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    • @chaos-factory Nein, das oben gezeigte habe ich nicht erworben. Es war mein allererster Kontakt mit der Materie "Altbau". Mir gefallen Ort und Leute und geblendet vom günstigen Preis von 150.000€, war ich Feuer und Flamme es zu holen. Als Bankfurter sind solche Preise für solche Prunkimmobilien eher ein Witz, da kriegt man hier gerade mal etwas mehr als ne Garage.   Habe es mir auch Innen angeschaut, einiges an Teuros bereitgelegt und war drauf und dran im Blaumann zu springen und loszulegen. Im Denkmalschutzamt gab es dann aber gleich eine massive Vollbremsung, denn meine geniale Idee um den strukturellen Schaden zu beseitigen wurde empört abgelehnt: Die Optik muss 101% gewahrt werden, keinerlei Veränderung erlaubt. Heisst alles abbauen und alles neu errichten, incl. tonnenschwerer Attika und allem, was einem beim Abbau dann unkontrolliert entgegenkommt. Selbstredend mit dem alten Material.   Man war streng, aber auch sehr fair und man empfahl mir dringend einen Sachverständigen vor Ort. Der war ein Glücksgriff, denn meine angedachten 300.000€ Sanierungssumme schmolzen dahin wie ein Pirelli SC1 in Monza im Juli. Bis man seine erste Cohiba mit Monokel und nem 15er Dalmore im Salon genießen hätte können, würden ganz andere Summen angesagt sein. Ich küsse heute noch voller Dankbarkeit dem guten Mann seine Hände dass er mir meinen Traum zerstört hat. Das hätte mit nem Strick geendet.
    • @Raschel Genau diese ist auch meine angedachte Vorgehensweise, Köpfe retten, Stümpfe neu gießen, Zaun aufrichten, entrosten, Basissteine und Fundament stabilisieren, anpinseln, fertig. Dann noch ein neues Tor, da komme ich noch mal auf Dich zurück.
    • @Moin Dann habe ich Deine Frage doch richtig verstanden, aber weiterhin kann man es nicht mit einem Satz beantworten, es sind einfach zu viele Faktoren die berücksichtigt werden müssen. Ich versuch´s trotzdem mal mit einer sehr stark vereinfachten Betrachtung:   NEIN-FALL: Das oben gezeigte Haus möchte mindestens 2 Millionen sehen um wieder top dazustehen. Für seinen Standort ist das ein Todesurteil, niemand würde dort 2 Millionen für ein Haus ausgeben, das Ding haste ewig am Hals und wirst es nie wieder los. Lohnt sich nicht.   JNEIN-FALL: Man ist im Standort gebohren und aufgewachsen, ist zu relativem Wohlstand gekommen und liebt seine Heimatstadt und ihre Leute. Ja, dann kann man unabhängig der Kosten sehr glücklich damit werden, denn man ist da wo man will, mit den Leuten die man mag und wohnt in einer sehr schönen und repräsentativen Immobilie. Abhängig wie stark die Heimatgefühle sind und wie dick das Bankkonto, könnte es sich emotional lohnen.    JA-FALL: Das gleiche Haus im Frankfurter Westend stehend. Für 2 Millionen würden sich die Leute vor dem Eingang prügeln, die Bullen müssten kommen um für Ruhe zu sorgen und Dein Telefon würde Tag und Nacht klingeln. Nach der Sanierung kann man es für den 5fachen Preis locker verkaufen, evtl. sogar noch teurer. Es lohnt sich also.   Wenn Du jetzt mich persönlich meinst und dieses spezielle Objekt: Nein, für mich hätte es sich nicht gelohnt und ich habe es auch nicht erworben, auch nicht als ich es später zu einem Drittel des aufgerufenen Preises hätte haben können. Selbst geschenkt hätte ich es nicht übernommen.   So besser?
    • Für die Freunde des alten Handwerks.   Auftrag in alter Firma, 32 verschieden große, 120Jahre alte Keller Fenstergitter aus einer seit Jahrzehnten leerstehenden Villa reparieren.  Die Dinger waren fast alle Verbogen und in Einzelteile zerfallen, weil die beauftragte Firma zum Ausbau der Fenstergitter ihren Mitarbeitern nicht verständlich machen konnte, das die Gitter anschliessend wieder eingebaut werden müssen.  Also haben se die Dinger mit nem Radlader aus der Wand gerissen.  So wurde mir das jedenfalls gesagt.    Das Interessante an den Dingern ist die Art der Verbindung von den Einzelteilen. Nix geschweißt, nix gelötet, nix geschraubt.  Die Ringe wurden mit Eisenresten verstiftet damit die in Position bleiben und Anschliessend wurde die Klammer herum geschmiedet. Um die Klammer an den Horizontalen Mauerhaken zu bilden, wurde das Eisen zur Hälfte gespalten.    Die "Löcher" für die Stifte sind reingeschmiedet,nicht gebohrt.        Die Vertikalen Zierspitzen und die Ringe sind zur Hälfte Ausgeklinkt und lediglich mit einander verstemmt     Die Verbindung von Hespeneisen zu Füllstäben, Flächenbündig verstiftet, "Nieten" kann man das eigentlich nicht nennen   Der Vorteil dieser Art etwas miteinder zu verbinden ist, daß es halt nicht richtig Stabil ist, und dadurch kann man beim Einbau in nicht immer Rechtwinkligen Mauerausschnitten das Gitter ein bissi anpassen und in der Diagonalen Verschieben.    Für den Fall das das irgend jemanden Interressiert.    Mehr Bilder darf ich da Leider nicht von zeigen. 
    • @bergbewohner01 ich checks nicht ganz 😅 du hast jetzt wirklich dieses Haus gekauft?   Falls ja, wow. Ich mein ich hab jetzt keine zwei linken Hände und scheue die Arbeit nicht, aber sowas ist ne ganz andere Nummer, da zieh ich meinen Hut!   Davon ab, super schönes altes Haus. Kann ich mir saniert richtig gut vorstellen, Traumhaus 😉👍🏻
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