem Fahren und die Bremse war weich und konnte bis zum Grif gezogen werden.

Der Mechaniker dort hat die meiste Zeit damit verbracht sich am Kopf zu Kratzen und die schuld bei Canepa zu suchen.

Seine Worte " Der würde besser etwas schneller Fahren als immer nur zu Bremsen, klar werden die Bremsen zu Heiss"

 

Aber an dem Motorrad waren keine Schnellverschlüsse.

Da Liegt das Problem wo anders.

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Yart hat aber gesagt, dass Horst andere Scheiben und andere Beläge verbaut hatte, als sie von Yart verwendet werden.

 

 

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Am ‎05‎.‎08‎.‎2020 um 22:59 schrieb RaoulD:

Wie ich schon schrub ist das meine persönliche Vermutung, aber mir fiele bei einem so simplen System wie einer Bremshydraulik kein anderer vernünftiger Grund für einen Totalausfall ein.

 

Mit Verlaub, Raoul, nimm das bitte nicht persönlich, aber diese Aussage ist mal kompletter Unsinn.

 

Mit persönlichen Vermutungen gegen Bauteile kommen wir nicht weiter, da zählen nur Fakten.

Und es gibt mindestens einen "vernünftigen Grund" für den Totalausfall einer Bremse: Montagefehler, falsche oder "alte" oder zu wenig Bremsflüssigkeit, defekte oder verschlissene Beläge, Überhitzung, falsche Reibpaarung zwischen Belägen und Scheiben, verschlissene Scheiben, Undichtigkeiten an der Bremspumpe oder am Sattel usw. usf.

 

Ich nutze keine Schnellverschlüsse und werde das auch zukünftig nicht tun, aber ein Defekt dieser Teile ist mir noch nicht zu Ohren gekommen. Wer kann da etwas beitragen?

 

Ralf

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vor 1 Stunde schrieb rolf4s:

Yart hat aber gesagt, dass Horst andere Scheiben und andere Beläge verbaut hatte, als sie von Yart verwendet werden.

 

 

 

in den wenigen malen in denen ich mit YART Mitarbeitern zu zun hatte, ist mir eines aufgefallen. 

Sie wissen immer wo die Fehlerquelle liegt. Zu 100% nicht bei ihnen sondern beim Fahrer.

 

Das hat sie bei mir sehr unsympatisch gemacht.

 

Am Selben Tag als Horst den Abflug hatte, hat ein anderer unbekannter Hobbyfahrer seinen Motor geschrottet.

Der hat sein Motorrad erst gerade bei YART abgeholt, ist zum RBR und glaube am 2ten Tag hat bei Ihm das Schnellwechsel System vom Hinterrad nachgegeben. (Humlick hatte ein von Gilles hier angeboten und gesagt für Rennsport sei es ihm zu Filigran) YART hat eines das dem Gilles sehr ähnlich sieht. Auf jeden fall hatte der das Rad schreg in der Schwinge und die Kette suchte sich dem weg im den Motor.

 

Auch da, klar, der Kunde war das übel.

Der sagte uns aber er hätte nie was geschraubt oder selber Rad/Reifen gewechselt....

 

Das ist schade.

 

Zum Horst, der fährt lange genug das er nicht Scheiben und Beläge montiert welche nicht funktionieren und von jetzt auf gleich keine wirkung mehr haben.

YART hat das Problem das die Flüssigkeit überkocht.

Ich kenne auch den Grund.

Das hatten wir auch. 

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Wie es dort im Detail aussah kann ich nicht beurteilen.

Allerdings gibt es immer wieder Bremszangen die im Rennbetrieb zu klemmenden Kolben neigen.

Bzw. die Kolben zwar noch funktionieren aber die Rückstellkraft der Dichtungen nicht reicht um diese vollständig zurück zu fahren.

 

Hatte ich selber bei Tokico Monoblocks mit Alukolben, dadurch Spiegler Scheiben krumm gebremst und in Brünn den Bremsdruck durch überkoch verloren. (Hobbygeeier)

Wenn solch ein Fall bei schnellen Jungs auftritt, kommt der Effekt natürlich bedeutend schneller.

Das Problem ist hier dann, dass die Beläge permanent leicht schleifen und so auch auf den Geraden eine Hitzeentwicklung statt findet.

Die Bremse kühlt somit nicht mehr so gut runter und irgendwann wird es in Summe zu heiß.

 

Ich habe dann auf beschichtete Stahlkolben gerüstet und das Problem war weg. Wenn die Kiste im Fahrerlager nach dem Fahren aufgebockt wird dreht das Vorderrad nun fröhlich frei und macht nach einem Anstupser etliche Umdrehungen. Vorher war es vll eine halbe Umdehung.

 

Das gleiche vermute ich bei den M4 Monoblocks an meiner Rennduc, das kann ich aber erst nach einem richtigen Einsatz sagen, bin mir aber fast sicher das andere Kolben rein müssen.

 

 

Wie gesagt alles nur Spekulation aber das ist durchaus ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

 

 

 

Bzgl der Verschlüsse, wenn du welche haben willst bau sie ein. :)

Ich habe sie noch nie vermisst und binde die Zangen wenn ich sie abnehme an die Lenkerstummel.

 

 

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vor 29 Minuten schrieb micky:

Zum Horst, der fährt lange genug das er nicht Scheiben und Beläge montiert welche nicht funktionieren und von jetzt auf gleich keine wirkung mehr haben.

YART hat das Problem das die Flüssigkeit überkocht.

Ich kenne auch den Grund.

Das hatten wir auch. 

Weiß der Saiger das auch? Dann hätte er sich um das Thema kümmern sollen.

 

Nicht falsch verstehen, das, was ihm passiert ist, ist schlimm und tut mir für ihn sehr leid.

 

Ich habe auch nicht die Insiderinfos, die du wohl hast. Aber wenn ein Laden für ein bestimmtes Problem bekannt ist, dann gehe ich nicht mit diesem Problem auf die Strecke.

 

Mich würde interessieren, was du zu dem Problem weißt.

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vor 27 Minuten schrieb ducatist:

..................................

 

Ich nutze keine Schnellverschlüsse und werde das auch zukünftig nicht tun, aber ein Defekt dieser Teile ist mir noch nicht zu Ohren gekommen. Wer kann da etwas beitragen?

 

Ralf

Bevor an meine Rennmotorräder Schnellkupplungen verbaut wurden, habe ich mich im Vorfeld intensiver mit der Thematik beschäftigt. Man will ja schließlich wissen, ob so ein System funktional und vor allem betriebssicher ist.

Von Problemen mit der Haltbarkeit oder Dichtheit habe ich bisher nirgendwo etwas gelesen oder von Kollegen an der Rennstrecke, die ebenfalls Schnellkupplungen verwenden, gehört oder gesehen. Diese Kupplungen werde zudem sehr häufig in den verschiedensten Rennklaasen hoch bis zur MotoGP genutzt, von Ausfällen habe ich da ebenfalls nichts mitbekommen.

Über sachgerechte Montage sowie Freigängigkeit der Leitungen brauch man weiter nichts sagen, sollte selbstverständlich sein.

 

Gruß,  Uli

 

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vor 2 Stunden schrieb ducatist:

Mit Verlaub, Raoul, nimm das bitte nicht persönlich, aber diese Aussage ist mal kompletter Unsinn.

 

Mit persönlichen Vermutungen gegen Bauteile kommen wir nicht weiter, da zählen nur Fakten.

 

 

Das sehe ich stark konträr. Zur Auflösung von Dingen die man sich nicht erklären kann stellt man im Regelfall eine Vermutung an die dann durch Recherche falsifiziert oder bestätigt wird.

So löst man Probleme. Ansonsten beginnt dieser Prozess nämlich nicht.

Und da ich solche Schnellverschlüsse benutzen wollte habe ich ein erhöhtes Interesse an der Thematik

 

Raoul

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vor 2 Stunden schrieb micky:

 

in den wenigen malen in denen ich mit YART Mitarbeitern zu zun hatte, ist mir eines aufgefallen. 

Sie wissen immer wo die Fehlerquelle liegt. Zu 100% nicht bei ihnen sondern beim Fahrer.

 

Das hat sie bei mir sehr unsympatisch gemacht.

 

 

Zum Horst, der fährt lange genug das er nicht Scheiben und Beläge montiert welche nicht funktionieren und von jetzt auf gleich keine wirkung mehr haben.

YART hat das Problem das die Flüssigkeit überkocht.

Ich kenne auch den Grund.

Das hatten wir auch. 

 

Ich sehe das auch so, sofort nach dem Unfall vor die Medien zu treten und sagen der Horst hätte andere Bremskomponenten benutzt und Yart trifft keine Schuld ist schlechtes Benehmen und wenig Professionalität. Natürlich ist er verpflichtet Schaden von seinem Unternehmen (Mandy Kainz) abzuwenden aber halt eben als Profi.

 

Ich hatte mal kurz überlegt ob ich mir eine Yart R6 leisten soll aber das Thema ist spätestens jetzt keines mehr.

 

Bezüglich Horsts Scheiben:

Man kann sich schon mal vergreifen in der Planung ohne einen dramatischen Fehler zu machen. Die Frage ist, was ist grundsätzlich mit der Yamaha Bremse los wenn sie DERART anfällig auf die Reibpaarung reagiert, dass die Bremsanlage ausfällt nach einigen Runden?

 

Raoul

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vor 2 Stunden schrieb Stolle1989:

Bzgl der Verschlüsse, wenn du welche haben willst bau sie ein. :)

Ich habe sie noch nie vermisst und binde die Zangen wenn ich sie abnehme an die Lenkerstummel.

 

 

 

Ich verwende ja die Z04 die für mich eine göttliche Fügung darstellen, allerdings verdrecken die alles so extrem, dass sogar Putzmuffel wie ich nach jedem Wochenende die Zange reinigen müssen. Und schöner wäre das aufrecht stehend im Teilewascher als gebückt am Motorrad, mit Schutzbrille im Bremsenreiniger-Sprühnebel

 

Raoul

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Am 3.8.2020 um 21:19 schrieb E-Duc:

Also ich find die Teile einfach nur klasse und habe sie verbaut, da sie das Arbeiten (Wartung) an den Bremszangen erheblich erleichtern. Und das Öffnen und Schließen der Schnellverschlüsse funktioniert problemlos und alles ist bisher dicht, sollte auch so bleiben.

 

 

Vielen Dank! Welche Schnellverschlüsse verwendest du?

 

Raoul

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vor 9 Minuten schrieb RaoulD:

 Zur Auflösung von Dingen die man sich nicht erklären kann stellt man im Regelfall eine Vermutung an die dann durch Recherche falsifiziert oder bestätigt wird.

So löst man Probleme. Ansonsten beginnt dieser Prozess nämlich nicht.

 

 

Raoul

Na ja, ich will jetzt keine endlose Diskussion anfangen, aber warum erst vermuten und nicht gleich recherchieren? So löst man das Problem doch viel schneller.

Im konkreten Fall: Warum nicht vorhandene Schnellkupplungen kontrollieren??

 

Nichts für ungut. Weitermachen.  :yea:

 

Ralf

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vor einer Stunde schrieb RaoulD:

 

Ich verwende ja die Z04 die für mich eine göttliche Fügung darstellen, allerdings verdrecken die alles so extrem, dass sogar Putzmuffel wie ich nach jedem Wochenende die Zange reinigen müssen. Und schöner wäre das aufrecht stehend im Teilewascher als gebückt am Motorrad, mit Schutzbrille im Bremsenreiniger-Sprühnebel

 

Raoul

 

 

Bzgl des Nebels, ein kleiner Eimer mit Spüliwasser und eine Zahnbürste haben sich als sehr funktionell rausgestellt.

Ist so eine halbwegs... naja etwas sauberere Methode.

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