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Hallo Torbjörn, Das Klopfen unter den Einlaßventilen kommt daher, daß die Flammfront in kühleren Bereichen des Brennraums langsamer vorankommt. Dadurch wird das Gemisch dort aufgrund des Druckanstiegs stärker komprimiert, bis es sich VOR Ankunft der Flammfront selbst entzündet und schlagartig verbrennt (Detonation) = Klopfen. Das heiße (zT glühende) Auslassventil fördert die innere Gemischbildung (Krst-Verdampfung) und damit das kontrollierte Vorankommen der Flammfront. Der Mercedes W196, 2.5l R8 Motor nutzte das sogar aus, indem er den Direkten Einspritzstrahl absichtlich auf das Auslassventil richtete, um 1. die Verdampfung zu fördern und 2. das Auslassventil zu kühlen. Das ganze ist natürlich viel komplexer, als das, was ich hier vereinfacht absondere. Die ganzen Verhältnisse werden noch beeinflußt durch die Ladungsbewegung (Thumble,Swirl,Restgasverteilung...), aber für den Hausgebrauch sind die obigen Betrachtungen erstmal eine brauchbare Krücke. Man muß auch noch Preignition und Detonation unterscheiden. Preignition wird durch Hot Spots im Brennraum (Scharfe Kanten, überhitzte Kerzen, Deposits etc) verursacht, BEVOR die Kerze zündet. Das war früher öfters zu beobachten, wenn der Motor nach Zündung aus einfach "weiterdieselte". Detonation kann durch den ZZP (zu früh) provoziert werden. Die Konsequenzen sind die gleichen. Aber ich wollte Dich nicht verrückt machen. Wenn eine reduzierte Zündung keine Leistungsminderung verursacht, dann soll man es tun. Es hängt auch davon ab was der Kloben aushält (siehe Deine Erfahrung mit Saab Motoren). Gruß, Peter
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…ja, das Wort „sinnvoll“ war schon angebracht. Diese Jungs sind ja so verrückt, da spielt die Gesundheit keine Rolle. Ich frage mich, ob solche Schmerzmittel nicht auch die Reaktionen beeinträchtigen. Aber das ist ja alles wurscht. Man muss allerdings zugeben, dass wir Fans an diesen „modernen Gladiatoren“ schon unseren Spass haben! Sonst würde ja niemand einschalten…
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Genau diese Überlegung stellte gestern im Interview Paolo Bonora an. Wenn keine Punkte drin sind, schonen. Gruß Roland
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ich verstehe deine Frage vollkommen. Für meine 999 Renner habe ich normale 999 Wellen modifiziert indem ich diese Nasen wegerrodiert habe. Zuerst solltest Du ohne Pleuel prüfen ob die KW so gewuchtet ist, dass der Hupzapfen plus minus immer im obersten Punkt zu stehen kommt. Das abflexen der Nasen nimmt natürlich Gewicht aus dem Gegengewicht raus, aber an einer Stelle mit kleinem Radius zum Zentrum. Daher passiert nicht so viel. Würdest du exakt 180° zum Hubzapfen Material an der äussersten Kante entfernen hätte das einen viel dominanteren Effekt. Bevor du aber jetzt mit der Schleiferei beginnst solltest du das Meistergewicht bestimmen. Zwei * die rotierenden Pleuelanteile inkl. Lagerschalen, plus einmal Pleueloberteil plus Kolben komplett. Dieses Gewicht in zwei Halbschalen "verpacken" und mittels Kabelbinder oder eleganter Schrauben verbinden. Aber immer so, dass Symmetrie besteht. am besten das Meistergewicht auch auf einem Wuchtbock optimieren, dass es in jeder Pos. stehenbleibt. Mach es etwas schwerer, damit du noch Material wegnehmen kannst auf der Drehbank um den finalen Wert zu erreichen. Damit kannst du dann beginnen Material am Gegengewicht zu entfernen. Sollte es zu viel sein, kann man entweder mittels Wolframstopfen korrigieren oder wenn möglich am Gegengewicht aufschweissen. !nicht im Bereich des Hubzapfens! Gruss Konrad
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