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Womit man sich sonst noch so beschäftigt.


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Gerade eben schrieb UXO:

Man darf sich nochmal als Verpackungserzeuger lizensieren, weil man nen Aufkleber draufklebt.

 

Ne, registrieren musst du dich weil du Umverpackung überhaupt machst. Ob du da Aufkleber drauf pappst oder mundgemalte Mandalas ist relativ wumpe. Verkaufst du Dinge in Verpackung an Endkunden, musste dich registrieren. Fertig.

vor 13 Minuten schrieb Snaporaz:

 

Ich nehme mal an, dass die Verpackungserzeuger oder -inverkehrbringer (ich liebe die deutsche Sprache!) das Geld für die Entsorgung nicht aus der eigenen Tasche zahlen, sondern auf den Produktpreis aufschlagen. Und dann zahlt's auch der Endverbraucher.

 

Jacke wie Hose. Im Zweifel ist das eine Ausgabe und wird vom Gewinn abgezogen und weniger Steuer Gewerbesteuer drauf gezahlt und dann trägt es auch die Allgemeinheit. Wie sagt man so schön, das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders.

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vor 2 Minuten schrieb foobar423:

 

Ne, registrieren musst du dich weil du Umverpackung überhaupt machst. Ob du da Aufkleber drauf pappst oder mundgemalte Mandalas ist relativ wumpe. Verkaufst du Dinge in Verpackung an Endkunden, musste dich registrieren. Fertig.

 

Jacke wie Hose. Im Zweifel ist das eine Ausgabe und wird vom Gewinn abgezogen und weniger Steuer Gewerbesteuer drauf gezahlt und dann trägt es auch die Allgemeinheit. Wie sagt man so schön, das Geld ist nicht weg, es ist nur woanders.

 Falsch

 

Es geht um die Lizensierung als Verpackungserzeuger.

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vor 6 Minuten schrieb UXO:

Wer sichs richtig geben will, wird Verkäufer bei AMZ.

Amazon ist der Endgegner, Bosslevel als Verkäufer.

 

Tja, da sagste was. Wir als Verbrauchen hätten ja nicht Jeff Bezos den Arsch vergolden müssen weil der so schön günstig gepresste Preise und fluffige Rücksendemöglichkeiten angeboten hat, dann wäre der jetzt nicht so unglaublich Reich, der Versandhandel nicht so kacke und die lokalen Händler vor Ort vielleicht noch vorhanden und die Welt vielleicht eine bessere. Aber es war so schön günstig!

(dieser Text enthielt Vereinfachungen zwecks unterhaltsamerer Formulierungen)

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vor 6 Minuten schrieb UXO:

 Falsch

 

Es geht um die Lizensierung als Verpackungserzeuger.

 

Das ist dann aber weil du selbst Produkte herstellst und dann in eigene Verpackungen verpackst, das ja wieder was anderes als die normale Umverpackung eines Versandhandels. Damit wirst dann Verpackungserzeuger, ja. Da kommen dann andere Pflichten auf dich zu (Konformitätsfoo), weil du nicht nur Verpackungen erstmalig in den Umlauf bringst sondern eben welche erzeugst. Aber bei einer Umverpackung einer Ware (die im allgemeinen schon verpackt ist) wirst du nicht automatisch Erzeuger, nur weil du nen Aufkleber mit drauf pappst und musst dich auch nicht als Erzeuger registrieren.

 

Wem langweilig ist https://www.verpackungsregister.org/ppwr/abgrenzung-erzeuger-hersteller

 

 

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Immernoch nicht richtig 😚

 

Du hast den Einganspost gelesen?

 

Darum ging es, um nix anderes :)  Nicht so weit ausholen.

 

Diese anderen Dinge sollte/muss ein jeder Händler auch wissen. 

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Nein kommt es nicht, das im ersten Post ist eine Auslegung der Vorschriften der ZSVR die meiner Meinung nach viel zu weit greift und einfach Behauptungen aufstellt.

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Gerne werden solche Verordnungen, Vorschriften oder Gesetze lanciert (oder eben deren Auslegung), um eine bestimmte Position (hier Überbürokratisierung) darzustellen und offenzulegen. Interessant ist eigentlich nur, ob 

 

1. die Einhaltung oder Übertretung dieser Vorschrift überhaupt kontrolliert wird, und

2. welche Folgen ggf. eine Überschreitung hat. 

 

Man beachte: Beide Formulierungen im Indikativ. Also nicht hätte wäre wenn, könnte müsste dürfte, sondern ist ist ist. Ich habe lange in Institutionen gearbeitet, in denen die Angst vor irgendwelchen Prozessen die schönsten bürokratischen Blüten trieb - "wenn es zum Prozess kommt, sind wir dann auf der sicheren Seite". Kam es aber nie. Und eine Fülle von Vorschriften und Handlungsanweisungen, die bei Bekanntgabe großes Aufregen hervorriefen, waren zumeist spätestens 1 Jahr später erledigt. Durch einfache Nichtbeachtung.

Edited by Snaporaz
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Da ist schon was dran. Es wird oft erst mal ein riesiges Fass aufgemacht, obwohl am Ende weder groß kontrolliert noch konsequent durchgegriffen wird. Trotzdem sollte man nicht automatisch davon ausgehen, dass jede Vorschrift nur ein Papiertiger ist. Manche interessieren jahrelang niemanden – bis genau der eine Fall eintritt, bei dem dann doch genau hingeschaut wird.

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Am 15.7.2026 um 22:07 schrieb Duc-Schmidti:

Germans are always complaining

Trifft den Nagel auf den Kopf... wir gehören zu den 10% der Weltbevölkerung ohne reale Existenzprobleme auf Individualebene, bezogen auf das eigene Überleben, aber sind immer am meckern. Immer. Alles scheiße, alles schlecht, früher war alles besser. Das war wahrscheinlich schon vor 1000 Jahren so. Ich weiß nicht woran es liegt, an der Luft, an der dichten Besiedelung, an der Geschichte oder gar an den Genen...

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Es liegt daran, dass die Errungenschaften der vergangenen Generationen, die mit Arbeit, Schweiß, aber auch mal mit Blut bezahlt wurden, von Leuten nicht geschätzt und in den Orkus geworfen werden, die nicht in der Lage sind 2 Ziegel aufeinander zu legen, die alles fertig vorgefunden haben und denken, es ist aus dem Nix gewachsen.

 

Nur weil man nicht am Verhungern ist, ist es nicht gegeben, dass man keine weiteren Ansprüche hat und wie ein Schaf nur noch nicken darf. Es gibt auch weitere Stufen in der Maslow-Pyramide als nur die Basis, wo es ums nackte Überleben geht. Brot in der Hand, alle Ansprüche abgegolten? Wo lebe ich denn, als Leibeigener im Mittelalter?

 

Wir haben mit die höchtsen Steuersätze und Abgaben, da darf man durchaus auch einen Gegenwert verlangen, in Form eines funktionierenden Staates und einer entsprechenden Infrastruktur in Form von Straßen, Schulen, Krankenhäusern. Auch erwarte ich, dass meine Steuergelder in meinem Land eingesetzt werden und nicht in die Taschen der Schlauen in wildfremden Ländern gehen und es für unsere Belange heisst, es gebe keine Mittel.

 

Ob es früher besser war weiss ich nicht, aber noch vor einigen Jahren konnte man in Frankfurt auch abends und nächtens die Öfis nutzen oder sich mal ungestört im Park an ner Bank setzen. Das ist heute ein wenig anders und das darf sich jeder gerne anschauen, der mal am HBH aussteigt. 

 

Vom Balkon des Eigenheims ist es einfach zu parlieren, während man seinen Prosecco schlürft. Mal in die Brennpunkte Deutscher Städte gehen, mal mit Krankenhauspersonal reden, mit Mitarbeitern der Bahn, mit Polizisten und Streetworkern. Aus dem Elfenbeinturm raus und rein in Realität, für Träumer sind Überraschungen garantiert. 

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vor 22 Minuten schrieb bergbewohner01:

Nur weil man nicht am Verhungern ist, ist es nicht gegeben, dass man keine weiteren Ansprüche hat und wie ein Schaf nur noch nicken darf. 

Das sagt auch keiner. Einzig das ständige und gesamtgesellschaftliche Gemecker schafft Frust, ist wenig konstruktiv und nervt. In diesem Land ist es jedem offen, sich politisch zu engagieren. Ohne Repressionen seitens des Staates fürchten zu müssen - auch das ist mit Blick in die Welt nicht selbstverständlich. Auf Lokalebene kann man sogar sehr mittelbar etwas bewirken, wofür es auf Landes- oder Bundesebene sicherlich mehr Zeit, Einsatz und Engagement braucht.

 

Trotzdem sehe ich auch auf Lokalebene mehr Pappnasen als einen vermeintlich Fähigen aus der Meckerfraktion der Besserkönner.

 

Und da ich mir das Meckern mit Rücksicht auf meine und die Gesundheit meiner Mitmenschen nach Kräften abgewöhne, bin ich hier auch schon wieder raus und versuche in meinem Umfeld soweit mir das möglich ist, mit gutem Beispiel voranzugehen und Dinge im Sinne meines persönlichen Wertekompasses zum Positiven zu beeinflussen.

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vor 26 Minuten schrieb Pimpertski:

Das sagt auch keiner. Einzig das ständige und gesamtgesellschaftliche Gemecker schafft Frust, ist wenig konstruktiv und nervt. In diesem Land ist es jedem offen, sich politisch zu engagieren. Ohne Repressionen seitens des Staates fürchten zu müssen - auch das ist mit Blick in die Welt nicht selbstverständlich. Auf Lokalebene kann man sogar sehr mittelbar etwas bewirken, wofür es auf Landes- oder Bundesebene sicherlich mehr Zeit, Einsatz und Engagement braucht.

 

Trotzdem sehe ich auch auf Lokalebene mehr Pappnasen als einen vermeintlich Fähigen aus der Meckerfraktion der Besserkönner.

 

Und da ich mir das Meckern mit Rücksicht auf meine und die Gesundheit meiner Mitmenschen nach Kräften abgewöhne, bin ich hier auch schon wieder raus und versuche in meinem Umfeld soweit mir das möglich ist, mit gutem Beispiel voranzugehen und Dinge im Sinne meines persönlichen Wertekompasses zum Positiven zu beeinflussen.

Also hatte Leibniz doch recht, als er postulierte:

 

"wir leben in der Besten aller möglichen Welten"

 

und Voltaire war ein Flachwurzler ?

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vor einer Stunde schrieb bergbewohner01:

 

Nur weil man nicht am Verhungern ist, ist es nicht gegeben, dass man keine weiteren Ansprüche hat und wie ein Schaf nur noch nicken darf.

Man muss auch nicht aus einzelnen Verschlechterungen die komplette Apokalypse ableiten. Und vieles, was einen persönlich bewegt, ist nicht unbedingt empirische Realität.

 

Beispiele gefällig?

Viele reden von steigender Angst vor Verbrechen. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, in diesem Land Opfer zu werden, auf langer Zeitachse (Jahrhunderte) und kurzer (die letzten 10-20 Jahre) konstant fallend. Obwohl gleichzeitig viel mehr Taten (als Verbrechen) gezählt werden, vor allem gegen Frauen und Kinder.

 

"Die Jugend ist dumm und unfähig" ist eine Beschwerde, die sich auf sumerischen Keiltafeln findet. Seit mindestens 4.000 Jahren geht es den Bach runter. Wer würde dem nicht zustimmen?

 

"Wir zahlen das ganze Geld an andere Länder, während hier die Schulen verfallen". Entwicklungshilfe sind 0,7 % des BSP. Wesentliche Teile davon schützen Kinder davor, zu sterben. Weitere Teile sorgen dafür, dass Leute eher in ihrem Land bleiben, als nach Europ zu flüchten. Andere Teile sind direkte (Abnehmer) und indirekte (positives Image von Deutschland) Förderung der deutschen Wirtschaft, die davon lebt, Dinge an andere Länder zu verkaufen.

Was nur funktioniert, wenn dort Menschen leben, die sich das leisten können.

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vor 56 Minuten schrieb Pimpertski:

In diesem Land ist es jedem offen, sich politisch zu engagieren. Ohne Repressionen seitens des Staates fürchten zu müssen

 

Da würde ich mal widersprechen. Wenn ein Beamter z.B. in die AfD eintritt, oder ein Mitarbeiter des ÖRR das tut...

Solange man sich im von den Herrschenden vorgebenen Meinungskorridor bewegt, gibt es keine Probleme. Aber kritisiere mal in die "falsche" Richtung, dann gibt es für Meinungsäußerungen (z.B. "Habeck ist ein Schwachkopf") schon mal eine Hausdurchsuchung.

Oder weiche vom Mainstream ab bzgl. Corona, Impfen, Klimawandel usw.

Oder schreibe das "falsche" im Medienbereich, da versucht dann eine Innenministerin die Pressefreiheit via Verbot einzuschränken.

Oder veranstalte einen (gesetzlich vorgeschriebenen) Parteitag, wenn du die "falsche" Partei bist. Wer da alles zum gewaltsamen Boykott aufruft...

vor 26 Minuten schrieb Moin:

Man muss auch nicht aus einzelnen Verschlechterungen die komplette Apokalypse ableiten. Und vieles, was einen persönlich bewegt, ist nicht unbedingt empirische Realität.

 

Beispiele gefällig?

Viele reden von steigender Angst vor Verbrechen. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, in diesem Land Opfer zu werden, auf langer Zeitachse (Jahrhunderte) und kurzer (die letzten 10-20 Jahre) konstant fallend. Obwohl gleichzeitig viel mehr Taten (als Verbrechen) gezählt werden, vor allem gegen Frauen und Kinder.

Da stimme ich zu, wenn man es allgemein betrachtet.

Was nutzt es aber, wenn ich weniger Angst vor z.B. Wohnungseinbrüchen und Taschendiebstählen haben muss, aber die Statistik für 2025 z.B. sagt: Zitat: "Seit 2018 ist die Anzahl der Vergewaltigungen (§177 Abs. 6-8 StGB) insgesamt um rund 71,7 % gestiegen."

vor 35 Minuten schrieb Moin:

"Wir zahlen das ganze Geld an andere Länder, während hier die Schulen verfallen". Entwicklungshilfe sind 0,7 % des BSP. Wesentliche Teile davon schützen Kinder davor, zu sterben. Weitere Teile sorgen dafür, dass Leute eher in ihrem Land bleiben, als nach Europ zu flüchten. Andere Teile sind direkte (Abnehmer) und indirekte (positives Image von Deutschland) Förderung der deutschen Wirtschaft, die davon lebt, Dinge an andere Länder zu verkaufen.

Was nur funktioniert, wenn dort Menschen leben, die sich das leisten können.

Das ist doch auch nicht das Problem, sondern z.B. die Millarden für Rüstung. Z.B. die an den "korrupten Oligarchenstaat" (nur meine Meinung) Ukraine, haben kaum eine Begrenzung. Bezahlt mit Schulden, deren Zinsen in Zukunft zu Lasten unseres Sozialstaats gehen werden.

 

 

Ich bin nun kein ewiger Meckerer, habe immer unsere soziale Marktwirtschaft gemocht und mein Leben hier auch.

 

Tatsache ist aber nun mal, dass Deutschland bei den G20 beim Wirtschaftswachstum auf dem letzten(!) Platz liegt. https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Internationales/Thema/allgemeines-regionales/G20/G20.html#sprg1461534

Darüber kann man sich schon mal Sorgen machen. Außer dem ist die KV, PV, Rentenkasse eben so faktisch pleite, wie z.B. die Kommunen. Und das trotz steigender Beiträge und Steuereinnahmen.

 

Also, wir sind noch auf einem hohen Niveau, aber der Absturz kann somit eben auch tief sein.

 

MMn brauchen wir dringend mal Fachleute an den entscheidenden Stellen. Und sachlich fundierte Entscheidungen. Und weniger Ideologie. Dann wird es auch wieder aufwärts gehen. 

 

Ralf

 

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Boah. Ne, da tapp ich nicht rein. Nur eins:

 

Es gibt eine Partei, die von Experten gegründet wurde. Selbige Partei wurde kurz danach von Rechtsextremen und Faschisten übernommen. Diese Partei veranstaltet ihre Parteitage, auch von der Polizei geschützt, und darf danach fröhlich und Fragen ignorierend in die Kameras der "Mainstreammedien" sprechen, obwohl weite Teile der Partei die Prinzipien universeller Menschenwürde und der freiheitlichen Grundordnung ablehnen, und schon Verbote ihnen nicht genehmer Ideen planen, sobald sie mal an die Macht kommen. 

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vor 40 Minuten schrieb ducatist:

Was nutzt es aber, wenn ich weniger Angst vor z.B. Wohnungseinbrüchen und Taschendiebstählen haben muss, aber die Statistik für 2025 z.B. sagt: Zitat: "Seit 2018 ist die Anzahl der Vergewaltigungen (§177 Abs. 6-8 StGB) insgesamt um rund 71,7 % gestiegen."

 

Wie wäre es einfach mal in die PKS zu gucken wo der Anstieg denn herkommen mag statt so zu tun als wäre das ein Argument? 

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Hab ich gemacht. Der Anstieg in der Kategorie kommt tatsächlich von Vergewaltigungen und Sexuellen Übergriffen. Wer will, zählt Kindesmissbrauch und Online-Verbrechen mit rein, aber ist natürlich reine Manipulation.

 

Es gibt drei Studien zu dem Anstieg (BKA-Dunkelfeldstudie (SKiD – „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“), Studien des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), die EU-weite Erhebung der Agentur für Grundrechte (FRA)), und die sagen:

• Nur 10-15 % der Vergewaltigungen werden tatsächlich angezeigt

• Mehr Frauen trauen sich, Taten überhaupt anzuzeigen

• Ein Schwerpunkt dabei ist häusliche Gewalt bzw Gewalt in der Ehe

• Die Fallzahlen im öffentlichen Raum sind mehr oder weniger gleichbleibend

⇒ Eine kleine Veränderung im Anzeigeverhalten (oder umgekehrt: Wo früher 90 % der Opfer schwiegen, sind es jetzt 85 %) führt zu einem massiven Anstieg der gemeldeten Fälle.

 

tl;dr:

Die größte Gefahr für Frauen sind nicht dunkle Parks, sondern das eigene Schlafzimmer der Mann in ihrer Wohnung.

 

Und da wir wie @bergbewohner01 alle kritisch hinterfragen:

Das Schüren von Angst (gern noch mit einer Gruppe "die irgendwie anders ist" als Sündenbock) ist ein altbekanntes Mittel autoritärer (also rechter und rechtsextremer) Politiker, die damit erreichen wollen, dass die Verängstigten eigene Freiheiten aufgeben (zB sich anlasslos überwachen lassen) und Macht an diese Politiker übergehen.

Fallen wir natürlich nicht drauf rein. Ein Sinken der Gewalttaten ist gut.

Edited by Moin
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vor 7 Stunden schrieb ducatist:

Da würde ich mal widersprechen. Wenn ein Beamter z.B. in die AfD eintritt, oder ein Mitarbeiter des ÖRR das tut...

Solange man sich im von den Herrschenden vorgebenen Meinungskorridor bewegt, gibt es keine Probleme. Aber kritisiere mal in die "falsche" Richtung, dann gibt es für Meinungsäußerungen (z.B. "Habeck ist ein Schwachkopf") schon mal eine Hausdurchsuchung.

Oder weiche vom Mainstream ab bzgl. Corona, Impfen, Klimawandel usw.

Oder schreibe das "falsche" im Medienbereich, da versucht dann eine Innenministerin die Pressefreiheit via Verbot einzuschränken.

Oder veranstalte einen (gesetzlich vorgeschriebenen) Parteitag, wenn du die "falsche" Partei bist. Wer da alles zum gewaltsamen Boykott aufruft...

 

 

Hallo Ralf!

 

Ohne es zu wollen, hast Du genau das richtige Wort geschrieben: Du verwendest nämlich "falsch". Und um das geht es im Endeffekt: Es gibt ein Falsch und ein Richtig. Es ist falsch, dass Corona nur eine "Kindergrippe" war, es ist falsch, dass die Klimakrise nicht da wäre. Es ist falsch, dass unterschiedliche Menschen unterschiedlich viel wert wären.

 

Daher ist es nur normal, dass objektiv falsche "Meinungen" von einem funktionierenden gesellschaftlichen System nicht ohne weiteres toleriert werden.

Vielmehr zeigen Deine Beispiele, dass die Gesellschaft noch nicht ganz am Sand ist!

Bann the shit!

 

Zwangsgesteuerter 

Edited by Zwangsgesteuerter
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Eigentlich ging es nur darum, welche Nebenkriegsschauplätze es so im Handel gibt. Und als zweites Eigentlich wollte man nur sensibiliseren, dass die Höndler bei einer Preiserhöhung nicht zwangsweise reicher werden, sondern leider nur das Mehr an Kosten umwälzen müssen.

 

Dieses Used Parts Dingens konnte jahrelang die Preise im Gegensatz zu anderen stabil halten.

 

Ich fange noch nichtmal mit der neuen  EU-Verpackungsverordnung (PPWR), bei der sich auch Kleinsthändler nebenbei noch die Kartenlegen.

 

 

Edited by UXO
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Und weiter geht´s im unumkehrbaren Trend:

 

https://www.ey.com/de_de/newsroom/2026/04/ey-analyse-chemie-standort-deutschland-2026 Das Jahr 2025 war das dritte Jahr mit Rückgang bei Umsatz und Beschäftigung in Deutschland. Der Export chinesischer Chemieproduzenten nach Europa steigt stark – zunehmende Konkurrenz für deutsche Unternehmen. Insolvenzen seit drei Jahren auf hohem Niveau. Neue Energiekrise dürfte für zusätzlichen Kostendruck sorgen – weiter steigende Zahl an Insolvenzen befürchtet. Abwanderung energieintensiver Produktionsbereiche ins Ausland unvermindert. Ach, egal, 1.000 neue Start-Ups 😉 

 

https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/mercedes-cla-floppt-in-china-produktion-offenbar-gestoppt/ Hopala, VW mit Massenentlassungen, BMW im Minus und Benz mit einem Flopp einer ganzen Reihe. Aber wir sind soooo stolz auf unsere 1.000 neue Start-Ups 🙂 

 

Strom kommt aus der Steckdose, das Geld von Omi und alle haben wir uns lieb in der schönen Einhorn-Welt, in der Schaffner aus Zügen geworfen werden, Frauen sich Abends nicht mehr in Parks und Öfis trauen, Weihnachtsmärkte mit Betonblöcken gegen einfahrende Autos beschützt werden müssen und Neujahrsfeierlichkeiten zu Polizei-Großeinsätzen mutieren, wegen Spinner die Löschflaschen gegen Krankenwagen und Böller in offene Fenster werfen. Aber laut hochoffizieller Statistik, ist die Kriminalität sogar rückläufig 😉 

 

Wir werden, nachdem schon 140 Milliarden Euro Richtung ukrainischer Taschen geflossen sind, im nächsten Jahr allein für den Schuldendienst zusätzlich rund 80 Milliarden Euro aufbringen müssen, die natürlich der dringend notwenigen Infrastrukturstabilisierung fehlen werden. Aber wir haben ja "Sondervermögen" 😉 

 

Mit der vorhandenen Infrastruktur unterstützen wir dagegen kurzsichtig und treudoof die US-Truppen bei der Bombardierung des Irans, während Arabische Medien berichten, dass die Huthis zwei saudische Tanker an der Durchfahrt durch die Meerenge Bab al-Mandab hinderten und sie zur Umkehr zwangen. Hormuz dicht, Bab-al-Mandab am schließen, viel Spaß, zuerst an der Tankstelle und dann beim Lesen der Wirtschaftsnachrichten. Dafür gibt´s aber volle "Wertepolitik" 😉 

 

Mit Öl geht´s lustig weiter: Die Sorte Ural steht bei 69 Dollar pro Barrel,mehr als 20 Dollar über der künstlich festgelegten Obergrenze der EU, um Russland Öleinnahmen zu entziehen. Um ihre eigenen Sanktionen zu umgehen und die dringend benötigten Mengen russischen Öls zu erhalten, sind die EU-Länder nun gezwungen, es über Indien und andere Zwischenhändler zu beziehen. Es handelt sich um dasselbe Öl, nur mit einem langen Transitweg durch Asien und zurück. Zusatzkosten gegenüber Direktlieferung aus Russland: Über 40 %. Die Preisobergrenze erfüllt somit nur ein einziges Ziel: Sie verteuert Energie für europäische Verbraucher, verhindert mitnichten, sondern sichert sogar russische Einnahmen und subventioniert asiatische Händler großzügig. Verlieren tut nicht Russland, sondern die europäischen Haushalte und die Industrie. Kaja Kallas fordert zwischenzeitlich „noch mehr Druck auf Russland“ 😉 

 

Die Russen übrigens, die ja kaum noch Munition haben, überall verlieren während sie gleichzeitig sich auf einen Angriff auf uns vorbereiten (Logik und Kausalitäten sind für Politikeraussagen Tabu), greifen mittlerweile auf 24-Stunden-Basis die Häfen von Odessa, Tschornomorsk und Mykolajiw an. Da sie dazu - laut AnalLena und Ursel- die Chips aus unseren Waschmaschinen benötigen, besteht immerhin ein Funken Hoffnung für unsere Wirtschaft, die müssen Millionen von Bauknechts, Siemense und Bekus gekauft haben 😉 

 

 

Ach, diese fiese Realität, hat die doch einfach kein Spleen für Werte- und Emanzipationspolitik 😄 

Edited by bergbewohner01
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