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    • Für mich ist der springende Punkt der, dass man versucht eine Balanceregel zu etablieren welche das Feld näher zusammenbringt.  Daher wurde auch Bimota eingebremst. Es soll doch niemand bestraft werden für gute Arbeit, sondern man justiert an den Stellschrauben des Reglements, um den Sport nicht so fade zu machen wie zb die Rennen in Portimao waren oder ganz viele Rennen in 2025.  Denn, wer will schon langweilige Rennen sehen? Ich nicht!  Ich verstehe auch nicht, weshalb man immer über die Veranstalter, Regelhüter und Verantwortlichen wettern muß, auch in der WSBK wurde schon immer Reglementiert über Gewicht, Hubraum, Ansauquerschnittsverengung, Drehzahl und jetzt halt Spritverbrauch.  Früher gabs auch geile Rennen, siehe meinen Link vor ein paar Posts. Damals war das Feld ausgewogen, aber bezahlte einen hohen Preis dafür. Damit Ducati mit der 998RS mit den Vierzylindern mithalten konnte, waren die Motoren bis zum erbrechen ausgereizt, Standzeit 400km! Die Motoren fürs Qualy hatten noch weniger Laufzeit. Dass ein solcher Aufwand auch teuer ist und bezahlt werden muß, dürfte einleuchten. Darum bat Ducati mit der 1098 dann um ein Hubraumaufstockung, welcher auch stattgegeben wurde, wenn auch mit einer Ausaugquerschnittsverengung, was wiederum die Leistungscharakteristik in Richtung Lichtschalter verzerrte. Ein oder aus. Was die Sache für die Fahrer nicht vereinfachte.  Als dann die 1199 kam, mit einem Kurzhuber statt Langhuber um noch mehr Leistung zu generieren, entstand eine Leistunscharakteristik wie bei einem Zweitakter, trotz des großen Hubraums.  Als damals dann Chaz Davies gegen Rea kämpfte, tat sich Chaz nicht nur gegen Rea schwer, sondern er kämpfte auch schwer mit der Panigale. Die Feinabstimmung hinzubekommen um dauerhaft gegen Rea bestehen zu können, war mehr als schwierig. Deshalb reichte es immer nur zum Vize-WM.  Jetzt tritt Ducati mit einem V4 Motor an, der in seienr Basis ein MotoGP Aggregat aus 2015 ist. Die Technologiekonzepte ändern sich, also müssen die Regelmacher auch hier mit der Zeit gehen. Aber auch hier stellt man die Hersteller aufgrund des geringeren Spritvolumens vor große Herausforderungen, denn es müssen Fahrbarkeit, Leistungscharakteristik und Standzeit unter einen Hut gebracht werden. Klar wird die Leistung weniger, aber es steigen auch die Anforderungen ans Material im Sinne von Temperaturproblemen.  Ein Motor dem wegen dem wenigen Sprit die eigentlich zugedachte Innenkühlung fehlt, hat ein höheres Risiko einen Hitzkollaps zu erleiden wie wir 2025 schon öfters gesehen haben. Es wird niemals das perfekte Reglement geben, wenn verschiedene Konzepte gegeneinander antreten, daher müssen hier die Regelmacher nachjustieren. Finde ich, obwohl ich Ducatista bin, richtig. Das einzige was ich in letzter Zeit verwerflich fand, war das Zusatzgewicht für Bautista. Das war überflüssig einen kleinen leichten Fahrer zu bestrafen, der ja eh gehandicapt ist, weil er ja nicht so den Gewichtstranfer auf dem Bike machen kann wie ein großer Fahrer, der auch aufgrund seines Gewichts auch noch eine bessere Traktion hat. Wenn man jetzt die Saison ohne Nachjustieren laufen lassen würde, kann man es gleich bleiben lassen eine WM auszufahren, weil Ducati offensichtlich richtig überlegen ist. Spannend ist was anderes und das kann nicht im Sinne des Sports sein. Wenn aufgrund totaler Langeweile niemand mehr die Rennen anschaut, ist die WSBK tot. 
    • Mein komplettes Unverständnis galt dem halben Kilo weniger für Bimota. Abgesehen davon ist für mich Motorsport auch ein technischer Wettbewerb. Da alle das gleiche Motorenkonzept fahren- ich meine die 1000ccm bei 4Zylindern-ist diese Regelung eine Bestrafung der besseren Hersteller Im Gegensatz zu den BoP Regeln im Supersport mit verschiedensten Motoren.  Die Grundsatzfrage ist ob man Sport oder eine Show sehen will.
    • Ich finde das auch mehr als unglücklich. Mehr Testkapa wie in der GP finde ich nachvollziehbar, aber eine bewusstes Gleichstellung ist wenig kompetitiv 🙄
    • Also werden wieder die Teams bzw. Hersteller bestraft, die gute Entwicklungsarbeit leisten und ein gutes Gesamtpaket zusammenstellen.   Das ist ja, als wenn man bei einer Fußball WM die Brasilianer von vorn herein mit zusammengebundenen Beinen antreten lässt, damit die schlechten Teams auch eine Chance haben Weltmeister zu werden. Ob es das dann interessanter macht?   Das ist wie Bundesjugendspiele bei denen plötzlich alle Gewinner sind.   Welchen Ansporn soll es denn geben etwas oder sich zu verbessern, wenn man die Guten bestraft, damit die schlechten auch eine Chance haben? Ich dachte immer, gerade im Sport und auch Motorsport ist Stillstand=Rückschritt.  
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