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Tachoantrieb nach 400km geschrottet


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Hej Leute

 

helft mir mal bitte weiter - habe meine 996SPS über das letzte Jahr hin aufgebaut und dabei auch einen neuen Tachoantrieb und eine neue Tachowelle verbaut.

die Bella hat eine Öhlins-Gabel aus der 998R, die serienmäßigen 5-Speiche-Marchesinis und die serienmäßigen P4 30/34 auf den Schneeflocken-Scheiben.

 

Die ersten 400km hat der Tacho einwandfrei funktioniert. Auf die letzten 50km begann die Tacho-Nadel (Geschwindigkeit) zu flattern. Heute alles zerlegt und siehe da: die Verzahnung am innenliegenden drehbaren Teil des Tachoantriebes ist komplett abgenutzt.

 

Mein Aufbau (von innen nach außen): Felge, Mitnehmerscheibe, Simmerring, Tachoantrieb, Gabelfuß, Unterlegscheibe, Mutter  - so lese ich das aus dem Teilekatalog. Im Betrieb war das Innenleben gefettet, hab´s für die Fotos gereinigt.

 

Fällt euch an den Fotos etwas auf ? Ich kann das Problem nicht nachvollziehen - so einen Wiederstand kann der Tacho durch die Welle doch nicht bieten um die Verzahnung auf den paar Kilometern auszulutschen.

 

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Edited by CalvinDeLuxe
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Danke für eure Hinweise.

 

Die Tachowelle wurde ebenfalls bei Ducati neu geordert und ist nicht geknickt oder ähnliches, wenn man sie dreht läuft sie auf der anderen Seite sauber mit. Verlegung innen am Gabelholm nach oben (zwischen Fuß und Bremssattel) und durch das Loch in dem Scheinwerferhalter und dann im Tacho verschraubt, da kann man ja eigentlich nichts falsch machen.

 

Vielleicht hat jemand Fotos wie es tatsächlich korrekt verlegt gehört, eventuell lag hier mein Fehler.

 

Den Antrieb habe ich für die Fotos vom Fett befreit, das Ganze war gefettet in Betrieb.

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Der Tachoantrieb muss am Gabelholm anliegen- da ist quasi ein Anschlag. Ohne Anschlag eingebaut (geht schnell, wenn man nicht drauf achtet) passt der Winkel der Welle nicht und drückt dann wie ein Hebel. Ist aber nur meine Theorie- eigentlich geht da nichts kaputt.  

 

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Das ist ein interessanter Hinweis Danke ! - kannst dazu vlt ein Foto einstellen was du genau meinst ? Bei mir lief die Tachowelle vom Gabelfuß aus genau senkrecht nach oben, der Tachoantrieb war so ein gebaut dass die Öffnung (Anschluss Tachowelle) genau nach oben zeigte.

Edited by CalvinDeLuxe
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Was mir dazu einfällt, wahrscheinlich totaler Quatsch, daß die Verzahnung nicht kompatibel ist. Ich meine so als ob jemand eine Schraube in ein Feingewinde dreht.

Vielleicht sind die Verzahnungen nicht alle gleich?

 

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vor 5 Stunden schrieb CalvinDeLuxe:

Das ist ein interessanter Hinweis Danke ! - kannst dazu vlt ein Foto einstellen was du genau meinst ? Bei mir lief die Tachowelle vom Gabelfuß aus genau senkrecht nach oben, der Tachoantrieb war so ein gebaut dass die Öffnung (Anschluss Tachowelle) genau nach oben zeigte.

Die Einheit ist ja flexibel angebracht und lässt sich auf der Radachse bewegen (nicht verspannt verbaut). Ist das bei Dir nicht der Fall gewesen und war etwa fix mit dem Gabelfuß verspannt?

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Wenn ich die Achse einfädel und die Mutter wie vorgeschrieben festziehe dann ist der Tachoantrieb nicht mehr auf der Achse drehbar sondern wird vom Gabelfuß in der Position gehalten, in der ich das Ganze einbaue.

 

Sollte der ganze Tachoantrieb weiterhin drehbar bleiben im montierten Zustand ? Dazu fehlt mir (in Fahrtrichtung) zwischen linker Seite Tachoantrieb und Gabelfuß die nötige Luft - die berühren sich leicht.

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vor 4 Stunden schrieb CalvinDeLuxe:

Wenn ich die Achse einfädel und die Mutter wie vorgeschrieben festziehe dann ist der Tachoantrieb nicht mehr auf der Achse drehbar sondern wird vom Gabelfuß in der Position gehalten, in der ich das Ganze einbaue.

 

Sollte der ganze Tachoantrieb weiterhin drehbar bleiben im montierten Zustand ? Dazu fehlt mir (in Fahrtrichtung) zwischen linker Seite Tachoantrieb und Gabelfuß die nötige Luft - die berühren sich leicht.

Okay, das dürfte das Problem sein. Der Tachoantrieb ist grundsätzlich "schwimmend"auf der Radachse gelagert um Einfederbewegungen auszugleichen. Die Welle wird dann quasi in horizontaler Position eingefädelt und über die Klammer am Bremssattel geführt. Da das bei Dir verspannt eingebaut war, ist dadurch dein Antrieb verschlissen. Schau Dir mal die Explosionszeichnungen an, wie das genau zusammengebaut wird. Ansonsten könnte ich auch mal ein Video machen, wie es sich in eingebautem Zustand verhält.

 

EDIT: SORRY stimmt nicht, hatte das mit der 750ss verwechselt.

 

Edited by Pimpertski
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vor 2 Stunden schrieb Pimpertski:

Okay, das dürfte das Problem sein. Der Tachoantrieb ist grundsätzlich "schwimmend"auf der Radachse gelagert um Einfederbewegungen auszugleichen. Die Welle wird dann quasi in horizontaler Position eingefädelt und über die Klammer am Bremssattel geführt. Da das bei Dir verspannt eingebaut war, ist dadurch dein Antrieb verschlissen. Schau Dir mal die Explosionszeichnungen an, wie das genau zusammengebaut wird. Ansonsten könnte ich auch mal ein Video machen, wie es sich in eingebautem Zustand verhält.

 

Bist Du sicher?

 Ich ziehe die große Achsmutter an, dann ist die Distanzbuchse in der Antriebseinheit zw. innerem Radlagerring und Gabelfuß eingeklemmt. Erst danach wird die Achse durch die Klemmschrauben gesichert.

Sonst hab ich das jahrelang falsch gemacht.

 

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Ich muss meine Aussage zurücknehmen, bei der 998 ist der Antrieb tatsächlich fest und die Welle geht senkrecht nach oben!

 

Ich hatte es nicht mehr richtig in Erinnerung und mit der 750ss verwechselt. Da ist es nämlich wie beschrieben. Also Streichen, war non-sense bezogen auf die 996/998. 

 

 

IMG_2988.jpeg

IMG_2987.jpeg

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Sorry. Das Prinzip ist dort das gleiche. Nur die Achse aus Vollmaterial (bei den Sissie‘s nicht mehr).

Das war eine meiner ersten Aktionen bei der Monster. Hatte mir damals einen „so großen“ Inbus aus Gewindestiften und Muttern gebaut, um die Achse lösen zu können. Da ich bis morgens um 3 geschraubt habe weiß ich das noch ziemlich genau. 
 

Edited by Remsflo
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vor 20 Minuten schrieb Remsflo:

Sorry. Das Prinzip ist dort das gleiche. Nur die Achse aus Vollmaterial (bei den Sissie‘s nicht mehr).

Das war eine meiner ersten Aktionen bei der Monster. Hatte mir damals einen „so großen“ Inbus aus Gewindestiften und Muttern gebaut, um die Achse lösen zu können. Da ich bis morgens um 3 geschraubt habe weiß ich das noch ziemlich genau. 

Hier im Video kannst Du es sehen wie es bei der Vergaser-SS ist: schwimmend.

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Raschel:

🧐Glaub ich trotzdem nicht.

 

Das ist an meiner 750SS und war an der 750SS meines (2006 verstorbenen) Bruders auch schwimmend. Oder hab' ich das über 20 Jahre lang

an beiden Mopeds falsch zusammengeschraubt?

Aber Vorsicht: Einmal falsch (verspannt) zusammengesteckt und die Vorderachse fest gemacht, lange rumgefahren und das Plastikgehäuse wird

vom Gabelfuß gedrückt. Das Gehäuse verzieht sich und anschließend wird es nie mehr schwimmend.

 

Edit: Bei meiner 748 mit Mutter an der Vorderachse ist da nix mit schwimmend.

Von der 998 hab' ich da keinen Plan und kann zur Ursache des völlig kaputten Schneckenantrieb nichts sagen. Sorry.

Edited by Gobbi
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Da ist eine Stahlbuchse in dem Gehäuse. Was soll sich da verziehen? Das ist an allen Antrieben so, die hier rumliegen. Wie sollte das Spiel prozesssicher eingestellt werden? Da müsste die Buchse ein separates Teil sein, oder eine weitere Stufe in der Achse. 

Am meinem Renner ist eine Aludistanz an der Stelle drin. 

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vor 7 Stunden schrieb Gobbi:

Das ist an meiner 750SS und war an der 750SS meines (2006 verstorbenen) Bruders auch schwimmend. Oder hab' ich das über 20 Jahre lang

an beiden Mopeds falsch zusammengeschraubt?

Aber Vorsicht: Einmal falsch (verspannt) zusammengesteckt und die Vorderachse fest gemacht, lange rumgefahren und das Plastikgehäuse wird

 

Welchen Achsdurchmesser hatten diese Mopeds? 

17 oder 20mm?

 

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Tachantrieb frei drehend,

das funktioniert ja nur möglich wenn ich die Achse nur locker per Hand anlege.

D.h. Die Lagerinneringe, Buchse dazwischen, haben keine Vorspannung und haben Spiel auf der Achse, da sind ja von der Achse nicht geklemmt werden.  Würde bedeuten das Werkstatthandbuch ist falsch. 

 

Oder gibt es Tachoantriebe wo die Buchse zum Gehäuse frei drehbar ist? Kann ich mir kaum vorstellen. 

Edited by Roland E.
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Der Tachoantrieb der 750ss dreht auf seiner innenliegenden Buchse. Ich habe es mir jetzt nochmal angesehen und keine andere Einbaumöglichkeit gefunden. Bei der 996/998 ist das in der Tat anders, da ist er ja fest.


Bei der 996/998 habe ich jetzt allerdings nicht mehr zerlegt und nachgesehen. Obwohl es hier ja darum geht und nicht um die olle SS.

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