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900ss ie Motor in 750ss ?


diegi01

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Moin Zusammen,

ich habe um mich ein wenig mit der Materie zwei Zylinder Luftgekühlt auseinander zu setzten aus dem Forum einen Motorblock einer 900ss ie zugelegt.

Zum einen um mir die Motoren mal genau von innen anzusehen, nötige Werkzeuge die nicht vorhanden sind zu beschaffen und um mir einen Montage Ständer zu bauen.

Der Block war unschlagbar günstig und lag dann auch noch auf einer Dienstreise auf dem weg zum Abholen, dann hatte sich noch ergeben das auch noch ein Zylinder mit Kolben vorhanden war, also den auch noch mitgenommen.

Zustand des Motors ungewiss der Verkäufer konnte auch nichts Genaueres dazu sagen da auch gebraucht gekauft, laut vor vor Besitzer eventuell Spiel in der ausgangswelle.

Soviel mal zur Vorgeschichte.

Nun habe ich den Motor erst mal schön sauber gemacht und angefangen zu zerlegen.

Das erste was mir aufgefallen ist, Öl wie neu, keine Späne im Sieb oder an der Ablassschraube.

Hmm  vor dem Ausbau erst noch ein Ölwechsel gemacht?

Ich habe die Motorhälften noch nicht getrennt, aber soweit einiges schon zerlegt, dabei sind mir Fragmente einer Scheibe entgegengekommen die wohl mal unter dem Freilauf montiert war, auch sieht man an dem Nadellager vom Freilauf das da mal was gearbeitet hat.

Sonnst konnte ich bis auf angeschliffene Schrauben an der LiMa nichts weiter feststellen.

Wobei das wohl nicht aktuell sein kann da die Spuren an den Schrauben zu versetzt sind als das da was geschliffen haben könnte.

Nun stellen sich mir ein paar Fragen und da kommt ihr ins Spiel…

1.       Der Motor ist bis jetzt eigentlich zu schade um nur ein Übungsstück zu sein, sieht bisher einfach alles zu gut aus.

2.       Was hat es mit der Scheibe auf sich die mir da entgegengekommen ist?  

3.       Wie viel aufwand wäre es einen 900ss ie Motor so umzubauen, dass ich den eventuell mal in meine 750ss einbauen könnte, und geht das überhaupt? Davon würde ich es dann abhängig machen wie ich weiter vorgehe, zb. restliche Teile besorgen. Der fehlende Zylinder und zwei Köpfe sind schon auf dem Weg zu mir, allerdings in unbekanntem Zustand. Reicht aber erst mal um ein Ausstellungsstück zusammen zu bauen.

Ich hänge mal ein paar Bilder an.

 

Danke schon mal

Gruß aus Hessen

Jörg

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Ich meine es gab hier auch mal im Supersport-Unterforum einen Thread, wo jemand den 900SS IE Motor auf Vergaser umgebaut hat. Also eventuell da mal bissl rumstöbern. In den Rahmen passen sollte der Motor auf jeden Fall. In dem Zuge würde es vermutlich auch Sinn machen die Zündung auf Ignitech umzurüsten.

Edited by Anuzzerich
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Moin, danke euch  erst mal.

@Stolle1989 das ist ja mein "Dilemma" ich bin davon ausgegangen das der Block nur dafür gut ist einen Schönen Montageständer zu bauen und beim Zerlegen zu sehen was ich an neuen Werkzeugen benötige.

Bin bei mir zuhause leider sehr Eingeschränkt was den Platz angeht, und bisher war es immer so, dass wenn ich irgendeinen Motor zerlegen musste immer wieder stillstand war um passendes Werkzeug oder Vorrichtungen zu bauen oder zu beschaffen. Dafür fehlt mir einfach der Platz um was angefangenes einfach zur Seite zu schieben  um mit was anderem weiter zu machen. 

Nun ist der Motor aber einfach bis jetzt zu gut, und es sollte was sinniges dabei raus kommen. Das macht aber nur wirklich Sinn wenn ich den auch selber gebrauchen könnte. Sonst baue ich den einfach wieder zusammen und stelle den zu den Auto Motoren zum anschauen.

Meine 750ss ist ein Vergaser Modell und wenn ich das richtig interpretiere wird es wohl ein Problem sein die Zündung ans laufen zu bekommen.

@Anuzzerich ich habe gestern noch mal nachgesehen, und habe zwei Threads gefunden bei einem ging es genau ums Gegenteil da sollte ein Kpl. ie Motor mit allen Komponenten als Einspritzer in eine ohne Einspritzer eingebaut werden. 

Ich bin zwar Mechanisch ziemlich Fit aber Elektronik ist so gar nicht mein Ding.. 

Zwischen den Jahren kommt das Teil jetzt erst mal nach Hause und wird zerlegt, vielleicht hat sich das dann ja erledigt wenn ich da doch noch größere Schäden entdecke.

 

Grüße 

Jörg   

      

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Moin, soweit wurde hier ja schon viel gesagt, bezüglich Pickups und Scheiben, etc.

 

Da musst du einfach mal schauen, wie groß der Aufwand ist.

Greift der Vergaser Pickup nicht an der Schwungscheibe ab und der Einspritzer auf dem Zahnrad der Zahnriemenwelle?

 

Zu den Werkzeugen, kann ich diese Empfehlen:

 

GB MOTORCYCLE PRODUCTS:

https://store-jbxooa7q4b.mybigcommerce.com/shop-by-manufacturer/ducati/?page=1

 

Kommt noch Zoll dazu wegen Großbritannien, war bei mir aber trotz allem damals insgesamt ca. 150€ günstiger als in den bekannten deutschen Shops.

Die haben auch einen Ebay Shop.

 

Ich weiß ja nicht in wie weit du solches Werkzeug nachbauen kannst?!

Ohne sehe ich da nur wenig Chancen den Motor weiter zu öffnen.

Mit Schlagschrauber etc geht da viel, aber spätestens bei der Remontage mit zum Teil 180Nm ist ohne Spezialwerkzeug schnell Schluss.

 

Und nach dem Teilen offenbart sich dann sowieso erst die Wahrheit... Dann siehst du ja wie es aussieht.

Wichtigste Punkte wären da:

  • Zustand Kugellager (Kurbelwelle und Getriebewellen, Nebenwelle)
  • Vorspannung/Spiel Wellen
  • Laufspiel Kolben/Zylinder
  • Rundheit und Zylindrität Zylinder
  • Zustand Kurbelwellen Laufflächen, Pleuellager

Wenn schon alles auf ist, würde ich möglichst viel neu machen → Zumindest Dinge die nicht mehr in Ordnung sind.

 

Dann hast du noch keine Zylinderköpfe? Dann geht es dort weiter. Ventilspiel, Ventilführungen,....

 

Ist alles Arbeit und kostet, aber macht auch Spaß und wenn das Ding dann am Ende im eigenen Motorrad läuft und Freude bringt, hat sich das alles doch schon gelohnt.

Der triste Winter ist Lang😁 und man lernt immer dazu....

 

Grüße

Kim

 

 

 

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@diegi01 Dann hat mir wohl meine Erinnerung einen Streich gespielt. Nichtsdestotrotz sollte es eigentlich kein Problem sein, den IE Motor mit Vergasern zum laufen zu bringen. Wie hier schon mehrfach erwähnt würde ich mich mal schlau machen, wo bei dem Motor das Signal für die Zündung abgegriffen wird und was es dafür als Alternative zum Original von Ignitech gibt. Damit hast du die Möglichkeit, alles sauber aufeinander abzustimmen. Halt uns auf dem Laufenden :)

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vor 22 Stunden schrieb Roland E.:

freut mich dass der Motor besser als erhofft ist;)  

 

bin schon gespannt wie es weiter geht👍

Hmm im Moment bin ich mir nicht so sicher ob es nicht für mich einfacher gewesen wäre wenn der einfach richtig schlecht wäre... 😅

Schaun wir mal wie es weiter geht.

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vor 22 Stunden schrieb Jim-R:

Moin, soweit wurde hier ja schon viel gesagt, bezüglich Pickups und Scheiben, etc.

 

Da musst du einfach mal schauen, wie groß der Aufwand ist.

Greift der Vergaser Pickup nicht an der Schwungscheibe ab und der Einspritzer auf dem Zahnrad der Zahnriemenwelle?

 

Zu den Werkzeugen, kann ich diese Empfehlen:

 

GB MOTORCYCLE PRODUCTS:

https://store-jbxooa7q4b.mybigcommerce.com/shop-by-manufacturer/ducati/?page=1

 

Kommt noch Zoll dazu wegen Großbritannien, war bei mir aber trotz allem damals insgesamt ca. 150€ günstiger als in den bekannten deutschen Shops.

Die haben auch einen Ebay Shop.

 

Ich weiß ja nicht in wie weit du solches Werkzeug nachbauen kannst?!

Ohne sehe ich da nur wenig Chancen den Motor weiter zu öffnen.

Mit Schlagschrauber etc geht da viel, aber spätestens bei der Remontage mit zum Teil 180Nm ist ohne Spezialwerkzeug schnell Schluss.

 

Und nach dem Teilen offenbart sich dann sowieso erst die Wahrheit... Dann siehst du ja wie es aussieht.

Wichtigste Punkte wären da:

  • Zustand Kugellager (Kurbelwelle und Getriebewellen, Nebenwelle)
  • Vorspannung/Spiel Wellen
  • Laufspiel Kolben/Zylinder
  • Rundheit und Zylindrität Zylinder
  • Zustand Kurbelwellen Laufflächen, Pleuellager

Wenn schon alles auf ist, würde ich möglichst viel neu machen → Zumindest Dinge die nicht mehr in Ordnung sind.

 

Dann hast du noch keine Zylinderköpfe? Dann geht es dort weiter. Ventilspiel, Ventilführungen,....

 

Ist alles Arbeit und kostet, aber macht auch Spaß und wenn das Ding dann am Ende im eigenen Motorrad läuft und Freude bringt, hat sich das alles doch schon gelohnt.

Der triste Winter ist Lang😁 und man lernt immer dazu....

 

Grüße

Kim

 

 

 

Hallo, Danke!

vieles an Werkzeugen ist schon vorhanden, den einen oder anderen Motor habe ich ja schon gemacht. Wird es spezieler kann ich sicher vieles selber bauen, und wenn ich an meine Grenzen komme gibt es ja noch in der Firma einen Werkzeugbau.. ich bin da gut vernetzt 😉 

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Meist summieren sich bei solchen Projekten die Ausgaben für Kleinteile ganz erheblich. Von der Kosten-Nutzen-Relation wäre vermutlich der Kauf einer kompletten 900 SS i.e. deutlich empfehlenswerter, die gibt es schon für einen schmalen Taler. Dann hättest du noch einen passenden Ersatzmotor(block) und einen Motor, über dessen Zustand du deutlich mehr weißt als jetzt über deinen Projektmotor.

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Am 17.12.2025 um 07:56 schrieb diegi01:

Hallo, Danke!

vieles an Werkzeugen ist schon vorhanden, den einen oder anderen Motor habe ich ja schon gemacht. Wird es spezieler kann ich sicher vieles selber bauen, und wenn ich an meine Grenzen komme gibt es ja noch in der Firma einen Werkzeugbau.. ich bin da gut vernetzt 😉 

 

Dann ist ja alles gut und du weißt was dir noch bevorsteht. 👍

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Moin!

 

Also, um die Zündung musst du dir überhaupt gar keine Gedanken machen. Früher gab es von Ignitech auch einen fast Plug and Play Kabelbaum. Der sah so aus: siehe Bild

Du siehst ja selbst, wie simpel das ist. Die Ignitech kostet im Moment auf der Webseite 196€. Achte bei der Bestellung darauf, das du eine für 48-2 Zündsystem kaufst. Und dann nimmst du den Basic Harness (kostet mit Unit n 10er) und strickst dir den um. 

Ansonsten kommt da nur noch Zünd 12V an rot, Masse an Blau und die beiden anderen sind für die Zündsspulen. Frag mich jetzt nicht welche für stehend und welche für liegend. Weiß ich nicht auswendig und bin zu faul zum nachsehen. Das steht aber auch in der Bedienungsanleitung von der TCIP4

Ich empfehle auch das Ignitech eigene USB Kabel zu bestellten das funktioniert wenigstens. 

 

Dann strick da erstmal deine alten Vergaser ran. Wenn du Bock hat versuch noch n paar FCR´s oder Mikunis zu bekommen. Danach denkst du, du hast ein neues Moped 😆

 

Viel Erfolg und

 

Gruß aus dem Norden

 

Heini

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Hallo zusammen,

erst einmal ein großes Danke an alle die sich hier eingebracht haben !!!

Ich sehe schon, die Liste der benötigten teile wird lang. 

Ohne das noch irgendwas dazu kommt,

Kolben, Zündung, kpl.Kupplung ( meine 750 hat eine Trockenkupplung) Freilauf. Dichtungen, Simmerringe, sicher einige Lager, Vergaser muss ich mir dann auch noch was einfallen lassen,  usw...    

Gestern waren dann die Köpfe und der fehlende Zylinder in der Post, aber weiter wie auspacken bin ich da auch noch nicht gekommen.

Werde jetzt erst mal zusehen das ich den Motor auseinander bekomme und dann eine Bestandsaufnahme machen.

Sollte zufällig wer die mir noch fehlenden Nockenwellenräder und Spannrollen übrig haben, würde ich gerne nehmen, denn egal wie das ausgeht Kpl. soll der Motor auf jeden Fall werden.

 

Wünsch euch allen eine schöne Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr 

 

Weiter geht es dann im Kommenden Jahr

 

Grüße aus Hessen

Jörg   

Köpfe.jpeg

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Hi Jörg, das hast du gesehen, oder:

Ich glaube du baust einen 900er auf, aber die Riemenräder sind identisch. Glaube ich jedenfalls. Es sind die für eckige Zähne.

 

Edited by OCS-BN
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  • 3 weeks later...

Gute Tag zusammen und noch ein Frohes neues Jahr, bleibt gesund und munter 😊

 

Da sich hier so viele eingebracht haben soll es auch ein Update geben.

Zum einen ist mir noch aufgefallen das, dass Gehäuse unten zwei einschnitte hat (siehe Bild) gehört das so?

1 Das Zahnrad von der Zwischenwelle ist runter, hat sich allerdings sehr gewehrt, erst mit einem Zweiarmabzieher probiert, mit Hitze, zeit und Kälte Spray. Erfolg: beim Abzieher einen Arm geschrotet. Dann habe ich auf die Schnelle einen Abzieher aus Resten zusammen gebraten, den hat es auch erst verbogen, Verstärkung hinzu und wärme dann ist das Zahnrad irgendwann abgeflogen…

2 einiges an Werkzeugen für den Kopf gebaut, Köpfe zerlegt, gereinigt soweit wie möglich durchgemessen. Ventile eingeschliffen usw. Bei zwei Schlepphebeln ist die Chrom Schicht etwas angegriffen die müssten ausgetauscht werden.

Arretier Werkzeug für den Kupplungskorb liegt am Laser und wartet darauf das passendes Material bearbeite wird, wenn das fertig ist und so passt wie ich mir das vorstelle lasse ich gerne ein paar mehr davon machen als kleines danke für eure Hilfe 😉   

 

Leider gibt es aber auch was wirklich Blödes zu berichten, den meisten von euch wäre das sicher nicht passiert!

Die beiden jetzt Teil-überholten Köpfe die mir geliefert wurden sind leider nicht für die 900er sondern für eine 750 er…

Verkauf wurden mir die Köpfe und der Zylinder allerdings für eine 900er…  Übrigens nicht Privat sondern von einem Teile Händler, der hat aber leider nur noch einen leeren sehr schlechten Kopf für eine 900er. Könnte die Köpfe zwar zurück geben aber dafür habe ich eigentlich schon zu viel Arbeit da rein gesteckt.   

Nun habe ich zwar ein paar Köpfe für meine 750ss aber leider keine für den 900er Motor.

Nichts des do trotz werde ich mich weiter mit dem Motor befassen und mal sehen wie es weiter geht.

Nochmal ein großes Danke an alle die sich hier eingebracht haben.

Gruß aus Hessen 

Jörg 

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Hi,

bin da jetzt schon ne Weile aus dem Thema raus,aber verstehe ich das Richtig das du einen Zylinder mit aussenliegender Ölleitung auf den ie Block bauen willst?

Und vorne bleibt der originale?

Die 98er Vergaser Monster hatte diese Aussenliegenden Ölleitungen auch schon nicht mehr,bin nicht sicher wie die Unterschiede im Detail an den Dichtflächen sind.Hab hier son Motor liegen,allerdings kann ich Aktuell nur Linkshändig popeln

 

Achte auch auf die Position der Passstifte am Zylinderfuß,zumindest bei der 750ie wurde die Position zb von 99 zu 01 geändert

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vor 5 Stunden schrieb diegi01:

Bilder von Wehrzeugen für den Kopf 

 

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Hallo Jörg, finde Deine Doku und Deinen Werkzeugbau echt klasse, da ich auch noch in der Lernphase zum Riemenmotor bin !👍

Frage: "1 Das Zahnrad von der Zwischenwelle ist runter,"  ist es nicht das Primärrad der Kurbelwelle?

Die Einschnitte habe ich weder am 900er (ohne äußere Ölleitungen) noch am MTS1000 Motor gesehen, wohl nachträglich gemacht - warum auch immer.

Mit den unterschiedlichen Ölkreisläufen bin ich auch am Rätseln. Die 900er SSen hatten diese wohl als Rücklauf des Kühlöls. Frühe 900 Monster iE (67 PS) bzw GC900 hatten diese nicht mehr. Die zugehörigen Zylinder haben am Flansch zum ZK 2 oder 3 Kerndeckel (bei ST2 später Wassermantel) und seitlich Flansche zum Kühlölrücklauf. Was man womit verheiraten kann, ist mir noch nicht klar. Vielleicht gibts hier Aufschluß/Ölschema-Skizze; die WHBs lassen sich nicht über Details aus. Wäre nützlich, um Fehlbauten zu vermeiden.

Ansonsten viel Erfolg, das wird schon!

Gruß, Toyotix

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Nun, auf jedenfall würd ich mir die Zylinder Dichtfläche genau anschauen. 

Bin mir zb sicher das ab 2001 auf einen O-Ring verzichtet wurde, zumindest bei der 750ie. 

Dementsprechend Vorsicht beim Dichtungs Kauf. 

Die Lektüre von ET Listen der verschiedenen Baujahre kann auch Interessant sein. 

Baujahr vom Gehäuse geht wohl aus der Motor Nummer hervor

 

Diese Ausfräsungen hinten am Gehäuse,

hab ich die Tage im US Forum schonmal gesehen. 

Kann aber Leider gar kein Englisch, guck mir da nur Bilder an. 

Edited by Raschel
Nachtrag
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Mal eine Verständnisfrage - wenn das Primärzahnrad von der KW so extrem schwer abzuziehen ist - wie bekommt man es eigentlich ohne grobe Gewalt wieder drauf? Aufschrumpfen? Oder ist das ein Konus? Selbst dann verstehe ich das Phänomen des extrem festen Sitzes nicht ganz.

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@Snaporaz Das Primärrad sitzt bei den älteren Modellen auf einem Konus und wird zur Montage auch "nur" mit der Mutter und ihrem Anzugsmoment befestigt.

Das sitzt dann schon sehr stramm.

Bei den neueren Modellen ist es kein Konus mehr, Welle und Zahnrad sind an der Stelle zylindrisch. Das erleichtert daher die Demontage.

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Der Kegelsitz ist eine Pressverbindung. Das Ritzel wird durch Anziehen der Mutter aufgepresst. Die Haftreibung zwischen den Kegelflächen ermöglicht dann die Drehmomentübertragung. Im Betrieb sorgt die Mutter für die nötige Vorspannung. Sie hat also zwei Funktionen (Montagehilfe und Erhalt der Vorspannung) Das Ganze ist ähnlich zu dem, was im Gewinde einer Schraube geschieht.

 

Es wurde hier ein Kegel gewählt, gerade WEIL diese Verbindung leichter zu lösen ist, als ein vergleichbarer zylindrischer Pressverband. Bei Zylinderform müsste man das Ritzel über die komplette Länge des Sitzes unter Kraft abziehen (mit Gefahr die Oberflächen zu beschädigen). Ein Kegel löst sich hingegen schlagartig und ohne nennenswerten Weg. Wenn die neueren Modelle keinen Kegelsitz mehr haben, dann kann eigentlich nur eine geringe Verpressung vorliegen. Ist da vielleicht eine Keilverzahnung oder eine Passfeder dran? Oder es wird über die axiale Vorspannung gemacht (die Mutter presst die Stirnfläche des Ritzels so fest an die Welle, dass das Drehmoment übertragen werden kann). Oder es wird mit Fugenkleber gearbeitet. Oder doch mit hoher Verpressung, aber dann zwingend in Verbindung mit Hitze zur Demontage. 

Edited by OCS-BN
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