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Meine 900 SS ie Carenata


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Hallo zusammen,

 

seit einer Woche bin ich stolzer Besitzer einer 900 SS ie Carenata und hatte mich zuletzt auch vorgestellt.

 

In diesem Thread möchte ich meinen Werdegang mit meiner 900 SS ie Carenata dokumentieren und freue mich über Tipps, Tricks und den Austausch.

 

Heute mal nach Feierabend einige Stunden geschraubt und mir einen Überblick verschafft.

 

Was ist bisher so aufgefallen.

Wenn ich die Duc kalt starte, ist die N Lampe normal am Leuchten. Lege ich einen Gang ein, geht sie auch direkt aus. Wenn ich zu späteren Zeitpunkt nach mehrmaligen Durchschalten wieder N einlege und weiter fahr, geht die N Lampe nicht richtig aus, sondern ist leicht am glimmen.

- habe mir einige Steckverbindungen angeguckt und auch den Sicherungskasten, das sieht alles richtig gut aus. Da mach ich mir keine Sorgen.

- Wenn ich mir das Bauteil, Schalter Leerlaufleuchte, auf Fotos angucke, sieht es für mich so aus, als ob ein Stift mechanisch betätigt wird.

- Kann es sein, das der Stift Federunterstützt ist und einfach nur Müde geworden ist?

- Kann ich das Bauteil ausbauen, ohne das Motoröl raus läuft?

- Wie sind eure Erfahrungen?

 

Heute wollte ich alle Bremsflüssigkeiten tauschen und auch die Kupplungsarmatur und Bremspumpe für mich ausrichten.

 

Hatte hinten angefangen

- alles hat gut funktioniert und die Bremsflüssigkeit war auch frisch und nicht nur neue in den Bremsbehälter eingefüllt.

- was mir aber aufgefallen ist, die Bremspumpe hat sich irgendwie müde/träge angefühlt. Hatte es direkt mit meiner BMW und GasGas verglichen, da ist der Fußhebel wesentlich schneller und insbesondere geschmeidiger zurück gekommen.

- Naja, nach so einer langen Zeit schreien Pumpe und Bremszange nach einer Revision, das ist was fürn Winter

 

an den Kupplungshaupt- und Geberzylinder begeben

- Geberzylinder mal abgeschraubt und gereinigt.

- alte Flüssigkeit durchgepumpt, Leitung abgenommen, alles gereinigt, neue Dichtungen drunter, in einem anderen Winkel fixiert und neue Bremsflüssigkeit eingefüllt

- Die Armatur für mich neu ausgerichtet, passt

- System ist dicht, aber auch hier muss im Winter eine Überholung stattfinden

 

an die Handbremspumpe begeben

- selbe Spiel wie bei der Kupplung, nur mit Entlüftung an der Pumpe

- alles neu ausgerichtet fertig, denkste, auf einmal sehe ich Flüssigkeit an der Verkleidung, Bremspumpe ist undicht

- also nicht für den Winter aufsparen, sofort machen

- Ich benötige eure Unterstützung bezüglich eines Reparatursatzes für die Pumpe, so ganz blicke ich da nicht durch

- Im ETK steht die Nummer, 62440411A, Nachfolger von 62440122A und beim Stein Diese finde ich noch die Vergleichsnummer: 624.4.041.1A. Auf der Pumpe selbst steht 10.6888, wenn ich es richtig abgelesen habe.

- einen Reparatursatz finde ich mit diesen Nummern nicht. Auch die genaue Typenbezeichnung finde ich nicht im Netz nicht.

- Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.

- Kann der Stein Diese mir auf anhieb weiterhelfen? Wollte da morgen eh anrufen und auch ein paar Teile etc. bestellen

 

Ein  Ducatifahrer aus dem Umfeld hat mitbekommen das ich mir son Schätzchen zugelegt habe und wir hatten die Woche bisschen gequatscht. Mir wurde gesteckt, unbedingt die Zahnriemen und Spannrollen zu kontrollieren. Die Gefahr besteht wohl primär darin, das sich die Zahnriemen im Bereich der Rollen, wo sie umgelenkt oder auch gespannt werden verformen und dadurch ein unruhiger Zahriemenlauf entstehen kann.

 

Also heute auch die teilweise Zahnriemenabdeckung demontiert um mir alles angucken zu können. An der Zahnriemenabdeckung des liegenden Zylinders war leider was abgebrochen, Kunststoff und Alterung sind nicht umbedingt die besten Freunde. Und wie das immer beim schrauben so ist, es gibt eine Arschlochsschraube. Die oberste Schraube der Zahnriemenabdeckung ist so nah am Rahmen, das ich da mit Kugelkopf ran muss. Natürlich sind die Kugelkopf-Inbusschlüssel zu Hause und ich bin nicht ganz fertig geworden, morgen geht es wieder dran und hoffentlich ist die Schraube nicht auf doof fest gezogen.

 

Was ich bis jetzt am Zahnriemenantrieb gesehen habe, sah alles gut aus. War zu später Stunde aufgrund der Arschlochschraube aber nicht mehr so motiviert. Morgen früh gehe ich nochmal dran und mal schauen wie es klappt und aussieht

 

Euch noch einen schönen Abend

 

MfG

 

Chris

 

 

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Tach Chris.

 

den Neutral-Schalter kannst rausnehmen ohne dass Öl kommt. Das Problem ist eher, dass das Kabel hinten rauskommt und man ein Werkzeug braucht, dass trotzdem auf den Außensechskant des Schalters passt. Wirst du sehen.

 

Die generelle Empfehlung ist: Wenn man nicht genau weiß, wann die Zahnriemen gewechselt wurden, wechselt man die Zahnriemen. Dauert nicht lange (wenn man es geübt hat), kostet nicht viel (wenn man nicht auf dem Ducati-Aufdruck besteht). 

Bei der Gelegenheit auch alle Spannrollen prüfen.

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  • 4 weeks later...

Hallo zusammen,

 

auch von mir und meiner Duc mal was neues.

 

Sind jetzt doch 3 Wochen von Post Eröffnung bis zur ersten richtigen Ausfahrt vergangen, aber so ist das nun mal.

 

Die letzten Wochen viel gemacht und geschafft und auch negativ Erfahrungen gesammelt, aber das gehört dazu.

 

Wo fange ich an, wo höre ich auf.

 

Nach dem lesen der Ducati Anleitung, der Bucheli Reparaturanleitung und dem Stein Diese Reparaturhandbuch sind einige Dinge klar geworden und Fragen aus meinem Eröffnungspost wären nicht gestellt worden. Was mich aber gewundert hat, zu Anzugsdrehmomenten sind widersprüchliche Angaben vorhanden, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Gibt es auch eine originale Reparaturanleitung zu meiner Duc?

 

Was haben wir alles so gemacht, außer Teile bestellt und hier habe ich auch meine Negativerfahrung gesammelt. Wo ich in Zukunft meine Teile besorge ist mittlerweile ganz klar und da gibt es auch noch nützliche Tipps.

 

Hattest die Duc gestrippt und hier und da musste die Verkleidung an einigen Stellen mit Glasfasermatten repariert werden. Danach alle Teile ordentlich aufpoliert und gut ist (Fotos im Anhang).

 

Beim Vorbesitzer ist die mal umgefallen und der rechte Auspuff stand nicht sauber. Hatte ich mir Auspuffhalter besorgt und siehe da, fast 100% ausgeglichen (Foto im Anhang). Der rechte Topf hat auch eine Macke und ist in sich selber bisschen krumm, Mistral Schaldämpfer stehen auf der Wunschliste.

 

Es wurden alle Massepunkte und zugehörige Kabel überprüft, war und ist alles top. Egal wo ich geschraubt habe, kein Gammel, alles tuti, das macht richtig Spaß.

 

Wie im ersten Post erwähnt, ist die Bremspumpe etwas inkontinent. Ich soll mich nicht verrückt machen, wurde mir gesagt, fahr erstmal und beobachten. Im normalen Fahrbetrieb wird der Bremsgriff ja nicht bis zum Lenker angezogen, also cool bleiben und Druckpunkt im Gefühl haben.

 

Es wurden einige Schrauben getauscht (auf richtig schön), neue PVC U-Scheiben und viel klein kram.

 

Das Öl wurde gewechselt, gab neue Zündkerzen, Luftfilter musste nur ausgeklopft werden und auch die Zahnriemen wurden gegen originale von Ducati getauscht.

 

Das Fahrwerk wurde auf Grundeinstellung nach Ducati Anleitung gestellt. Zug- und Druckstufe beim Federbein kein Problem. Federvorspannung und Zugstufe bei der Gabel auch kein Problem. Bei der Druckstufe allerdings, tat sich nichts. Hatte erstmal den Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug genommen, der sollte passen. Ich hasse es an undurchsichtigen Sachen zu schrauben und auch noch viel Kraft aufbringen zu müssen. Die Druckstufe muss also bis zum nächsten Reifenwechsel warten. Vielleicht hat auch einer einen Tipp für mich.

 

Der Tankdeckel stand auf halb elf, da der Vorbesitzer mal den Kraftstofffilter getauscht hat und wahrscheinlich wie ich fast verzweifelt ist. Die Italiener kommen auf Ideen, den Tankdeckel mit ganz viel kleinen Madenschrauben zu sichern, da fällt mir nix zu ein. Aber das der Tankdeckel nur mittels Hebeln (mir ist dabei richtig schlecht geworden) und nur mit dem Einsatz von viel Fett wieder rein will, da steht nix in den Reparaturanleitungen. Jetzt steht er fast 100%ig gerade und ist erstmal gut.

 

Also waren erstmal die wichtigsten Dinge erledigt und einer gestrigen ersten Ausfahrt stand nix im Wege.

 

Was soll ich sagen, waren sehr schöne und ereignisreiche 400 Kilometer, hat richtig Laune gemacht und hast sauber gearbeitet. Man gewöhnt sich an die Stummel und hat gar kein Gefühl für die Schräglage. Wenn ich hinter anderen Gefahren bin, wurde mir erstmal klar wie schräg ich bin. Auch die langsamen Spitzkehren klappen schon viel besser. Kurz vor zu Hause noch ein paar Bilder fürs Fotoalbum gemacht und die Welt ist schön.

 

Ölverbrauch war nicht feststellbar und der Benzinverbrauch pendelt sich bei ca. 6 Liter ein, schonmal sehr gut.

 

Bei 6 Jahre alten und unbekannten Reifen (Pilot Power 2 CT) übertreibst sowieso nicht. Richtig vertrauen will sich da nicht aufbauen, aber für die Saison reicht es noch. Trotz alle dem bin ich tatsächlich in einer Linkskurve mit der Verkleidung etwas aufgesetzt (Foto im Anhang). War heute mal gucken bezüglich hintere Federvorspannung erhöhen, ohne den Tank abzunehmen machst du da gar nix. Also die Tage mal Schnellkupplungen besorgen, damit wir das auch erledigt bekommen.

 

Ab ca. 7000 U/min kommt ein mechanisches Geräusch aus der Airbox hinzu. Ich gehe mal davon, das es Ducati Typisch ist. Da ich aber unsicher bin, habe ich immer bei 7k geschaltet, das passt auch mit den Gangsprüngen gut.

 

Meine linke Hand hat vom Kuppeln nach der Tour nicht geschmerzt. Was alleine das verstellen der Pumpe auf Handflucht bringt, hätte ich nicht erwartet. Was mich aber gewundert hat, hatte die Flüssigkeit gewechselt und schon nach der Ausfahrt ist die Flüssigkeit deutlich trüber geworden, als ob sie schon viele Jahre im gebrauch ist. Woran liegt das?

 

Die Bremspumpe kann ich nicht weiter nach unten verstellen, da der zugehörige Tank dann an die Kanzel stößt. Kennt Ihr einen kleinen Tank der verwendet werden kann? Mein Plan war einen neuen Halter zu biegen damit es passt und der Tank auch wirklich gerade steht. Die Pumpe selbst bei jeder Pause begutachtet, schwitzt minimal, also weiterhin immer schön beobachten.

 

Ansonsten, eine Schraube an der Verkleidung verloren, alle anderen Schrauben heute kontrolliert, sieht alles gut aus.

 

Auf meinen Leerlaufschalter warte ich immer noch, so viel zum Thema Negativerfahrung. Wenn der da ist kann ich mir die Schlüsselweite abgreifen und diesen auch tauschen.

 

Ich glaube der restlichen Saison sollte erstmal nix im Wege stehen, ich werde fahren, bisschen Schrauben und berichten.

 

Euch noch einen schönen Sonntag.

 

MfG

 

Chris

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Gratuliere. Auch zur guten Beschreibung. Nur ein Punkt: Also das mit der undichten Bremspumpe würde ich nicht so auf die leichte Schulter nehmen ( Zitat: ...nicht verrückt machen, wurde mir gesagt...)

Gute Fahrt und immer rechtzeitig bremsen können,

Robert

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  • 3 weeks later...

 

Hallo zusammen,

 

auch von mir und meiner Duc gibt's mal wieder etwas Neues.

 

Nach meinen letzten Ausfahrten ist mir aufgefallen, dass die Vorderradfelge richtig versifft war. Das war nicht nur Bremsstaub, sondern auch ordentlich Drecksprenkler, die sich über die ganze Felge verteilt hatten. Also bin ich nicht drum herumgekommen, die vordere Bremse einmal zu überholen.

 

Einen Reparatursatz für die Bremssättel zu finden, war kein Problem. Ich wollte die Bremssättel aber auch teilen und den EPDM-Ring zwischen den Sattelhälften tauschen. Jemanden zu finden, der diesen O-Ring anbietet, wäre ohne ChatGPT wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Irgendwann hatte ich dann alles zu Hause und konnte loslegen.

 

Die Bremskolben hatten zum Glück weder Korrosion noch sonstige Schäden, nur richtig harte Schmutzkanten. Nach einer gründlichen Reinigung konnten sie also wiederverwendet werden.

 

Selbst mit ausgiebigem Einsatz des Heißluftföhns ließen sich die Schrauben der Bremssättel keinen einzigen Millimeter bewegen. Die sitzen wirklich bombenfest. Ich hatte überhaupt keine Lust, die Schraubenköpfe aufzubohren, um die Vorspannung rauszunehmen und dann zu schauen, wie es weitergeht. Aber mal ehrlich: Warum verwendet Brembo für solche Schrauben Inbus mit niedrigem Kopf, bei denen der Innensechskant auch noch eine Nummer kleiner ausfällt? Verstehe ich einfach nicht. Da gehört doch Torx oder irgendwas Vergleichbares rein. Das soll mir mal einer erklären.

 

Also habe ich die Bremssättel nach gründlicher Reinigung mit neuen Dichtungen versehen, alles wieder zusammengebaut und gleich mit neuen Bremsbelägen bestückt.

Im selben Atemzug musste ich mir auch eine neue Bremspumpe kaufen, da die alte leider inkontinent geworden ist und es dafür keine Reparatursätze gibt. Es ist wieder eine PSC 16 geworden, weil ich keine Lust auf das ganze ABE- oder Teilegutachten-Thema hatte. Außerdem hätte eine andere Farbe zwangsläufig auch eine neue Kupplungspumpe für die Optik nach sich gezogen. Wenn die neue jetzt bei regelmäßiger Nutzung wieder über 20 Jahre hält, kann ich damit gut leben.

 

Mein Teilelieferant (Überholungssatz für die Bremssättel und die Bremspumpe) erzählte mir übrigens, dass nicht Brembo entscheidet, ob es Reparatursätze für die Bremspumpen gibt, sondern Ducati bei der Ersatzteilversorgung die Zügel in der Hand hat. Die neue Bremspumpe (NOS) hat übrigens einen leicht anderen Goldton. Das sieht man gut an der Klemmung, da die originale Auslieferungsklemmung noch ein Gewinde für die Spiegelaufnahme besitzt.

 

Also alles wieder montiert und anschließend viel Zeit in ein sauberes Entlüften investiert. Was soll ich sagen? Hat sich absolut gelohnt. Das Bremsgefühl ist jetzt deutlich knackiger, alles ist trocken und die Bremse funktioniert einfach so, wie sie soll.

 

Zum Thema Überholungssätze: Für die hintere Bremsanlage habe ich bereits alles Nötige gefunden. Das ist dann ein Projekt für den Winter. Ich habe aber auch mal nach einem Überholungssatz für die Kupplungspumpe geschaut. Die ist zwar aktuell dicht, aber irgendwann kann die ja ebenfalls undicht werden. Dabei bin ich auf folgenden Reparatursatz gestoßen. Hat damit schon jemand Erfahrungen gesammelt?

https://www.retzmoto.com/partiecycle/freinage/kit-reparation-maitre-cylindre/169286_rtz_kit-reparation-maitre-cylindre-embrayage-aprilia-etv-rsv1000-ducati-moto-guzzi-1200-10-4623-14-.html?utm_source=chatgpt.com

 

Irgendwann kam dann auch endlich der Leerlaufschalter mit der Post. Schnell einen Ringschlüssel passend aufgeflext und siehe da: Die Neutralleuchte geht jetzt auch wieder zuverlässig aus. Das sind genau die kleinen Dinge, die mich richtig zufrieden machen.

 

Da ich bei einer meiner letzten Ausfahrten links mit der Verkleidung aufgesetzt habe, habe ich mich anschließend an die Federvorspannung des Federbeins gemacht. Batterie raus, Tank vom Rahmen gelöst, nach vorne geschoben und schon kommt man vernünftig an die Einstellringe. Da war offensichtlich noch nie jemand dran gewesen. Also habe ich die Vorspannung um etwa eine Fingerbreite erhöht. Jetzt steht sie ungefähr mittig und was soll ich sagen – was für ein Unterschied! Die Duc ist deutlich agiler geworden, hat gefühlt keinen Hängearsch mehr und steht auch wesentlich besser auf dem Seitenständer. Also alles richtig gemacht. Einen kleinen Wermutstropfen gibt's allerdings: Jetzt lastet etwas mehr Gewicht auf meinen Handgelenken. Damit kann ich aber gut leben.

 

Es gibt ja immer etwas zu optimieren. Dabei sind mir die Halter der Bremsleitung an der Schwinge ins Auge gefallen. Das sind einfach nur schnöde gekantete Stahlbleche. Ich habe schon ein bisschen gegoogelt, aber nichts Passendes oder optisch Ansprechendes gefunden. Falls jemand einen Tipp hat, immer her damit.

 

In den letzten Tagen habe ich wieder mehrere Tankfüllungen verblasen und die Duc läuft einfach super. Ölverbrauch ist weiterhin nicht feststellbar, der Motor sieht trocken aus, alles funktioniert einwandfrei – genau so soll es sein. Es macht erstaunlich viel Spaß, mit der alten Dame zügig über die Landstraßen zu surfen. Einfach mega.

 

Anbei noch ein paar Bilder und euch noch einen schönen Abend.

 

MfG

 

Chris

 

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Wenn Dir mal ein Öhlins-Federbein der 900/1000 SSie über den Weg laufen sollte …

Das ist längenverstellbar.

Braucht natürlich noch etwas Bearbeitung.

Serie ist die Federung/Dämpfung der SSie viel zu sehr auf Komfort und Touring ausgelegt.

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Am 26.7.2026 um 10:39 schrieb Ductal:

Wenn Dir mal 10.9er Schrauben in Passender Länge über den Weg laufen, wechsel die der Bremssättelhälften aus. Dann wird die Bremse noch knackiger

 

Hab 12.9er in den Zangen, merke da nix von "Knackiger"🤔 

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jetzt sind 10.9 elastischer als 12.9er. erstere würde vorziehen. Sprödbruch und so.

Meine 2000er hat 10.9 (ab Werk?). Meine 98er Sättel haben 8.8.

Beide sind Flachkopf, das ist das eigentlich ärgerliche mit dem Mickymaus Inbus. imho.

Wenn du von knackiger nix merkst, Rainer, hast du nicht genug Phantasie.😜

(dir vorzustellen was knackiger bedeutet. ich auch nicht)

Edited by noch_ein_chris
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@Rainer: Dir fehlt vermutlich das dazu notwendige Feingefühl, vielleicht versuchst du erstmal eine Mischverschraubung aus 10.9er und 12.9er (also quasigleichsam eine 11.9er), um dich an die gesteigerte Knackigheit heranzutasten. Und nur an der Vorderachse ausprobieren oder, wenn du die Hinterachse nimmst, allenfalls mit Socken bremsen, sonst verschwimmt der Eindruck!

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vor 5 Stunden schrieb noch_ein_chris:

jetzt sind 10.9 elastischer als 12.9er

 

????

E-Modul ist von 4.6 - 12.9 gleich, allenfalls das Streckgrenzenverhältnis ist unterschiedlich (kleiner). Alles > 8.8 bei Alu-Mutterngewinde ist unnötig.

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Unterschied Theorie und Praxis:

Theorie ist, wenn man alles weis, und nix funktioniert.

Praxis ist, wenn man nix weis und es doch funktioniert.

 

Fahrt doch einfach mal die Bremso so richtig heiss, z.B. auf der Renne damit. Bei Mädchenbremsungen (sorry Mädelz, nicht despektierlich gemeint:giveup:) funktionieren auch 4.6 er schrauben.

Scheisse, seid Ihr schlau: :smile_bow:Ich verneige mich in Ehrfurcht:smile_bow:

Edited by Ductal
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Vor ca. 15 Jahren gab's (ich glaub) im R4f Forum ne ähnliche Meinungsverschiedenheit. 

 

Aus reiner Neugier -ich bin halt Experimentierfreudig- und weil ich sowieso in der damaligen Firma Schrauben bestellte, hab ich ne 200er Packung Schwarze Schaftschrauben M8x45 in 12.9 gekauft.

 

Seitdem sind die in allen meinen Motorrädern an den Bremszangen vorne drin.

Straße wie Rennstrecke. 

Bei der Rennstrecken Sv650 mit den Kwaki Zangen hatte ich den direkten Vergleich an der Rennstrecke. 

Ich habe die Schrauben zwischen zwei Turns getauscht und mit dem laut Kwaki Handbuch vorgesehen Drehmoment angezogen. 

 

 Ich konnte da keinen Unterschied merken.

Mehr behaupte ich nicht.

 

Was allerdings für mich so richtig Interessant zu Wissen wäre, ist, wie zur Hölle bekommen die bei Brembo etc die Schrauben so heftig angeballert ohne Spuren am Innensechskant zu hinterlassen? 

 

Frage @Ductal

Wie definiert sich " Bremse so Richtig heiss"? 

 

Nachtrag, 

Hab ja paar Schrauben und Zangen/Pumpen über. 

Wenn diesen Winter die Pfote heile bleiben, kann ich gerne mal nen Messaufbau machen. 

Muss ja mittels Messuhren Nachweisbar sein ob die Zangen sich mit 8.8 im Vergleich zu 10.9 oder 12.9 weiter "aufgehen" wie gerne behauptet wird. 

Ihr müsst mich nur dran Erinnern, Altersheimer und so.. 

Edited by Raschel
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Neuer Ansatz:

ne SSie hat ja 65er Befestigung an der Gabel.

Ich hab‘ meiner SSie1000 damals P4 34/34 gegönnt.

 

Das ist dann wirklich ein Unterschied.

 

https://www.stein-dinse.com/de/item-itemId-1081404-srsltid-AfmBOopGDTsdjX3mnYy_.ncYTFMj7dJH5LeqE1SOZxqNChyyneJmqZp9m.html

 

Und die Debatte, ob 8.8 oder 12.9 oder was auch immer, ist hinfällig.

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vor 13 Stunden schrieb Ductal:

Unterschied Theorie und Praxis:

 

Dem Fuchs waren die Trauben auch zu sauer und die Erde ist eine Scheibe

Edited by toyotix
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vor 15 Stunden schrieb Ductal:

Unterschied Theorie und Praxis:

Theorie ist, wenn man alles weis, und nix funktioniert.

Praxis ist, wenn man nix weis und es doch funktioniert.

 

Fahrt doch einfach mal die Bremso so richtig heiss, z.B. auf der Renne damit. Bei Mädchenbremsungen (sorry Mädelz, nicht despektierlich gemeint:giveup:) funktionieren auch 4.6 er schrauben.

Scheisse, seid Ihr schlau: :smile_bow:Ich verneige mich in Ehrfurcht:smile_bow:

Jetzt mal ganz aus der Praxis gesehen:

Die Schrauben sind aus Stahl, das Gewinde im Sattel ist Alu. Wenn sich da was bewegt, dann ja wohl das weichere Material.

 

Einfach mal einen Test machen:

Auf der Renne nach jedem Turn die Schrauben vom Mechaniker austauschen lassen. Ohne das bekannt ist welche Schrauben drin sind fahren, und nachher sagen ob es 8.8, 10.9 oder 12.9 sind. Wenn das Jemand kann, bekommt er von mir den "Prinzessin-auf-der-Erbse-Award".:smile:

 

Ralf

 

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Ne, die Griechen wussten, dass die Erde eine Kugel ist, und hatten den Durchmesser ziemlich genau berechnet.

 

Die meisten wissenschaftlichen Erkenntnisse waren und sind eine Beleidigung vernünftiger Menschen mit viel Erfahrung.

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vor 18 Stunden schrieb noch_ein_chris:

Stimmt, das E kommt ja von Euler, nicht von Elastisch.

Das "E" ist nur eine Konvention, Euler ist diesmal unschuldig.

Im englisch-sprachigen Raum ist der Begriff "Youngs-Modulus" gebräuchlich (der Name des Entdeckers, nicht des Sängers)

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vor 28 Minuten schrieb Moin:

Die meisten wissenschaftlichen Erkenntnisse waren und sind eine Beleidigung vernünftiger Menschen mit viel Erfahrung.

stehe ich auf dem Schlauch oder betreibst Du paradoxe Intervention ?

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