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916 goes 996


Jim-R

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Moin zusammen,

 

ein paar Neuigkeiten vom Projekt:

 

Hier wie versprochen, die Bilder der Werkzeuge, falls es interessiert:

Bis jetzt passt alles tadelos. Nur den Primärradabzieher musste ich ein bisschen bearbeiten, dass er mitig auf dem Rad sitzt. Im Auslieferungszustand ist er am Gehäuse angeschlagen.


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Momentan bin ich eine 22er Langnuss vom Teilen des Gehäuse entfernt. Ich hasse es, wenn man das passende Werkzeug nicht zur Hand hat und abbrechen muss. Langnüsse sind reichlich vorhanden, nur keine 22er.

 

Außerdem habe ich alle Käppchen(Öffner/Schließer) mal vermessen um einen Ist-Zustand aufzustellen.

Schließlich will ich ja wissen, ob ich irgendwo bereits am Grenzmaß angekommen bin.

Denn durch den Ventilführungswechsel und dem nachschneiden des Sitzes gehen ja sicherlich auch ein paar Zenhntel verloren? Oder wieviel macht das Erfahrungsgemäß am Ventilspiel aus?

Leider sind die Schließerhülsen beschissen zu messen.

Mit der Messhilfe, messe ich bei allen Hülsen zu viel.

Ich habe eine beschriftete Hülse mit 2,95. Messen Tue ich aber immer 3,15.

Außer per Tiefenmessschieber. Da messe ich die 2,95 fast genau.

Ich denke durch den Verschleiß der Halbringe, leidet die Messfläche in welche die Messhilfe eingreift.


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Da ich die Hülsen passend im Netz bestellen muss, wird das noch spannend. Mal schauen wie viele Hülsen ich kaufen muss bis es passt.....

 

Zum Thema Schlagschrauber:

 

Ich habe den Makita DTW285. Ich habe halt mehrere Makita Maschinen und die passenden Akkus.

Dann ist das blanke Gerät gar nicht so teuer.

Auslöser zum Kauf, war tatsächlich die Hinterradmutter der 916.

Seitdem hab ich alles mit dem Gerät auf bekommen.

 

 

Am Rande:

Ich habe meinen Teilefundus nochmal aufgeräumt und dabei ist mir ein Gehäusedeckel der Kupplungsseite in die Hände gefallen, den ich mal irgendwann beim Kauf einer Motorrads dazu bekommen hatte.

Er hat die Aussparungen (Kühlung) für die Kupplungslamellen. So wie es auch die RS Modelle hatten.

Leider hat es der Maschinenführer wohl etwas zu gut gemeint und zu weit ins Gehäuse gefräst.

Dann wurde mit Epoxid-Harz abgedichtet. Ob das wirklich dicht ich, weiß ich nicht.

Eventuell werde ich mal probieren dies mit WIG ein wenig dicht zu schweißen.

 

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Mal noch eine Frage:

Ist das normal, dass das kleinere Zahnrad Lima-seitig an der Kurbelwelle an dem größeren Zahnrad der Nebenwelle nicht mittig läuft, oder ist da eventuell etwas falsch distanziert.

Wenn man sich das Tragbild anschaut, ist das wohl schon immer so?!

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Edited by Jim-R
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  • 4 weeks later...

Moin zusammen, 

 

nur mal ein kleines Update, falls es interessiert.

Also Rumpf ist soweit zerlegt.

 

Abstandslehre für die Pleuel gebaut und nun warte ich auf die Vielzahnnuss vom Postmann.

Die Wälz, Gleit-Lager und der Dichtungssatz ist bestellt.

 

Bestandsaufnahme Rumpf:

 

-Kurbelwelle Begutachtung steht noch aus......

-Mehrere Lager haken leicht beim drehen. Das Lager der Zwischenwelle (wo auch die Wasserpumpe antreibt, ist komplett fritte (Werden sowieso neu gemacht).  Außer die Zylinderrollenlager (3 Stück), die werde ich drin lassen

-die beiden Passscheiben der Kurbelwelle waren leider falsch herum eingebaut. Die Fase schaute nicht zur Kurbelwange.

 

Eigentlich könnte ich über die Weihnachtsfeiertage alle Lager tauschen und wieder remontieren. So war zumindest der Plan. Aber das Rumpfgehäuse sieht einfach zu beschissen aus.

Ich habe es am Wochenende mal mit Abbeizer versucht. War nicht so von Erfolg gekrönt.

Strahlen möchte ich nicht, weil ich ja teilweise Lager drin lassen möchte.


IMG_3259.thumb.jpeg.263f9489700cbcf5bb8a66d32967fc4f.jpeg

Doch nun mal ein paar Bilder:

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Mal noch eine andere Sache. Leider fehlt mir dazu aktuell ein Foto (werde ich noch reinstellen).

Wie zum Teufel bekommt man den Sicherungsring an der Welle der Wasserpumpe demontiert.

Bei der 916 war das ja noch ein Seegering. Prima.

Nun so ein beschissener Spreng-Ring, der sich in der Fase der Hülse verstecken will.

So ein Scheiß... Habt Ihr Tipps?

 

 

 

Edited by Jim-R
Bilder
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Wie geschrieben: Bei mir hat Eisstrahlen funktioniert. Nicht so ganz perfekt, es blieben ein paar Farbreste vor allem in den Ecken der Verrippung – sieht man aber nur aus der Nähe.

Und Oxidationen bleiben auch erhalten, also muss man lackieren.

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vor 22 Stunden schrieb Stolle1989:

Wenn du nicht strahlen (Glasperlen) willst bleibt nur mühselig abkratzen und lackieren...

Ich habe aber auch schon Gehäuse mit Lagern mit Glasperlen gestrahlt. Man muss halt extremst pingelig arbeiten beim abdichten.

Prüf mal genau den Lagersitz der Eingangswelle kupplungsseitig, die sind manchmal tot.

Und prüf genau so die Kurbelwelle am Radius, nicht das die flasch montierten Scheiben dort Abdrücke hinterlassen haben (erhöhte Bruchgefahr).

 

An der Wapu musste das Pumpenrad nach innen drücken, könnte zuerst bissl Nachdruck brauchen. Dann kannst du diese Scheibe nach unten drücken und den Ring relativ easy rauspopeln.

 

 

Moin,

danke für deine Tipps.

 

Die Lager der Getriebeseite (zumindest die wo die Wellen das Gehäuse verlassen), werde ich erneuern.

Ich prüfe mal die Lagersitze, wenn ich sie draußen habe, danke. Ansonsten bleibt ja nur einkleben?!

 

Zur Kurbelwelle:

 

Ich habe mal ein Bild angehängt.

Denkst du das der Kurbelwelle die falsch montierten Scheiben etwas ausmacht?

Ich dachte eher, dass die Scheiben einen Weg haben, oder habe auch angst um das Gehäuse und die Lagersitze.

Komischerweise ließ sich die Kurbelwelle sehr leicht drehen. Also kann die Vorspannung nicht sooo groß gewesen sein.


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Zur WaPu:

 

Danke für den Tipp.

Bei mir ist der Bereich um das Pumpenrad ziemlich korrodiert.

Ich versuche das mal freigängig zu machen. Eventuell kann ich dann etwas Spiel generieren.

Aber der Tipp das Pumpenrad nach innen zu drücken und dann den Ring auf der Innenseite nach außen drücken zu können, war das was ich gehofft hatte. Ich hatte es auch schon versucht, aber angst etwas kaputt zu machen, weil sich dort nichts bewegen ließ.

 

Hier noch das Bild von der Geschichte für die Nachwelt:


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vor 13 Stunden schrieb Raschel:

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So'n Teil hab ich auch(für 2V),meins ist an der Unterseite nen 1/10 Ballig.

Also schlecht gefertigt.

Das kann zu Mess Fehlern führen,je nachdem wie man es benutzt 

Danke. Genau so ist es bei mir auch.

Ich habe die Unterseite auf einem Abziehstein eben gezogen.

 

 

Ich denke das Problem ist eher, dass das Öffnerkäppchen keine zylindrische Fläche (wie der Messdorn) am Sitz der Halbringe hat, sondern eine halbrunde. Deswegen kippelt der Shim immer auf dem Messdorn.

Ich kann mir deswegen nicht vorstellen, dass andere Messdorne dieses Problem nicht auch haben.

 

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Edited by Jim-R
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Moin zusammen,

 

also gestern hat der nette Postmann die Vielzahn-Nüsse gebracht.

So konnte ich an der Kurbelwelle weiter machen.

 

Ich brauche hier ein bisschen Hilfe von den Experten, da ich etwas überfragt bin was die Gleitfläche angeht:

 

Die Kurbelwelle sieht meiner Meinung nach gut aus.

Die Riefen die auf den Bilder immer recht dramatisch aussehen, lassen sich nicht ertasten.

Da ist eine Riefe auf der Unterseite (zwischen den Wangen), die ich meine ertasten zu können.


 

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Die Pleuellager sehen für mich nicht gut aus.

Es ist aber kein gewöhnliches Tragbild mit hohem Verschleiß was ich so kenne.

 

Sehr unregelmäßig und teilweise punktuell.

Auch sehe ich die Ölbohrung der Kurbelwelle an den Pleuellagern.
Eventuell hat der Motor lange ohne Öl gestanden?!

Überhitzung würde ich ausschließen, dann wäre es schwarz oder bläulich.

Auch die Rückseite sieht nach stark nach Reibkorrosion aus.

 

Was meint Ihr?

 

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Zur Wasserpumpe:

 

@Stolle1989 Ich habe mich gestern nochmal daran probiert. Keine Chance.

Ich habe das Wasserpumpenrad sogar mit Schraubzwingen Richtung Innenseite gedrückt.

Ich bekomme den Innenring nicht annähernd so frei, dass ich den Ring rausholen kann.

Auch habe ich probiert den Ring von der Gegenseite mit einer Hülse Richtung Wasserpumpenrad zu drücken.

Kein Erfolg. Ich glaube ich brauch da mal nen Abend, ne Kiste Bier und viel Nerven.......

Eventuell bekomme ich den Ring zerstört und dann rausgepopelt.

 

 

PS: Kurbelwelle und Pleuel konnte ich noch nicht vermessen, steht aber die nächsten Tage auf dem Plan...

 

 

 

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  • 2 weeks later...

Hallo zusammen,

ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest.

 

Ziemlich Still hier geworden...

Hat keiner eine Meinung zu den Pleuellagern (außer das Sie schrott sind).

 

Ich konnte die letzte Woche vor Weihnachten tatsächlich einiges auf der Arbeit vermessen.

Ein paar Werte sind nicht ganz plausibel, da muss ich nochmal messen.

 

Leider muss ich meinen Post, dass das Zylinderlaufspiel passt von damals revidieren.

Ich habe nochmal gescheit in Ruhe gemessen.

 

Zylinderlaufspiel IST auf beiden Zylindern: 0,10mm Grenzwert = 0,12mm.

Also Handlungsbedarf.

Was mir aktuell fehlt, ist wer von den beiden der Übeltäter ist.

Ich habe nur die Reparaturanleitung nicht das Original Werkstattanleitung.

 

Kolben/Zylinder:

Meine Kolben haben beide 97,920mm

 

Meine Zylinder zwischen:

Liegend 97,99-98,00mm

Stehend 98,00-98,02mm

 

Was mir fehlt, was haben denn Zylinder und Kolben jeweils neu?

 

Zylinder 98,000mm? und dann Kolben (entsprechend dem Laufspiel 0,04-0,06mm) 97,940-97,960mm?

 

Diese Infos habe ich nirgend gefunden....

 

Ich weiß jetzt halt nicht, sind meine Kolben fertig, oder der Zylinder, oder beides?

 

Normalerweise arbeiten sich bei Nikasilzylindern ja die Lauffläche weniger ab als bei Grauguss.

Es arbeiten sich ja eher Kolben und Kolbenringe ab. So habe ich es zumindest in meiner Erinnerung.

 

Was mich wundert, man findet für die 996 keine Übermaßkolben.

Wird dieses System bei Nikasilzylindern nicht angewendet (sprich aufbohren, neu beschichten und mit Übermaß fahren?). Kämna und Co bieten das bei sich ja an.

Oder wird dort nur die Nikasilschicht aufgebohrt und dann neu auf Nennmaß beschichtet?

 

Kolbenbolzen:

 

Meine Kolbenbolzen haben 19,990mm

Meine Bohrungen in den Kolben 20,015-20,020

Das ergibt ein Spiel von 0,25-0,30mm

 

Grenze ist: 0,35mm

 

Dies würde also auch für einen Wechsel der Kolben sprechen.

 

 

Ventilführungen:

Diese konnte ich nun tatsächlich mal mit einem Zweipunkttaster messen.

 

Hier habe ich folgendes Spiel gemessen:

Einlass 0,020-0,033mm

Auslass: 0,032-0,045mm

 

Am Führungsausgang Richtung Brennraum messe ich jeweils ein paar tausendstell mehr, aber das macht die Istwerte nicht dramatisch schlechter.

Die Ventilführungen sind sozusagen an den Ausgängen konisch.

Was bedingt durch die Zwangsführung der Ventile ja sinn macht.

 

 

Pleuel:

 

Leider habe ich mich bei den Pleuel vermessen und muss dort nochmal ran.

Es war schon spät an diesem Tag.

 

Vorgaben zu den Pleuel habe ich folgende gefunden: Klasse B 45,013-45,019mm

Das sind ja aber nur die neuen Montagewerte, oder...

 

Wie ist hier die Maßtoleranz und die maximal zulässige Abweichung der Bohrung im Pleuelfuß?

Man misst die Bohrung ja über 3 Punkte, A, B und dann Mittelwert aus beiden mit C vergleichen.

 

Mit einem Digitalmessschieber messe ich zwischen 45,01-45,07mm.

Das spräche ja für Schrott🤕

Aber ich will da nochmal mit dem Zweipunkttaster nach dem Weihnachtsurlaub ran.

 

Was sagt ihr zum Thema Hubzapfen.

Sollte die Lauffläche auf jeden Fall geläppt werden?

 

 

Ich würde mich über Rückmeldungen zu den Werten und zu meinen Einschätzungen freuen.

Vielleicht hat ja jemand andere Werte aus dem Werkstatthandbuch.

Ich werde dies die Tage auch noch bei SD bestellen.

 

Grüße

Kim

 

 

 

 

 

 

 

 

Edited by Jim-R
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vor 18 Stunden schrieb Jim-R:

Hallo zusammen,

ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest.

 

Ziemlich Still hier geworden...

Hat keiner eine Meinung zu den Pleuellagern (außer das Sie schrott sind).

 

Ich konnte die letzte Woche vor Weihnachten tatsächlich einiges auf der Arbeit vermessen.

Ein paar Werte sind nicht ganz plausibel, da muss ich nochmal messen.

 

Leider muss ich meinen Post, dass das Zylinderlaufspiel passt von damals revidieren.

Ich habe nochmal gescheit in Ruhe gemessen.

 

Zylinderlaufspiel IST auf beiden Zylindern: 0,10mm Grenzwert = 0,12mm.

Also Handlungsbedarf.

Was mir aktuell fehlt, ist wer von den beiden der Übeltäter ist.

Ich habe nur die Reparaturanleitung nicht das Original Werkstattanleitung.

 

Kolben/Zylinder:

Meine Kolben haben beide 97,920mm

 

Meine Zylinder zwischen:

Liegend 97,99-98,00mm

Stehend 98,00-98,02mm

 

Was mir fehlt, was haben denn Zylinder und Kolben jeweils neu?

 

Zylinder 98,000mm? und dann Kolben (entsprechend dem Laufspiel 0,04-0,06mm) 97,940-97,960mm?

 

Diese Infos habe ich nirgend gefunden....

 

Ich weiß jetzt halt nicht, sind meine Kolben fertig, oder der Zylinder, oder beides?

 

Normalerweise arbeiten sich bei Nikasilzylindern ja die Lauffläche weniger ab als bei Grauguss.

Es arbeiten sich ja eher Kolben und Kolbenringe ab. So habe ich es zumindest in meiner Erinnerung.

 

Was mich wundert, man findet für die 996 keine Übermaßkolben.

Wird dieses System bei Nikasilzylindern nicht angewendet (sprich aufbohren, neu beschichten und mit Übermaß fahren?). Kämna und Co bieten das bei sich ja an.

Oder wird dort nur die Nikasilschicht aufgebohrt und dann neu auf Nennmaß beschichtet?

 

Kolbenbolzen:

 

Meine Kolbenbolzen haben 19,990mm

Meine Bohrungen in den Kolben 20,015-20,020

Das ergibt ein Spiel von 0,25-0,30mm

 

Grenze ist: 0,35mm

 

Dies würde also auch für einen Wechsel der Kolben sprechen.

 

 

Ventilführungen:

Diese konnte ich nun tatsächlich mal mit einem Zweipunkttaster messen.

 

Hier habe ich folgendes Spiel gemessen:

Einlass 0,020-0,033mm

Auslass: 0,032-0,045mm

 

Am Führungsausgang Richtung Brennraum messe ich jeweils ein paar tausendstell mehr, aber das macht die Istwerte nicht dramatisch schlechter.

Die Ventilführungen sind sozusagen an den Ausgängen konisch.

Was bedingt durch die Zwangsführung der Ventile ja sinn macht.

 

 

Pleuel:

 

Leider habe ich mich bei den Pleuel vermessen und muss dort nochmal ran.

Es war schon spät an diesem Tag.

 

Vorgaben zu den Pleuel habe ich folgende gefunden: Klasse B 45,013-45,019mm

Das sind ja aber nur die neuen Montagewerte, oder...

 

Wie ist hier die Maßtoleranz und die maximal zulässige Abweichung der Bohrung im Pleuelfuß?

Man misst die Bohrung ja über 3 Punkte, A, B und dann Mittelwert aus beiden mit C vergleichen.

 

Mit einem Digitalmessschieber messe ich zwischen 45,01-45,07mm.

Das spräche ja für Schrott🤕

Aber ich will da nochmal mit dem Zweipunkttaster nach dem Weihnachtsurlaub ran.

 

Was sagt ihr zum Thema Hubzapfen.

Sollte die Lauffläche auf jeden Fall geläppt werden?

 

 

Ich würde mich über Rückmeldungen zu den Werten und zu meinen Einschätzungen freuen.

Vielleicht hat ja jemand andere Werte aus dem Werkstatthandbuch.

Ich werde dies die Tage auch noch bei SD bestellen.

 

Grüße

Kim

 

 

 

 

 

 

 

 

Hi Kim

Mit was hast du denn gemessen? 

Also beim Kolbenbolzen scheint eine 0 zu fehlen. Wenn der leichtgängig ist und nicht wackelt ist alles im grünen Bereich. Auch 0.08mm Kolbenspiel kein Drama. Da geht mehr ...

Bei den Führungen kannst du ja kein Spiel messen, nur Bohrung minus Schaft. Wenn das die Spiele sind ist das auch noch keine Tragödie, müsste die Teile aber selber prüfen und messen um eine verlässliche Aussage treffen zu können.

Die Pleuel sollen runde grosse Augen haben, ansonsten sind sie nachzuarbeiten oder weg.

Das mit dem Messschieber zu probieren ist erst mal ein Anhaltspunkt. Besser mit dem Zweipunktmessgerät.

Und den Hubzapfen würde ich kurz läppen und dann entscheiden.

Viele Werksangaben zum max Verschleiss die man findet für diverse Maschinen sind halt einfach Werte um Werte gesetzt zu haben. Das heisst nicht bei jedem Bauteil, dass es mit mehr Spiel sofort ausfällt. 

Gruss Konrad

 

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Am 27.12.2024 um 16:38 schrieb Stolle1989:

Normalerweise hat bei Kolben Zylinder Paarungen ein Partner nen "0-Maß". Also irgendwas rundes.

Üblicherweise der Zylinder, wie hier also 98,00mm. 

 

Wird die Nikasilschicht repariert wird die alte runterätzt und eine neue aufgebracht. Anschließend wird gehont und man hat wiederdas Originalmaß. Klassisches Übermaß mit 0,25 usw hat man eigentlich nur bei Grauguss. Alles Andere fällt unter BigBore.

Es gibt bei Nikasil manchmal A B c D Kolben und die unterscheiden sich je um 1-2 /100. Das hat mit Übermaß aber nichts zu tun und ist eher dafür da das man ab Werk weniger Ausschuss hat. Wenn man Glück hat hat man nen A drin und kann später noch nen B oder C verwenden.

 

Ich würde behaupten mit neuen Kolben tust du nichts Falsches und wenn du 100% gehen willst machst halt einmal die Beschichtung neu. Dann hast in jedem Fall Ruhe. 

 

Guck die Pleuel genau an, wenn der Motor viel gelaufen hat ist bei den eher nicht so dollen original Pleueln meist das Auge unrund. Nu könnte man die Haltschale schleifen und neu auf Maß honen.

 

 

 

 

Danke, dann ist da jetzt ein bisschen mehr Licht im Dunkeln.

Das mit den ABC Zylindern kenne ich nur aus dem Handbuch. Im Aftermarket finde ich keine Kategorisierung der Kolben.

Man findet im allgemeinen nur die Originalen bei SteinDinse 380€ das Stück oder Pistals.

Die kommen etwas günstiger. Ich finde aber nur die High Compression von Pistal.

Hört sich ja verlockend an, aber dann ist Quetschkante prüfen wohl Pflicht?!

Spricht etwas gegen die HC?

 

 

Am 28.12.2024 um 08:29 schrieb humlik:

Hi Kim

Mit was hast du denn gemessen? 

Also beim Kolbenbolzen scheint eine 0 zu fehlen. Wenn der leichtgängig ist und nicht wackelt ist alles im grünen Bereich. Auch 0.08mm Kolbenspiel kein Drama. Da geht mehr ...

Bei den Führungen kannst du ja kein Spiel messen, nur Bohrung minus Schaft. Wenn das die Spiele sind ist das auch noch keine Tragödie, müsste die Teile aber selber prüfen und messen um eine verlässliche Aussage treffen zu können.

Die Pleuel sollen runde grosse Augen haben, ansonsten sind sie nachzuarbeiten oder weg.

Das mit dem Messschieber zu probieren ist erst mal ein Anhaltspunkt. Besser mit dem Zweipunktmessgerät.

Und den Hubzapfen würde ich kurz läppen und dann entscheiden.

Viele Werksangaben zum max Verschleiss die man findet für diverse Maschinen sind halt einfach Werte um Werte gesetzt zu haben. Das heisst nicht bei jedem Bauteil, dass es mit mehr Spiel sofort ausfällt. 

Gruss Konrad

 

 

Hallo Konrad, auch dir danke für deine Antwort.

Den Kolbenbolzen habe ich mit einer Bügelmessschraube gemessen. Die Bohrungen im Pleuel und Kolben mit einem Zweipunkt-Taster.

Danke für den Hinweis mit den Werten. Hier habe ich mich verschrieben und habe es oben korrigiert.

Ich hatte die Pleuel auch mit einem Zweipunkt-Taster vermessen.
Leider habe ich mich dort gewaltig vermessen, weswegen ich dort nochmal ran muss (wenn ich wieder in der Firma bin).

Wenn ich aber eben mit dem Messschieber schon fast 0,06mm messe, habe ich wahrscheinlich schon die Arschkarte gezogen. Ab wann gilt ein Pleuel denn als Unrund? Habe bei MS Motorentechnik etwas von 0,005mm gelesen.

 

 

vor 20 Stunden schrieb Malari:

Hast du die Kurbelwellenlagerzapfen gemessen? Das würde ich vorm angedachten Läppen machen. 

 

Habe ich:

(wobei ich streng genommen mit den Bügelmessschrauben nur 0,01mm messen kann, die tausendstell sind mit X,XX5 nur geschätzt. Da war der Nonius eben nicht 100% auf der Null.)

 

Zapfen Limaseite: 34,975-34,980

Zapfen Kupplungsseite: 34,975

Hublager: 42,000- 42,005mm

 

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Danke für eure Beiträge.

 

Ok dann lass ich das mal mit den Pistals.

Wobei nur mal zur Info zum weiteren Verlauf.

Ich will den Motor wenn er fertig und dann irgendwann mal verbaut ist wahrscheinlich sowieso abstimmen lassen.

Eventuell noch 45/50mm Auspuff (wobei man viel positives über die 45mm Racing liest, welcher ich ja verbaut habe).

Ich würde den 996 außerdem mit IAW1.6M und nur 1 Einspritzdüse pro Zylinder fahren.

 

Aber zurück zum Aufbau.

 

Was mich wundert ist die A B C Kategorisierung der Zylinder/Kolben.

Im Aftermarket findet man nichts dazu. Diese Unterscheidung müsste es doch dort dann auch geben?!

Für mein Verständnis sollte in ein A Zylinder auch ein A Kolben. Genau so bei B und C.

 

Ich habe aktuell die folgenden Kolben in näherer Betrachtung:

 

Diese Kolben sind bei mir aktuell verbaut. Mit 20mm Kolbenbolzen (teuer😵‍💫)

https://www.stein-dinse.com/de/ducati-kolben-kompl-996-98mm-20kb/item-2-1050828-12220481A-.html

 

Günstige Alternative aus Italien, Aber die Ventiltaschen sehen anders aus.

Wie verhält sich dies? Egal, oder besser/schlechter?

https://shop.ducatimilano.com/de/100587-complete-kolben-ducati-superbike-996-998-999-12220641a.html?id_currency=1&id_country=20

 

Alternative? Die 916SPS hatte ja die gleiche Verdichtung. Aber hatte sie auch 20mm Kolbenbolzen?

https://www.stein-dinse.com/de/ducati-kolben-komplett-996-ccm-916-sps-1998-nml/item-1-1030731.html?srsltid=AfmBOoojXIHXXVTV7HQZUKX59-VYkwWYehsulfYrRici6EyN0DYbwVym

 

Am 29.12.2024 um 18:59 schrieb Stolle1989:

 

Nett gemeint, aber wenn mache ich alles neu, oder lasse mein Material aufarbeiten. Ich bin ja bei beiden Zylindern an der Verschleißgrenze.

Wobei ein Zylinder (liegend) noch perfekt zylindrisch ist.

Der stehende leider fast 0,02mm konisch.

Ich weiß nicht ob es da Sinn macht diesen nur nochmal den Hohnschliff zu erneuern, oder doch neu beschichten?!

 

In diesem Sinne Guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Grüße

Kim
 

 

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Am 31.12.2024 um 12:19 schrieb Stolle1989:

Verstehe ich gut, ich hab mich allerdings gefragt ob die im Ebay Link überhaupt gelaufen sind, der Kolben sieht verdächtig neu aus.

Die Alternative für 916SPS sind Kolben aus dem Rennsportprogramm mit höherer Verdichtung. Allerdings sagt Stein Dinse nicht ob Ducati Performance, Ferracci oder wem auch immer. Normalerweise haben 916SPS und 996 die gleichen Kolben.

 

Hey Danke dir.

Das Angebot ist echt attraktiv und der Zylinder sieht echt gut aus.

Aber es ist eben nur eine Zylinderpaarung. Ich brauche ja zwei neue Kolben.

 

Ich habe noch ein Inserat im Visier.

Dort sind es Zwei Kolben Typ A und jeweils ein B und C Zylinder.

Aber von meinem Verständnis wären die Zylinder für mich nicht zu gebrauchen, wegen der A Kolben.

Es sei denn, sie wären sehr neu. Dann könnte das mit einem B Zylinder noch passen?!

Aber solange ich nicht weiß, welche Maße die Klassen jeweils haben sollen, ist das nur Vermutung.

 

 

Also nochmal zu den Kolben.

Verstehe ich richtig, dass die Kolben für die SPS auch Hochverdichtende Kolben sein sollen?

Also gleiches Problem wie bei den Pistals?! 

https://www.stein-dinse.com/de/ducati-kolben-komplett-996-ccm-916-sps-1998-nml/item-1-1030731.html?srsltid=AfmBOoojXIHXXVTV7HQZUKX59-VYkwWYehsulfYrRici6EyN0DYbwVym

 

Gibt es denn sonst keine Alternativen, sprich normale Kolben von Pistal und co?

Ich finde 537€ pro Kolben ohne Kolbenbolzen von Ducati, schon eine ganz schöne Hausnummer....

 

Am 28.12.2024 um 08:29 schrieb humlik:

..................

Die Pleuel sollen runde grosse Augen haben, ansonsten sind sie nachzuarbeiten oder weg.

Das mit dem Messschieber zu probieren ist erst mal ein Anhaltspunkt. Besser mit dem Zweipunktmessgerät.

Und den Hubzapfen würde ich kurz läppen und dann entscheiden.

Viele Werksangaben zum max Verschleiss die man findet für diverse Maschinen sind halt einfach Werte um Werte gesetzt zu haben. Das heisst nicht bei jedem Bauteil, dass es mit mehr Spiel sofort ausfällt. 

Gruss Konrad

 

Also nochmal zu den Pleuel.

Ich konnte diese jetzt nochmal messen.

 

Gemessen wird ja über 3 Stellen. Einmal 12/6 Uhr (Maß C) und jeweils 2/7 (B) und 11/4 Uhr (A).

 

Gemessen habe ich jeweils A/B 45,02 gegen C 45,05mm

Also 0,03mm Unrundheit.

Ich denke die sind dann auch schrott.

Grenzen kenne ich keine, aber bei MS Motorentechnik sprechen die von 0,005mm Unrundheit als Toleranz.

Da bin ich im Hundertstellbereich ja maßlos draußen.

Oder was sagt ihr?

Wenn ich das richtig sehe, hatten 748, 916, 996 und auch 998 und 999 die gleichen Pleuels oder?

Da gibt es ja auch kaum Ersatz.
Entweder original Ducati, wo ein Pleuel 900€ kostet, wenn ich das richtig sehe oder eben Carillos/ Plankl.

Bei den letzteren müsste ich aber auch die Kurbelwelle neu wuchten lassen, oder?

Gebraucht hat sicher auch sein Risiko, weil die wenigsten Anbieter Messwerte liefern können von ihrem gebrauchtem Kram.

Momentan schwindet meine Motivation. Das war ein schöner Griff ins Klo mit dem 996 Motor, aber da muss ich jetzt durch. Habe ja noch Zeit. Wobei ich ein Fan davon bin, alles wieder schnellstens zusammen zu bauen.

Wenn das Zeug Monate und Jahre rum liegt wird es meist nicht besser und das Gedächtnis schwindet auch, wie alles montiert war....

 

Schönen Sonntag noch.

 

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Hey Lennard, 

Hey Konrad,

 

klasse das ihr hier so die Stellung haltet. Danke dafür👍

Ansonsten ist es hier ja recht Still, leider. Ich glaube viel von den Desmoquattro Spezies sind hier kaum noch aktiv.

Wobei ich hier auch schon recht spezifische Fragen habe😅

Aber ich habe das Gefühl das es generell im Forum aktuell ruhig ist.

Durch den Zuwuchs durch das andere Forum, hat sich der Inhalt auch mehr Richtung 2V verlagert.

So zumindest mein Gefühl.

Auch du Konrad bist ja sonst, was ich so lese, zwar an allen Fronten unterwegs, aber hauptsächlich bei den älteren 2V und KöWe....

 

vor 2 Stunden schrieb humlik:

Mach mal Lagerschalen rein und miss nochmal. Vermutlich wird das Auge dann eher weiter bei der Trennlinie. Was ok wäre. 

Grüße Konrad 

Danke für den Hinweis.

Das werde ich mal machen, aber bin jetzt erst nochmal eine Woche beruflich weg.

Aber zu deiner Anmerkung:

Meine Augen sind in der vertikalen Richtung 0,03mm unrund , was ja logisch ist, weil in diesem Bereich die Richtungsänderungen im vertikalen Bereich mit hohem Druck stattfindet in OT und UT.

Wenn ich jetzt mit den Lagerschalen messe, kann es doch aber trotzdem sein, dass diese dann auf 12 oder 6 Uhr nicht 100% anliegen (bildlich betrachtet). Dann wären die Messergebnisse zwar iO, aber dann würde das Pleuel ja trotzdem im Betrieb bei OT und UT zu viel Spiel haben, oder? Hier mal ein Bild der Pleuel Innenfläche.

Denkst du, das die Reibung durch das Spiel diese Schwärzung verursacht hat?

Ich hätte auch die Möglichkeit mit PlastiGage grün zu prüfen.

 

IMG_3388.thumb.jpeg.70b53e5e30ddf0d1c9764b09050caa29.jpeg

 

Ich stehe aber aktuell auch in Kontakt mit jemand wegen gebrauchten Carillos.

Sind zwar die mit den Ölbohrungen (von der SP und SPS glaube ich) aber das sollte trotzdem mit normalen Lagerschalen passen. Oder was denkt ihr?

Wie verhält sich das mit Carillos eigentlich mit den Lagerschalen Klassen rot/blau, etc?

Auf den Carillos steht nur ein C eingeprägt.

 

 

 

vor 6 Stunden schrieb Stolle1989:

Ja die von Stein Dinse haben nichts mit Serienkolben zu tun. 

996 BiPo, 916SPS, 996SPS usw. haben alle die gleichen Kolben. Flache Kolben mit 4 einzelnen Ventiltaschen ohne Dom.

Meines Wissens gibts keine flacheren von Pistal. Ab 4 oder 6 fertigen die auch auf Wunsch andere Konturen aber als ich meinen Motor baute waren das trotzdem noch zu viele für mich. :D

 

Danke, also bleiben mir nur die von SD, die originalen.

Ich hatte mittlerweile Kontakt mit jemand, der gebrauchte (Zustand sieht sehr gut aus) Kolben Klasse A verkauft.

Laut seinen Messungen haben die Kolben 97,91mm.

Das sind nochmal 1 hundertstel weniger als meine.

Also keine Option.

 

Was mich aber wieder zum Ursprung bringt.

Welches Maß hat den welche Klasse bei Kolben und Zylinder.

Ich finde dazu rein gar nichts.

Auch international nicht.....

 

Fakt ist, dass die Aftermarket Kolben, egal ob Ducati oder Pistal, die Klassifizierung wohl nicht berücksichtigen.

Was mich wieder zu der Frage bringt, welches Istmaß hat ein neuer Aftermarket Kolben.

Müssen dann alle mit C Zylindern ihre Zylinder neu beschichten lassen?!

@Stolle1989 Du hattest doch einige 996 Kolben in der Hand bei deinen Aufbauten, oder? Hast du nicht zufällig ein Maß für mich?

 

Grüße

Kim

 

 

 

Edited by Jim-R
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vor 9 Stunden schrieb Jim-R:

Also nochmal zu den Pleuel.

Ich konnte diese jetzt nochmal messen.

 

Gemessen wird ja über 3 Stellen. Einmal 12/6 Uhr (Maß C) und jeweils 2/7 (B) und 11/4 Uhr (A).

 

Gemessen habe ich jeweils A/B 45,02 gegen C 45,05mm

Also 0,03mm Unrundheit.

Ich denke die sind dann auch schrott.

Grenzen kenne ich keine, aber bei MS Motorentechnik sprechen die von 0,005mm Unrundheit als Toleranz.

Da bin ich im Hundertstellbereich ja maßlos draußen.

Oder was sagt ihr?

 

 

Schrott ist ein hartes Wort. Länger gebrauchte Duc-Pleuel sind meist unrund.

Man kann die Flächen fräsen (lassen), so dass der DM an der größten Stelle (Maß C) ~45,00mm hat und

dann neu honen auf Wunschmaß. Voher winkeln nicht vergessen! Schrott ist das also noch nicht und taugt anschließend für viele, viele km abseits vom Kringel.

 

Für die Renne nimmst du natürlich besser Carillo...

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Achtung, auch Carrillo's verändern sich mit der Zeit auch bei denen kann sich das Big End deformieren. Habe diverse im Rennbetrieb, 2 und 4v,  und wenn jeweils ein Motor offen ist wird gemessen. 

Die Oberflächen der Pleuel verfärben sich auch durch etwas Fretting zwischen Lagerschale und Pleuel. Die Lagerschalen sind im Durchmesser grösser als das grosse Auge des Pleuel. Beim Anziehen der Schrauben deformieren die Schalen das Pleuel etwas. Daher meine Aussage mit Schalen zu messen. 

Gruss Konrad

Edited by humlik
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Hallo zusammen und danke für eure zahlreichen Antworten. Es ist auch gar nicht schlimm, dass von euch teilweise viel Text und Infos kommen. Ich finde das sogar schön zu lesen. Schließlich lernt man ja nie aus und dabei geht es ja genau bei so einem Motorenaufbau für mich.

 

@Stolle1989Das mit den Kolben, werde ich so im Hinterkopf behalten.

Danke für die Info. Nach deinem Kenntnisstand sollten meine Kolben also dem normalen Verhalten entsprechen, auch wenn das Laufspiel schon grenzwertig ist. Neue Kolbenringe von Scheuerlein hatte ich ursprünglich sowieso auf der Liste. Also wenn meine Kolben bleiben.

 

@humlikauch dir danke für deine Erklärung zu den Pleuels.

 

Wie erwähnt, könnte ich ein paar gebrauchte Carrillo bekommen. Mit dazu rechnen muss ich aber, dass die Titanschrauben neu müssen. Bei den Carrillo handelt es sich um die Modelle mit der Ölbohrung. Muss man diese dann auch zwingend mit den Lagerschalen mit Ölbohrungen fahren? Wie bei den SP Modellen? Oder würden auch die Standard gehen?
 

grüße, Kim

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Am 7.1.2025 um 20:06 schrieb Stolle1989:

Kannst auch Standardschalen fahren. Oder bohrst eben nen Loch.

 

Ob du neue Schraiben brauchst misst du nach dem anziehen der Schrauben.

Carrillo gibt nur das delta L an, also wieviel man die Schraube dehnen soll. Keine Verschleissmasse, jedenfalls habe ich sowas nicht gesehen auf deren Anleitung. 

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