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Duc-Schmidti

Lady Lathe´s Drehteile- und Werkzeugthread

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vor 2 Stunden schrieb Stolle1989:

Hey Armin, 

 

nein es ist exakt anders herum, bei 1098 sitzt der Anlenkpunkt der Wippe tiefer. Über den Daumen um die 30mm.

 

Grüße Lennart 

schöne mechanische Arbeit !!

Aber....

die Bedenken vom Armin sind nicht ganz unbegründet...

durch die Verlängerung von Federbein und Schubstrebe kommst du zwar wieder auf einen passenden Schwingewinkel,

aber du änderst dadurch in Kombiantion mir der Umlenkung deutlich die Progressionslinie !

Sehr komplexes Thema....

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Danke. 

 

Die Bedenken sind ganz klar berechtigt. 

 

In der jetzigen Auslegung komme ich sehr nah an die Serienkinematik der 1098 ran. Im CAD so gut es ging ausgelegt und anschließend im Praxistest verglichen. 

 

Bei Armin lag aber eine Verwechslung vor, denn beim 916 Chassis sitzt die Wippe knappe 30mm höher. Um diesen Betrag ist in Strebe sowie Dämpfer länger. 

 

Ich werde noch einmal in 10mm Federwegschritten den Dämpferweg dokumentieren und entsprechend eine Linie bzw Kurve ziehen.

 

Spätestens anhand dessen sehe ich ob meine Annahmen alle richtig waren. 

 

Durch die jetzige Konstruktion kann ich dann die Länge am Dämpfer in 0,75mm Schritten ändern und die Schubstrebe ja sowieso. 

 

Wenn alle Stricke reißen muss halt noch eine andere Wippe gefertigt werden aber das erst wenn alles andere getestet wurde. 

Edited by Stolle1989

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Hey rock'n'roll, 

 

Ich habe mal in 10mm Federwegschritten den Dämpferweg gemessen. 

Das Ergebnis ist nahezu komplett linear, so wie ich es mal gelernt habe für die Rennstrecke optimal. 

IMG-20181228-WA0017.jpeg

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Die arbeitfand schon ein paar Tage vor Silvester statt. ;)

 

Geändert bedeutet, dass auf der linken Seite der Simmeringsitz weg gefräst wurde. So wandert die Wippe 3,5mm nach links. Dazu noch die Position von Wippe und Dämpfer durch andere Buchsen korrigiert. 

 

Im Ergebnis stehen nun Dämpfer und Strebe senkrecht wenn man von hinten drauf schaut, vorher standen sie schräg weil im Rahmen der 1098 die Wippe nicht nur tiefer sondern auch seitlich versetzt sitzt. 

Wenn es akkurat sein soll und möglichst keine seitlichen Kräfte auftreten sollen muss das natürlich angepasst werden. 

 

Den Wegfall des Simmerrings nehme ich bei reinem Einsatz auf der Rennstrecke und bei Verwendung von geeignetem Fett in Kauf. Halt regelmäßig nachschmieren. 

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Mal eine Frage in die Runde, ich will mir Distanzbuchsen für eine Hinterradklemmung bauen und wollte die aus Alu drehen, welche Legierung würdet ihr für so etwas benutzen?

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7075 kann man machen ist dort aber weit entfernt von "zwingend notwändig". 

 

Ich würde es aus EN AW 2007 machen, damit hatte ich meist die besten Oberflächen beim drehen. 

 

Und wenn ich passendes Rohmaterial von "keine Ahnung" liegen hätte würde ich erstmal das auf Zerspanbarkeit prüfen und ggf. benutzen. 

 

So eine Büchse hat ja nun keine große Aufgabe. 

 

 

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Ich würde schauen, daß das Zeug eine Zugfestigkeit von >= 500 N/mm² hat. Sonst drückt es sich schnell platt und die Vorspannung der Schraubverbindung geht flöten.

 

Peter

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Drum würde ich favorisiert en aw 2007 oder eben 7075 nehmen. 

Aber notwendig ist es eben nicht, außer man ballert die Mutter wie ein irrer an. 

 

Auch "schwächere" Alu tut dort seinen Dienst, aber wenn ich eh erstellen muss würde ich das nehmen was ich am besten bearbeiten kann. 

 

Zum Thema stauchen, selbst wenn dieser Fall eintreten sollte stauche ich doch das Material auf wenn ich die Mutter anziehe und nicht im Betrieb. Bedeutet kurz gesagt, die Vorspannung in der Verbindung ist trotzdem da. 

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Danke für eure Tipps, ich werd es mal mit 7075 versuchen. Muss mit den Distanzen vermutlich auch von ID 25 auf 17 runterbuchsen, wenn ich nicht noch passende Kugellager (leider kein Standardmaß) finde oder eine schlaue Idee für den Kettenradträger habe.

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Wenn du runterbuchsen kannst ist doch prima, besser als passende Lager! 

 

Denn dann kannst du es so machen das deine Buchsen stramm ins Lager gehen und die nicht mehr runter fallen können bzw immer im Rad bleiben. 

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Guten Abend,

 

gegen Lennarts Profi-Arbeit kann ich zwar nicht anstinken und traue mich kaum noch, meine Schnitzereien hier zu veröffentlichen,

aber heute bin ich doch mächtig stolz, weil "Lemmy" nun weitestgehend einsatzbereit ist.

 

Gestern habe ich mal erste Löcher in ein Alu-Blech gebohrt.

Heute habe ich dann gemäß Tips aus der Zerspanungsbude den verstellbaren Frästisch einigermaßen ausgerichtet.

 

Zunächst die X-Achse mit der Uhr in der Vertikalspindel auf mehreren Flächen abgefahren:

 

WP_20190304_17_50_48_Pro.thumb.jpg.a2451ff8ff7bb87f35e895a75e0744dd.jpg

 

Dabei habe ich mich an den äußersten Ecken orientiert, denn der alte Tisch ist zur mitte hin "schüsselförmig" abgenutzt.

Naja, ich bin so auf Unterschiede von 1-2 Hundertstel gekommen. Keine Ahnung, ob das gut ist. In der Mitte ist es halt an einigen Stellen etwas mehr.

 

Anschließend das Ganze nochmal in Y-Achse mit ähnlichem Ergebnis.

Kurz vor Ende natürlich das, was kommen musste:"Komm, das Hundertstel klopfst Du auch noch mit der flachen Hand korrekt."

*Patsch* zu feste, Meßuhr einmal rum, alles wieder verstellt. Mann ey!

 

Naja, nochmal von vorn und zu guter Letzt wieder meine 1-2 Hundertstel je nach Messpunkt gehabt. Das lasse ich erstmal so.

Vermutlich müsste erstmal der Tisch geplant werden.

 

Anschließen eine Umschlagsmessung mit der Spindel gemacht. Ich hoffe, das war so korrekt:

 

WP_20190304_18_52_10_Pro.thumb.jpg.5ba3926e849c81a5cd46bcc1e81899d8.jpg

 

Das hat dann auch ganz gut hin gehauen und war am Ende bei ungefähr 0.

 

Für den ersten Fräsversuch musste dann ein Motorseitendeckel Kupplungsseitig herhalten.

Das Zeug ist, glaube ich, recht dankbar bei der Bearbeitung und ich habe davon einige rum liegen.

Also Fenster rein fräsen:

 

WP_20190304_19_24_49_Pro.thumb.jpg.93125364d8f6a919a10d229fc4afaa77.jpg

 

Alles Pi x Auge und die Drehzahl nach Gefühl über das Poti am Frequenzumrichter gesteuert , aber immerhin habe ich den automatischen Vorschub mal ausprobiert.

Langsam ernährt sich das Eichhörnchen.

 

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WP_20190304_19_49_30_Pro.thumb.jpg.91b001c84651b04a7994d497db44e5b0.jpg

 

WP_20190304_19_59_17_Pro.thumb.jpg.2ab5cf38f4d4ec2304deee95e85b3786.jpg

 

Fazit: Läuft alles und bin stolz und happy wie ein Großer!

Rock ´n´ Roll

 

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Na ist doch super!

Sieht gut aus :)

 

Die Abweichungen beim Tisch sind für eine solch alte Maschine schon ganz gut, da würde ich Garnichts weiter machen.

Viel wichtiger ist wie die Werkstücke später geometrisch passen und da kann man mit verschiedenen Aufspannmöglichkeiten etc. ne Menge holen.

 

Der Tisch muss nicht zwingend hohl sein, deine X Führung kann auch im mittleren Bereich eingelaufen sein, entsprechend hebt sich der Tisch zu den Enden etwas an.

 

 

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Meine (immernoch seeehr junge und unerfahrene) Zerspanerkarriere begann vor einigen Jahren, völlig genervt vom Handsägen, mit der Suche nach einer maschinellen Metallsäge.

 

Anfangs wollte ich sowas hier kaufen, glückliche Umstände haben das aber verhindert:

 

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Das Thema Metallbearbeitung hat mich seitdem dermaßen angefixt, daß ich in meiner Hobbywerkstatt mittlerweile je eine:

 

Drehbank (Quantum 250x550 irgendwas)

Fräsmaschine "Klein" (Deckel G2 mit FP1 Schnelllaufkopf)

Fräsmaschine "Groß" (Deckel FP1)

Graviermaschine (Deckel G1L - brauche ich kaum, behalte ich aber aus emotionalen Gründen)

 

mein Eigen nennen darf.

 

Also spane ich munter hier und da was maschinell ab.

Nur eines habe ich nicht. Eine Säge!

Ich säge - unter mitleidigen Blicken ob meiner wunden Hände - alles nachwievor von Hand.:giveup:

 

Und so sagte letztes die beste Hälfte:

"Schatz, Du brauchst endlich ne Säge!"

 

Startschuß!

 

Leise sollte es sein, da ich nur zur Miete in einem großen Wohnhaus meine Werkstatt habe.

Günstig sollte es sein.

Langsam durfte es sein, da ich damit nicht Geld verdienen muß.

 

Tadaaa: Günstig von einem richtig coolen, pensionierten Herrn, habe ich diese alte Bügelsäge erworben:

 

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WP_20190908_17_40_53_Pro.thumb.jpg.bdb5cd95073f171d4215a11e4ad43427.jpg

 

Ich habe riesige Freude an der alten Dampflok-Technik!

Frequenzumrichter dran für 230 V Betrieb und dann:

 

Ritsch-Ratsch, Ritsch-Ratsch...

 

Dank automatischer Abschaltung kann man beim Bier die Füße hoch legen oder weg gehen.

Das Ding würde mit der Zeit auch ne Eisenbahnschiene schaffen.

Oder Kaminholz.

 

Steht Gromatik drauf, ist nach der Form aber eine Kläger / Fortuna.

 

Viele Grüße,

 

Armin

 

Edited by Duc-Schmidti
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Armin du gibst aber nicht über kurz oder lang deinen Job auf und machst Lohnarbeit?:D

Muss doch die Tage mal wieder reinschauen bei dir. Hab ja jetzt Zeit weil nix mehr Arbeit.:toocool:

Obwohl der 8er Aufbau ruft dringend. Denke bei der Aktion werde ich eh mal was brauchen.Alu Blöcke hab ich genug zum Basteln nur an der Form hapert es.

Gruß Benni

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Hallo zusammen!

 

Wenn es Resedagrün ist und irgendwo "Deckel" drauf steht, kann ich mittlerweile irgendwie kaum noch "Nein" sagen...

Schon seit einiger Zeit faszinieren mich Stichelschleifmaschinen.

 

Aber wozu braucht man sowas? Gravierstichel schleifen. Ja, gut und schön. Aber wie oft habe ich überhaupt schon die Graviermaschine

benutzt?

Ja, ok, stumpfe Bohrer wieder scharf machen.

Abgebrochenen Fräsern ein zweites Leben einhauchen.

Naja, dieses und jenes schleifen kann man damit natürlich auch.

Schweiß-Elektroden, diverse Klingen.

Ein Luxus-Schleifbock eben.

Schön und gut...

 

Doch für den meist aufgerufenen, hohen dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Eurobetrag für alte Maschinen, wie auch für heute noch nach ähnlichem Muster

gefertigte Neugeräte aus China, kann man schon ne ganze Menge neuer Bohrer und Fräser kaufen...

Wozu also sowas kaufen?

 

Tja, aber sie ist grün, Deckel steht drauf... der Preis war unverschämt heiß und das Ding stand sogar im Nachbarort!

Und mit dabei auch noch ein recht umfangreicher Satz Spannzangen, welche ich auch in der FP1 verwenden kann.

 

Abgeholt, teilzerlegt, gereinigt und heute Abend erstmals in Betrieb genommen. Die übliche Nummer mit nur 230V Anschluß und Frequenzumrichter halt.

 

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WP_20191108_19_32_07_Pro.thumb.jpg.85ade8b82622d0d4ae33c34509e770ca.jpg

 

 

Tadaaaa: Meine eigene "Deckel S0" Stichelschleifmaschine ist nun startklar:

 

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WP_20191027_18_25_24_Pro.thumb.jpg.550a8b1591332b713c39426d41b18993.jpg

 

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Ich bin immer wieder auf´s Neue überrascht und begeistert, wie durchdacht und genial konstruiert solch alte Maschinen sind!

Hab mir heute fast ein Loch in den Bauch gefreut, als sie das erste mal lief und ich einen stumpfen Bohrer geschliffen habe!

 

Ein ganz, ganz großes Dankeschön an dieser Stelle an einen Super-Forumskollegen, der mich mit einem riesigen Paket an neuen Schleifscheiben und guten Tips  versorgt hat!!! :thumbs_up:

 

Jetzt mache ich den Sockel noch schön grün und dann muß ich erstmal lernen, was das Ding alles kann und wie man es bedient.

Es ist wohl auch möglich, Ventilkegel damit zu schleifen.

Dazu fehlt mir aktuell noch eine 7 mm Spannzange. Deckel S20 Gewinde, müsste 355e sein.

Vielleicht hat ja jemand hier sowas abzugeben.

 

Ich freu mich jedenfalls über den Zuwachs in der Garage!

 

Viele Grüße,

 

Armin

Edited by Duc-Schmidti
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🤣

Maschinenpark Schmidt, kommen Sie herein, nehmen sie sich ein kühles Krombacher und bestaunen Sie die Ansammlung von Verstrahlozeug!

 

Herr A.S., ich find Sie einfach jut 😛

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Super Armin,

 

freut mich das es so geklappt hat. Viel Spaß mit den Schleifscheiben.

Ein Tipp noch, pack unbedingt den Trichter da unten weg. ;)

 

Und ja, Spannzange ist 355E sofern du S20x2 Sägengewinde in der Mutter hast.

Es gab auch Deckel S0 mit anfänglich kleineren Zangen.

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Hey Lennart,

 

ja, die Spannzangen haben das S20 Gewinde, demnach müssten es die 355E sein.

 

Und ja, da muß nicht nur der Trichter weg... das ist so ne Rumpelecke und der Trichter dient zum Umfüllen von Altöl in größere Kanister

wie den daneben stehenden 4l, um es dann zur Entsorgung zu bringen. Also sind Späne und Schleifstaub eher kein Problem :nono1:

 

Aber die Ecke will ich nun mal aufräumen und die Regale irgendwie anders und vor allem geschützter organisieren.

 

 

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Hier Armin, 

kleine Inspiration. 

 

Bilz Kugel bzw Radiendrehapparat. 

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N´Abend allerseits,

 

endlich kann ich an Sleipnir mal das machen, was ich schon seit Jahren vor habe, statt mich mit Reparaturen herum zu schlagen... :thumbs_up:

 

Der unglaubliche Svoin hat mir vor einigen Jahren im Rahmen seiner Projektaufgabe mal ein "auf dem letzten Meter vergeigtes" Frästeil geschenkt.

Eine radiale Bremssattelaufnahme hinten für die 999 Baureihe, bei der ein ISR-Sattel quasi hinter der Schwinge versteckt wird.

Die Idee kam meines Wissens von Thorsten Durbahn. An Svoins Teil waren leider die Aufnahmebohrungen für den Sattel nicht parallel und das Teil somit für die Tonne.

 

Beim Aufräumen fiel es mir irgendwann wieder in die Hände und ich überlegte, ob ich das nicht nochmal selbst bauen kann.

Also erstmal bei ISR in Schweden einen feinen, kleinen Bremssattel geordert.

Super-freundlicher Kontakt, schnelle Lieferung, tolle Ware zum fairen Kurs!

Danke an Torbjörn für die angebotene Unterstützung! Hat alles wunderbar geklappt!

 

Außerdem eine Platte Alu 7075 in 15 mm Stärke bestellt, grob angezeichnet und erstmal mit der Säge gebügelt:

 

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Fast fertig :lol3:

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Mal grob die Konturen geschruppt:

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Um den Fehler meines Vorgängers nicht zu wiederholen, habe ich schon recht frühzeitig alle relevanten Bohrungen gesetzt.

Sollte etwas schief gehen und das Teil für die Tonne sein, hätte ich so viel Arbeit gespart.

 

Die Bohrung für die 30 mm Radachse der 999 habe ich klein vorgebohrt und anschließend mit dem größten Bohrer, den ich habe (23 mm), aufgebohrt:

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Tja, und nun? Fehlen noch 7 mm im Durchmesser :denk1:

 

Hier kam erstmals Wolle Wohlhaupter zum Einsatz. Hab vorher mit diesem genialen Werkzeug noch nicht wirklich ernsthaft etwas gemacht.

Klappte super und passt nun saugend auf die Achse:

 

WP_20191209_10_34_35_Pro.thumb.jpg.8209b688bfbd27d7ffcc42dc56148608.jpg

 

Da ich mich mangels Erfahrung damit noch nicht an automatischen Vorschub heran getraut habe, habe ich das ganze leider auf der kleinen Fräse gemacht.

Also kurbeln, kurbeln, kurbeln... naja beim nächsten Mal machen wir das direkt auf "Lemmy" :buttrock:

 

Mit dem Rundtisch schöne Rundungen :zimone: gezaubert:

WP_20191211_11_42_31_Pro.thumb.jpg.3d11c011647844fbb2307264bc890278.jpg

 

Stand heute Abend - PASST:

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WP_20191213_20_44_16_Pro.thumb.jpg.b307887d6ea64827d0ee3800b274888c.jpg

 

Sieht man von außen wirklich nicht:

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WP_20191213_20_52_13_Pro.thumb.jpg.5b1db4966b95b9258cda38f0e3588d8b.jpg

 

Und spart gegenüber dem Original etwa 400 Gramm ( ich habe noch Abspeckpotential, da ich überall noch recht viel "Fleisch" gelassen habe):

 

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WP_20191213_20_45_27_Pro.thumb.jpg.d68c3386c46a807187b0417abbbb5c6e.jpg

 

Zusammen mit der aktuell verbauten Bremsscheibe von Mic also etwa 1 Kilo weniger als die 999 Originalbremse. :toocool:

 

Jetzt noch ein wenig am finish arbeiten und hier und da noch ein Grämmchen wegnehmen. Das Muster wiegt noch 60 Gramm weniger,

daran will ich mich orientieren.

 

WP_20191213_20_43_08_Pro.thumb.jpg.188766a6eb79aca0173f00ce4accab86.jpg

 

Es fehlt noch eine passende Achs-Distanz, die mache ich natürlich auch aus Alu.

Und da die Zange radial verschraubt ist, könnte ich die 240er Bremsscheibe noch gegen eine 220er tauschen, wenn ich mal was passendes für die 999 finde.

 

Außerdem will ich es so verschrauben, daß der Sattel durch die Führungsschraube an der Schwinge verbleibt.

So dürfte der beschi... Radwechsel an der 999 Schwinge deutlich leichter fallen, weil das Teil nicht dauernd raus fällt oder verkantet.

Man könnte dann nach Ausbau der Radachse die Felge einfach nach hinten heraus ziehen. So zumindest der Plan.

 

Die letzte offene Frage wäre dann, wie das mit dem serienmäßigen Bremszylinder harmoniert, da ja nun das Übersetzungsverhältnis anders ist.

Ich probiere es erstmal und ggfs. mache ich da nach Lennarts Vorbild auch mal was selbst.

 

Bis demnächst,


Armin

 

 

 

Edited by Duc-Schmidti
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Hey Armin, das sieht mal richtig gut aus, super! 

 

Habe ja an der VTR und Rennduc auch jeweils ne ISR Zange, tolles Zeug. 

11er Kolben passt eigentlich ganz gut, zumindest an der VTR.

 

Die Bremspumpe die ich mir selber gefräst habe hat ja auch Brembo PS11 Innereien. 

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