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rocknrollstar

Revision axialer Bremszangen vom Typ: Brembo P4 34/34

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Moin, 

Ich greife das Thema an dieser Stelle nochmal auf. 

Ich habe vor ca 2 Monaten ebenfalls alle Dichtungen meiner Bremszangen getauscht. 

Ich hatte zwischenzeitlich immer mal wieder einen Tropfen unten an der Zange hängen. 

Nach den ersten Vermutungen, dass es die Brembo Pampe wäre, hat sich nach einigen Wochen immer mehr herausgestellt, dass es Bremsflüssigkeit ist. 

Nach ständigem schauen, putzen, schauen, putzen,..... war die Hohlschraube der Übeltäter. 

Diese nochmal losgeschraubt, mit richtigem Drehmoment angezogen, dicht. 

Trotzdem bin ich mir unsicher ob die eine Zange dicht ist. 

Die Kolben sind nach dem herausfahren immer leicht mit Flüssigkeit benetzt. 

Ist das bei euch auch so? 

Der Druckpunkt ist gut und der Bremsflüssigkeitsbehälter ändert seinen Stand nicht. 

Ps:

Da das Motorrad keine Zulassung hat, 

hatte ich bisher nur eine Testfahrt auf einen Wirtschaftsweg. 

Die Bremsen und neue Dichtungen wurden noch nicht richtig warm..... IMG_20190328_062104.thumb.jpg.17a4f4750cb3a4df57d1ab939ac57c1d.jpg

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Hey liebe Leute, hab eigentlich genau das selbe Projekt vor, nur leider bin ich ein kleiner Perversling und würde gerne die Schrauben mit denen die 2 Sattelhälften verschraubt sind gegen Titanschrauben tauschen, weis evtl. jemand die genaue Angabe zu den Schrauben?

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Am 28.3.2019 um 07:31 schrieb Jim-R:

Die Kolben sind nach dem herausfahren immer leicht mit Flüssigkeit benetzt. 

Ist das bei euch auch so? 

Nein. Das sollte trocken sein. 

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vor 2 Stunden schrieb destructer:

Hey liebe Leute, hab eigentlich genau das selbe Projekt vor, nur leider bin ich ein kleiner Perversling und würde gerne die Schrauben mit denen die 2 Sattelhälften verschraubt sind gegen Titanschrauben tauschen, weis evtl. jemand die genaue Angabe zu den Schrauben?

Sorry, warum willst du die Stahlschrauben gegen Titan tauschen? Du hast es hier mit extrem sicherheitsrelevanten Teilen zu tun. Brembo hat nicht umsonst keine Service Teile mehr im Angebot. Die wollen verkaufen, klar, aber auch kein Ärger. Nehmen wir an, es brechen Schrauben und du stürzt. Jede Versicherung wird sich das Fahrzeug anschauen. Doof sind die Experten dort nicht mehr.

Ich würde die aus Stahl verbaut lassen.  Experimentieren oder Leichtbau geht besser an anderen weniger relevanten Teilen.

Meine Philosophie im Rennsport.

Gruss Konrad

  • Thanks 3

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Finden den Thread etwas "putzlastig", wenn ich das sagen darf.

Was mir fehlt sind Details zu Demontage/Montage. Wie popelt man die Dichtungen raus? Was ist bei den Kolben zu beachten? Was sind Knackpunkte. die weiter zu beachten sind?

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Die spezifischen Informationen zu diesen Sätteln mögen alle verstreut im Thread sein, aber sie sind eigentlich alle da.

 

Alte Dichtung vorsichtig mit einem nicht scharfekantigen kleinen Schraubendreher oder einem spitzen Haken raus nehmen. Darauf achten nicht irgendwo was zu verkratzen.

Kolben entweder sanft mit Druckluft (VORSICHTIG!! DANGER!!) rauspusten, Lappen drüber, oder besser mit einer Kolbenzange rausholen. Es hilft die Kolben vor der Demontage mit Hilfe der Bremsflüssigkeit so weit wie möglich raus zu pumpen. Die Kolben sind aus Aluminium. Mach sie nicht kaputt.

 

Arbeite sauber, arbeite sorgfältig, benutze vernünftiges Werkzeug, halte dich an die Montageanleitung, benutze Drehmomentschlüssel und Wasche dir die Hände nach dem Pullern vor dem Essen. ;)

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Am 29.3.2019 um 10:46 schrieb destructer:

Hey liebe Leute, hab eigentlich genau das selbe Projekt vor, nur leider bin ich ein kleiner Perversling und würde gerne die Schrauben mit denen die 2 Sattelhälften verschraubt sind gegen Titanschrauben tauschen, weis evtl. jemand die genaue Angabe zu den Schrauben?

 

Guter Tip: Hör auf Konrad und lass es. Warum? Hier ein kleiner Erfahrungsbericht:

 

Habe an meiner damaligen Maschine die originalen Bremssattelschrauben gegen Edelstahlschrauben ausgetauscht. Hielt das für eine gute Idee. Habe aber, obwohl ich Spannungs-Dehnungsdiagramme lesen kann, völlig vergessen, dass Edelstahl um Längen weniger elastisch ist als der normale Stahl. Das äußert sich z.B. dadurch, dass sich solche Schraubverbindungen durchaus mal losvibrieren können. Dass die Gewinde des Gegenstücks leiden lasse ich hier mal weg.

 

Das Ergebnis war, dass ich bereits nach 10 km beide Schrauben (war eine Enduro mit nur einer Scheibe) verloren hatte.

 

Nur soviel: es ging gut aus ... 😐

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