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916 geht beim Auskuppeln aus


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Hallo liebe Community, ich bin's mal wieder.

 

Die Ducati holte ich im Februar in Zweibrücken beim Meister ab, Ventilspiel, Drosselklappensynchro und CO wurden gemacht. Original Auspuffanlage.

 

Was dem Meister nicht auffiel (und mir voerst auch nicht) ist das meine Stahlflexbremsleitung vorne beim einschlagen an den Kühler schürfte und das nicht gerade wenig....

 

Also Bremsleitung gelöst, ein bisschen nach vorne in Fahrtrichtung gebogen und wieder festgezogen. 

 

Danach wie soll es auch anders sein hatte ich beim Lenker einschlagen im Stand nach rechts eine Drehzahl von keine Ahnung 4000/U oder so....

 

Also hab ich den kompletten Zug ausgebaut am Lenker und drunter verlegt (ging vorher über die Bremsleitung, warscheinlich mein Fehler), so jetzt Drehzahl zu niedrig, am liegenden Zylinder Drehzahl ein wenig erhöht, Drehzahl bleibt unverändert beim einschlagen links oder rechts so wie es sein sollte.

 

Dann die erste große Ausfahrt, die 916 läuft eigentlich perfekt, ABER, nach geraumer Zeit geht sie beim auskuppeln bei der Ampel oder an der Kreuzung aus, nicht jedes mal aber oft, die Drehzahl sackt kurz ein und dann geht sie aus! Außerdem ist seit gestern wieder die Ladekontrollleuchte dauerhaft an! (GEN)...

 

Hat villeicht jemand Tipps? Ich weis diese Motorräder sind anfällig was die Drehzahl angeht, momentan bei Betriebstemperatur würde ich sagen läuft sie um die 1100U/min...

 

Oder muss ich neu synchronisieren weil ich an der Drehzahl was geändert habe? 

 

Und dann bleibt noch die GEN Leuchte...

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Stephan

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Wenn du am hinteren Zylinder den Leerlauf verstellt hast, hast du dann nicht asynchronisiert?

 

Der Prozess ist doch Zylinder angleichen mit Uhr, Drehzahl am Anschlag (vorderer Zylinder) einstellen, Gemisch an der ECU einstellen (mit Gastester oder Gefühl), Drehzahl nochmal am Anschlag einstellen.

 

Schau dir mal die Stecker des Gleichrichter/Reglers an, die kokeln gern.

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Posted (edited)

Hallo Moin, danke für deine Antwort.

 

Nein ich habe vorne am liegenden Zylinder die Schraube etwas mehr rein gedreht um die Drehzahl zu erhöhen, also jetzt wo du es sagst ja warscheinlich asynchronisiert.

 

Also ich hab ein Carbtune Pro hier liegen also ist synchronisieren eigentlich keint Problem, muss danach auch wieder der CO Wert eingestellt werden? Dass kann ich nämlich nicht selbst.....

 

Kabel des Reglers schau ich morgen direkt nach. (Ist schon ein Mosfet Regler von Duc or Die)

 

MfG

 

Stephan

Edited by Fahnone916
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Am 11.4.2026 um 17:07 schrieb Moin:

Wenn du am hinteren Zylinder den Leerlauf verstellt hast, hast du dann nicht asynchronisiert?

 

Der Prozess ist doch Zylinder angleichen mit Uhr, Drehzahl am Anschlag (vorderer Zylinder) einstellen, Gemisch an der ECU einstellen (mit Gastester oder Gefühl), Drehzahl nochmal am Anschlag einstellen.

 

Schau dir mal die Stecker des Gleichrichter/Reglers an, die kokeln gern.

Hallo Moin, werde gleich mal loslegen, nach Absprache mit dem Meister sagte er zu mir ich hätte überhaupt nicht an der Leerlaufschraube drehen sollen, jetzt soll ich sie wieder reindrehen bestenfalls so wie sie war, dan die Bypass Schrauben jeweils ne 1/4 Umdrehung raus und ne Runde fahren....

Werd's mal versuchen.

 

MfG

 

Stephan

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vor 9 Minuten schrieb baffo:

Genau so ists. 

Wenn man nicht weiß, für was welche Schraube ist, sollte man die Finger weglassen. 😉😉

Hallo Baffo, hilft mir jetzt sehr viel!

 

Nur zur Info genau hier im Forum wurde das schonmal genau so beschrieben....

Man ist ja unter anderem in Foren um auch zu lernen, ggf. aus seinen eigenen Fehlern.

 

Mit besten Grüßen 

Stephan

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vor 42 Minuten schrieb baffo:

Da geb ich dir Recht! Allerdings ist nicht immer alles richtig was in Foren und im Netz gesagt wird. Als Laie würde ich da lieber auf die Meinung eines Fachmann was geben.

Gruß Klaus 

Da hast du natürlich auch Recht Klaus.

 

So jetzt zurück zu der 916, hab getan was der Meister sagte, also "Leerlaufschraube" wieder auf Gefühl soweit zurück gedreht wie ich denke dass ich sie rein gedreht habe, und dann Etappenweise die Bypassschrauben raus, zuerst 1/2 Umdrehung, dann nochmal 1/4 Umdrehung, also im ganzen 3/4 Umdrehung, läuft laut Tachonadel um die 1000/U, sprich ein bisschen drüber, zappelt schon bisschen die Nadel.

 

Das komische ist ich bin danach bei Betriebstemperatur zur Tanke gefahren, ging an jeder Ampel/Kreuzung aus, 5 oder 6 mal echt nervig, gut dachte tanks de schnell un wieder nach hause weiter schrauben.

 

Getankt noch ein bisschen durchs Dorf gefahren, Stadtzentrum 10 min. weit weg, ging nicht einmal aus und die Drehzahl sackt beim Auskuppeln nicht mehr ein.

 

Brauchte die ECU Zeit um das alles zu schnallen? 

 

Die GEN Leuchte leutet noch immer dauherhaft, verstehs nicht...kann auch Drezahl relevant sein oder? Die Kabel sind noch immer in Ordnung (ist schon ein neuer Regler, Mosfet von Duc or Die).

 

Carbtune Pro hab ich Zuhause, gibst ne Möglichkeit das ganze noch fein zu tunen ohne wieder alles zu verstellen?

 

Mit besten Grüßen aus Luxemburg

 

Stephan

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Stell doch mal das Standgas mit der Anschlagschraube des Zuges ein – dafür ist die da.

 

Den Start-Standgas-Anhebe-Knopf kennst und benutzt du bereits? Die 916-Einspritzung ist so antik, dass sie keine aktive Standgasanhebung hat. Die ECU fettet bei niedriger Temp das Gemisch an, kann aber bei geschlossenen Drosselklappen nicht mehr Luft reinlassen. Also macht man das manuell, mit dem Knopf.

 

Ich würd mal die Spannung an der Batterie, bei laufendem Motor (Standgas, 4.000/min) messen. Und dann anfangen zu suchen, wo die Volt verschwinden.

 

Zu Fachleuten: Da hab ich gemischte Erfahrungen. Ein etablierter Hamburger Ducati-Schrauber schob das schlechte Startverhalten auf meine NGK statt Champion-Kerzen. Ich schob es darauf, dass er die Benzinpumpe nicht wieder angesteckt hatte.

Ich hab grad eine Multi überholt, die (laut Rechnung) bei einem freien Ducati-Schrauber gewartet worden war. Ungeölter Dauerluftfilter, Airbox, die nur halb auf einem Ansaugschnorchel saß, Stecker, die mit (ungekürzten) Kabelbindern befestigt waren, statt an den Rahmenlaschen.

 

 

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vor 44 Minuten schrieb Moin:

Stell doch mal das Standgas mit der Anschlagschraube des Zuges ein – dafür ist die da.

 

Den Start-Standgas-Anhebe-Knopf kennst und benutzt du bereits? Die 916-Einspritzung ist so antik, dass sie keine aktive Standgasanhebung hat. Die ECU fettet bei niedriger Temp das Gemisch an, kann aber bei geschlossenen Drosselklappen nicht mehr Luft reinlassen. Also macht man das manuell, mit dem Knopf.

 

Ich würd mal die Spannung an der Batterie, bei laufendem Motor (Standgas, 4.000/min) messen. Und dann anfangen zu suchen, wo die Volt verschwinden.

 

Zu Fachleuten: Da hab ich gemischte Erfahrungen. Ein etablierter Hamburger Ducati-Schrauber schob das schlechte Startverhalten auf meine NGK statt Champion-Kerzen. Ich schob es darauf, dass er die Benzinpumpe nicht wieder angesteckt hatte.

Ich hab grad eine Multi überholt, die (laut Rechnung) bei einem freien Ducati-Schrauber gewartet worden war. Ungeölter Dauerluftfilter, Airbox, die nur halb auf einem Ansaugschnorchel saß, Stecker, die mit (ungekürzten) Kabelbindern befestigt waren, statt an den Rahmenlaschen.

 

 

Hey Moin, danke für deine Antwort.

 

Ja dass das mit gemischten Erfahrungen kenne ich auch mit anderen Marken/Werkstätten...

 

Aber das ist doch genau die Schraube an der ich angeblich nicht hätte drehen sollen, die Schraube am liegenden Zylinder an den halbrunden gelb verzinktem Teil? 

 

Als ich daran rumschraubte fing das Gezicke an.... und das ist das was ich meine, der Meister in Zweibrücken sagt nicht anfassen, du sagt Drehzahl über die Schraube erhöhen....nichts für ungut aber ich bin verwirrt....

 

MfG

 

Stephan

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vor einer Stunde schrieb Moin:

Genau, die #7. 

Brad weiß definitiv, was er macht. Kann man auf ducati.ms auch direkt fragen.

Gut, dachte ich mir.

 

Aber wenn ich bei Brad genau lese steht da ganz genau nach dem einstellen des Poti's un dem exakten eindrehen der Leerlaufschraube auf 318mv soll dies AUF KEINEN Fall wieder angefasst werden.

 

Dass ist aber jetzt die Schraube über die wir reden, da verstelle ich mir doch alles dann geht alles wieder von vorne los....

 

MfG

 

Stephan

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Ich denke auch, dafür ist die Schraube genau nicht da.

Es gibt keine Leerlauf Einstellung in dem Sinn, die ECU soll/tut das von selber einpegeln im angedachten Bereich.

Das kann sie nur mit ihren Mitteln, ZZP und Einspritzdauer, und nur in einem rel. kleinen Fenster (DK Öffnung / Bypass / Poti Messwert)

in einem Disassembly der 996 16m finde ich:

SpecialDiagClearStart:
SavedVariableArea:
	DS	6		; Sig check bytes - to see if RAM has been previously inited
	
TPS_LearnedClosedThrottle:
	DS	1
TPS_LearnedWideOpenThrottle:
	DS	1
......

 Also würde ich mal von einer kleinen Selbst Lern Fähigkeit ausgehen.

Du könntest die LL Schraube jetzt auf 318mV einstellen, und mit dem Carbtune prüfen ob die Bypässe hinkommen.

Zu genau muss das nicht sein, weil der die ja auf CO abgeglichen hat. bzw auf einen Kompromiss aus CO und Druckwert nehm ich an.

 

GEN Leuchte:

Was heißt das? Voltmeter gibt's billig, bau dran und guck ob die Leuchte plausibel ist.

Dann könnte das auch mit dem Problem zusammenhängen.

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Moin, vielleicht ein weiterer Ansatz,

 

bei meiner Multi war der Freilauf so im Eimer das die auch immer mal wieder im Standgas aus gegangen ist. Der hat den Motor einfach abgewürgt. 

 

Gruß

Jörg 

  • Sad 1
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vor einer Stunde schrieb noch_ein_chris:

Ich denke auch, dafür ist die Schraube genau nicht da.

Es gibt keine Leerlauf Einstellung in dem Sinn, die ECU soll/tut das von selber einpegeln im angedachten Bereich.

Das kann sie nur mit ihren Mitteln, ZZP und Einspritzdauer, und nur in einem rel. kleinen Fenster (DK Öffnung / Bypass / Poti Messwert)

in einem Disassembly der 996 16m finde ich:

SpecialDiagClearStart:
SavedVariableArea:
	DS	6		; Sig check bytes - to see if RAM has been previously inited
	
TPS_LearnedClosedThrottle:
	DS	1
TPS_LearnedWideOpenThrottle:
	DS	1
......

 Also würde ich mal von einer kleinen Selbst Lern Fähigkeit ausgehen.

Du könntest die LL Schraube jetzt auf 318mV einstellen, und mit dem Carbtune prüfen ob die Bypässe hinkommen.

Zu genau muss das nicht sein, weil der die ja auf CO abgeglichen hat. bzw auf einen Kompromiss aus CO und Druckwert nehm ich an.

 

GEN Leuchte:

Was heißt das? Voltmeter gibt's billig, bau dran und guck ob die Leuchte plausibel ist.

Dann könnte das auch mit dem Problem zusammenhängen.

Hallo Chris, werde es mal genauso probieren, wieder auf 318mv un dann mit dem Unterdruckmessgerät und Bypassschrauben angeglichen.

 

GEN heißt die kleine Lampe über meinen Tacho, ist die Ladekontrollleuchte, Multimeter hab ich zum testen, würde da irgendwas nicht laden wäre die Batterie allerdings schon längst platt.

 

Trotzdem könnte ich testen, was müsste ich an Output haben? Bei laufendem Motor um die 13,5V?

 

Mit besten Grüßen

 

Stephan

Edited by Fahnone916
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13,5 Volt bei laufendem Motor, auch im Standgas, sind m. M. nach zu wenig. Im Standgas sollten da schon 14 Volt und bei erhöhter Drehzahl 14,4 bis maximal 14,6 Volt anliegen.

Gruß
Roland

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Hallo nochmal Leute, 

 

Wenn ich später noch die Kurve krieg mach ich mich an den Regler/Gleichrichter rann, also zuerst Kabel dahinter kontrollieren, dann alles durch messen, sowohl AC wie auch DC output und Durchgangsprüfung, damit müsste ich ja zumindest beim Regler alles durchtesten können oder?

 

MfG

 

Stephan

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So Leute, das hat sich ja schnell erledigt, Ducati springt garnicht erst an, dreht auch nicht mehr durch.

 

Also Batterie ausgebaut und an das Ladegerät, vorher noch schnell das Multimeter dran, 12,79V ....komisch, also tiefentladen ist die ja nicht!

 

Lade jetzt mal damit ich in den nächsten Tagen mal den Gleichrichter durchtesten kann, gehe aber mal davon aus das da was nicht geladen wird....

 

MfG

 

Stephan

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Hallo Leute, hier mal ein kleines Video wie sich der Ladezustand verhält im Leerlauf und erhöhter Drehzahl....habe auch (fast) alles nach der Anleitung von Brad the Bike Boy getestet, sieht alles gut aus, trotzdem kommt es mir komisch vor, dies miese Ladekontrollleuchte geht einfach nicht aus, kann es sein dass es mit zu niedrieger Drehzahl zu tun hat? (Bei höherer Drehzahl müsste die Leuchte dann aber ausgehen oder?) 

 

Mit besten Grüßen 

 

Stephan

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vor 37 Minuten schrieb rolf4s:

Lima oder Regler kaputt. 

Hallo Rolf, also dann gehe ich mal vom Regler aus (ist zwar ziemlich neu UND schon ein Mosfet) denn den AC Strom hab ich direkt an den beiden Kabeln gemessen bei laufendem Motor mir Drehzahl erhöhen die Werte scheinen aber zu stimmen....

 

MfG

 

Stephan

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Hallo Stephan,

es ist doch richtig, dass die Ladespannung immer unter 14 Volt bleibt, oder nicht? Wenn ja genau das ist der Grund, warum ich denke, dass deine Lima oder der Regler hin sind. Die Ladespannung (Gleichstrom, also nach dem Regler) sollte bei höherer Drehzahl zwischen 14,4 und 14,6 Volt liegen.

Wenn der von der Lima gelieferte Wechselstrom niemals die 14 Volt übersteigt, dann dürfte wohl deine Lima einen Knacks haben. Die Ladespannung, die die Lima liefert, müsste m.M. nach nochmals höher sein.

Gruß
Roland

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vor 41 Minuten schrieb rolf4s:

sollte bei höherer Drehzahl zwischen 14,4 und 14,6 Volt liegen.

hängt auch bisschen von der Batterie ab.

Möglich....Wahrscheinlich...Vielleicht....

So lange der Stefan nicht mal Butter bei die Fische macht, und ausführlicher beschreibt was er da hat und tut,

bleibt's ein heiteres Rätselraten. Ist ja nicht schlimm, aber auch nicht so richtig Erkenntnislastig.

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