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Moto GP 2022


duc dich

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vor 10 Stunden schrieb Moin:

Ist grad nicht Ago jahrelang nur gegen Privatfahrer auf abgenudelten Manx angetreten, während er als einziger Factory Rider mit 2-3 Minuten Vorsprung gewann?

...der erste in dem was/wie er es tut, ist vielfach auch der Erste, bis einer kommt der es besser macht.

 

Ich schaue mir immer mit Verwunderung in früheren Videos die Fahrstile bis Doohan/Stoner/Rossi/Lorenzo/Hayden an, und dann kam Marquez 😲😱

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vor 11 Stunden schrieb Moin:

Ist grad nicht Ago jahrelang nur gegen Privatfahrer auf abgenudelten Manx angetreten, während er als einziger Factory Rider mit 2-3 Minuten Vorsprung gewann?

Ja, Ago hatte einen Materialvorteil. Den hatten andere zu anderen Zeiten aber auch, sicher in geringerem Maße. Das ist in der Historie aber egal, weil nie ein Rennen wie ein anderes ist. Die Bedingungen sind für Alle Fahrer nur im selben Rennen gleich, insofern sind die statistischen Vergleich nie wirklich richtig. Von den unterschiedlichen Moppeds noch gar nicht gesprochen.

Ist ja auch wurscht, der Größte bleibt eh Mike Hailwood, der war mit allem schnell was zwei Räder hatte, sogar mit 'ner Duc..:P

 

Ralf

 

 

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Brembo bringt in der MotoGP jetzt Scheiben mit 355mm Durchmesser,normal waren bisher 340mm. Insgesamt sind 12 verschiedene Ausführungen wählbar, alleine sechs verschiedene Durchmesser, der Rest unterscheidet sich im Material. Die Bremszangen sind aus Aluminium und die meisten Fahrer benützen die Zangen aus 2019. Brembo rüstet seit 7 Jahren das komplette MotoGP Starterfeld aus. 
 

Bildschirmfoto 2022-03-01 um 08.57.02.png

Edited by Powerslide
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Am 1.3.2022 um 14:13 schrieb hawkster:

Bei LCR begann er mit Showa und Nissin. Einer von beiden Komponenten wurde noch während der Saison gewechselt, in der zweiten Saison fuhren sie mit Öhlins und Brembo


Bradl hat damals gewechselt, weil er mit dem Gefühl welches Brembo und Öhlins vermitteln besser zurechtkam. Dann kommt halt noch eine nicht zu unterschätzende Komponente hinzu, wenn man nämlich die gleichen Bremsen bzw Fahrwerk wie die Konkurrenz fährt man nicht komplett daneben liegen kann. 
Selbiges gilt zb. für die Reifenwahl. Bei präkeren Wettersituationen sollte man immer die gleichen Reifen aufziehen wie die Hauptkonkurrenten, alles andere ist eine Lotterie und geht in den seltensten Fällen so auf wie bei Waldmann anno 2000 in Donington. 

Davon abgesehen fahren Lecuona und Vierge als Honda Werksteam ab dieser Saison wieder Nissin und Showa in der WSBK. 

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Fazit, Gewinner des Saisonbeginns für mich:

- Honda; das Ding läuft nicht nur unter MM, ich habe es Pol gegönnt, dort vorne zu fahren! Die Tatsache, dass er nicht missgelaunt war aufgrund des Vebremsers, macht die Sache nur sympathischer.

- Suzuki, relativ unauffällig aber die Tatsache, dass keine Ducati mehr an dem Allroundgerät auf der Geraden einfach vorbeifahren konnte, war beeindruckend und nunja, beide Fahrer blieben sitzen.

- Aprilia; das neue Gerät scheint gut zu laufen, P4 ist jetzt alles andere, als ein schwaches Ergebnis für ein eigentlich belächeltes Team. Powermäßig ging es ja ähnlich zu, wie bei Suzuki. Wenn Vinales jetzt nochmal den Finger aus dem Hintern ziehen würde....

 

Yamaha hat wohl doch ein Bisschen wenig im Winter gewerkelt, evtl. das Stück zu wenig, was Ducati zu viel tat und sich verzettelt hat im Werksteam. Es war bitter zu sehen, wie Zarco Quartararo noch auf dem Zielstrich abfang.... Davon ab hoffe ich, dass das RNF Yamaha Team auch noch zu Potte kommt, sonst wird die Saison düster für Dovi und Binder. Bei KTM bin ich gespannt, ob das up and down der letzten Saison wieder einsetzt oder nun etwas gleichmäßigere Performance ansteht. Außer Brad Binder kam da ja so gesehen auch nicht viel bei rum.

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vor 15 Stunden schrieb Throttle_Jockey:

Wenn Vinales jetzt nochmal den Finger aus dem Hintern ziehen würde....

 

Yamaha hat wohl doch ein Bisschen wenig im Winter gewerkelt, evtl. das Stück zu wenig, was Ducati zu viel tat und sich verzettelt hat im Werksteam. Es war bitter zu sehen, wie Zarco Quartararo noch auf dem Zielstrich abfang.... Davon ab hoffe ich, dass das RNF Yamaha Team auch noch zu Potte kommt, sonst wird die Saison düster für Dovi und Binder. Bei KTM bin ich gespannt, ob das up and down der letzten Saison wieder einsetzt oder nun etwas gleichmäßigere Performance ansteht. Außer Brad Binder kam da ja so gesehen auch nicht viel bei rum.


Laut eigener Aussage versteht Vinales immer noch nicht, wie die Aprilia gefahren werden muß, das dürfte bei der aktuellen Leistungsdichte auch nicht so einfach sein. 
 
Bei Yamaha sehe ich immer noch ganz klar den Vorteil in der Fahrbarkeit und schreibe Quartararo bzw Morbidelli keineswegs ab. Es kommen noch Strecken, bei denen der Topspeed eine untergeordnete Rolle spielen wird und FQ wie er 2021 schon öfters gezeigt hat, dann im Rennen "auschecken" und den anderen davonfahren wird. 

Die GP21 haben den Motor, der zuerst für die GP22 vorgesehen war. Die GP22 fahren einen Hybridmotor aus 2021 und 2022, der bei der Gasannahme sanfter sein soll, beim GP22 Motor hat sich Bagnaia über die harte Gasanahme beschwert. Aber in Qatar standen in allen Trainings immer die privaten GP21 und GP22 vor dem Werksteam. Das legt den Verdacht nahe, dass sich das Werksteam ein wenig verzettelt haben könnte. Zumindest solange, wie sie die verplombten Hybrid-Aggregate nutzen müssen. 

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Sehr geil. Kann uns mal ein Motorenbauer erklären, was wir hier sehen, was besonders an dem Kolben ist?

 

Ich versteh:

• Maximal große Einlassventile, Auslassventile füllen wahrscheinlich den Rest

• Dom -> hohe Verdichtung

• 2. Kolbenring verbaut schon lange niemand mehr bei Hochleistungsmotoren

• Kolbenhemd ist kurz

• Ist der Ringspalt groß?

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  • Grosse Ventile, klar für Leistung bei hohen Drehzahlen.
  • Ventiltaschentiefen nicht extrem, schätze die Öffnungszeiten sind nicht all zu extrem früh dafür die Rampen entsprechend steil um viel Ventilhub bei nicht zu langen Steuerzeiten erreichen zu können. Dadurch guten Drehmomentverlauf bei hoher Höchstleistung.
  • Hoher Dom und konsequent ausgenützte kleine Quetschkanten um bei dem kurzen Hub eine hohe Verdichtung hinzubekommen.
  • Der zweite Kompressionsring wurde weggelassen um etwas an Reibung einzusparen. Dafür muss mit etwas mehr Ölverbrauch gerechnet werden. Kein Thema bei der Distanz.
  • Stossspiel wird im üblichen Rahmen liegen um das Kurbelgehäuse nicht unnötig aufzublasen.
  • Kleine Hemdflächen um die Normalkraft so aufzunehmen, dass kein zu grosser Verschleiss und dadurch Kippen aufkommen sollte während der Laufzeit.
  • Kompakte Bauhöhe für kleines Gewicht um die Massenkräfte unter Kontrolle zu halten.

Das meine Beobachtungen

Konrad

 

Edited by humlik
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Was ich heute nicht optimal fotografiert habe ist das mit Kohlenstoff beschichtete Kolbenhemd. Der ganze Kolben ist ca 3cm hoch und der Kolbenring hat eine satte Vorspannung.

Sehr interessant fasste sich die Oberfläche zum Brennraum an, die fühlte sich ganz speckig an,  nicht trocken wie bei normalen Motoren. Das wiederum führe ich auf den verwendeten Sprit zurück.

 

Zudem verwenden die Hersteller in der Länge variable Ansaugtrichter, lang bei niedrigen Drehzahlen, kurz bei hohen Drehzahlen. 


Alles in allen vollkommen faszinierend und interessant. 
 

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Wäre auch intressant zu wissen welcher Alu benuetzt wird, und ob "normal" Schmiedeteil oder ays dem vollen gefräst, was anscheinend immer häufiger wird.

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Vermutlich werden die auch gepresst und 3D bearbeitet um jedes Gramm wegzunehmen das nicht benötigt wird.

Die Hemden sind sicher beschichtet wegen der reduzierten Reibung. Brennraumseitig könnte ich mir eine Beschichtung vorstellen, die verhindern soll, dass sich zu viele Ablagerungen bilden welche die Klopfneigung begünstigen. Es könnte aber auch eine thermische Barriere sein.

Man findet auch immer wieder Stahlkolbenbilder für F1 Anwendungen. 

Gruss Konrad

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Konrad,

finde ich alles wahrscheinlich. Meine Frage entstand teilweise weil ich gelesen habe dass der Audi R4 TFSI fuer 2019/2020 haben aus dem vollen gefrästen Kolben gehabt. Die Legierung ist "undisclosed". Der Vorteil, denke ich, wäre eine freiere Wahl der Legierung wenn sie nicht "pressgeeignet" sein muss. Audi hat ja gewisse Verbindungen zu Ducati .... 🙂

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Da ist natürlich vieles möglich wenn Geld keine Rolle spielt. Im Ernst, 3D Druck bietet hier auch viele Freiheiten die konventionell nicht möglich wären. Fragt sich ob hier jemand von Mahle oder KS oder Pankl mitliest. Wäre mal interessant zu hören was "generell" so möglich wäre

 

Gruss Konrad

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