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Hallo Konrad, danke für deinen Beitrag. Zum Thema Einfahren hast du vor längerem einen größeren Interessanten Beitrag gepostet, wenn ich mich recht erinnere. Ich bin absolut bei dir, dass die Einfahrprozedere der Hersteller damals und auch teilweise heute mit 1000-2000km übertrieben sind. Diese Erkenntnisse hat man heute. Aber ich denke so ein paar Turns mittlere Last und langsam steigern, kann nicht schaden. Heute weiß man, die Ringe brauchen Druck und das möglichst früh und nicht erst nach tausende Kilometern. Bei mir wäre der Ablauf wie folgt: 1. Inbetriebnahme: Wenn der Motor eingebaut ist will ich diesen natürlich Starten um zu sehen, dass alles in Ordnung ist. Das werde ich mit einem 996 Serien-Eprom machen. Wie gesagt, obwohl Pistal HC verbaut als auch Abgas-/Ansaugseite geändert. Ich weiß nicht wie die Mühle damit läuft.... Vielleicht eine kurze Runde um den Block fahren... Bevor ich mich 700km ins Auto setze zur Abstimmung. 2. Einfahren: Einfahren des Motors auf Prüfstand oder Strecke? Kann man drüber streiten. Fakt ist ich habe keine Überwachung auf der Strecke. Keine Lambda, kein Klopfsensor, etc. Kann gutgehen, muss nicht. Vor allem langsame Steigerung bis Volllast will ich so nicht machen. Auf dem Prüfstand kann man überwachen, notfalls schonmal mit Zündung und Einspritzzeiten etc reagieren... Wie gesagt, keine tausende von Kilometern, aber eben mal warmfahren und dann langsam steigern. 3. Abstimmung: Auf dem Prüfstand. Da sieht man dann ob alles hält und ob es die Mühe Wert war😄 Grüße Kim
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Einfahren ist überhaupt kein Problem und wird mit den heutigen Ringen und Zylinderbearbeitungen überbewertet oder sicher falsch interpretiert. Da herrscht viel Unwissen. Auf dem Prüfstand warmfahren und dann los. XX Mal gemacht mit diversen Duc Motoren und nie ein Problem, welches auf tribologische Probleme hätte zurückgeführt werden können. Sprich keine Fresser auf Ringen oder Lauffläche. Dito auf der Piste, starten, an den Vorstart und dann fahren sie raus und haben bald Volllast. Ich bin auch beruflich mit der Tribologie beschäftigt, seit über 25 Jahren, ist also kein bla bla oder wenigstens nur ein bisschen.... Gruss Konrad
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Ja das denk ich mir. Wenn ich bedenke, das mein Titanrahmen 5,2 kg wiegt, ist Carbon gar nicht mehr so leicht.😀
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Moin zusammen, auch wenn hier scheinbar nicht mehr viele mitlesen, will ich das Ganze hier trotzdem weiter sauber zeigen. Vielleicht ist der Beitrag für die meisten auch zu Langweilig oder der Inhalt ist schier nicht relevant. Wir hatten die letzten Jahre ja einige Verluste von Schrauber- und Macher-Mitgliedern. Vielleicht bin ich aber nur zu Langsam und die Leute haben das Interesse verloren.😁 Ich glaube in anderen Rubriken (nicht 748,916,...) ist teilweise noch etwas mehr Aktivität wenn es um die Kerntechnik geht. Ich habe das Forum hier immer geliebt, weil es hier schon immer um die Technik und Rennsport ging und weniger über "was kostet Ventilspiel einstellen...?" oder "Passen die goldenen Rizoma Griffe auf meine Streetfighter..?" Aber egal, weiter für die Nachwelt: Ich mache leider beim Schrauben zum Teil zu wenig medienrelevante Bilder, aber ok.. Also die Zylinder und Köpfe sind ausgelitert und das Verdichtungsverhältnis berechnet. Zwei Probleme gab es dabei. Zum einen Schaut der Dom der Pistal HC Kolben in OT über die Oberkante des Zylinders, was ein Auslitern mit der Makrolonscheibe unmöglich macht. Ebenso schauen bei den Zylinderköpfen die Auslassventile über die Dichtfläche des Kopfes, was auch da zu Messungenauigkeiten führt (dies macht ca. 1ml aus → MIT und OHNE Scheibe). Beim Zylinder habe ich den Dom herausgerechnet und das Ganze auch mehrfach durchgeführt. Ich komme auf fast gleiche Ergebnisse: Verdichtungsverhälntnis: Stehender Zylinder: 11,16:1 Liegender Zylinder: 11,18:1 Also eigentlich viel zu wenig für die HC Kolben. Da die Quetschkante jedoch noch zu groß ist, wird nach Anpassung dieser, die Verdichtung noch etwas höher werden. Jedoch trotzdem von den von Kämna angepassten 12,5:1 entfernt. Aktuell bin ich ratlos und auch ein Telefonat mit Kämna konnte keine Erleuchtung bringen. Ich weiß nicht ob mein Zylinderkopf vielleicht anders ist, etwas anders kann ich es mir nicht erklären.... Oder es sind Pistals mit größeren Ventiltaschen..? Für die Quetschkante warte ich auf dünnere Zylinderfußdichtungen von der 916 RS → Liefertermin noch ungewiss.... Die Zylinderköpfe sind fertig montiert, das Ventilspiel eingestellt. Das hat mehrere Schleifen gedauert, weil das was ich berechnet habe nicht zur Realität gepasst hat. Zusätzlich zeigte mein Messdorn immer 0,05mm zu wenig an..... Auch ist es in der Realität oft so, dass ich zum Beispiel ein Spiel von 0,24mm habe. Grenzwert wäre 0,23mm. Gehe ich nun in der Theorie auf ein 0,05mm dickeres Shim, müsste das Spiel von 0,24mm auf 0,19mm sinken. Die Realität zeigt → 0,12mm also 0,12mm weniger Spiel durch Reduzierung eines Shims um 0,05mm.... Mühselige Sache, bei der man teilweise auch Kompromisse eingehen muss.. Jetzt warte ich auf ein letztes Öffnerkäppchen (Lieferzeit 2-4 Wochen) und dann ist der Kopf endlich fertig... Sobald die Zylinderfußdichtungen getauscht und der Kopf fertig ist, werde ich alles zusammen verheiraten. Dann folgen Lima und Kupplungsseite und ich bin fertig. Ich will auf jeden Fall noch die Steuerzeiten messen, dass wird auch noch ein wenig Lehrzeit in Anspruch nehmen. Außerdem muss ich dafür noch ein paar Hilfsmittel basteln. Auch konnte ich mittlerweile eine Einspritzbrücke mit 4 Einspritzdüsen ergattern. Nun bin ich noch an einem passenden Steuergerät dran. Dann ist alles bis auf die HC Kolben im Motor soweit 996 Serie. Ich werde die kommende Rennveranstaltung in Mirecourt (FR) noch mit dem 916 Motor fahren. Ich will da jetzt nichts am Knie abbrechen auf der Zielgeraden. Dafür ist einfach zu viel Geld in den Motor und die notwendige Peripherie geflossen.... Auch die Abstimmung wird nochmal teuer werden. Anschließend wird umgebaut und es geht zu Kämna oder Deussen. Deussen macht leider kein Einfahren auf dem Prüfstand, dass müsste ich dann auf der Strecke machen. Wäre bis Teillast und Halbgas mit Serien-Eprom wohl kein Problem... Hauke riet mir davon ab und bot mir an, dies auf dem Prüfstand zu erledigen.... Wie immer im Leben zwei Wahrheiten und ich muss entscheiden was richtig oder eventuell falsch ist.... Eventuell ist Einfahren auf dem Prüfstand die sicherere Bank. Sind doch Auspuffanlage, Filter, Airbox nicht mehr Serie.... Stay tuned.
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Als Neigschmeckter (Zugezogener) auf der Schwäbischen Alb kann ich sagen, daß fast alle typisch schwäbischen Gericht durchaus lecker sind. Nur an den schwäbischen Kartoffelsalat (lauwarm und mit Essig und Öl statt Majo) hab ich mich bis heute nicht gewöhnt. So ein Lkw mit Senf ist für zwischendurch auch nett. (Lkw = Leberkäswecken)
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