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916 goes 996


Jim-R

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Hallo Konrad,

 

danke für deinen Beitrag.

Zum Thema Einfahren hast du vor längerem einen größeren Interessanten Beitrag gepostet, wenn ich mich recht erinnere.

 

Ich bin absolut bei dir, dass die Einfahrprozedere der Hersteller damals und auch teilweise heute mit 1000-2000km übertrieben sind. Diese Erkenntnisse hat man heute.

 

Aber ich denke so ein paar Turns mittlere Last und langsam steigern, kann nicht schaden.

Heute weiß man, die Ringe brauchen Druck und das möglichst früh und nicht erst nach tausende Kilometern.

 

Bei mir wäre der Ablauf wie folgt:

 

1. Inbetriebnahme:

Wenn der Motor eingebaut ist will ich diesen natürlich Starten um zu sehen, dass alles in Ordnung ist. Das werde ich mit einem 996 Serien-Eprom machen. Wie gesagt, obwohl Pistal HC verbaut als auch Abgas-/Ansaugseite geändert.

Ich weiß nicht wie die Mühle damit läuft....

Vielleicht eine kurze Runde um den Block fahren... Bevor ich mich 700km ins Auto setze zur Abstimmung.

 

2. Einfahren:

Einfahren des Motors auf Prüfstand oder Strecke? Kann man drüber streiten. Fakt ist ich habe keine Überwachung auf der Strecke. Keine Lambda, kein Klopfsensor, etc. Kann gutgehen, muss nicht. Vor allem langsame Steigerung bis Volllast will ich so nicht machen. Auf dem Prüfstand kann man überwachen, notfalls schonmal mit Zündung und Einspritzzeiten etc reagieren...

Wie gesagt, keine tausende von Kilometern, aber eben mal warmfahren und dann langsam steigern.

 

3. Abstimmung:

Auf dem Prüfstand. Da sieht man dann ob alles hält und ob es die Mühe Wert war😄

 

Grüße

Kim

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Hi Kim

Punkte 2 und 3 sind absolut richtig, man stelle sich vor etwas wurde bei der Montage nicht richtig gemacht. Auf der Strecke kann das ins Auge gehen. Auf dem Prüfstand ärgerlich aber kein Problem. Ist mir auch mal passiert, Pantah, Überdruckventil gesteckt, Öl aus dem Filter gedrückt, man stelle sich vor auf der Strecke. Und ja, Ringe brauchen Anpressdruck und der kommt aus dem Verbrennungsdruck und nicht Vorspannung.  Die Getrieberäder laufen übrigens auch ein und Gleitlager ebenso, das geht gerne vergessen. Ich habe mehr mit Ringen zu tun beruflich.

Vorher rumfahren, wenn man das kann in der Umgebung, hilft sicher Dinge vorher zu finden die nicht unbedingt hohe Last brauchen. Wenn es ein guter Prüfstand ist, dann hat der eine Bremse und somit wird der Motor sehr schnell warm.

Viel Erfolg und schön, dann es noch einige gibt die modifizieren!

Gruss Konrad

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  • 3 months later...
Posted (edited)

Moin zusammen,

 

nochmal ein Update zum Motor.

Es bleibt spannend. Manchmal frage ich mich bei all der Recherche ob ich der einzige bin dem es so geht.

Denn Themen mit denen ich konfrontiert werde, findet man so gut wie keine Infos zu...

 

Letztens hatte ich ja über das Thema Verdichtung und Quetschkante berichtet.

Ich habe nun vor ein paar Wochen endlich die dünnere Fußdichtung bekommen.

Serie ist ja 0,6mm dicke. Aufgrund der hohe Quetschkante von 1,3mm und der niedrigen Verdichtung 11,16:1 (wenn man bedenkt das HC Kolben verbaut sind), habe ich nun Fußdichtungen in 0,3mm Stärke ergattern können (Lieferzeit fast 2 Monate).

Damit liegt jetzt meine Quetschkante bei ziemlich genau 1,0mm.

Die Verdichtung hat sich erhöht auf 12,0:1, was immer noch recht wenig ist.

Laut Kämna sollten es ca. 12,5:1 sein. Aber ich bin auf jeden Fall nah dran.

IMG_5462.thumb.jpeg.c940c3d6e0ae39338d68033682b57c90.jpeg

Die Köpfe sind mittlerweile montiert, auch Schwungrad, Ölpumpe, Kupplungprimärrad, etc...


IMG_5476.thumb.jpeg.75a97bfaa6ebfdc1e18bd4a8c7d10d1e.jpeg

Jetzt stehe ich vor dem Endgegner: Steuerzeiten

Ich hatte die ganze Zeit schon recht Respekt vor dem Thema.

Was soll ich sagen, es hat sich bewahrheitet.

 

Zuerst habe ich mit diverse Uhren, Messeinrichtungen zum OT finden und so weiter gekauft und gebastelt.

Nun habe ich bei den Steuerzeiten zwei große Unklarheiten!

 

1. Der Ventilhub wird von Ducati im Einlass mit 9,6mm betitelt. Ich kann mich drehen und wenden, ich komme nicht über 9,3-9,4mm.

Viel überlegt und probiert aber es bleibt dabei.

Das Ventilspiel wurde egalisiert.

Ich habe auch vieles versucht. Ventilspiel nominal am Öffner zB. 0,16mm.

Also zuerst mit 0,16er Fühlerlehre, dann mal mit 0,18mm dann sogar mal versucht das Gesamtspiel (Öffner+Schließer) zu egalisieren. Also 0,3er Fühlerlehre. Es bleibt dabei, die 9,6mm lassen sich nicht ermitteln.

Auch habe ich mit dem Winkel am Messwerkzeug gespielt. Stichwort Ankathete, Hypotenuse.

Schließlich habe ich bei einer Winkel Veränderung zwischen Ventil und Messwerkzeug direkt eine Messungenauigkeit.

Nächster Step: 

Nockenwellen raus, nach Kennzeichnungen gesucht.

Überall A1 Wellen verbaut, außer beim liegenden Einlass eine A1R Welle, was nach Recherchen aber wohl normal sein soll.

Danach habe ich ein Video von "DesmoWerxs" auf Youtube gefunden.

Der macht schöne Video von Ducati Motoren.

Und was sehe ich auf dem Video: Es hat auch nur einen max. Ventilhub von 9,35mm, geht aber auf das Thema gar nicht weiter ein...

 

Vielleicht kann man die 9,6mm so wie ich messe auch nicht ermitteln?!

Also erstmal außer acht lassen.......

 

2. Zu den Steuerzeiten.

Es ist gar nicht so einfach, das die Fühlerlehre zum egalisieren einem nicht das Messwerkzeug verschiebt.

Es hat eine Weile gedauert und nach einigen Optimierungen kann ich nun Wiederholgenau messen.


Was bleibt ist auch hier massive Abweichungen:

 

Als Beispiel:

 

Einlass SOLL:

Einlass öffnet: 11° vor OT

Einlass schließt 70° nach UT

Ventilöffnungsdauer: 11°+70°+180°= 261°

 

Bei mir:

Stehender Zylinder:

Einlass öffnet: 1° vor OT

Einlass schließt 83° nach UT

Ventilöffnungsdauer: 2°+83°+180°= 264°

 

Liegender Zylinder:

Einlass öffnet: 6° vor OT

Einlass schließt 74° nach UT

Ventilöffnungsdauer: 6°+74°+180°= 260°

 

Die Ventilöffnungsdauer wird ja durch das Nockenprofil definiert.
Bei mir sind dort gewisse Abweichungen, die aber eventuell auf Messungenauigkeiten zurück zu führen sind.

Aber die Steuerzeiten sind zum Teil massiv von den Vorgaben entfernt.

 

Vielleicht hat ja hier jemand Erfahrungen zu dem Thema:

Ich will jetzt nicht einfach anpassen solange das Ventilhub Thema noch offen ist.

Wenn ich mir aber das genannte Video zu Grunde lege wird dort auch die Steuerzeit angepasst obwohl der Ventilhub auch weniger ist.

 

Da der 996 Motor keine einstellbaren Nockenwellenräder hat, müsste ich mit Versatzkeilen arbeiten.

Ich habe diese bei Ducati gefunden. Unter der Nummer 6801003 1(A-E).

47€ für EINEN Keil mit Versatz. Die spinnen doch...

 

Also werde ich wohl in einstellbaren Nockenwellenräder investieren müssen.
nochmal 400€ aufs Projekt. Mega... Wat willste machen.

 

Ich habe aktuell nur welche bei Kämna gefunden.
Gibt es noch quellen?


 

IMG_5581.thumb.jpeg.143d52d4232dcdcb70683ccedbefe397.jpeg
 

IMG_5580.thumb.jpeg.0f24ba5f663c95437095186e7afc2959.jpeg
 

IMG_5577.thumb.jpeg.c386a5a277291a9883befbd32952d10e.jpeg
 

 

Danke und Grüße

Kim

 

 

Edited by Jim-R
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Hallo, 

der Ventilhub ist von der Nocke abhängig. Kannst du weder durch Ändern des Ventilspiels noch durch Ändern der Steuerzeiten beeinflussen. 

Außerdem verstehe ich nicht, warum man beim Messen der Steuerzeiten das Ventilspiel herausnimmt. Ich weiß, dass das überwiegend so propagiert wird. 

Hast du die Steuerzeiten bei 1MM Ventilhub gemessen, oder wie ist das laut Handbuch vorgegeben?  

Stand beim Messen Kurbelwelle und Nockenwellen auf Markierung? Zahnriemen richtig gespannt?

Könnte eventuell das Versetzen der Nocke um einen Zahn die fehlenden 10 Grad bringen?

Viel Erfolg beim weiteren Schrauben!

 

Gruß Klaus 

 

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Man findet immer Abweichungen von den Ventilhubangaben. Entweder haben Hersteller Nockenhübe mit Ventilhüben verwechselt etc. Natürlich kann Verschleiss den Hub reduzieren. Gerade die Rundmotor Nockenwellen haben oft Verschleiss an den Nocken.

Bei den Steuerzeiten würde ich mir an den lobe center auf Englisch halten in deinem Fall. Also der Punkt nach OT bei dem der max Hub erreicht wird. Den soll man rechnen, da der max Hub an der Messuhr schwierig zu finden ist. Sicher stelle ich das ein mit Ventilspiel. Das egalisieren mittels Fühllehre ist quatsch, da hat Klaus absolut recht. 

Also 1+180+83=264 /2=132-1=131 das ist nicht ideal. Für die 4v gehe ich auf so 108 - 110 lobe center. d.h. ca 24 Grad korrigieren. also 25 / 59. Achtung, damit steigt der Kompressionsdruck und mit zu hoher Verdichtung kann es klingeln.

Auf dem Prüfstand testen. 24° ergibt einen 1.57 oder 1.5 Versatzkeil. 

 

liegend 6°+74°+180°= 260° hier 16° vorstellen, also ca 1mm Versatzkeil. Ich mache sie selber, aber mit den Verstellrädern ist das elegant. 

 

Bevor ich her verstellen würde, wäre eine Inspektion der Kipphebel angesagt. Die sind wohl Verschleissanfällig in den Desmoquatro Motoren. Wenn diese hinüber sind können solche Werte erklärt werden. 

 

Auspufftiming muss auch gemessen werden. Dort würde ich Auslassöffnen auf ca. 60 - 65° einjustieren oder so 110- 113 lobe center.  müsste die Steuerzeiten wissen.

Mit diesen Steuerzeiten sollte man aber auch immer die Distanzen Ventil Kolben mittels Knetmasse prüfen. 

 

Zum messen der Zeiten habe ich einen Hebel an die Messuhr gebaut den ich auf der Schliesserhülse abstütze. Geht bei den Testastretta und denke auch bei den Desmoquattro. 

Gruss Konrad

Edited by humlik
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Hier gibts die bisschen günstiger. Die sind in meinem Motor drin. Habe die Nockenwellen von der S drin. Paar Monate später welche bei Kleinanzeigen gefunden für 90€… Hab ich dann für meine 900er gekauft. Den Gesamthub hab ich nicht gemessen, sollen um die 11mm sein, iirc. 
Hab auch eine ganze Nacht gebraucht, um das reproduzierbar einzustellen. Am eingebauten Motor. Viel Erfog und natürlich auch Spaß beim Schrauben. Die erste Boxenausfahrt war extrem genial: selber gebaut… 🤩
Ducati: Making Mechanics out of Riders. 
 

Edit: den OT habe ich mit dem Kolbenstopper ermittelt. Die Messuhr steht ja relativ lang beim OT weil der Hubzapfen sich fast seitlich bewegt. 
 

Edited by Remsflo
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Posted (edited)
vor 7 Stunden schrieb baffo:

Hallo, 

der Ventilhub ist von der Nocke abhängig. Kannst du weder durch Ändern des Ventilspiels noch durch Ändern der Steuerzeiten beeinflussen. 

Außerdem verstehe ich nicht, warum man beim Messen der Steuerzeiten das Ventilspiel herausnimmt. Ich weiß, dass das überwiegend so propagiert wird. 

Hast du die Steuerzeiten bei 1MM Ventilhub gemessen, oder wie ist das laut Handbuch vorgegeben?  

Stand beim Messen Kurbelwelle und Nockenwellen auf Markierung? Zahnriemen richtig gespannt?

Könnte eventuell das Versetzen der Nocke um einen Zahn die fehlenden 10 Grad bringen?

Viel Erfolg beim weiteren Schrauben!

 

Gruß Klaus 

 

Hallo Klaus, Danke!

 

Das man den Ventilhub nicht beeinflussen kann ist mir klar. Für mich war das eher als Kontrollmaß gedacht.

Es machte mich stutzig dass die Steuerzeiten so daneben sind. Also habe ich den Ventilhub gemessen.

Kurzzeitig war meine Vermutung auch das eventuell andere Nockenwellen verbaut sind.

Aber ich habe keine gefunden welche auf den Desmoquattro passen würden, welche nur 9,3mm Hub haben.

Wie gesagt, dass erwähnte Video hat mich etwas beruhigt, da er auch nur 9,35mm hatte.

Eventuell ist das Maß so wirklich nicht messbar?!

 

Ansonsten habe ich die Zahnriemen auf liegend 160Hz und stehend auf 170Hz gespannt.

Den Winkel jeweils bei 1mm Ventilhub ermittelt.

Ein versetzter Nocken habe ich auch vermutet, allerdings passt der Abstand von Nocken zu Nocken (Zähne des Zahnriemen gezählt, von Nockenmarkierung zu Nockenmarkierung).

 

Den Ansatz mit Messen ohne Ventilspiel Egalisierung finde ich interessant. Macht ja auch Sinn, da im Betrieb das Spiel auch vorhanden ist👍

 

vor 4 Stunden schrieb humlik:

Man findet immer Abweichungen von den Ventilhubangaben. Entweder haben Hersteller Nockenhübe mit Ventilhüben verwechselt etc. Natürlich kann Verschleiss den Hub reduzieren. Gerade die Rundmotor Nockenwellen haben oft Verschleiss an den Nocken.

Bei den Steuerzeiten würde ich mir an den lobe center auf Englisch halten in deinem Fall. Also der Punkt nach OT bei dem der max Hub erreicht wird. Den soll man rechnen, da der max Hub an der Messuhr schwierig zu finden ist. Sicher stelle ich das ein mit Ventilspiel. Das egalisieren mittels Fühllehre ist quatsch, da hat Klaus absolut recht. 

Also 1+180+83=264 /2=132-1=131 das ist nicht ideal. Für die 4v gehe ich auf so 108 - 110 lobe center. d.h. ca 24 Grad korrigieren. also 25 / 59. Achtung, damit steigt der Kompressionsdruck und mit zu hoher Verdichtung kann es klingeln.

Auf dem Prüfstand testen. 24° ergibt einen 1.57 oder 1.5 Versatzkeil. 

 

liegend 6°+74°+180°= 260° hier 16° vorstellen, also ca 1mm Versatzkeil. Ich mache sie selber, aber mit den Verstellrädern ist das elegant. 

 

Bevor ich her verstellen würde, wäre eine Inspektion der Kipphebel angesagt. Die sind wohl Verschleissanfällig in den Desmoquatro Motoren. Wenn diese hinüber sind können solche Werte erklärt werden. 

 

Auspufftiming muss auch gemessen werden. Dort würde ich Auslassöffnen auf ca. 60 - 65° einjustieren oder so 110- 113 lobe center.  müsste die Steuerzeiten wissen.

Mit diesen Steuerzeiten sollte man aber auch immer die Distanzen Ventil Kolben mittels Knetmasse prüfen. 

 

Zum messen der Zeiten habe ich einen Hebel an die Messuhr gebaut den ich auf der Schliesserhülse abstütze. Geht bei den Testastretta und denke auch bei den Desmoquattro. 

Gruss Konrad

 

Hallo Konrad, auch dir Danke!

 

Die Kipphebel sahen soweit unauffällig aus. Kein Verschleiß. Einen musste ich tauschen wegen Chromabplatzer am Randbereich. Danke für deine Ausführliche Berechnung. Die 108 Lobe Center habe ich auch bei Bikeboy Brad gefunden.

Ich bin mir unsicher, ob ich bei den Steuerzeiten bei Original bleibe oder optimiere.
Schließlich habe ich ja noch die HC Kolben verbaut. Nicht das es dort Ärger gibt.

 

eventuell werde ich dazu nächste Woche auch noch Kämna anrufen.

Hauke hat mir die HC Kolben ja schließlich verkauft und kennt sich im besten Fall damit aus.

Auch wegen dem Thema Freiraum Ventile/Kolben.

Ich habe die Köpfe ja schon drauf. Wenn ich jetzt nochmal mit Knetmasse ausloten wollte, wären die zwei neuen Zylinderkopfdichtungen für die Tonne?! Die soll man nach dem Anziehen ja nicht wieder verwenden. Das sind bei den Desmoquattros mal eben 160€ für die Tonne....

 

Ich habe auch einen Hebel gebaut zum Messen. Bzw eigentlich zwei, weil Einlass und Auslassseite unterschiedlich aufgebaut sind bei den Desmoquattros.

 

IMG_5595.thumb.jpeg.aa8fed52161c0ef2c44a6fc6537f5bb1.jpeg


dieser Hebel steckt dann mit Pneumatik Schlauch als Verbinder auf der Messuhr

 

vor 2 Stunden schrieb Remsflo:


Hier gibts die bisschen günstiger. Die sind in meinem Motor drin. Habe die Nockenwellen von der S drin. Paar Monate später welche bei Kleinanzeigen gefunden für 90€… Hab ich dann für meine 900er gekauft. Den Gesamthub hab ich nicht gemessen, sollen um die 11mm sein, iirc. 
Hab auch eine ganze Nacht gebraucht, um das reproduzierbar einzustellen. Am eingebauten Motor. Viel Erfog und natürlich auch Spaß beim Schrauben. Die erste Boxenausfahrt war extrem genial: selber gebaut… 🤩
Ducati: Making Mechanics out of Riders. 
 

Edit: den OT habe ich mit dem Kolbenstopper ermittelt. Die Messuhr steht ja relativ lang beim OT weil der Hubzapfen sich fast seitlich bewegt. 
 

 

Danke für den Hinweis! Die Beschreibung ist zwar etwas verwirrend. Warum sind bei den 4V Motoren 6 Räder enthalten? Aber ich werde dort mal Kontakt aufnehmen. Dachte zuerst das wäre irgend so eine China Firma. Aber die sitzen ja in Italien.

 

Sind doch ne Ecke günstiger.

Wie war die Verarbeitung?

 

Für den OT habe ich mir eine Messeinrichtung für eine BMW gekauft und etwas in der Länge angepasst.

Ich finde so lange ist der OT gar nicht. Bei mir macht die vielleicht 2° an der KW aus.

 

Ja ich bin echt gespannt wenn der Motor fertig ist und läuft. Es kommt immer was dazu.

Sollte schon längst fertig sein... Naja, was solls. Macht man ja auch nicht alle Tage.

Ich lasse mir gerade proforma ein EPROM für die Inbetriebnahme brennen.

Danach muss ja eh auf dem Prüfstand abgestimmt werden.....

 

Ducati: Making Mechanics out of Riders. 🙃

 

Schöne Grüße

Kim

 

Edited by Jim-R
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vor 17 Minuten schrieb Jim-R:

Warum sind bei den 4V Motoren 6 Räder enthalten? 

 

Sind doch ne Ecke günstiger.

Wie war die Verarbeitung?

Die sind aus Alu, um dem Leichtbau zu frönen, kann man die von der Zwischenwelle auch ersetzen. 
Optisch sehen die gut aus. Ob‘s jetzt 7075 ist oder was weiches, das weiß ich aber nicht. 
Die Schrauben sind aus Titan. 

Edited by Remsflo
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vor 5 Minuten schrieb humlik:

Kopfdichtungen kannst du gut mehrmals verwenden nadem Anziehen 

Echt jetzt? Hab die immer neu gekauft. Mittlerweile zum dritten Mal…

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Ich gebe hier meine Erfahrungen weiter, auch lobe Center, schön dass Brad auf ähnliche Werte geht. Wichtig ist der Einlassschluss,  mit den vorgefundenen Werten würde ich aber nie fahren, schade um die Arbeit. 

Grüße an Hauke 

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Das erinnert mich an mein Steuerzeiten einstellen damals am 2-Ventiler, hatte das damals auch komplett nach Handbuch gemacht und war wie du auf total merkwürdige Werte gekommen. Am Ende war die Fühlerlehre mit der ich ausgeglichen hatte zu dünn. :tuete:

Inzwischen mach ich das auch wie von Konrad beschrieben.

 

Das mit den Kopfdichtungen interessiert mich auch, kann man die echt Wiederverwenden? Kosten ja beim Testastretta auch Arm und'n Bein.

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vor 1 Stunde schrieb Remsflo:

Die sind aus Alu, um dem Leichtbau zu frönen, kann man die von der Zwischenwelle auch ersetzen. 
Optisch sehen die gut aus. Ob‘s jetzt 7075 ist oder was weiches, das weiß ich aber nicht. 
Die Schrauben sind aus Titan. 

Danke dir, okay die Riemenräder unten hatte ich außer Acht gelassen. Dann macht das Sinn. Dann ist das ja wirklich unglaublich günstig für diesen Preis.

 

vor 1 Stunde schrieb humlik:

Kopfdichtungen kannst du gut mehrmals verwenden nadem Anziehen 


diese Info hab ich auch mal irgendwo aufgeschnappt, hab aber auch schon öfters gehört, dass man es nicht machen soll. Deswegen war ich da unsicher. Bei den 4V sind dort ja Metalldichtungen verbaut.
Aber wenn du sagst, dass du diese Erfahrung gemacht hast, und keine negativen Erfahrungen gemacht hast,glaube ich dir das auf jeden Fall.

 

ich denke, man muss aber ergänzen, dass dies sich nur auf die Montage des Motors beschränkt, sobald die Dichtung einmal im Motor gelaufen ist, ist sie fällig…oder…?

vor einer Stunde schrieb foobar423:

Das erinnert mich an mein Steuerzeiten einstellen damals am 2-Ventiler, hatte das damals auch komplett nach Handbuch gemacht und war wie du auf total merkwürdige Werte gekommen. Am Ende war die Fühlerlehre mit der ich ausgeglichen hatte zu dünn. :tuete:

Inzwischen mach ich das auch wie von Konrad beschrieben.

 

Das mit den Kopfdichtungen interessiert mich auch, kann man die echt Wiederverwenden? Kosten ja beim Testastretta auch Arm und'n Bein.

 

ich kenne deinen Bericht von deiner Homepage. Dein Bericht hat mir auf jeden Fall sehr geholfen, mich aber auch im Vorfeld echt nervös für die bevorstehende Arbeit gemacht.😅

Das mit den Fühlerlehren, hatte ich deswegen auch mal ins extrem probiert, da ich mich an deinen Bericht erinnert habe und bin von einem theoretischen Maß von 0,16 einfach mal auf 0,3 hochgegangen. Ohne Veränderung der Winkel. Also kann ich dies ausschließen.

Das Einstellen ohne Egalisierung des Spiels finde ich wie erwähnt absolut interessant, da es in der Praxis ja auch zum Tragen kommt. Außerdem verschiebt einem die Fühlerlehre ständig die Messarmatur und macht Probleme….

 

Grüße

Kim

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Huch?

An meinem Testabassa sind die Räder verstellbar. Ich hab auf Centerline (Mittellinie?) eingemessen und mich ab Brads Empfehlung (Einlass 113, Auslass 110) gehalten.

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zur Kopfdichtungs - Scheinproblematik:

Die , fallweise mehrfache (!), Wiederverwendung, auch nach dem gefeuerten Betrieb, haben wir im Motorenversuch mehrfach praktiziert - manchmal gezwungenermaßen, weil die Disponenten geschlafen hatten. Dies sowohl bei Diesel als auch Ottomotoren. Allerdings: gilt nur für Metall-Sickendichtungen.

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Exakt, das mit der Dichtung habe ich nicht korrekt wiedergegeben, ich mache das bei den 1000er 2V und 4v mit Metalldichtung. Beim Ölübertritt nehme ich eine Dichtpaste um den beschädigten Gummi lokal zu ersetzen. Das geht.

Im Idealfall nehme ich die alte Dichtung um die Distanzen Kolben / Kopf / Ventile zu eruieren bei neu Justierungen und danach eine neue. Aber aus der Not heraus musste ich auch schon wiederverwenden. Dies ohne Vorfälle bisher und das waren einige Male.

Gruss Konrad

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Posted (edited)

Vielen Dank für eure Einschätzung und Erfahrung.

 

Verstehe ich dich richtig Konrad, dass du den grün markierten Bereich nach dem Wiederverwenden mit Dichtmasse behandelst? Wieso? Ist dies besonders kritisch? Sind die Wasserkanäle aufgrund der Viskosität von Wasser nicht kritischer?

 

Danke und Grüße

Kim

IMG_5474.jpeg

Edited by Jim-R
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ich verwende nur dort Dichtmasse wo ursprünglich eine Gummischicht aufvulkanisiert wurde. Z.b bei den 1000DS Dichtungen die wir im Supertwin modifiziert haben auf 100mm. Diese Gummischichten reissen ab, bei der Demontage, wenn der Motor gelaufen ist und die Dichtung Hitze gesehen hat,  daher später Dichtungsmasse als Ersatz für den Gummi.

Ich habe wenig mit Desmoquattro zu tun bisher, ich meine dort kein Gummi zu sehen auf dem Bild, also braucht das auch nicht unbedingt Dichtmasse. Der Ölrücklauf ist druckfrei, also unkritisch. Die Dichtung wird ziemlich sicher nicht plastisch deformiert, sie scheint sich ja wieder zurück in die ursprüngliche Form zu bewegen. also alles im grünen Bereich. Sollte man aber unsicher sein, weil zb. die schwarze Schicht etwas beschädigt sein sollte, dann Curlit sparsam auftragen, beidseitig auf die Teile, ablüften lassen und montieren.

Hast Du eine Motorentlüftung ohne Membran montiert?

Konrad

Edited by humlik
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vor 21 Stunden schrieb humlik:

ich verwende nur dort Dichtmasse wo ursprünglich eine Gummischicht aufvulkanisiert wurde. Z.b bei den 1000DS Dichtungen die wir im Supertwin modifiziert haben auf 100mm. Diese Gummischichten reissen ab, bei der Demontage, wenn der Motor gelaufen ist und die Dichtung Hitze gesehen hat,  daher später Dichtungsmasse als Ersatz für den Gummi.

Ich habe wenig mit Desmoquattro zu tun bisher, ich meine dort kein Gummi zu sehen auf dem Bild, also braucht das auch nicht unbedingt Dichtmasse. Der Ölrücklauf ist druckfrei, also unkritisch. Die Dichtung wird ziemlich sicher nicht plastisch deformiert, sie scheint sich ja wieder zurück in die ursprüngliche Form zu bewegen. also alles im grünen Bereich. Sollte man aber unsicher sein, weil zb. die schwarze Schicht etwas beschädigt sein sollte, dann Curlit sparsam auftragen, beidseitig auf die Teile, ablüften lassen und montieren.

Hast Du eine Motorentlüftung ohne Membran montiert?

Konrad

 

Danke Konrad für die Erläuterung,

ich meine das die Entlüftung eine Membran hat, werde ich aber nochmal prüfen!

Die Entlüftung sitzt unterm Sitz und wird nicht wieder in die Airbox geleitet.

 

Auch mal ein GROßES DANKE, dass du hier in meinem Beitrag trotzdem immer vorbei schaust und dein Wissen teilst obwohl Desmoquattros nicht deine üblichen Patienten sind👍

Das Dank geht natürlich auch an alle anderen hier, die mit Ihrem Wissen helfen!👍

Aber Konrad ist hier seit Anfang des Beitrags immer mit dabei.

 

Grüße
Kim

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Am 8.6.2026 um 14:02 schrieb humlik:

Curil T ist das grüne Zeugs dass sich bewährt hat, wie früher Hylomar bei den Kupferdichtungen.

 

Hallo, Zusammen.

Das Zeug hier?

 

image.png.59732f06fbfb477fcda191bca84b5a64.png

Ich finde übrigens den Draht sehr intressant, ich erkenne mich selbst in fast jedes Phänomen / Problem / Sackgasse / .... wieder  ....

 

Einfach weitermachen, aus meinem Schwedeische grob übersezt "mann lernt immer etwas dazu, hoffe dass es nicht allzuviel Geld kostet ..."

 

Gruss,

Torbjörn. 

 

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