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By Powerslide · Posted
Ich habe dich nicht explizit gemeint, sondern meine die Menschen, die allgemein mit allem was sich ändert ein Problem haben. Egal ob im Rennsport oder zb der Politik. Es soll alles so bleiben wie es mal war, früher war alles besser, sogar die Zukunft. Frei nach Karl Valentin. Hm, glaube das ist der falsche Ansatz, denn das Reglement ist Fakt, welches für uns eh unverrückbar ist. Man kann natürlich anderer Meinung sein, aber was hilft es, wenn die Rennen wie oft in der Vergangenheit stinklangweilig sind? Wenn alle wie in einer Prozession hintereinander her fahren mit 2 Sekunden Abstand zum Vordermann? Sowas sieht sich auf Dauer doch niemand an. Ich denke da MÜSSEN die Verantwortlichen handeln, damit die WSBK nicht vor die Hunde geht. Die Ingenieursleistung ist ein Punkt, der aber im Endeffekt dem Zuschauer an der Piste oder vorm TV nicht interessiert. Es geht tatsächlich um das Spektakel, ich nenne jetzt das verhasste Wort, die Show! Früher in den 2000ern war die Show viel besser, aber halt zu einem enormen Preis. Kann sich jeder selbst ausrechnen was ein Troy Bayliss pro Saison Motoren verbraten hat, wenns extra Qualymotoren mit 150km (Langhuber mit 14000U/min!!!!) und Rennmotoren mit 400km Standzeit bei 28 Rennen pro Saison gab. Heute muß ein Motor glaube ich mindestens 2000 km halten, sonst überschreitet man das jährliche Motorenkontigent. Dasselbe galt ja für die Reifengeschichte, viele Hersteller = hohe Kosten. Die entscheidende Frage ist doch, wie man die WSBK attraktiv halten will, ohne einzugreifen? Menschen die Entscheiden ob die WSBK im TV kommt, oder zumindest in einem Streamingangebot, die müssen auch nach rentabilität schauen. Keine Zuschauer, keine Werbung, keine Übertragung in Zukunft. Keine Übertragung, keine Sponsoren, keine Teams mehr. Es ist alles miteinander verwoben und wenn diverse Schlaumeier immer diesen depperten Spruch bringen, "es geht nur mehr ums Geld", die sollen mir mal erklären, wie die ganze Chose sonst funktionieren bzw finanziert werden soll? Mit Luft und Liebe hat Rennsport noch nie funktioniert. Und hier wären wir wieder bei "früher war alles besser". Nein, war es nicht, weil sich die Zeiten ändern und das schon immer. Lange Rede, kurzer Sinn = die Show muß passen! -
Das hört sich eher nach einem Lager an; evtl Mangelschmierung oder mitdrehender Innen/Aussenring.
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Ich wettere nicht,mich stört nur,dass die bessere Ingenieursleistung beschnitten wird. Du hast natürlich recht,es wurde immer reglementiert. Aber als Ducati mit dem 851/888 V2 antrat,wurden sie von den 4 Zylinder Japanern belächelt. Da treten ein paar Freaks und ewig gestrige mit V2 gegen unsere 4 zylindrigen Granaten an....also lass sie 1000ccm haben ,gegen unsere 750er keine Chance. Gewichtsvorteil auch kein Thema.. Der Rest ist Geschichte. In Zeiten wo alle 4 Zylinder und 1000ccm haben ist diese Reglementierung für mich zumindest fragwürdig. In alten Zeiten hätten die Japaner vermutlich Tag und Nacht gearbeitet um wieder vorne zu sein.Eventuell denkt man heute eher über die seit Jahren sinkenden Verkaufszahlen von Superbikes nach. Ich denke,hier hat jeder seine unverrückbare Sicht auf das Reglement.
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By Powerslide · Posted
Für mich ist der springende Punkt der, dass man versucht eine Balanceregel zu etablieren welche das Feld näher zusammenbringt. Daher wurde auch Bimota eingebremst. Es soll doch niemand bestraft werden für gute Arbeit, sondern man justiert an den Stellschrauben des Reglements, um den Sport nicht so fade zu machen wie zb die Rennen in Portimao waren oder ganz viele Rennen in 2025. Denn, wer will schon langweilige Rennen sehen? Ich nicht! Ich verstehe auch nicht, weshalb man immer über die Veranstalter, Regelhüter und Verantwortlichen wettern muß, auch in der WSBK wurde schon immer Reglementiert über Gewicht, Hubraum, Ansauquerschnittsverengung, Drehzahl und jetzt halt Spritverbrauch. Früher gabs auch geile Rennen, siehe meinen Link vor ein paar Posts. Damals war das Feld ausgewogen, aber bezahlte einen hohen Preis dafür. Damit Ducati mit der 998RS mit den Vierzylindern mithalten konnte, waren die Motoren bis zum erbrechen ausgereizt, Standzeit 400km! Die Motoren fürs Qualy hatten noch weniger Laufzeit. Dass ein solcher Aufwand auch teuer ist und bezahlt werden muß, dürfte einleuchten. Darum bat Ducati mit der 1098 dann um ein Hubraumaufstockung, welcher auch stattgegeben wurde, wenn auch mit einer Ausaugquerschnittsverengung, was wiederum die Leistungscharakteristik in Richtung Lichtschalter verzerrte. Ein oder aus. Was die Sache für die Fahrer nicht vereinfachte. Als dann die 1199 kam, mit einem Kurzhuber statt Langhuber um noch mehr Leistung zu generieren, entstand eine Leistunscharakteristik wie bei einem Zweitakter, trotz des großen Hubraums. Als damals dann Chaz Davies gegen Rea kämpfte, tat sich Chaz nicht nur gegen Rea schwer, sondern er kämpfte auch schwer mit der Panigale. Die Feinabstimmung hinzubekommen um dauerhaft gegen Rea bestehen zu können, war mehr als schwierig. Deshalb reichte es immer nur zum Vize-WM. Jetzt tritt Ducati mit einem V4 Motor an, der in seienr Basis ein MotoGP Aggregat aus 2015 ist. Die Technologiekonzepte ändern sich, also müssen die Regelmacher auch hier mit der Zeit gehen. Aber auch hier stellt man die Hersteller aufgrund des geringeren Spritvolumens vor große Herausforderungen, denn es müssen Fahrbarkeit, Leistungscharakteristik und Standzeit unter einen Hut gebracht werden. Klar wird die Leistung weniger, aber es steigen auch die Anforderungen ans Material im Sinne von Temperaturproblemen. Ein Motor dem wegen dem wenigen Sprit die eigentlich zugedachte Innenkühlung fehlt, hat ein höheres Risiko einen Hitzkollaps zu erleiden wie wir 2025 schon öfters gesehen haben. Es wird niemals das perfekte Reglement geben, wenn verschiedene Konzepte gegeneinander antreten, daher müssen hier die Regelmacher nachjustieren. Finde ich, obwohl ich Ducatista bin, richtig. Das einzige was ich in letzter Zeit verwerflich fand, war das Zusatzgewicht für Bautista. Das war überflüssig einen kleinen leichten Fahrer zu bestrafen, der ja eh gehandicapt ist, weil er ja nicht so den Gewichtstranfer auf dem Bike machen kann wie ein großer Fahrer, der auch aufgrund seines Gewichts auch noch eine bessere Traktion hat. Wenn man jetzt die Saison ohne Nachjustieren laufen lassen würde, kann man es gleich bleiben lassen eine WM auszufahren, weil Ducati offensichtlich richtig überlegen ist. Spannend ist was anderes und das kann nicht im Sinne des Sports sein. Wenn aufgrund totaler Langeweile niemand mehr die Rennen anschaut, ist die WSBK tot.
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