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Wie von Realisten erwartet: VW auf Schrumpfkur, Ducati auf dem Prüfstand


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Mal schauen ob es so kommt, denn gleichzeitig kündigt Ducati neue Modelle an. Wenn sie aus der VW-Umarmung rauskommen, ist die große Frage wohin der Weg führt. Negativ sicher der Verlust der VW-Kapitaldecke (die sich aber aufzubrauchen scheint), positiv die Möglichkeit wieder mehr Ruhe in der Modellpolitik zu bekommen und zurück zum Markenkern zu finden. Leiden werden dann aber die Scout-Entwicklungen für Neumärkte. Wird interessant zu sehen was passiert.

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vor 21 Minuten schrieb bergbewohner01:

Mal schauen ob es so kommt, denn gleichzeitig kündigt Ducati neue Modelle an. Wenn sie aus der VW-Umarmung rauskommen, ist die große Frage wohin der Weg führt. Negativ sicher der Verlust der VW-Kapitaldecke (die sich aber aufzubrauchen scheint), positiv die Möglichkeit wieder mehr Ruhe in der Modellpolitik zu bekommen und zurück zum Markenkern zu finden. Leiden werden dann aber die Scout-Entwicklungen für Neumärkte. Wird interessant zu sehen was passiert.

Den Markenkern - Highend V2 - hat man lange aufgegeben. 

Nun hast die Wahl zwischen billig zusammengeschusterten,desmolosen V2 und völlig überteuerten V4.Und natürlich den allmonatlichen Sondermodellen.

Bald wird der V2 durch einen 270 Grad Paralleltwin ersetzt, der ist in der Herstellung noch billiger.

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56 minutes ago, bergbewohner01 said:

Mal schauen ob es so kommt, denn gleichzeitig kündigt Ducati neue Modelle an. Wenn sie aus der VW-Umarmung rauskommen, ist die große Frage wohin der Weg führt. Negativ sicher der Verlust der VW-Kapitaldecke (die sich aber aufzubrauchen scheint), positiv die Möglichkeit wieder mehr Ruhe in der Modellpolitik zu bekommen und zurück zum Markenkern zu finden. Leiden werden dann aber die Scout-Entwicklungen für Neumärkte. Wird interessant zu sehen was passiert.

Spannende Zeiten bei Ducati. Vielleicht tut ein bisschen Eigenständigkeit der Marke ja sogar gut. Manchmal ist weniger Modellfeuerwerk und mehr Fokus auf das, was die Marke ausmacht, gar nicht schlecht. Bin mal gespannt, ob sie diesen Weg wirklich gehen und was das für die zukünftigen Modelle bedeutet.

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vor 23 Minuten schrieb Max_m1987:

Spannende Zeiten bei Ducati. Vielleicht tut ein bisschen Eigenständigkeit der Marke ja sogar gut. Manchmal ist weniger Modellfeuerwerk und mehr Fokus auf das, was die Marke ausmacht, gar nicht schlecht. Bin mal gespannt, ob sie diesen Weg wirklich gehen und was das für die zukünftigen Modelle bedeutet.

Würde ich mir natürlich auch wünschen. Ich denke aber, dass das nicht mehr der Desmo, der Gitterrohrrahmen und der performante V2 ist, sondern in der Wahrnehmung der Käuferschicht allenfalls noch ein attraktives italienisches Design und das Premium-Image um sich vom Rest abzuheben.

 

Realistischerweise muss das Produkt am Ende auch jemand kaufen um den Laden am Laufen zu halten. Und da sehe ich kein Potential bei den paar Puristen und Technikliebhabern vergangener Tage bei gleichzeitig ausbleibendem Nachwuchs. Von daher war der Kurs den Ducati in den letzten ~10 Jahren eingeschlagen hat, wahrscheinlich wirtschaftlich betrachtet kein Schlechter und nur konsequent Auch wenn dabei Leute wie bspw. auch ich auf der Strecke bleiben.

 

Ich rechne momentan jedenfalls nicht mehr damit, dass Ducati etwas baut was mich derart begeistert es als Neumotorrad zu kaufen. Das letzte attraktive Modell war für mich die 1299 und die erste Serie der Panigale V2, also Dinosaurier aus heutiger Sicht. Und auch da hat es nicht für die Kaufentscheidung bei mir gereicht. Also wegen mir kann Ducati morgen auch die gesamte Flotte elektrifizieren, wäre mir tatsächlich relativ egal, solange es zumindest weiter geht mit der Marke und auch etwas für die historischen Bikes getan wird. Ich würde mir etwas analog wie Mercedes Benz Classic wünschen.

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Wird dann wahrscheinlich ähnlich wie damals in der „Opelszene“ wo in den 90ern schon zu merken war:

Es gibt auf den Treffen die Gruppe die sich auf die Hecktriebler mit Motor in Fahrtrichtung fokussiert hat und die, die halt die neuen Modelle mit Frontantrieb und Motor quer gefahren haben.

Wenn sich das am Ende so aufteilt wäre das für mich ein guter Weg.

Ich bin halt in den 90ern mit den alten Haudegen, Gitterrohr, Desmo und offener Kupplung aufgewachsen.

Darum taugt mir das neue Zeug nicht.

 

Oder um es mit den Worten der Alt Opel Freunde zu sagen:

“Sie laufen ja auch nicht auf ihren Händen.“

Und wenn es am Ende so ist wie mit Laverda und man trifft sich einmal im Jahr vor dem geschlossenen Werk in Bologna, um über alte Zeiten zu sinnieren, ist es halt so.

Ich kleines altmodisches Licht, kann das eh nicht ändern.

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Ich kann Kollege @Pimpertski mehrheitlich nur zustimmen, allerdings gibt es auch Alternativen. Die Frage ist, was will ich als Firma: Wachstum ohne Ende, sprich Erweiterung und Masse auf Biegen und Brechen um den Umsatz hoch zu jagen, oder verfolge ich eine in Teilen auch idealistische Politik des Werte erschaffen und beibehalten. Man sieht auch sehr erfolgreiche Kleinhersteller, wie etwa Koenigsegg oder Pagani, die mit sehr guten Zahlen am anderen Ende der Massenherstellung operieren.

 

Zwischen VW mit fast 9 Mio Einheiten in 2025 an einem Ende und Pagani mit einigen wenigen Einheiten am anderen, gibt es genügend Platz um es sich gemütlich zu machen und überlebensfähig zu sein. Als ich enger mit der Automobilindustrie arbeitete, wäre ich mit so einem exclusivem Ansatz natürlich sofort vor die Tür gesetzt worden: Hier gilt Masse über alles. Wenn ein Unternehmen wie Ducati per Aktienaufkauf dazukommt, muss es sich natürlich ebenfalls dieser Maxime anpassen, was wir halt auch in der Modellbombardierung sehen. Ob es dem Unternehmen langfristig gut tut ist eine Frage für das Orakel. Seat-Fans z.B. müssen jetzt ganz stark sein, weil VW das Ende der Marke überlegt. Es ist eben nur ein Namen, eine Verkaufsplattform, ein Bezug zur Geschichte existiert nicht. Ich bezweifle ob irgendein VW-Vorstand weiss wer Dr. Taglioni war.

 

Ein Nachteil dieses exzessiven Wachstums ist allerdings auch die steigende Abhängigkeit von allerhand externen Faktoren. Wir hatten ja vor einigen Tagen das Thema Politik und den merkwürdigen Wunsch, nicht davon zu sprechen. Ich verbleibe bei meiner Aussage, dass ein unpolitisches Leben nur auf einem verlorenen Eiland im Pazifik möglich ist und hier sieht man es eben ganz deutlich: Es ist ja nicht so, dass VW nicht mehr weiss wie man Automobile herstellt, noch haben sie verlernt wie man sie gewinnbringend an den Mann bringt. Die Krise bei VW ist nur ein Beispiel innerhalb der Gesamtsituation der Deutschen Wirtschaft, die sich seit ca. 7 Jahren auf dem absteigenden Ast befindet.

 

Schlechte Politik führt zu steigenden Kosten und schrumpfenden Märkten, diese zu Krisensituationen bei den Müttern und diese zu Krisen bei den Töchtern. Und schon sind wir bei unserem Kernthema, das Unternehmen Ducati gelandet. Diese Sachen bedingen sich gegenseitig, wobei die Hauptkraft natürlich auf Seiten der Politik ist, da diese die Rahmenbedingungen festlegt in dem Unternehmen operieren können. Von den Unternehmen geht´s direkt rüber zu den Angestellten und den Kunden und schon ist man mit betroffen. Keine einsame Insel mit einer guten Ducati-Werkstatt in Sicht.

 

Ein erfolgreicher Verkauf an einem solventen Investor wäre ein Segen, noch mehr evtl. ein Rückkauf durch das Management, aber sollte Ducati verramscht werden um anteilig die Mutter zu retten, wird auch Ducati in den Krisenmodus schalten müssen. Die enormen Aufwände des Rennsports und die durch die Brüsseler Verordnungen immer höheren Entwicklungskosten werden zum kritischen Prüfstein. Noch merkt man in Bologna davon nichts, aber ich denke, die Ergebnisse der VW-Aufsichtsratssitzung werden ein Meilenstein in die kommende Geschichte des Unternehmens, unabhängig wie man sich schlußendlich entscheidet.

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Ich sehe das entspannt - so gerne ich meine Ducatis fahre, Freude macht Motorradfahren auch auf Motorrädern anderer Marken. Und, ehrlich gesagt, bei allen Anbietern finde ich zur Zeit kein Motorrad, das eine Will-ich-unbedingt-haben-Reaktion auslöst. Marke hin, Marke her.

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Ist ja nicht nur Ducati, die denken ja auch daran Lamborghini zu veräußern, und auch ihre Anteile am F.C.Bayern und VFB Stuttgart abzugeben… und dass sind dann Peanuts…aber wenn sie dringend Geld brauchen?!

 

https://www.n-tv.de/ticker/Volkswagen-prueft-offenbar-Verkauf-seiner-Anteile-an-FC-Bayern-und-VfB-Stuttgart-id31036505.html

 

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/geruechte-an-der-boerse-trennt-sich-vw-von-ducati-und-lamborghini/

Edited by MiketheBike
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Chinesische und indische Konzerne haben bisher europäische Marken zu Schnäppchenpreisen gekauft. Für die ist Ducati erst mal unattraktiv.

 

Ich weiß, hier ist der Pantah-Fanclub alter Männer. Aber die Perspektive seit Panigale:

 

Die Marke Ducati ist "Premium Motorräder mit italienischem Design und Performance-Anspruch". Deswegen auch Scrambler aus Submarke so halb ausgegliedert – um aus dem Leistungsdenken rauszukommen. Obwohl die Desmo-V2 haben. Sapperlot.

 

Domenicali hat schon lange gesagt, dass er die Motorräder zugänglicher machen will. Hat er gemacht. Jetzt sind sie halt nicht mehr so rau. Dafür verkaufen sie sich besser.

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Na, dann werde ich mir keinen Lamborghini mehr kaufen! Dass ein Konzern sein Portfolio deutlich auf den Markenkern konzentriert, weil es wirtschaftlich bergab geht, hatten wir schon bei Mercedes nach der Reuter-Ära. Und dass nicht nur die Automobiiindustrie Deutschlands den Anschluss an Weltmarktführer nicht mehr halten kann, ist ja inzwischen allgemeine Erkenntnis. Ist ja bei europäischen Wettbewerbern schon länger so - Großbritannien praktisch völlig vom Markt, Saab futsch, Volvo chinesisch. PSA von Stellantis geschluckt. KTM hat am Markt vorbeiproduziert und gehört jetzt Bajaj, BMW produziert Motoren in China. Der preiswerteste neue Golf kostet 26.000 € , und die deutschen Hochpreis-PKWs werden über die massive steuerliche Begünstigung der Firmenflotten in den Markt gedrückt. Da ist das Geschäftsmodell schlicht am Ende.

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vor 9 Minuten schrieb Moin:

Für die ist Ducati erst mal unattraktiv.

Dein Wort in Gottes Ohr, aber überraschen würde mich eine Übernahme aus dem fernen Osten nicht. Was zählt, ist der Markenname, technologisch sind die Chinesen schon lange dran.

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vor 11 Stunden schrieb Snaporaz:

Und dass nicht nur die Automobiiindustrie Deutschlands den Anschluss an Weltmarktführer nicht mehr halten kann, ist ja inzwischen allgemeine Erkenntnis. Ist ja bei europäischen Wettbewerbern schon länger so - Großbritannien praktisch völlig vom Markt, Saab futsch, Volvo chinesisch. PSA von Stellantis geschluckt. KTM hat am Markt vorbeiproduziert und gehört jetzt Bajaj, BMW produziert Motoren in China. Der preiswerteste neue Golf kostet 26.000 € , und die deutschen Hochpreis-PKWs werden über die massive steuerliche Begünstigung der Firmenflotten in den Markt gedrückt. Da ist das Geschäftsmodell schlicht am Ende.

 

 

Es ist nicht das Geschäftsmodell (welches, da sind wir einig, auch nicht gerade das cleverste ist), sondern die Rahmenbedingungen. Unsere Ingenieure sind immer noch top, das Drumherum ist das Problem: Die Energiekosten haben sich vervierfacht. Absatzmärkte wurden ausgesperrt. Immer neue Auflagen, die hohe Entwicklungskosten verursachen. Überbordende Bürokratie, die durch produktionsferne und keinen Mehrwert schaffende Lohnempfänger bedient werden muss. Die Kosten fressen die Betriebe auf.

 

Der Todeskampf der deutschen Autoindustrie, die bis vor Kurzem als Motor der europäischen Wirtschaft galt, hat erst angefangen. Welche Modelle werden noch bei uns produziert und wie viele in osteuropäischen Ländern wie Ungarn und der Slowakei, wo Arbeitskräfte und Energie eben günstiger sind. Hohe Energiekosten, politische Selbstkastrierung auf den Absatzmärkten und die chaotische Umsetzung der „grünen Transformation“ führten genau in diese Situation.

 

Erst raus aus dem Atomstrom, jetzt die Rolle rückwärts. Dann alles auf Elektroautos mit Verbrennerverbote, jetzt doch nicht. Solche Entscheidungen sind mit riesigen Anpassungen auf der Produktionsseite verbunden, Kosten, Investitionen in Milliardenhöhe. Dann plötzlich nein, zurück zum Anfang, ist da nicht einfach so umsetzbar. Jaguar hat sich auf diese grüne Show verlassen, ne Elektrokarre entwickelt und ihren gesamten Verbrennerbereich entsorgt. Jetzt stehen die vor dem Nichts. Sich einfach mal selbst aus dem Markt katapultiert.

 

Nicht das Management der Werke versagt, die Politik hat den Wirtschaftsmotor Europas in ein verlustbringendes Problem verwandelt. Dabei ist die ökologische Anpassung unseres Lebensstils durchaus ein Muss, so kann es nicht weitergehen. Aber diese muss mit Verstand und wohldosierten Schritten erfolgen und nicht nach Gemütslage und ideologischem Impetus. Auch sinnvoll da Leute ran zu lassen, die wissen was sie tun und keine verbohrten Träumer und Lebenskünstler. 

 

Uns stehen noch allerhand Entwicklungen bevor, da ist VW und in Folge Ducati nur der Anfang.

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Hab gerade Nachrichten gelesen.

Wird das jetzt eine Aktion nach dem Motto:

“Der Elefant hat gekreist - und gebahr eine Maus!“ ???
 

Diese „selbstausbremsenden Entscheidungsgremien“ erinnern sehr an „Berlin“.

 

Da an den VW-eigenen Problemen nur schwer was zu machen ist, könnte es tatsächlich zum Abstossen der „Satelliten“ kommen.

Also Ducati und Lambo usw…

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vor einer Stunde schrieb Duc350GTV:

....

Diese „selbstausbremsenden Entscheidungsgremien“ erinnern sehr an „Berlin“.

....

Siehe VW-Gesetz.

Das Land Niedersachsen hat eine Sperrminorität von rund 20 % der Stimmrechte und

sichert sich so die Mitsprache bei wichtigen Konzernentscheidungen

 

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Die Verursacher beklagen die Folgen.
 

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/audi-werk-oezdemir-kaempft-um-den-standort-neckarsulm-201010835.html?


 

Aus den Kommentaren:

“Im VW-Aufsichtsrat sitzt eine grüne Auto-Gegnerin ohne Führerschein, ohne Berufsausbildung und ohne Studienabschluss für den größten Anteilseigner Niedersachsen. Kann die das nicht für den grünen Ministerpräsidenten regeln?“

Edited by MiketheBike
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Scham- oder Verantwortungsgefühle existieren dort oben nicht. Die Reaktionen eines Özdemir zeigen es ja eindeutig: Geschwurbel, keinerlei Verantwortung übernehmen, die anderen sollen es richten. Von der Arbeitnehmervertretung kommen die üblichen markigen Sprüche, aber keinerlei Inhalt. Auch die Belegschaft reagiert vollkommen hirnlos, indem sie Werke bestreiken will. Damit wird es ja nur noch schlimmer. Hier jagt man definitiv den falschen Fuchs.

 

Es gibt viele Prozesse die optimierungsfähig sind, bevor man an die Automobilindustrie selber herantritt. Die Probleme werden allesamt in Berlin und Brüssel generiert: Extrem Hohe Energiepreise, Märkteverweigerung, Verordnungswut, Bürokratieoverkill, Milliardenausgaben für Afrika, Ukraine und wer weiss noch wofür, die mit dem Land überhaupt nichts zu tun haben und eine ganze Menge weiterer ideologischer Unsinn.

 

Wir leben schon seit einigen Jahren von der Substanz und so langsam ist sie eben ausgehöhlt. Bei uns stürzen Brücken ein, bei einem der - ursprünglich - mal reichsten Länder der Erde, weil sie mangels Budget nicht gewartet werden. Dafür schicken wir aber entspannt Millionen ins Ausland, um die Sexualpädagogik pakistanischer Männer zu finanzieren oder die Dorfklos in der afrikanischen Savanne zu verlegen. Der Irrsinn in seiner reinsten Form. Die Bahn kriegt nicht eine einzige problemlose Fahrt hin, aber unser Pistolero faselt was von Milliardenkosten für eine so große und mächtige Bundeswehr, die ganz Europa verteidigen können soll - gegen Ausserirdische?

 

Vom Chaos in der Bildungspolitik, den völlig überdrehten Sozialabgaben und der sperrangelweiten Öffnung unser Sozial- und Sicherheitssysteme für die ganze Welt mal ganz zu schweigen.

 

Das kann man nicht dem Top-Management von Privatunternehmen anlasten, dass ist das Ergebnis von Realitätsverweigerern, welche Politik machen dürfen und denen, die sie dahin gesetzt haben.

 

Aber laut Tagesschau ist alles bestens: Rekord bei der Anzahl neuer Start-Ups. Na dann...

 

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vor 2 Stunden schrieb MiketheBike:

 

Aus den Kommentaren:

“Im VW-Aufsichtsrat sitzt eine grüne Auto-Gegnerin ohne Führerschein, ohne Berufsausbildung und ohne Studienabschluss für den größten Anteilseigner Niedersachsen. Kann die das nicht für den grünen Ministerpräsidenten regeln?“

Der "GreenDeal" von vdL und der segensreichen EU....

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INSM ist eine Lobbygruppe der Metall-Arbeitgeber und so vertrauenswürdig wie Nius. 

 

So wie die Stimmung hier ist:

Einfach alles anzünden und sich selbst erschießen?

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vor 1 Stunde schrieb Moin:

INSM ist eine Lobbygruppe der Metall-Arbeitgeber und so vertrauenswürdig wie Nius. 

 

So wie die Stimmung hier ist:

Einfach alles anzünden und sich selbst erschießen?


Dann gehst du davon aus, man kann „Quelle: FAZ, McKinsey“ nicht vertrauen, man sollte auch mal das Kleingedruckte lesen, bevor man wieder vom hohen Ross agiert!

 

Vielleicht solltest du dir professionelle Unterstützung holen?

Bei deinen Militanten Gedanken!

 

Das die Linken immer gleich mit Gewalt und Zerstörung kommen, scheint bei denen irgendwie verankert zu sein?

Edited by MiketheBike
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vor 1 Minute schrieb MiketheBike:

Dann gehst du davon aus, man kann „Quelle: FAZ, McKinsey“ nicht vertrauen, man sollte auch mal das Kleingedruckte lesen, bevor man wieder vom hohen Ross agiert!

 

Vielleicht solltest du dir professionelle Unterstützung holen?

Bei deinen Militanten Gedanken!

Wieso ist es vom hohen Ross zu agieren, wenn ich auf die Qualität einer Quelle hinweise? Eineer Quelle, die auch mal freihändig mit Daten umgeht.

Wer sich 3 Sekunden Zeit nimmt, auch nur die Pressemitteilung zur Studie zu lesen, findet "Deutschland hat enormes industrielles Know-how."  und macht konkrete Handlungsvorschläge. 

 

Und sorry, das /s vergessen – "alles anzünden" war sarkastisch gemeint. Sorry, ich bin genervt. Ja, die Lage war schon mal besser. Dinge schlechtzureden ist kontraproduktiv, und am Ende des Tages auch billig. Viel besser:

image.thumb.png.e832ba03e71577cb05b259dee95f8ce6.png

 

 

 

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ARD als Quelle, die ist ja genauso vertrauenswürdig und unabhängig wie correctiv 😂

 

Na klar haben und hatten wir industrielles Know-how, was meinst du woher die Chinesen ihr technisches Wissen aufgebaut haben.

 

Startup, alles schön und gut, wieviele davon überleben das erste Jahr und wie viele sind produktiv?

 

Einordnung:

Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland 3.053 Start ups gegründet. Mehr als ein Drittel davon arbeitet mit KI und der Juni war mit über 600 Gründungen der stärkste Monat seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019.

 

Gegenüberstellung:

Dem stehen 24.064 Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025 gegenüber. Das waren 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr und allein dieser Anstieg übersteigt die gesamte Zahl der Start ups im ersten Halbjahr 2026 deutlich.

 

Neue Gründungen sind ein positives Signal, sie können den starken Anstieg der Firmenpleiten derzeit aber noch nicht ausgleichen.

 

Und wer redet hier was schlecht, das sind Fakten und der Istzustand in diesem unseren Land, und es wird minütlich schlimmer!

Edited by MiketheBike
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Startupverband ist die Quelle. Steht im Kleingedruckten.

 

Die Zahlen von McKinsey sind übrigens Netto-Investitionen. Also Investitionen minus Abschreibung auf den Altbestand. Inhaltlich nicht falsch, aber natürlich steht ein Land mit kleinem industriellen Bestand (China) da wesentlich besser da als eins mit großem (Deutschland). 

 

Und hier komm ich zu meinem Punkt: Beides Fakten, aber das Framing ("Wie erzähl ich es") ist unterschiedlich.

Ich könnte auch sagen: Die Zahl der Startup-Gründungen (von denen ein paar Einhörner mit Milliarden-Bewertung werden werden) hat sich verdoppelt, die Zahl der Insolvenzen (zu denen auch Cafés und andere Kleinunternehmungen gehören) ist nur um 10% gestiegen. 

 

Du möchtest die Apokalypse-Geschichte erzählen. Ok, kannst du machen. Aber was ist deine Konsequenz daraus?

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