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By Zwangsgesteuerter · Posted
Naja. Wenn man keinen Choke hat und evtl. sonst ungünstige Eigenschaften für Kaltlauf, dann kann es dauern, bis die Bude ordentlich rennt. Daher wäre die Frage, wie der Motor im warmen Zustand läuft?! Wenn da alles passt, kann man schon mit einer aufwändigeren Kaltlaufphase leben. Gehört halt dann dazu, das Ding ordentlich aufzuwärmen. Also: Was macht der Motor denn betriebswarm? -
So habe ich es im Endeffekt auch gemacht und Ergebnis ist Top 👍 nochmal kurz zu Ducati gefahren und wurde für gut befunden 😄 danke
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By bergbewohner01 · Posted
Ich habe meine 900 SL auf die Keihin Flachis umgebaut und selber abgestimmt. Sonntags um 05:00 raus auf die A5 Frankfurt-Darmstadt. Kerzengerade, leer, Vollgas. Ausrollen lassen, Kerzenbild checken, Hauptdüse ändern. Zurück das gleiche, dann wurde es zu voll. Hat mich 3 Sonntage gekostet, aber die Flachis liefen einwandfrei, ich hatte keinerlei Animositäten wie Du sie beschreibst. Ausser dem Mehr an Bumms und dem schnelleren Ansprechen, gab es von der Laufkultur keinerlei Nachteile zu den Serienversagern. Normal oder Flachi-Typisch ist das was Du beschreibst jedenfalls nicht. -
Hallo zusammen, ich suche auf diesem Weg etwas Unterstützung bei meinem Ducati-Projekt, an dem ich bereits seit längerer Zeit arbeite. Bei dem Motorrad handelt es sich um eine komplett umgebaute Ducati 900 SS im Naked-Bike-Stil. Im Zuge des Umbaus wurden zahlreiche Komponenten verändert beziehungsweise ersetzt. Unter anderem ist ein Flachschiebervergaser verbaut. Auch der Motor wurde umfangreich überarbeitet: Die Zylinder wurden gehont, der Motor neu aufgebaut, die Kurbelwelle feingewuchtet und eine Doppelzündung verbaut. Das Projekt hatte zwischenzeitlich leider etwas Stillstand. Mittlerweile befinde ich mich aber in den letzten Zügen. Der Motor läuft grundsätzlich bereits seit dem vergangenen Jahr. Dabei ist mir jedoch immer wieder Folgendes aufgefallen: Das Motorrad benötigt relativ lange, bis es startet. Das ist bei diesem Vergaser vermutlich nicht völlig ungewöhnlich. Der Vergaser wurde von einem Spezialisten überholt und abgestimmt, der sich ausschließlich mit solchen Vergasern beschäftigt. Er hat mir erklärt, dass diese Vergaser grundsätzlich eher etwas fetter laufen. Hinzu kommen die langen Ansaugwege, in denen sich der Kraftstoff zunächst teilweise niederschlägt beziehungsweise kondensiert. Damit kann ich grundsätzlich leben. Sobald der Motor läuft, lässt sich das Standgas einstellen und wird auch zuverlässig gehalten. Der Motor droht im Leerlauf also nicht auszugehen. Was mich allerdings verwundert: Wenn ich Gasstöße geben oder die Drehzahl langsam erhöhen möchte, dauert es teilweise sehr lange, bis der Motor überhaupt sauber Gas annimmt. Teilweise vergehen bis zu fünf Minuten, bevor sich der Motor vernünftig hochdrehen lässt. Der Vergaser wurde bereits komplett abgestimmt geliefert. Da derjenige, der ihn aufgebaut hat, wirklich auf diese Vergaser spezialisiert ist, vertraue ich grundsätzlich auf seine Arbeit. Fairerweise muss ich aber auch erwähnen, dass das Motorrad momentan noch nicht vollständig fahrbereit ist. Unter anderem fehlt noch das Hinterrad. Ich konnte es deshalb bisher noch nicht fahren und den Motor auch noch nicht unter Last richtig auf Betriebstemperatur bringen. Daher meine Frage: Hat jemand von euch Erfahrung mit solchen Flachschiebervergasern, deren Abstimmung oder vielleicht sogar mit einem vergleichbaren Ducati-Umbau? Mir ist bewusst, dass diese Technik „alte Schule“ ist. Es ist außerdem kein Choke verbaut, und dass ein solcher Motor im kalten Zustand etwas Zeit benötigt, ist für mich grundsätzlich nachvollziehbar. Trotzdem würde ich mich sehr freuen, jemanden zu finden, der mir seine Erfahrungswerte schildern und mich bei der weiteren Fehlersuche beziehungsweise Abstimmung etwas unterstützen kann. Gerne auch über einen direkten oder privaten Austausch. Gruß Dinkel
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