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Vielen Dank der Infos, habe mit dem Freilauf keine Erfahrungen weil ich bisher keine Probleme damit hatte. Daher sind mir deine Erfahrungen und Beobachtungen sehr wertvoll. 

Alle Lager usw werden selbstverständlich neu sein, Getriebe usw scheinen mir in sehr guten Zustand zu sein, aber an den Schaltklauen sehe ich etwas mehr Verschleiss als ich erwartet habe, mache nachher ein par Bilder. Ich habe nicht daran gedacht vor der Demontage, sonst hätte ich die Axialspiele gemessen, da ein Shim Abdruecke vom Zahnrad aufweist, ob Axialspiele da zu gering waren?

Was dem Freilauf angeht,  zuerst vielleicht einen näheren Inspektion. Es gibt ja immer irgendetwas zu lernen.

 

Gruss,

Torbjörn.

 

Edited by Monsterhpd
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Der Freilauf ist nicht generell etwas schlechtes, es ist einfach so, dass die vielen beweglichen Teile drin sich bewegen und Abrieb verursachen können. Man sieht das auch an den Flachen von "Vater und Mutter" Teil. Da sind Laufspuren je nach Laufzeit üblich. Das Material ist dann am Magnet oder im Filter zu finden.

 

Gruss Konrad

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  • 9 months later...

Hallo, Zusammen.

 

Der 800er-Motor lag grösstenteils in Ruhe über den Sommer, alles was passiert ist, dass ich den Motor nassgestralt liess. Nach Rücksprache mit dem Mann, habe ich für alle Öffningen Stopfen gemacht, und den Motor voll zusammengebaut abgeliefert. Ich habe tatsächlich alle Öffnungen irgendwie zugemacht, aber leider hatte ich da, wie man sagt, ”etwas Pech beim denken”, das Loch für die Kupplungs-Druckstange habe ich im linken Gehäusehälfte zugemacht, nich in dem linken Motordeckel.   

 

Das habe ich aber erst nach anderthalbe Woche gemerkt, aufgrund andere Aktivitäten habe ich den Motor  so stehen lassen, beför ich ihn geöffnet habe. As relativ winsige Loch hat aber ausgereicht, um den Motor halb voll mit feuchtes Bestrahlungsmaterial zu machen, und so ganz schön sah das nicht aus.

Ich dachte dass das Material irgendwie korrosiv sein könnte, aber nach Rücksprache  mit dem ”Täter” wahrscheinlich doch nicht, es soll sic hum einen Porzellanmaterial und reines Wasser handeln. Auf jedem Fall habe ich ein grosses Aufräumungsarbeit vor mir.

 

Ich habe auch mit der Liste über Ersatzteile angefangen, min da gerade bei der Kurbelwelle. Ich hoffe, die Welle sieht under den Pleueln genau so gut aus wie den Motor sonst, werde  selbstverstänlich  alles messen und Lagerschalen entsprechend auswählen, hätte aber erwartet dass auf Pleueln und Kurbelwelle irgendwelche Markierungen finden, ie wenigstens in einer Richtung hätte weisen können. Finde aber nichts was mir hätte schlauer machen können. Sagen diese Markierungen was, oder bleibt nur messen und entsprechend wählen?

 

Gruss,

Torbjörn.  

 

Edit: Ich habe gerade in verschiedenen Ersatzteilekatalogen nachgeschaut, da gibt es überall nur eine Schale. Weisst jemand von euch ob und wo man andere grössen ach finden könnte?

 

 

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Edited by Monsterhpd
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  • 2 weeks later...
Am 4.11.2024 um 11:26 schrieb Monsterhpd:

Edit: Ich habe gerade in verschiedenen Ersatzteilekatalogen nachgeschaut, da gibt es überall nur eine Schale. Weisst jemand von euch ob und wo man andere grössen ach finden könnte

 

Evtl. Bei SSie 750 oder ähnlich schauen, 

Hab jetzt nach M800 2003 geschaut, da steht nur eine Schale. 

Wenn du dann auf die Teile Nummer klickst wird angezeigt in welchen Modellen das Teil noch verbaut ist. 

Und bei der 750 werden dann verschiedene aufgeführt. 

 

Siehe www.ersatzteile-ducati.de

 

Screenshot_20241118_201207_com.android.chrome.thumb.jpg.28e8ec2cac0d5888db600e727ec204df.jpg

 

Unten dann die Lagerschalen Position Nr8 von 750 SSie

 

Screenshot_20241118_201138_com.android.chrome.thumb.jpg.05c609df2dd7ceb48058f0c3b3ec9fcb.jpg

Manchmal heisst das Teil Gleitlager und manchmal Halbschale. 

 

Edited by Raschel
Nachtrag
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Hi Torjbjörn, ich habe für meinen Bedarf einige Schalen am Lager, die Dickenunterschiede sind aber nicht die Welt. Somit hat Ducati wahrscheinlich die Lagerlufttoleranz erhöht. Ich fahre teilweise über 0.06mm bei den Rennern und das problemlos, mehr Öldurchsatz, kühlere Komponenten und die Tragfähigkeit ist noch nicht beeinträchtigt. 

Gruss Konrad

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Abend, zusammen.

 

ach dem Hinweis von Raschel, habe ich mich daran erinnert, das in den alten Ersatzteilekataloge von Ducati manchmal etwas mehr Info enthalten war. Die Kataloge gibt es nicht mehr so bei Ducati (odr ich finde sie nicht mehr ....), aber ich habe eine Menge davon gespeichert, u.A. der des 750 SS., siehe unten.   Ich habe davon den Eindruck, dass es sich um Lagerschalen für runtergeschliffenen KW´s geht, eher als Alternativen für das Einstellen des Lagerspiels. Allerdings nur eine Vermutung ....

 

Bevor ih die KW meines Hypermotardmotors aufgebaut habe, habe ich viel recherschiert, weil ich damit wenig praktische Erfahrung habe. U.A. habe ch mich mit einem ehemaligen Kollega bei Volvo Motorkonstruktion unterhalten, der 30+ Jahre mit Kurbelwellen und alles drumherum gearbeitet hat. Wir sind gemeinsam zu genau dem gleichen Standpunkt gekommen, wie es Konrad hier sagt: Lagerspiel um die 0.06 mm, um maximal Öldurchsatz zwecks Kühlung des Lagerstelles zu bekommen.

Aus dem Gedächtnis, und wohl nicht auf dem Mü korrekt, bei Volvo Serienmotoren liegen die Lagerspiele zwischen etwa 0.035 bis 0.065 mm, somit fühle ich mich mit dem 0.06 mm auch zufrieden, habe auch im Plan das bei der M800er-welle anzupfeilen. Weiss aber im Moment nicht genau wie ich das hinkriege.

 

Wiederum aus dem Gedächtnis, Ducati geben bei verschiedenen Motoren Lagerspiele zwischen etwa 0.025 bis 0.07 mm an, obwohl die KW-gruppen nicht viel unterschiedlich sind, die Einsatzzwecke allerdings schon, das höchste Lagerspiel war bei einer 748RS, glaube ich.   

 

Konrad, die Schalen die du hast, sind sie sozusagen "standard", oder sind sie verschiedene Klassen von "standard" (also nicht Untermass), wie ich sie bei der "grossen" Welle verwendet habe? 

 

Gruss,

Torbjörn.       

Vevlager 750 SS.JPG

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Hallo Torjbörn

Was heisst Standard, es gibt von Ducati für die 42mm Hubzapfen Kurbelwellen verschiedene Farbcodes auf den Schalen. Die Schalendicken wurden so gewählt, dass mit verschiedenen Hubzapfen Dimensionen die Spiele eingestellt werden konnten, so meine Interpretation. Solche Paarungen werde ja angewendet, auch bei Einspritzkomponenten z.b.

Ich habe ein paar solcher Schalen für mich mit verschiedenen Farben aber nicht alle und nicht  mehr viele.  Ich warte schon eine Weile auf einen Forensponsor bis der liefern kann. Bin nicht im Stress, aber alles gibt es nicht mehr wie es scheint. Daher auch mein Beitrag mit dem vergrösserten Spiel. Was macht man wenn ein Hubzapfen noch ordentlich ist aber wegen Riefen -0.02 mm runtergeläppt werden muss? Die dicksten Schalen rein die im Gestell lagern und fahren und es passiert nichts negatives...

Gruss Konrad

20241120_072121_resized.jpg

Edited by humlik
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Hallo, Konrad.

 

Mein "Standard" bezieht sich nur auf der Bezeichnung oben in dem Ducati Ersatzteilkatalog. Da die beiden anderen mit "Undersize .... 0.25" bzw. "Undersize ... 0.50" bezeichnet werden, habe ich einfach angenommen, dass die beiden letzten für Instandsetzungszwecke sind. Allerdings hätte es dann vielleicht "Oversize ..." heissen sollen, in der Realität weiss ich ja nicht was sie eigentlich sind, aber anhand die Bezeichnungen 0.25, bzw. 0.50 nehme ich an dass sie nicht das gleiche sind wie die farbkodierten Klassen sind. Ist aber eine Annahme meinerseits.

Idealerweise hätte ich für die 800er-KW (wohl 40 mm Zapfen) die Möglichkeit gehabt, das Lagerspiel so einzustellen, wie du es auch beschreibt, Richtung 0.05 bis 0.06 mm.  Aber zuerst messe ich was mit dem Vorhandenen habe, bzw. mit Neuteilen bekomme, überlege mir dann was evtl. zu machen ist oder wäre.

 

Gruss,

Torbjörn.   

 

   

Edited by Monsterhpd
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Ja, die 0.25 etc das sind Schalen für geschliffene Hubzapfen mit Untermass. Die Farbcodierungen sind verschiedene Dicken bei gleichem Hubzapfen.

Ich würde das auch vermessen und dann mal schauen wohin Du kommst.

Ich mache das immer mit dem Zweipunkt Messgerät. Das Gefummel mit Plastigauge habe ich letzthin wieder mal probiert, das klappt aber irgendwie nicht bei den Pleuellagern wo man das Pleuel etwas verdreht. 

Gruss Konrad

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  • 9 months later...

Abend, zusammen.

 

Somit ist der Sommer auf der Rennstrecke vorbei, aufgrund eines Mancolds etwas frühzeitig für mich, da ich dieser WE hätte 3 Tage fahren sollen, aber so ist das nun mal.

Aber dann fängt ja sofort den anderen Saison an, eins von mehreren Projekte ist dann für mich die Wiederbelebung vom M800er.

 

Ein wichtiger Thema dabei ist für mich dann auch Neuland, da ich vorher immer das von dem Guru habe machen lassen: Kurbelwelle wuchten.

Der hat aber altersbedingt aufgehört (was meine Töchtern übrigens auch mir sagt ...), und mein Kumpel hat ein paar KW an einer anderen Firma für auswuchten gegeben. Da aber den letzten Motor, den er mit so einer KW aufgebaut hat ziemlich stark vibriert, sind wir beide nicht meht so scharf drauf .... also selber machen!

 

Ich erinnere mich, das es vor ein Jahr, zwei oder so Jahre, weiss es nicht mehr genau, ein Diskussion gab zum Thema KW-Wuchten, kann es aber nicht mehr finden. Suchen ergeben auch kein Info, ich bin wohl zu ungeschickt um dadurch was zu finden. Ich habe wenigstens meine eigenen Threads durchgeschaut, denke da war es nicht. Wenn mir jemand mit besserem Gedächtnis einen Hinweis geben könnte, wäre toll. Hätte das gerne zum Auffrischen und Einstieg in dem Thema gehabt.

 

Gruss,

Torbjörn.

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  • 2 weeks later...

Wieder hallo.

 

Das mit den Gewichte gemäss oben kommt mir logisch vor. 

Ich habe ja 2 Motoren mit Kurbeltriebe die von dem "Guru" dynamisch (glaube ich ....) ausgewuchtet worden sind, ich meine sie laufen auch sehr ruhig. Auch der 1100er lauft nachdem ich die Kolben oben abgedreht habe (um etwa 7.5 gramm) habe ich nichts negatives gemerkt. ICh denke, die 50% ist das ideale, wenn es aber 48% oder 52 % ist, entweder man merkt es nicht, oder es wird von andere Nebeneffekte am Gesamtsystem Motorrad überdeckt werden.

 

Ich habe aber beim Kumpel ein Dokument vom "Guru" gefunden, was mir sehr überrascht habe, leider habe ich von meinen beiden KW die er gemacht hat, keine solche bekommen. Wenn ich das Dokument richtig verstehe, hat er von einem Kolben 50% osczillierende Masse + 100% rotierende masse eines Pleuels genommen, dann das ganze mal 2 ....

Entweder ich verstehe sein Doku falsch, oder ich verstehe was anderes nicht .... was denkt ihr?

 

Gruss,

Torbjörn.
 

        

 

 

Balanseringskort_Duc 990 cc.pdf

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Ja, es sieht so aus, dass ich mich in einer "50%-Falle" reingedenkt habe.  

 

Ich habe auch ein Dokument von Tony Foale gefunden, er erklärt es ebenso, und so stimmt auch das Dokument. Von der Laufruhe meiner Motoren, hätte mich was anderes sehr überrascht. 

 

Die nächste Frage wird dann, sollte man die KW auch erleichtern, oder strömungsgünstiger umformen ("knife edging"), etz.  Ziemlich viel Auffwand, lohnt sich so was?

 

Gruss,

Torbjörn. 

 

 

image.png.b08640e6c15c745c628cf4e4dccc4db3.png 

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Nochmals vielen Dank, alles (ziemlich) klar.

Bei dem 800er denkeich, ich lasse die original Pleueln, Kolben sind ja schon Pistal.

Wenn ich die KW bearbeiten wuerde, dachte ich man könnte die "Spitzen" der Wangen lassen, aber eben etwas "vermessern" und sonst lassen. Schwermetall einsetzen wäre mir ein Schritt zuweit. 

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  • 2 weeks later...
Am 13.9.2025 um 19:56 schrieb Stolle1989:

.......

Eine Wuchtwaage kannst du dir selber einfach aus zwei Haarlinealen bauen, aber so das du später auch in 2 Dimensionen mit feiner Wasserwaage ausrichten kannst.

Dynamisch brauchts es bei den schmalen Wellen nicht.

Abend, Zusammen.

 

Ich habe etwas herumsurfen müssen, um zu erfahren was eigentlich ein "Haarlineal" ist. Ich habe eigentlich nichts direkt ähnliches in Schweden finden kännen, es kommen meist "Planscheiben" aus Alu für diversen Bauarbeitsverwendungen auf.

In Deutschland find ich verschiedenes, muss ich weitersuchen, vielleicht finde ich eine Variante die preislich einigermassen im Rahmen liegt.

Es gibt ja Linealen in verschiedenen Dimensionen, welche Mindest-stärke würdet ihr empfehlen, wenn ich selber was bauen möchte?

 

Gruss,

Torbjörn.     

 

Edit: Hab´s gefunden 🙂

https://www.hoffmann-group.com/DE/de/hom/Messtechnik/Messhilfsmittel/Lineale-Stahlmaßstäbe/Haarlineal-brüniert-im-Etui/p/460100-200

Edited by Monsterhpd
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Habe ich mit Hilfe von Lennart schon, die die ich in Schweden gefunden habe waren entweder eher für den Baueinsatz, oder von Mitutoyo o.Ä., mit entsprechendem Preisbild.

 

Ist allerdings etwas akademisch geworden, mein Kumpel hat 2 oder 3 Motoren, die er über den Winter richten will, und möchte möglichst schnell loslegen. Er ist auch der, der etwas freimütiger mit sein geld umgeht als ich, und er schaut sich bei den Werkzeugsfirmen nach einem Wuchtbock herum. Na ja, spart mir einiges an Arbeit, da ich auch etwa drei Garage-projekte über den Winter habe,  sowie diversen weiteren "Familien-projekte",die bei mir gelandet haben, kann mir das auch recht sein.

 

Gruss,

Torbjörn.        

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  • 3 weeks later...

Hallo, Zusammen.

 

Der Wuchtbock sollte jetzt bestellt worden sein, so wird´s langsam ernst ..... I ch hoffe, ich mache mich nicht lästig wenn ich wieder mit ein paar Grundsatzfragen zurückmelde.

Ich habe etliche Youtube-videos angeschaut, aber da findet man ja meist dynamische maschinen-vorgänge, mit diesen zusammengeschraubten Aluplatten mit Zusatzgewichte als Meistergewichte. Diese kommen mir, mit den langen Stehbolzen usw. ziemlich sperrig vor, und müssen wohl auch in sich voll ausbalnziert sein (d.h., Schwerpunkt in der Mitte). 

Verwendet Ihr auch so was, oder habt ihr andre (bessere?) Lösungen?

 

Die Kurbelwellen, die mein Kumpel von der Firma ausgewuchtet bekommen hat, wurden alle derch Abdrehen von Material ausgeuchtet, d.h. kein gezieltes Bohren an den gegengewichte wie man es sonst normalerweise sieht. Hält ihr das für eine gute Methode, oder sollte man lieber gezielt bohren? 

 

Das war´s soweit,

Torbjörn.

 

 

Bobweight.JPG

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Danke, ich mache mir da Gedanken, pruefe Gewichte usw, mal sehen wo ich lande.

Mein Kumpel hat ja mehrere Schrottwellen, Uebungsmaterial gibt es genuegend. Nur etwas blöd dass meine Welle die einzige mit 40 mm-Zapfen ist. Ich denke, die machen wir (oder ehet ich ...) als letztes .... 🙂

Edited by Monsterhpd
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Das schon. Aber ganz einfach um auszuprobieren, Fräshalterungen auszuprobieren, ein Gefuehl dafuer zu bekommen wenn man dies oder das macht, usw.

Ist eben Neuland fuer uns, und ich 

habe aus Erfahrung gelernt, dass das was ich ausgedacht habe, häufig nicht das ist, was ich am Ende mache.

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wenn du z.b. zu viel Gewicht an der Gegengewichtseite feststellst, dann kannst du z.b. Wuchtgewichte von Felgen an den Hubzapfenbereich kleben um ein Gefühl zu bekommen wieviel Material weg muss. Ob Bohren, Fräsen oder Schleifen ist egal. bei den Königswellen drehe ich oft in der Breite ab, dann haben die Pleuel noch etwas mehr Luft und schleife die innere Kante bis es passt. geht oft schneller als die Bohrmaschine einrichten. ist aber halt alles eine Frage der Einrichtungen.

Gruss Konrad

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Was meinst Du mit Waage? Das auspendeln oder wie man dem auch sagt, der einzelnen Wangen oder ganzen KW?

Wenn man eine wirklich leicht laufende Vorrichtung hat oder das ganze auf zwei Linealen macht die perfekt ausgerichtet sind mit der Wasserwage, dann findet man kleine Abweichungen im Gramm Bereich.  Wenn z.b. eine Königswellen Seite in jeder Position stillsteht auf dem Wuchtbock, wenn sie also fertig ausbalanciert ist, und man dann ein z.b. 5g Klebegewicht irgendwo anbringt, dann bewegt sich die Sache. Auch bei weniger. Man kommt also schon ordentlich genau hin. Dynamisch wäre Luxus, aber bei schmalen KW geht es auch statisch schon ordentlich gut. Das mit der Genauigkeit wird ja immer diskutiert. Wenn man aber z.b. die Ducati 900SS Königswellenkolben von 86mm und 86.6mm auf die Wage stellt, dann findet man doch ein paar Gramm Unterschied. Da hat sicher keiner damals dafür den Motor zerlegt und die Kurbel nachgewuchtet nur wegen der Übermassbohrung. Und gemerkt hat man es wohl auch fast nicht. Aber sauber wuchten lohnt sich, die Rückmeldungen sind durchwegs positiv. Somit sind Toleranzen bis 5g sicher verschmerzbar.

Gruss Konrad

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