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Kurt

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    Kurt
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    GTL 350
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    Touren, Technik

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  1. Das rote Kabel wird am Regler oft nur durchgeschleift zum Batteriepluspol. Ohne Sicherung und permanent. Ich denke es dient dazu, Spannungsspitzen am Gleichrichter zu vermeiden.
  2. Finde ich beide schöner als die GTL. Deren Motoren dienten auch als Fotomodelle für John Thorpe's "Motorrad Reparatur Handbuch", dass ich dieser Tage wieder gefunden habe. Die ungewöhnliche Seitenlinie der GTL hat übrigens den Vorteil eines vergleichsweise großen Tanks. Nominell 19, praktisch fast 20 Liter passen rein, womit die 350er knapp 500 km weit kommt bei entsprechender Fahrweise. In der Klasse hatte damals nur die BMW R45 einen größeren Tank, aber auch einen höheren Verbrauch und dadurch dann doch weniger Reichweite. Viele Grüße Kurt
  3. Ja, die Seitenlinie der GTL ist sehr eigenwillig. Dabei soll die Gestaltung sogar von Guigaro sein, der zur gleichen Zeit mit dem Golf den absoluten Geschmack der Massen getroffen hat. Auf der anderen Seite finde ich die Borrani Record Felgen schöner als Gussräder und blanke Motordeckel schöner als schwarze. Aber die Erscheinung wird nun mal von der Tanklinie dominiert. Viele Grüße Kurt
  4. Mich würde mal interessieren, was Euch auf genau diese schräge Baureihe gebracht hat. Bei mir war es einfach nur immer die billigste Lösung. Vor 30 Jahren eine Tourenmaschine mit vernünftigem Fahrwerk und vor 3 Jahren war es billiger, sie wieder aufzubauen als eine Gebrauchte in unbekanntem Zustand zu kaufen. Inzwischen habe ich aber viel Spaß an der Technik dieser Maschinen und denke, dass ich damit auch bald wieder auf große Fahrt gehen kann. Viele Grüße Kurt
  5. Die 350 GTL ist das einzige Modell der ganzen Serie, das mit nur einer Bremsscheibe geliefert wurde. So relativiert sich das etwas. Aber die Bremsleistung war auch so für damalige Verhältnisse wirklich in Ordnung. Zum Glück kann man die zweite Scheibe leicht nachrüsten. Kurt
  6. Zuverlässigkeit und Leistung ... naja. Wobei, wenn man das von meiner 350er ausgehend betrachtet, dann war deren Leistung schon ziemlich in Ordnung. Ich kenne aus der Zeit noch die japanische Konkurrenz, besonders die beliebten Yamaha XS 360/400 und wenn man die legal gedrosselt fuhr, sahen die Fahrleistungen der GTL gar nicht schlecht dagegen aus. Beim Fahrwerk fand ich die GTL aber viel besser. Damals gab es bei vielen Japanern das Phänomen des Pendelns bei etwas unglücklicher Beladung oder Fahrergewicht und Haltung. Das kam bei der GTL nicht vor. Für die Leistungsklasse war das Fahrwerk seh
  7. Schöner Bericht, ich habe ja genau das abgebildete Modell als 350er und kann fast alles nachvollziehen. Aber die Smith Instrumente haben wahrscheinlich nur Exemplare aus Meilenländern. An meiner sind Veglia Instrumente. Dass die Nadeln flattern liegt an viel zu langen Wellen, insbesondere am DZM. Dadurch mussten abenteuerliche Kurven verlegt werden um Länge los zu werden und das führt dann zu ungleichmäßiger Übertragung. Ich habe eine Welle von der Pantah eingebaut und die hat die richtige Länge. Damit bleiben die Nadeln schön ruhig. Auch das mit den Kontrollleuchten ist so wie beschrieben. We
  8. Kabelbäume sind ein Konzept aus der industriellen Produktion. Für die Verkabelung eines Einzelstücks eignen sich Punkt-zu-Punkt-Verbindungen mit kleinen Bündeln oder auch einzelnen Leitungen in Bougierrohr besser. Sie sind ohne industrielle Fertigungsmethoden einfacher und billiger herzustellen und auszubessern, kommen mit kürzeren Leitungen und weniger Steckverbindungen aus und können leichter erweitert oder verändert werden, wenn im Betrieb spätere Wünsche oder Anforderungen aufkommen. Viele Grüße Kurt
  9. Kabel habe ich drinnen neu eingezogen, sieht viel schicker aus. Das mit der Kurbelwelle ... seufz ... ist halt so. Kompression habe ich 8,5 und 9,0 bar gemessen. Sind doch gute Werte für die Laufleistung von 40.000 km oder sind sie schon zu weit auseinander? Viele Grüße Kurt
  10. Die GTL hatte viel mehr Macken als die späteren Modelle. Kabel verliefen da im Innern des Lenkers und im vorderen Rahmenrohr. An den Austrittsstellen waren sie aber ungeschützt geknickt und sind durch die Vibrationen genau da durchgescheuert. Kontakte waren unterdimensioniert und brannten ab usw. Inzwischen habe ich die elektrischen Probleme alle behoben, Lampenhalter auch. An den Bildern aus dem Kurbelhaus sieht man ganz gut, dass der Motor viel kompakter hätte sein können, wenn man die Ausgleichswellen gar nicht erst vorbereitet hätte. Aber um ein Mittellager für die Kurbelwelle
  11. Wenn Deine 500er schon eine solchermaßen verbesserte Kurbelwelle hat, kann das auch anders sein. Außerdem glaube ich, dass man die Vibrationen in den breiten Tourenlenkern der GTL/V stärker spürt als in den Stummellenkern der SD Modelle. Für die Tourenlenker gab es früher auch so gummigedämpfte Ausgleichsgewichte zum Einschrauben in die Lenkerenden. Aber mein Hauptproblem mit den Vibrationen waren eigentlich immer die Schäden an fragilen Bauteilen, insbesondere schlecht befestigte Elektroteile. Was ist denn zweite Ordnung? Sind das die Vibrationen, die aus dem Verschwenken der Pleuel herrühren
  12. Hallo Konrad und Michael, ich freue mich, dass Ihr hier dran bleibt. Trotz der 180° sind ja noch ordentliche Vibrationen vorhanden. Ich kann mich dran erinnern, dass die originalen Lampenhalter der GTL nach kurzer Zeit Vibrationsrisse bekamen. Und an den Kabeln die vorne aus dem Rahmenrohr heraus kamen, waren die Isolierungen durchgescheuert. Überhaupt schienen mir viele elektrische Probleme von Vibrationen verursacht worden zu sein. Ich meine, dass es bei den Japanern 180° Twins mit Ausgleichswelle gibt. Gegen das Ölaufschäumen werden dort Abschirmbleche eingesetzt, wenn ich mich
  13. Und noch eine Frage: Wenn man sich den Motor von innen ansieht, dann scheint es als ob eine Ausgleichswelle vorgesehen ist, die von der Welle auf der die Ölpumpe sitzt angetrieben wird. Im Ersatzteilkatalog ist aber keine gelistet und ich habe irgendwo gelesen, dass sie letztendlich kurzfristig eingespart wurde als die Gussformen der Motorblöcke schon fertig waren. Weiß jemand Näheres darüber? Könnte man so eine Welle irgendwo sinnvoll nachfertigen lassen? Viele Grüße Kurt
  14. Danke, Leute. Kolbenstopper ist das richtige Stichwort. Ich hatte zuvor nach "Totpunktfinder" gesucht und nur wenig überzeugende Dinge gefunden. Aber kollidiert der nicht mit den Ventilen beim Drehen? Viele Grüße Kurt
  15. Hallo Mikko, Ja, ich habe ein Werkstatthandbuch, aber in meinem steht nur: "Drehen Sie den Kolben in den OT". Wenn ich eine normale Messuhr ins Kerzenloch schraube, wirkt die Kraft des Kolbens schräg auf deren Dorn. Ich glaube nicht, dass das gut geht. Elektronische Zündung kommt bei mir auch. Noch einmal tue ich mir die Bastelei mit dem Einbau neuer, aber nicht 100% passender Kontakte nicht an. Viele Grüße Kurt P.S. Den Schlitz habe ich auch, aber keine Markierung auf der Gegenüberseite.
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