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By bergbewohner01 · Posted
Du bist immer für eine Überraschung gut 😉 Da wir in die Jawa-Vergangenheit reisen, noch eine Zugabe: Auf sowas hätte ich auch Lust: Irgendeinen alter Wackerzossen gnädig aufsammeln, im Winter vorm Kamin wieder auf Vordermann bringen und entweder fahren oder im Wohnzimmer aufs Podest stellen 🙂 -
Ungerne stehe ich dazu, aber ja, ich hatte auch eine Jawa. Leider nicht die 350. Und auch diese war nicht hübsch. Technisch aber 2-3interessante dinge dran. Über dem Ritzel vorne war die nichr ganz dicht, tropfte immer schön auf die Kette. Kette also immer gut geschmiert und sogar beim Prüfen war das kein ding, da es wirkt wie gewollt. Bin aber nichr sicher ob dies absicht war oder nicht. Zum starten musste der Schalthebel heraus gezogen werden und dann nach hinten klappen, so konnet sie angekickt werden. Hebel wieder nach vorne und er war wieder der Schalthebel. Und läuft immer. Also Technisch unkompliziert und zuverlässig. Aber ich denke die Jawas werden nichts mehr für uns werden. Bis die ansehnlich werden sind wir alle wohl schon Asche und Staub.
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By Ducracers4r · Posted
Hallo, um das Ganze mal nüchtern von der technischen Seite betrachten: Zahnriementhemen können seltenst autodidaktisch erarbeitet werden - dazu gehört Grundlagenwissen. Wenn schon Schulungen besucht worden sind, dann gibt es einige Vorgaben, die unabhängig vom Hersteller, überall gleich lauten. Bezüglich "Knicken" lautet die Vorgabe: nicht mehr als den Radius des kleinsten Rades im Antrieb biegen - alles andere wird sofort als beschädigt eingestuft! Man muß sich vor Augen halten, daß die Zugsränge im Riemen aus Glas bestehen. Das Bild "Querschnitt" zeigt den inneren Aufbau eines Riemens. Der einzelne Zugkörper hat einen Durchmesser von gerade mal 1mm, besteht aber aus vielen kleinen Fädchen (Filamenten). Es sind insgesamt 6000 Fädchen mit einem Durchmesser von 7 μm (in Worten: 7 tausendstel eines Millimeters) verseilt. Wie schnell ein so feiner Glasfaden brechen kann, muß nicht besonders erklärt werden. Die Spuren einer unzulässigen Biegung lassen sich einfach beweisen - sobald das Gummimaterial verascht worden ist, liegen die Zugkörper auf dem Tisch und man kann die Bruchstellen optisch sofort erkennen (Bild "Knick"). Ein geknickter Zahnriemen wird nicht sofort reißen - der Schaden entwickelt während der Laufzeit. So kann der komplette Riemenriß durchaus erst z.B. 10.000 km später eintreten (je nachdem wie der Motor beansprucht passiert das früher oder später). Also weder Inbus noch Durchtreiber sind gestattet! Fehlerhafte Handhabung/Beschädigungen kann man den Riemen nicht ansehen - daher sind Aussagen wie "sieht noch gut aus" ohne Wert. Ein weiterer Mytos betrifft "Alterung durch rumstehen". Alle Hersteller lassen im Ersatzteilmarkt eine Lagerdauer von 6 Jahren zu. Die einzelnen Komponenten eines Zahnriemens im Automobilbereich sind alle nach Anforderungen der OE Kunden auf 15 Jahre Lebensdauer oder XXX Kilometer ausgelegt und validiert. Da altert im Stand nichts, solange der Hersteller im OE Bereich tätig ist. Viele Fahrzeuge mit Zahnriemen aus Europa werden auch in den USA verkauft. Das US Gesetz fordert eine Mindestlebensdauer von 100.000 Milen (oder 160.000km) -egal wie lang man dafür benötigt. Um umständlichen Diskussionen aus dem Wege zu gehen: die Zahnriemenhersteller müssen diese Vorgaben erfüllen, sonst gibt es keine Freigabe für die Serie. Was später der Autohersteller seinem Kunden zugesteht, steht auf einem anderem Blatt und entzieht sich jeglicher öffentlicher Diskussion. Ob Fakten angenommen werden oder nicht, ist jedem selbst überlassen.
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