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foobar423

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  1. Meint ihr mit der "Adige" eigentlich die APTC die von Adler patentiert wurde? Also quasi das was zB. in meinem 620 und 1100EVO Monster Motor mit Nasskupplung ab Werk verbaut wurde?
  2. Die DP 6-Federn ohne Kugeln war ja vorher im Admiral, da hatte ich nie die Zeit auf der Strecke das Paketmaß passend zu bestimmen und vorher mehr oder weniger genau die gleichen Probleme. Kann man bei der 4-Federn eventuell mit stärkeren Federn arbeiten?
  3. Ne das braucht es nicht, das Moped ist mit den 50 PS oder was da aus dem 620 Motor jetzt auch immer raus fallen vollkommen ausreichend motorisiert. Es ginge nur darum das Handgelenk nicht so weit aufwickeln zu müssen.
  4. Ich kann wählen zwischen den wunderbaren Mikuni BDST38 oder einer Bing Einspritzbrücke für 2-Ventiler. Vermutlich verbau ich das aber erstmal an den Mikuni, dann muss ich nicht immer meinen Arm aufwickeln um die 50 PS auszuwringen.. der Gasgriff dort hat einen echt laaaangen Weg. An der Bing Brücke geht es eigentlich, mal schauen. Löten.. ohje.
  5. Gibt natürlich keine "passenden", also zumindest keine die irgendwie zu meinen Bastelbuden passen würden. Ergo bedeutet das, man muss den Universalen Satz Bowdenzüge kaufen und dann konfektionieren.
  6. Ich glaube Torbjörn meint das die Werte der NW ähnlich sind, nicht das die NW physikalisch in die 1100er Köpfe passen würden.
  7. Kann man da die bestehenden Züge weiter verwenden oder muss man da welche von Domino mitbestellen?
  8. Oh da würde mich jetzt aber ein Quelle interessieren wo Dr. Drosten vor Milionen von Toten gewarnt hat! Ich kenne nur seine Aussagen zur Sterberate von 0,1% aus dem arte Beitrag in dem übrigens auch Wodarg zu Wort kommt. Aber gut, Zitiert wird er gerne mit dem hier: Ja gut.. Die Geschichte mit den Impfstoffen zu H1N1 ist mir durchaus bekannt, aber deine Kausalkette von Drosten über die Bundesregierung über WHO zu Novartis verstehe ich nicht ganz. Auch die restlichen "Fakten" sind "interessant". Ja die WHO hat damals gewarnt, sah am Anfang der Geschichte halt auch nicht so gut aus, kam dann (was ja gut ist) anders und hinterher haben sie alle beschimpft. Heutzutage ist es andersrum, da wird ihnen dann vom US-amerikanischen Präsidenten vorgeworfen sie wären Chinatreu und hätten die Gefahr runtergespielt. Man kann es eben keinem recht machen. Die WHO warnt übrigens öfter mal vor so Dingen, oft bzgl. Problemen in Afrika oder anderen Gegenden der abgehängten Welt.. interessiert immer keine Sau, selbst wenn sie recht haben. Das bei so einem Bürokratie-Apparat nicht alles super takko läuft und da durchaus wirtschaftliche "Interessen" eine rein spielen, dass sollte klar sein. Ja Deutschland hat damals anfänglich 50 Millionen Dosen gekauft, die sollen aber ca. 700 Millionen Euro gekostet haben (https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/h1n1-ausbreitung-deutschland-bestellt-50-millionen-impfdosen-gegen-schweinegrippe-a-638072.html). Später haben sie dann auf 34 Millionen Dosen runter gehandelt, weil eben nicht so gebraucht, da waren die Kosten dann nur noch 284 Millionen Euro (https://www.welt.de/politik/deutschland/article9017353/Schweinegrippe-Impfstoff-verschlingt-Millionen.html). Wo hast du den Preis von 100 Dollar pro Impfung her? Oder war der Dollarkurs damals so schlecht? Die Zahl der Gestorbenen (weltweit) kann ich so auch nicht komplett nachvollziehen, aber hey.. die Größenordnung stimmt: "Man nimmt an, dass von April bis einschließlich Dezember 2009 weltweit 123.000 bis 203.000 Todesfälle durch H1N1 verursacht wurden, davon wurden 18.400 Todesfälle durch Labortests belegt." https://de.wikipedia.org/wiki/Schweinegrippe-Impfung#Situation_nach_Ende_der_Pandemie (Btw. in der normalen Grippeschutzimpfung ist seit 2010 H1N1 mit drin.) Wie war denn der Name des damaligen WHO "Generaldirektors" oder was meinst du mit "Chef"? Ah moment, der "der" war eine "die"! Es war eine Frau! (https://www.who.int/dg/who-headquarters-leadership-team/former-directors-general) Oder hat Dr. Chan bei Novartis einen Nebenjob gemacht? Einen Wechsel von irgendwem irgendwie relevanten von der WHO zu Novartis hab ich nur bei Klaus Stöhr gefunden, das war aber leider schon 2007, also vor H1N1 (https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Stöhr). Wieviel Text immer entsteht wenn man mal 30 Minuten googlet...
  9. Die SBK Gabel passt auch nicht in die Monster Brücke. Klemmung (o/u) Monster. 50/54, SBK 53/53.
  10. Schöner Fuhrpark mit Geräten für alle Lebenslagen! Sogar ein Hubwagen!
  11. Ich glaube das sehen wir unterschiedlich bzw. sortiere ich gerade den Wodarg anders ein als du. Ich bin da, wie mir scheint, radikaler mit meinem Urteil zu solchen Leuten. Ich würde mich halt als Wissenschaftler auch einfach weigern meine Zeit damit zu verbringen mich mit solchen Leuten, die nichts mit meiner oder überhaupt Wissenschaft am Hut haben aber meine Arbeit als Unsinn bezeichnen, an einen Tisch zu setzen um meine wissenschaftliche Arbeit denen gegenüber irgendwie zu verargumentieren. Nachher kommt dauernd irgend so jemand vorbei und verlangt das von mir. Klingt irgendwie hochnäsig, aber mir würde es so gehen. Jein, die Hoffnung das dies den Wind aus sämtlichen Verschwörungstheorien nehmen würde, die habe ich nicht. Es gibt schon so viele Daten, es gibt so viele Erkenntnisse, zu allem Möglichen. Für eine schöne Verschwörungstheorie reicht es aber nur die Daten zu betrachten die da hinein passen und alle anderen zu ignorieren oder für falsch zu erklären. Ich sage nur Flacherdler. Datenvorteil? Haben sie keinen. Die JHU hat ihre eigene Datenbasis die aus anderen Quellen (WHO etc.pp.) stammt auf der sie Hochrechnungen machen und damit die Zahlen von "heute" rausgeben. Das RKI zählt die amtlichen gemeldeten Zahlen, das hat halt Latenz. Das bedeutet am Ende nichts anderes als das die JHU Zahlen für "jetzt" prognostiziert und das RKI die Zahlen von "früher" verkündet. Je schneller aber das Meldewesen der amtlichen Zahlen ist, desto besser werden die Daten des RKI. Beides ist aber vollkommen legitim und wird, denke ich, gebraucht. Aber für Medien ist das dann natürlich super verlockend nur die Zahlen von "jetzt" zu benutzen, denn wen interessieren, in einer schnelllebigen Zeit in der Nachrichten im Newsticker-Format präsentiert werden, denn die Zahlen von "früher"? "Vor 14 Tagen waren in Hans-Otto-Hagen 4 Menschen infiziert", das doch keine Schlagzeile! Ich hab auch auch genug Medien gesehen die sich auf Daten vom RKI berufen haben oder eben auf beide, dran stehen sollte so etwas halt immer. Freuen wir uns das es zwei Datenbasen gibt, die werden in den kommenden Jahren garantiert Ziel intensiver Forschung werden. Es wird wirklich weniger!
  12. Ich meine damit das wir (da beziehe ich mich komplett mit ein) in der bequemen Position sind, ohne Entscheidungsverantwortung und zeitlichen Druck, von unserem Wohnzimmer aus die Geschehnisse zu beobachten und zu kommentieren. Das ist wirklich sehr bequem und da sind wir uns glaube auch einig. Das Datenmaterial gibt es zB. hier vom RKI https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/datasets/dd4580c810204019a7b8eb3e0b329dd6_0 Gibt sogar Leute die da privat und in ihrer Freizeit statistiken drüber fahren (https://pavelmayer.de//covid/risks/). Sicherlich ist nicht alles supi im Bereich der Daten und ihrer Erhebung. Da gibt es viel zu kritisieren und zu verbessern was das Meldewesen und die Verarbeitung der Daten angeht. Das die Daten vom RKI aber nicht benutzt würden als Basis für Entscheidungen, bzw. nur die der JHU, wäre mir neu!? Das Hauptproblem ist natürlich das die Entscheidungen getroffen werden müssen bevor die Daten vorliegen. Es geht leider nicht anders. Man kann vielleicht an Hand von wissenschaftlichen Vorerkenntnissen einige Thesen darüber anstellen was passieren wird und mit entsprechenden Wahrscheinlichkeiten versehen und auf dieser Basis dann politische Entscheidungen treffen und muss dann schauen was passiert. Welche Annahmen waren korrekt, welche Theorien haben sich bestätigt, welche nicht. Das kann man dann an Hand der Daten belegen und die politischen Entscheidungen anpassen. Mit der Zeit wird das immer besser, am Anfang ist man aber beinahe chancenlos. Top oder Flop. Ich möchte da mit keinem tauschen der die Entscheidungen fällen muss. Das ist eine politische Entscheidung. Es gibt da Argumente dafür und dagegen, selbstgenähte Masken sind nach wie vor wissenschaftlich Umstritten, es gibt da auch einige wissenschaftliche Arbeiten dazu. Irgendwann wurde aber politisch entschieden das die Argumente für Masken gewichtiger sind als die Argumente dagegen. Die Argumente kommen da sicherlich nicht alle aus der Virologie, Epidemologie oder der Medizin. Das mag richtig sein, man muss aber auch mal genau hinsehen wofür jemand den Titel bekommen hat (das heisst nicht das er ihn dafür nicht verdient hat!) und wann derjenige wissenschaftlich Aktiv sich wirklich mit der Thematik befasst hat. Wissenschaft ist doch komplex, hoch spezialisiert und unterliegt ständigem Wandel durch neue Erkenntnisse. Wissen ist ja kein Zustand, sondern ein Prozess! Bleiben wir mal stellvertretend bei der Personalie Wodarg die du angeführt hast. Schauen wir einfach mal in seinen Lebenslauf! Herr Wodarg ist Arzt. Er hat eine internistische und pneumologische Facharztausbildung. Dann war er ab 1981 lange Leiter eines Gesundheitsamtes, ich glaube bis 1994. (Nur so am Rande: 1982 stellte er übrigens Gerd Postel als stellvertretenden Amtsarzt ein, ein Hochstapler der nur so tat als wäre er Arzt! Gibt da ein herrliches Buch drüber von Postel selbst, "Doktorspiele: Geständnisse eines Hochstaplers".) Danach verlieren sich seine ärztlichen Tätigkeiten und er wird Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD). Später ist er dann weiter in politischen Gremien unterwegs, als politischer Berater tätig etc.pp. Der Mann ist also anfangs erstmal grundsolider Arzt, dann Leiter eines Amtes und dann Politiker. Das ist jetzt alles aus seinem Lebenslauf. Keine Verschwörungstheorie! Jetzt zu meiner Meinung (oder meiner Verschwörungstheorie) zu ihm: Typische Karriere und er mag von mir aus in allen diesen Tätigkeiten eine Koryphäe gewesen sein . Wo es problematisch wird ist der Punkt wo er sich dann auf einmal wieder auf seine Rolle als Arzt vor 26 Jahren beruft um damit seine Meinung zu untermauern. Weder hat er sich mit Virologie wissenschaftlich je beschäftigt und oder gar selbst geforscht, noch ist er aktuell oder seit langem praktizierender Arzt. Er hat 1991 mal ein Stipendium für Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der John-Hopkins (JHU) bekommen, klingt gewichtig, aber was hat er da gemacht? "evaluation of health programs". Versuch mal bitte eine wissenschaftliche Abhandlung von ihm zu finden, ich habe es versucht um sie mir anzusehen. Er hat Vorträge gehalten sowie Gutachten und Zeitungsartikel geschrieben. So jemand stellt sich also 2020 selbst gewählt auf YouTube hin und verkündet: alles was der Großteil der wissenschaftliche Gemeinschaft sagt, die sich explizit mit Virologie und Epidemiologie bezüglich des Corona-Virus beschäftigt, ist vollkommener Unsinn!? Es ist also nicht so das Wodarg nicht am wissenschaftlichen Disput teilnehmen kann weil ihm in der Wissenschaft niemand mit seiner wissenschaftlichen Arbeit zuhören würde oder dort seine Erkenntnisse umstritten wären, sondern er kann da nicht teilnehmen weil er schlicht kein Wissenschaftler ist und sich nicht im wissenschaftlichen Kontext äussert! Er versucht es ja nicht mal. Kann sich nun jemand wie Wodarg oder andere wie er in die Medien stellen und ihre unwissenschaftliche persönliche Meinung verbreiten? Na klar! Können sie dafür erwarten von Politikern oder Wissenschaftlern ernst genommen zu werden? Ich finde (und hoffe) nicht. Das hat aber nichts mit abkanzeln zu tun. Können sich Wissenschaftler in die Medien stellen und wissenschaftliche Erkenntnisse sachlich mitteilen und erklären? Wenn sie belegbar sind, warum nicht!? Ist der Hype gerechtfertigt? Kein bisschen! Sind die Wissenschaftler da immer unfehlbar, natürlich nicht! Müssen sie ihre Aussagen dann revidieren? Absolut! Tun sie das? Wenn sie wirklich Wissenschaftler sind, ja. Für mich stellt sich hier halt gar nicht die Frage nach "Wer hat recht, Drosten oder Wodarg?" oder "Warum schütteln alle über Wodarg den Kopf, während alle zuhören wenn Drosten was erzählt?" Für mich sind das Äpfel mit Birnen verglichen! Weniger schreiben, haha!
  13. Also der Dibelius war mal Assistenzarzt für Chirurgie.. bis 1987! Der hat so derartig wenig mit Wissenschaft und auch quasi kaum was mit Medizin zu tun... da fällt mir nicht mal ein lustiger Vergleich ein. Merke: die allermeisten Ärzte sind keine Wissenschaftler. Irgendwelche Aussagen von Ärzten bzgl. der Pandemie und Maßnahmen dagegen, Viren, Wirksamkeit von Masken, Ufos oder schwarzer Löcher sind wissenschaftlich vollständig unseriös und bloß ihre Meinung (ausser sie haben auf dem Gebiet wirklich geforscht). Dürfen sie haben und äussern, aber relevant ist sie eigentlich nicht. Und ja, solche Lobbyisten wie den Dibelius und viele mehr gibt es jede Menge in Regierungskreisen und die vertreten da natürlich ihre bzw. starke wirtschaftliche Interessen und das nicht zu knapp, gut finde ich das auch nicht. Das mal jemand auf Wissenschaftler und ihre Erkenntnisse hört ist ja auch eher eine neue Mode. Was der Typ so vom Stapel lässt ist schon harter Tobak: "Jahrhundertelang haben wir auf allen Ebenen für unsere individuelle Freiheit gekämpft, für Gesetze und Menschenrechte. Und auf einmal wird vieles davon einfach so quasi über Nacht weggewischt." Wen meint er denn da mit "wir"? McKinsey, Goldman Sachs oder die Banken im generellen? Sich selbst als Person? Mich? Deutschland, Europa oder gar die Menschheit im ganzen? Und was ist jetzt genau über Nacht weggewischt worden? Die individuelle Freiheit? Echt? Gesetze? Wirklich? Die Menschenrechte!? Hä?! Gleich stimmt er zur Internationalen an! So was kann auch nur jemand von sich geben der damit versucht sich mit der Allgemeinheit gemein zu machen um damit seinen nachfolgenden Kracher verdaulicher zu gestalten: "Wie und wann sollen wir diese einzelnen Güter gegeneinander abwägen: gesundheitlich optimaler Schutz einer Subgruppe, allgemeines Wohlstandsversprechen und individuelle Freiheitsrechte? Das deutsche Modell der Verzögerungsstrategie wirft eine utilitaristische Frage auf: Ist es richtig, dass zehn Prozent der – wirklich bedrohten – Bevölkerung geschont, 90 Prozent samt der gesamten Volkswirtschaft aber extrem behindert werden?" Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen was er da sagt. Eben sprach er noch von individueller Freiheit, Gesetzen und Menschenrechten. Er hat das extra so gewählt, also die Reihenfolge in der Aufzählung. Erst individuelle Freiheit, dann Gesetze und zum Schluss die Menschenrechte. Er hat auch absichtlich die individuelle Freiheit (zweimal), den gesundheitlichen Schutz und den allgemeinen Wohlstand extra genannt und als Güter bezeichnet. Obwohl die alle Teil der Menschenrechte sind. Er tut so als gäbe es die Wahl zwischen einzelnen und unterschiedlichen Wert! Nur sind die Menschenrechte eben unteilbar, die kann man nur ganz verwirklichen und nicht einzelne Teile davon weglassen oder als wichtiger als andere Teile bezeichnen, so wie er es hier mit seiner Aufzählung versucht. Er macht das aber ganz schamlos und zwar um damit jeden einzelnen ganz Individuell anzusprechen. Denn in Wirklichkeit lautet seine rhetorisch gestellte Frage so: "Ist es richtig, dass zehn Prozent der Bevölkerung gesundheitlich geschützt werden, deine individuelle Freiheit und dein Wohlsand aber extrem behindert wird?" 10% werden geschont, du allein wirst behindert. 10% geht es gut, dir geht es schlecht. Findest du das okay? Was für ein mieser demagogischer Trick. Viele werden sagen "Auf keinen Fall, das ist nicht okay! Wieso muss ich zurück stecken nur damit es den 10% gut geht!!? Ich hab hart gearbeitet und gar "gekämpft" für meine Freiheit und Wohlstand! Ich will Feiern, ich will Motorrad fahren, ich will einen lauten Auspuff haben, ich will es mir gut gehen lassen!". Herzlichen Glückwunsch, Divide et impera. Denn Kacke wird es erst wenn man dann feststellt das man selbst oder Angehörige zu den 10% gehören oder man die individuelle Freiheit nicht nutzen kann oder vom Wohlstand nichts abbekommt oder auf der falschen Seite vom Grenzzaun steht, egal ob gerade Corona läuft oder sonst was. Wer ruft dann "Menschen haben Jahrhundertelang auf allen Ebenen für Menschenrechte, Gesetze, gesundheitlichen Schutz und Wohlstand gekämpft. Und auf einmal wird vieles davon einfach so quasi über Nacht weggewischt. Auf keinen Fall, das ist nicht okay!"? Wenn die Mehrheit das dann nicht ruft, dann gute Nacht allen die zu den 10% gehören oder irgendwann gehören werden. Wer solche Aussagen wie der Dibelius tätigt hat nur eines im Sinn, seinen eigenen Wohlstand zu schützen, zu vermehren und seine eigene individuelle Freiheit auszuleben und zwar auf Kosten aller anderen. Solchen und anderen Demagogen die mit einfachen Antworten locken darf man nicht auf den Leim gehen. (ich schreib zu viel)
  14. Während ich den anderen Punkten zu großen Teilen vermutlich mitgehen würde, wobei einige davon eben auch aus der bequemen Position des Wohnzimmers und dem Wissen des schon Geschehenen heraus kommen, habe ich zum letzten Punkt eine Frage und eine Anmerkung. Erstmal hab ich das richtig verstanden: Es gibt Argumente welche gegen den Lockdown und die Vorgehensweise sprechen und Wissenschaftler (und nur die) welche diese Argumente vorbringen, werden als Verschwörungstheoretiker niedergemacht, statt die vorgebrachten Argumente im sachlichen wissenschaftlichen Disput zu widerlegen? Wenn ja, dann sehe ich das wie folgt.. Argumente gegen Maßnahmen und der wissenschaftliche Disput: Es gibt Argumente die gegen den Lockdown und die Vorgehensweise sprechen, genauso wie es Argumente gibt die dafür sprechen. Gibt es ja immer. Die Maßnahmen sind aber nicht Ergebnis eines einzelnen Arguments, sondern die Summe vieler die miteinander zu einer Entscheidung führen. Rein wissenschaftlich beschäftigen sich die Wissenschaftler aber auch nicht mit Argumenten die dafür oder dagegen sprechen, sondern mit Wissen um den Virus, der Ausbreitung oder den Auswirkungen eines Lockdowns auf die Wirtschaft, Gesellschaft etc.pp. und das geschieht durchaus im wissenschaftlichen Disput. Aber nicht in den Medien, sondern in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und das übrigens sehr einsehbar und offen. Die Argumente die dann daraus entstehen sind ja nur die Schlussfolgerungen aus den wiss. diskutierten Erkenntnissen, welche dann (hoffentlich) als Basis für politische Entscheidungen dienen, die dann aber nicht die Wissenschaftler treffen oder propagieren, sondern Politiker. "Wissenschaftler": Und dann gibt es da noch Leute (du schreibst hier Wissenschaftler) die tragen Ihre Meinung medienpräsent und begründet mit ihrer wie auch immer vorhandenen wissenschaftlichen Ausbildung oder Titel in die Welt. Hier schreibe ich explizit "Meinung" und nicht etwa ihre Argumente oder gar wissenschaftliche Erkenntnisse. Denn diese "Meinung" ist weder durch ergebnisoffene wissenschaftlich Arbeit fundiert, noch wird über diese etwaige vorhandene Arbeit wissenschaftlich diskutiert, noch werden Argumente auf Basis von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen gebildet. Sondern es wird _nur_ die wie auch immer geartete selbst und alleine gebildete Meinung öffentlich kundgetan um die Maßnahmen zu kritisieren. Spätestens hier handelt es sich aber meiner Meinung nach (nicht wissenschaftlich fundiert) nicht mehr um einen Wissenschaftler oder zumindest nur noch um jemanden der nicht mehr in seiner Rolle als Wissenschaftler unterwegs ist und dem kann man dann durchaus vorwerfen das er irgendeine Agenda verfolgt oder mediengeil ist oder ausgenutzt wird oder einfach nur naiv ist oder eben alles zusammen. Je nachdem mit wem er sich dann umgibt oder wo er seine Bühne sucht, kann er dann eben auch in der Ecke der Verschwörungstheoretiker landen. Fazit (TL;DR;): Wenn also "Wissenschaftler" ihre "Argumente" in den öffentlichen Medien "diskutieren", statt unter Wissenschaftlern in einem wissenschaftlichen Diskurs, und dann noch ihre wie auch immer geartete persönliche Meinung zu politischen Themen dazu mischen und diese mit ihrem "wissenschaftlichen Status" begründen, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie nicht als seriöser Wissenschaftler gesehen werden. Sowohl in der Wissenschaft, als auch in der Öffentlichkeit. Wenn sie ihre Argumente dann nicht mal fundiert wissenschaftlichen untermauern können, weil es in Wahrheit auch einfach nur eine Meinung ist, dann finde ich stehen sie sehr gut in der Aluhut-Ecke. Das gilt übrigens sowohl für Pro- als auch für Kontra-Pseudo-Wissenschaftler.
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