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By bergbewohner01 · Posted
Es ist nicht das Geschäftsmodell (welches, da sind wir einig, auch nicht gerade das cleverste ist), sondern die Rahmenbedingungen. Unsere Ingenieure sind immer noch top, das Drumherum ist das Problem: Die Energiekosten haben sich vervierfacht. Absatzmärkte wurden ausgesperrt. Immer neue Auflagen, die hohe Entwicklungskosten verursachen. Überbordende Bürokratie, die durch produktionsferne und keinen Mehrwert schaffende Lohnempfänger bedient werden muss. Die Kosten fressen die Betriebe auf. Der Todeskampf der deutschen Autoindustrie, die bis vor Kurzem als Motor der europäischen Wirtschaft galt, hat erst angefangen. Welche Modelle werden noch bei uns produziert und wie viele in osteuropäischen Ländern wie Ungarn und der Slowakei, wo Arbeitskräfte und Energie eben günstiger sind. Hohe Energiekosten, politische Selbstkastrierung auf den Absatzmärkten und die chaotische Umsetzung der „grünen Transformation“ führten genau in diese Situation. Erst raus aus dem Atomstrom, jetzt die Rolle rückwärts. Dann alles auf Elektroautos mit Verbrennerverbote, jetzt doch nicht. Solche Entscheidungen sind mit riesigen Anpassungen auf der Produktionsseite verbunden, Kosten, Investitionen in Milliardenhöhe. Dann plötzlich nein, zurück zum Anfang, ist da nicht einfach so umsetzbar. Jaguar hat sich auf diese grüne Show verlassen, ne Elektrokarre entwickelt und ihren gesamten Verbrennerbereich entsorgt. Jetzt stehen die vor dem Nichts. Sich einfach mal selbst aus dem Markt katapultiert. Nicht das Management der Werke versagt, die Politik hat den Wirtschaftsmotor Europas in ein verlustbringendes Problem verwandelt. Dabei ist die ökologische Anpassung unseres Lebensstils durchaus ein Muss, so kann es nicht weitergehen. Aber diese muss mit Verstand und wohldosierten Schritten erfolgen und nicht nach Gemütslage und ideologischem Impetus. Auch sinnvoll da Leute ran zu lassen, die wissen was sie tun und keine verbohrten Träumer und Lebenskünstler. Uns stehen noch allerhand Entwicklungen bevor, da ist VW und in Folge Ducati nur der Anfang. -
By Manico1512 · Posted
Hallo, ich suche o.a. Auspuff in gutem Zustand. Gruß Andreas -
Dein Wort in Gottes Ohr, aber überraschen würde mich eine Übernahme aus dem fernen Osten nicht. Was zählt, ist der Markenname, technologisch sind die Chinesen schon lange dran.
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Na, dann werde ich mir keinen Lamborghini mehr kaufen! Dass ein Konzern sein Portfolio deutlich auf den Markenkern konzentriert, weil es wirtschaftlich bergab geht, hatten wir schon bei Mercedes nach der Reuter-Ära. Und dass nicht nur die Automobiiindustrie Deutschlands den Anschluss an Weltmarktführer nicht mehr halten kann, ist ja inzwischen allgemeine Erkenntnis. Ist ja bei europäischen Wettbewerbern schon länger so - Großbritannien praktisch völlig vom Markt, Saab futsch, Volvo chinesisch. PSA von Stellantis geschluckt. KTM hat am Markt vorbeiproduziert und gehört jetzt Bajaj, BMW produziert Motoren in China. Der preiswerteste neue Golf kostet 26.000 € , und die deutschen Hochpreis-PKWs werden über die massive steuerliche Begünstigung der Firmenflotten in den Markt gedrückt. Da ist das Geschäftsmodell schlicht am Ende.
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Chinesische und indische Konzerne haben bisher europäische Marken zu Schnäppchenpreisen gekauft. Für die ist Ducati erst mal unattraktiv. Ich weiß, hier ist der Pantah-Fanclub alter Männer. Aber die Perspektive seit Panigale: Die Marke Ducati ist "Premium Motorräder mit italienischem Design und Performance-Anspruch". Deswegen auch Scrambler aus Submarke so halb ausgegliedert – um aus dem Leistungsdenken rauszukommen. Obwohl die Desmo-V2 haben. Sapperlot. Domenicali hat schon lange gesagt, dass er die Motorräder zugänglicher machen will. Hat er gemacht. Jetzt sind sie halt nicht mehr so rau. Dafür verkaufen sie sich besser.
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