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749 mit Öldruckproblem


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Hi,

bräuchte mal bisschen Schwarmwissen, hab nämlich ein Problem.

 

Letzte Woche habe ich meine 749 gestartet, um eine kleine Ausfahrt zu machen. Wie immer habe ich den Motor angemacht und mir dann in Ruhe Helm und Handschuhe angezogen. Beim Aufsitzen ist mir aufgefallen, dass die Öldruckleuchte noch an war. Also habe ich den Motor wieder ausgemacht und mehrmals neu gestartet, bis die Leuchte schließlich ausging.

Ich bin dann langsam losgefahren und habe mal in den Motor reingehört – klang alles normal, und die Leuchte blieb auch aus. Ich dachte mir also erstmal nichts weiter dabei. Zwei Tage später trat das gleiche Problem wieder auf. Daher dachte ich, vielleicht ist der Öldruckschalter defekt, und habe mir einen neuen bestellt.

Den Schalter habe ich heute gewechselt, aber das Problem ist leider immer noch da – das Fehlerbild ist exakt gleich. Beim Recherchieren im Netz bin ich darauf gestoßen, dass es an der Ölpumpe oder dem Bypassventil der Pumpe liegen könnte. Bevor ich jetzt aber anfange, alles auseinanderzunehmen, wollte ich hier mal nachfragen, ob jemand von euch ein ähnliches Problem hatte.

Was ich außerdem nicht ganz verstehe: Wenn die Öldruckleuchte wieder angeht, bleibt sie auch an – selbst im Leerlauf, als wäre nie etwas gewesen. Ich denke mir, wenn irgendwo ein Ölverlust oder ein tatsächlicher Druckabfall vorliegen würde, dann müsste die Leuchte doch dauerhaft leuchten und nicht einfach wieder ausgehn.

 

Gruss Björn 

Edited by Bjoern0212
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ein Masseschluss des Kabels zum Öldruckschalter ist auch möglich.

Darauf verlassen würde ich mich nicht.

Der kann dann komische Sachen machen.

Genauso wie das Überdruck Ventil der Pumpe.

Das ist kein Bypass! ein Bypassventil hat der Ölfilter.

Das Öl über das Überdruckventil geht direkt zurück in den Sumpf d.h. keine/reduzierte Ölversorgung.

 

vor 12 Stunden schrieb Bjoern0212:

Wenn die Öldruckleuchte wieder angeht, bleibt sie auch an – selbst im Leerlauf, als wäre nie etwas gewesen. Ich denke mir, wenn irgendwo ein Ölverlust oder ein tatsächlicher Druckabfall vorliegen würde, dann müsste die Leuchte doch dauerhaft leuchten und nicht einfach wieder ausgehn.

hier kann ich dir nicht folgen, spielt aber keine Rolle,

man muss es nicht verstehen sondern die Ursache schnellstmöglich finden und beseitigen.

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Natürlich ist das Regulierungsventil im Ölkreislauf ein Bypass. ;)

 

Und je nach Baujahr endet dieser Bypass im Ölsumpf, oder in der Saugleitung der Ölpumpe. Bei 749 eher Zweiteres.

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"Ein Bypass ist eine technische Vorrichtung oder ein Verfahren, das dazu dient, einen bestimmten Teil eines Systems zu umgehen oder zu überbrücken."

 

Ergo, es ist ein Bypass, eben so wie er im Motorenbau auch immer genannt wird. 

 

Bzgl der Lampe, es kann auch mit den Schaltzuständen des Schalters zu tun haben.

Es gibt Schalter die z.B. erst bei 1bar die Lampe aus und bei 0,5 wieder anschalten.

Bedeutet wenn gerade so 1 bar erreicht wird bleibt sie länger aus.

 

 

Ich würde in Summer nicht groß rumeiern, sondern mit ein Manometer besorgen welches ich inkl Adapterschlauch anstatt Öldruckschalter montiere. Dann weiß ich schwarz auf weiß wo der Druck liegt.

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vor 4 Stunden schrieb noch_ein_chris:

hier kann ich dir nicht folgen, spielt aber keine Rolle,

man muss es nicht verstehen sondern die Ursache schnellstmöglich finden und beseitigen.

Hab es korrigiert, da hatte ich wohl ein Knoten im Kopf. Ich denke jetzt versteht man es.

 

Elektrisch habe ich das genze überprüft, die Ansteuerung der Öldruckleuchte funktioniert. Zumal ich ja auch schon einen neuen Öldruckschalter verbaut habe.

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wenn du während des Fehlers das Kabel vom Sensor abziehst muss die Lampe ausgehen.

wenn sie dann wieder angeht beim anstecken, ist es nicht die Lampe.

 

Der Schalter hat bestimmt eine Hysterese, bei denen die ich geprüft habe war die eher klein.

Wenn der/das ordnungsgemäß funktioniert hast du, gesichert imho, ein Öldruck Problem.

Trotzdem misst man den, bevor man anfängt rumzuschrauben.

das hier mal von 1098, 749 hab ich keine werte aber das Prinzip dürfte gleich sein.

 

ksnip_20250720-123114.png

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Posted (edited)
vor einer Stunde schrieb noch_ein_chris:

wenn du während des Fehlers das Kabel vom Sensor abziehst muss die Lampe ausgehen.

wenn sie dann wieder angeht beim anstecken, ist es nicht die Lampe.

 So hab ich es gemacht.

 

Ich besorg mir auch noch ein Manometer zum messen. Was mich aber irgendwie wundert ist dass es ja mit steigender Temperatur besser wird, sollte doch eigentlich schlechter werden da das öl dünnflüssiger wird. Vielleicht doch ein Problem mit dem Ventil das unter gewissen Umständen nicht korrekt arbeitet.

 

vor 19 Minuten schrieb humlik:

Pumpe raus, alles prüfen, könnte ein oring fehlen?alternative Pumpe vorher besorgen. Ich habe noch eine gute im Keller. 

Grüße Konrad 

 

so werde ich es machen, falls es die Pumpe ist würd ich bei dir melden.

 

Edited by Bjoern0212
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Posted (edited)

HI,

hab heute doch mal angefangen zu Schrauben und hab dann auch was gefunden. Nach dem Öl ablassen, welches meines errachtens nicht aufällig war, hab ich den Ansaugfilter der Ölpumpe herausgenommen und wie auf dem Bild zu sehen ist Späne gefunden. Die Späne sind nicht magnetisch, deshalb gehe ich davon aus das es Alu ist.

Daraufhin habe ich auch den Motordeckel auf der Kupplungsseite geöffnet um an die Ölpumpe zu kommen. Nach dem Ausbau der Ölpumpe und deren Inspektion ist mir an dieser nichts aufgefallen, kein Flankenabrieb und das Bypassventil sieht meines erachten auch unauffällig aus.

 

Was nun? Was könnte das sein? Bin über jeden Ratschlag dankbar.

 

Gruss Björn 

 

IMG_6258.thumb.jpeg.2c6efe802645f862425dd1c1ca86ffcc.jpeg

Edited by Bjoern0212
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vor einer Stunde schrieb Desmo95:

  Bei der 916er Reihe kam vor, das sich der Alustopfen im Hubzapfen rausgedreht hat.

  Müsste man middem Endoskop sehen können .

  

 wie ist den der Zugang zum Hubzapfen mit dem endoskop?

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Motor zerlegen, du kommst sonst nicht dahin und Stopfen für die KW brauchst Du vermutlich. 5 - 6 h Arbeit Zerlegen, waschen und wieder zusammenbauen. Wenn zerlegt gäbe es aber noch Gelegenheiten Köpfe etc. sauber zu vermessen, dann wird es etwas mehr std geben.

Gruss Konrad

Edited by humlik
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Ok, da werd ich wohl um das zerlegen nicht herum kommen. Die Frage ist halt ob es überhaupt der Stopfen ist und warum das dazu führte das der Öldruck nicht passt. Die Pumpe hatte ich ja kontrolliert und konnte nichts feststellen. 
 

Der Motor hat erst 3000km auf der Uhr, ich hoffe dass ich da nichts an den Kolben machen muss. 

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Stopfen raus, Öldruck weg.

 

Was es ist weiß man nun nicht. Ich hätte halt erstmal den Druck reell gemessen.

 

Wenn zerlegt werden muss ist es am Ende auch egal ob die Kolben was haben....

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Ein Motor zerlegen hab ich noch nie gemacht, weiß nicht genau ob ich mir das zutraue. Prinzipiell habe ich keine zwei linken Hände aber halt noch nie gemacht. Brauch ich dazu spezial Werkzeug? 
Vielleicht findet sich ja auch ein Schrauber in meiner Nähe der mich hierbei unterstützt oder das übernehmen könnte, natürlich nicht ohne Aufwandsentschädigung. 

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Hast du mal den Wellendichtring im Motordeckel der Kupplungsseite angeschaut, der welcher auf dem Stumpf der Kurbelwelle sitzt wo auch der Öldruckschalter ist?

Edited by foobar423
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Ja sieht erstmal okay aus, wenn der Wellendichtring aufgibt hat man auch Probleme mit dem Öldruck.

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vor 9 Minuten schrieb noch_ein_chris:

ich behaupte das Problem ist jetzt weg.

einfach weil das eine glückliche Annahme ist die dir keine/kaum extra kosten verursachen wird.

 Schön wenn es so wäre, aber die Späne sind leider noch da, hab gerade noch mal in die Tüte geschaut in dem der vorfilter liegt.

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Hab gerade noch mal im Rep.Handbuch geblättert, so viele Stellen an denen Alu, durch drehende Teile, abgetragen werden kann gibt es doch gar nicht.

Es ist ja immer ein Lager oder eine Wellenabdichting dazwischen, oder irre ich mich da? Und die drehenden Teile sind aus Stahl.

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