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    • @Moin Pardon, übersehen. Nun, ob Donald dumm ist oder helle, vermag ich nicht zu beurteilen, kenne ihn nicht persönlich. Dass er schwer an Narzissmus leidet, nun, dafür muss man kein Psychologe sein. Aus der Art wie er spricht, könnte man evtl. ableiten dass in seinem Kopf sehr viele Sachen wirr zur gleichen Zeit nebeneinander herfliegen, er springt ja in Interviews ständig von einem Halbsatz zum anderen, so dass es schwer ist ihm überhaupt zu folgen. Spricht nicht für eine stringente Denkweise in Kausalketten, aber andererseits ist er steinreich und war zwei mal US-Präsident. Haben wir nicht hingekriegt 😉    Es spielt aber auch keine Rolle. Wenn man die strategische Ausrichtung der US-Aussenpolitik seit Beginn an anschaut, ist es kein großer Unterschied, ob Reps oder Demos grad oben sind. Sie sind die einzige Nation mit 900 Militärbasen auf der ganzen Welt verteilt, haben alleine mehr Militärbudget als der Rest der Erde und sie sind ununterbrochen im Krieg. Was hat der senile Biden entschieden? Der hat ja Tote gegrüßt und wusste meistens nicht mal in welchem Raum er überhaupt war. Zum Glück machen also die Galionsfiguren nicht wirklich die Politik. Sie setzen Duftmarken, dürfen mal durch die Manege laufen, aber was, wo, wie und wann entscheiden die Kapitalgeber. Wie @Fözzi schon w.o. schrieb, ist die momentane Situation eine Gelddruckmaschine. Meine Kohle liegt leider wieder mal in Beton vergraben, ansonsten wüsste ich wie ich dazu komme Ducati aufzukaufen. Dann würde ich zur gemeinsamen Freude wieder Stahlrohrrahmen, Desmo und L2 durchsetzen 🤗 Und natürlich den peinlichen MM aus dem Team schmeissen 😇   Das Iran-Abenteuer geht eher auf die Kappe von Benji und wenn man bedenkt welche Macht die jüdische Diaspora in den Staaten haben, erklärt es sich von ganz alleine. Es schaut nicht so aus als ob "The Donald" sehr glücklich ist dort Truppen zu haben, er zieht sie ja auch ständig mal hin (im Geheimen) mal weg (öffentlichkeitswirksam). Dies widerspricht scheinbar trotzdem nicht der Nutzung der Möglichkeiten etwas dazu zu verdienen 😉 Aber so wie die Huthis, sind auch die Iraner keine einfach zu knackende Nuss, dem ganzen Riesenbudget und der Hochtechnologie zum Trotz. Die Versuche die gleiche Karte wie im Irak zu ziehen, wo die Bevölkerung unter Saddam litt, hat hier nicht gefruchtet. Trotz der weinerlichen Märchenerzählungen der Tagesschau, haben sich die Iraner in der Stunde des Angriffs um ihre Führung versammelt. Auch die israelische Hinterrücks-Methode mit Ahmadinetschad ist fehlgelaufen, der VAJA schläft nicht.   Zu den Fragen:   1) Das Ziel von Donald steht auf seine Kappe. Die Staaten sind eine Macht über dem Zenith und nun im Niedergang. Das wird nicht in einem oder zwei Jahren passieren, sondern sich in einem langen schmerzhaften und immer mehr erratischen Prozess manifestieren. Und wie jede große Macht, die sich ihrer Verletzlichkeit plötzlich bewusst wird, wird sie wild um sich schlagen, um den Prozess so langsam wie nur möglich zu machen. Das erneut astronomische Militärbudget, der "Golden Dome", der Versuch der "Annektierung" Grönlands und Kanadas sind die Zeichen dieser Phase.     2) Die Ukrainer hatten mehrere Alternativen, bevor der blendend orchestrierte Putsch gegen die Regierung Janukowytsch stattfand.    Als direkte Folge wurde die immer bestehende Aufteilung der Ukraine in einem pro-westlichen Nordwesten und einem pro-russischen Südosten weiter verstärkt. Die Ereignisse waren absehbar und die Russen versuchten, in Kenntniss des desolaten Zustands ihrer eigenen Armee, eine weitere Eskalation zu vermeiden. Es fanden mehrere Verhandlungsrunden statt, mehrere Veträge wurden beschlossen, die immer wieder gebrochen wurden. Wie Angela Merkel und Francois Hollande selber später in Interviews zugaben, war der Plan einfach die Russen zu täuschen, bis die Ukrainische Armee ausreichend organisiert und aufgerüstet ist.   Selbst als sich der Donbass militarisierte und von der neuen Zentralregierung abspaltete (Schlacht von Debalzewe und die folgenden Ereignisse), das Bombardement gegen die Separatisten anfing und die OSZE-Beobachter uns erzählten, dass "...die Russen sich selbst bombardieren...", blieben die Kommunikationskanäle mit den Russen bestehend.   Mehrere Ereignisse danach führten zu den Istanbuler Verhandlungen im März und April 22. Da war man soweit einen Frieden zu schließen: Die Ukraine sollte sich als einen neutralen Staat definieren, der sich keinem militärischen Block anschließt, keine fremden Truppen auf seinem Territorium stationiert und auf Atomwaffen verzichtet. Dafür sollten die russischen Truppen zurückgezogen werden. Die Ukraine solle ausreichende Sicherheitsgarantien bekommen, die ihre künftige territoriale Unverletzlichkeit sichern sollten. Weitere Details waren noch in Klärung, ebenso Termine, Lokationen, Einheiten usw. Der Westen in Persona Boris Johnson intervenierte und die Ukraine verneinte jegliche zuvor mit den Russen besprochenen und zur Ratifizierung vorliegenden Verträge: "...Die Entscheidung sollte auf dem Schlachtfeld fallen..." .   Die Russen reagierten mit der bekannten Truppenansammlung an der Grenze als letzte Warnung, gleichzeitig startete der Diplomatentrail nach Moskau. Nieten wie AnalLena, noch getoppt von Liz Truss (die in völliger geographischer Ahnungslosigkeit vom verdutzten Sergei Lawrow verlangte, dass alle Russen Belgorod verlassen, das seit 1596 eine russische Stadt ist) paradierten durch die Korridore des Aussenministeriums in Moskau. Statt auf die russischen Forderungen zur Neutralität der Ukraine einzugehen, verlangte man unisono eine Zustimmung Moskaus zu einem bevorstehenden NATO-Beitritt der Ukraine. Für Russland als existentielle Gefahr eingestuft und so auch kommuniziert.   Die Russen erhöhten daraufhin den Druck mit weiteren, nun offen sichtbaren Truppenkonzentrationen und Aufstellung der ersten TOS-1-Einheiten in voller Kampfbereitschaft zum Grenzdurchbruch. Mehrere Garde-Regimenter wurden an die neuralgischen Entry-Sertoren disloziert und die russische Eisenbahn startete die Versorgungs- und Aufmunitionierungslogistik auf 24/7-Basis. Für jeden Militär eine deutliche, allerletzte Warnung, dass eine Intervention und militärische Auseinandersetzung nun unmittelbar bevorsteht. Trotzdem erfolgte weiterhin seitens der NATO kein Eingehen auf die russische Forderung nach Neutralität.   Als Selensky auf der Münchener Sicherheitskonferenz dann plötzlich und unerwartet über die Möglichkeiten der Ukraine zum Aufbau von Nuklearwaffen schwadronierte (eine reale Gefahr und kein Angeben Selenskys, denn zu Zeiten der Sowjetunion war eben die Ukraine das Know-How-Zentrum der Nuklearindustrie), wurde schlußendlich im Kreml der Befehl zum Angriff gegeben und die ersten Truppenkontingente überquerten die Grenze.   Vom Putsch gegen die Regierung Janukowytsch, über den Maidan, die Armierung des Donbass, den Istanbuler Verhandlungen und der Zeit der Truppenkonzentration gab es zig Möglichkeiten zum Frieden.   Selbst nach dem Start der Operationen gab es immer wieder neue Möglichkeiten. Nach quasi jeder gewonnenen Schlacht erneuerten die Russen die Anfrage nach Beilegung und Akzeptierung der unumstößlichen Forderung nach Neutralität, allerdings nun zusätzlich unter Beibehaltung der territorialen Gewinne. Diese Methode, dass jede spätere Verhandlung mit immer weiteren Landverlusten verbunden sein wird, wird bis heute von den Russen eingesetzt und ist auch weiterhin gültig.    Der Fehler der Ukraine besteht darin, den Versprechungen des Westens gefolgt zu sein. Statt die ersten, schmerzlosen Bedingungen zur Neutralität und damit der eigenen Sicherheit anzunehmen, glaubte man an den eigenen Sieg durch die Unterstützung des Westens.   Dieser wiederum, in völliger Mißachtung des ersten militärischen Grundsatzes, den Gegner nie zu unterschätzen, meinte, die "...Tankstelle mit Nuklearwaffen..." in einer Woche zur Kapitulation zwingen zu können. Die ersten unsynchronisierten Pannen der Russen verstärkten diese trügerische Siegesgewissheit, aber die katastrophalen Folgen der ukrainischen Gegenoffensive hätten bei jedem Militär die Alarmglocken schrillen lassen müssen. Der Glaube an die eigenen "Wunderwaffen" behinderte jedoch jegliche Erkenntnis. Möchtegern-Experten a la Julian Röpke prognostizierten, dass "...ein deutscher Leo-Panzer reicht für ein ganzes russisches Panzer-Regimernt, so überlegen ist er..." und diese Durchhalteparolen der Tagesschau ertönen bis heute.   Für Wissende, werden sie allerdings von deutlichen Faktoren entlarvt: Verhältnis der Soldaten bei Gefangegenen- und Leichenaustausch. Grad der Mobilisierung. Wirtschaftsfaktoren. Und einige mehr. Alles zeigt eindeutig in eine Richtung.      3) Es ist strategisch immer besser wenn man Autonomie erreichen kann, allerdings ist diese im Rahmen heutiger Wirtschaftssysteme und des weltweiten Handelns selten die günstigste Methode. Es ist öfters billiger Fertiges einzukaufen, als es selber herzustellen. Dies hängt mit Massenvorteilen, Skalenerträgen, Deckungsbeiträgen usw. zusammen.   Die Russen z.B. erleben es gerade am eigenen Leib: Vormals eine Luftfahrt-Nation mit zig Herstellern, wurde nach dem Zusammenbruch der Union dem schnellen Gewinn Vorzug gegeben und die russischen Airlines füllten ihre Bestände mit Airbussen und Boeings: Alles billiger (und besser) als zu versuchen, die eigene dahinsiechende Flugzeugindustrie zu puschen um den Know-how-Verlust aufzuholen. Tupolev, Berijew, MiG, Suhoi und viele mehr, wurden zu Zombie-Betrieben. Heute, mit den Sanktionen, versucht man verzweifelt die Wiederbelebung, bis jetzt mit eher ernüchternden Ergebnissen.    Auch wir hier klopfen gerade mit Anlauf den Kopf an die Wand, aber nicht weil wir es billiger wollten, das hatten wir schon, sondern weil wir von Ideologie geblendet die Realitäten und technischen Schwierigkeiten völlig ignorierten. Nach der Zerstörung der eigenen Stromindustrie durch die Negierung der Atomkraftwerke, gaben wir uns durch die saloppe Akzeptierung der Nord-Stream-Sabotage den energetischen Rest.   Automotiv, Chemie, Maschinen- und Anlagenbau sind alles energieintensive Branchen. Ohne das günstige russiche Gas sind wir auf der Kostenseite eben nur noch erschwert wettbewerbsfähig.   Man könnte dies natürlich durch die "grüne Transformation" umkehren, aber dafür bedarf es Zeit für Forschung und Anpassung. Diese Zeit wurde durch die Hauruck-Entscheidungen von wissensfreien Träumern nicht gewährt, so dass wir jetzt da stehen wo wir uns befinden.   Nicht die Transformation ist das Problem, diese ist notwendig wenn die Umwelt nicht völlig zusammenbrechen soll, sondern die Art und Weise ihrer Umsetzung.  
    • Von der Fäkalherabwürdigung (wo ich Dir übrigens zustimme) mal abgesehen, trifft der Text genau auf Dich zu. Es kommt nur auf den Standpunkt an.   Da es bisher kein Wahrheitsministerium gibt, sollten wir vielleicht Alle einfach tolerant sein. Das betrifft allerdings gerade die Meinungen, die einem nicht gefallen.  Ich habe zumindest dann mit anderen Meinungen kein Problem, solange sie akzeptieren, dass es eben auch andere gibt, und diese genauso zulässig sind. Nur das Gesetz bzw. hier der Forenbetreiber stehen da drüber.   Ralf        
    • Also 2023 in Kenia um die 1,30€ pro Liter…Durchschnittslohn 300-500€ pro Monat! Lebensmittel ungefähr 1/3 günstiger!     Und trotzdem jeden Tag Rushhour!     Haben aber trotzdem ein besseres Handynetz als wir in Deutschland 🫣
    • https://www.benzinpreis.de/de/international/uganda   Keine Ahnung ob die Quelle verlässlich ist.   Ralf
    • https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Verkehr/kraftstoffpreise.html   Kein Kommentar.   Ralf    
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