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Erfahrung Gutachten


Ducthi

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vor einer Stunde schrieb Ducthi:

Bzgl Momentaufnahme und nach kurzer Zeit sieht es anders aus: man hat einen klaren Wert, sie Anfang des Textes weshalb. Dass es auch nach Jahren keine Diskussion gibt wie du meintest. Regelmäßige Bilder vom Ist-Zustand mit KM-Stand reicht dann aus. Dass wenn gepflegt der Zustand noch des Zustandes im WGA entspricht.

 

Wird ein Fahrzeug in der Zwischenzeit benutzt - und steht nicht in einem Museum o.Ä., kann die max. Schadensumme (PML) unabhängig von der Versicherungssumme (VS) gemindert werden. 

Es sei denn, Du findest eine spezielle Spartenversicherung, die eine entsprechende Deckungsklausel offeriert.

Kann sein, dass es sowas gibt, kenne aber keine. 

Da es für Oldtimer keine Indexierung gibt, sollte ein WGA i.d.R. nach 2-3 Jahren erneuert werden, sodass die Versicherungssumme ggf. angepasst werden kann. 

Denn Zustand wie auch Marktwert können sich in der Zwischenzeit bedeutsam geändert haben. 

 

Die großen Versicherer reißen sich nicht eben um solche Oldtimer-Geschichten, wenngleich sie oft entsprechende Produkte anbieten. 

Zu viel individueller Kram = hohe Kosten bei rel. wenig Umsatz.

Ich würde es 'mal bei den kleineren Spezialisten versuchen.

WGA wird obligatorisch sein. 

Aber welchen Einfluss haben Benutzung etc. auf allfällige Leistung bei PML?

Wie oft ein neues WGA? 

usw.

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vor 2 Stunden schrieb Moin:

Du hast mindestens drei Optionen:

 

  1. Such dir eine andere Versicherung.
  2. Wenn alle sagen "nur mit Gutachten", such dir einen anderen Gutachter.
  3. Oder spar dir deine Zeit und das Geld für Gutachter und höhere Versicherung, leg es irgendwo ertragbringend an und decke im Zweifel damit die Lücke, falls dein Mopped geklaut wird.

 

(Mir hat meine Versicherung grad auf die Frage "Was ist mein KfZ nach Unfall und Reparatur noch wert?" geantwortet "Im Schadensfall den Wiederbeschaffungswert minus den Zeitwert". Danke, Versicherung.

Ich würde 3. wählen.

Im Grunde geht es ja wohl um 5000 € (Differenz Zeitwert 12t und realer WBW 16 - 18 t €). Dafür wäre mir der Aufriß mit regelmäßigen Gutachten usw. zu hoch. Gerade wenn man kaum damit fährt und die Mopete in einer Garage steht, ist der Schadenfall doch recht unwahrscheinlich.

Bei Preziosen im sechsstelligen Wert ist das sicher was anderes.

Aber Jeder wie er mag. Gibt ja auch Vollkasko für alte Moppeds.

 

Ralf

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Danke für die guten Rückmeldungen.

Da war mein Vorhaben wirklich zu naiv. Dachte es wäre ne recht einfache Lösung. 

Dachte da ich nur 150€ mehr für die Vollkasko im Jahr zahle als für die Teilkasko, wäre mit wga alles gut abgedeckt und fertig. Nen Abflug kann ja schnell passieren, bei ordnungsgemäßer Geschwindigkeit gibts ja mal Steine/ verlorener Schotter, dann weg.....

Naja, werde nächste Woche nochmal mit meiner Versicherung telefonieren, wie die Abrechnung wäre wenn....

Dann gibts nochmal ne Rückmeldung von mir.

Kleiner Exkurs: im Ort gabs vor kurzem nen massiven Hagel, je nach Versicherung die sich den Schaden auszahlen ließen, wurde die Selbstbeteiligung abgezogen, bei anderen nicht. Bei manchen wurde die reine Schadenhöhe ausgezahlt, bei manchen der niedrigere Wert an Differenz ( ähnlich wie Totalschaden, wenn andere auf das Auto mit dem Schaden bieten), obwohl die Schadenshöhe prozentual nicht über den Wert ging dass man es noch reparieren lassen könnte, wenn ihr meine Ausführung versteht?- bei den gleichen Autos. Waren zum Teil starke Unterschiede.

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Bei Auszahlung wird (natürlich)

der Selbstbehalt abgezogen.

Weiter wird nur bei sehr neuen Fahrzeugen überhaupt der Neuwert erstattet - hängt, wie oft, von dem Versicherungsprodukt ab. Meist nur für 12 Monate.

Darüber hinaus wirkt dann oft eine optionale Gap Deckung.

Kann mir kaum vorstellen, dass sowas auf Oldtimer angewendet werden kann.

 

 

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Meine FE habe ich vor Jahren aus einem mittlerweile nicht mehr existenten Forum gekauft. Die wurde auch nur dort angeboten. Zu einem nicht günstigen, aber fairen Preis.
Nach langer Suche in den Börsen und vielen Besichtigungen für die Katz kam das so. Gehandelt habe ich kaum, es ging mehr darum dem Verkäufer das Vertrauen zu vermitteln das sie bei mir in guten Händen ist. Verhandeln geht m.E. bei diesen Bikes auch nicht mehr wirklich. Wenn zu teuer, dann garnicht erst weiter mit beschäftigen. Gibt zu viele die keinen Bezug haben und meinen Kasse machen zu müssen.
 

Börsen sind somit eigentlich nicht der optimale Ort. Besser in Foren die Augen aufhalten oder einschlägig bekannte Schrauber anhauen Bescheid zu sagen wenn was reinkommt oder man in der Szene was hört. Hier in meiner Gegend hat bspw. einer seine Sammlung aufgelöst. Alles unter der Hand verkauft, 900 Superlight, Monster, Guzzi, etc.


P.S. In den DOCs werden die Mitglieder übrigens auch immer älter und der ein oder andere verkauft seine geliebte „916“ am liebsten an ein Clubmitglied, als Beispiel…

Edited by Pimpertski
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