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Ich will etz endlich meine Duc


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Hi,

ich bin der Marco und neu hier. Seitdem ich daran denken kann will ich eine Ducati haben. Es ging damals los mit einer 851er und  888er Strada, bis dann die 916er auf den Markt kam. Da hab ich mich den endgültig in die Göttin verliebt. Doch leider erst Schule kein Geld, dann Familie und kein Geld und so zog sich das hin und jetzt endlich isses soweit. Ich will jetzt meine 996er und 998er. Und jetzt kommt meine Frage. Wenn ich mir eine kaufen will worauf muss ich achten, wie liegen die Preise? Was kostet der Kundendienst. Da heißt es ja immer die sind teuer. Ich weiß die 996/998 sind über 15 Jahre alt, das macht nix. Ich weiß auch dass sie wohl etwas ruppiger sind. Macht nix, ich fahre seit über 20 Jahren KTM Eintöpfe. Wie sieht es mit Ersatzteilen aus? Bekommt man noch alles?

Über Eure Hilfe würde ich mich freuen. 

Gruß 

Marco

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Endlich mal wieder ein Mensch mit Geschmack hier, nachdem staubige 999er und Atari-Stände aus Panigale Überhand genommen haben, sehr gut 😇

 

Preise ziehen gefühlt an, gutes Zeug so um die 10 Mille. Da ich gerade für meine SPS gesucht habe: Plaste ist "out of stock", Scheinwerfer auch.

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Wenn Du schreibst du willst jetzt deine 996 und/oder 998, dann solltest Du im ersten Schritt daran denken, dass diese unterschiedliche Motoren haben. Der Motor der 996 läuft rauher und wurde auch schon 4Ventilern der 888 Baureihe eingesetzt. Der Motor der 998 findest du auch in der 999. Beim Buchstabenkürzel S und R oder SPS findest Titanpleul. Die gelten allgemein als nicht so langlebig. Ersatzteilversorgung für Verschleißteile ist in Ordnung. Verkleidungsteile oder besondere Teil (Monoheck, Racinganlage) sind schwerer zu bekommen. Und das wichtigste ist eine kompetente Werkstatt, die nicht zwingend eine Vertragswerkstatt sein muss.

 

Wenn es unbedingt eine 996 sein soll, noch zwei Besonderheiten: Die Bremse ist extrem schlecht. Die neueren Anlagen sind mit einem Mittelsteg ausgeführt und wesentlich besser. Gab es aber nur bei den Topmodellen. Die 3-Speichenfelgen von Brembo sind bleischwer. Die 5-Speichenfelgen sind um einiges leichter. Mit schweren Felgen fährt sich die Duc wie ein Traktor.

Unter wirtschaftlichen Aspekten würde ich heute eine Panigale 1199 oder 1299 suchen. Die sind aktuell noch günstig zu bekommen, moderner und mindestens aufregend beim Fahren.

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vor 1 Stunde schrieb knubbelfoggy:

Die Bremse ist extrem schlecht. Die neueren Anlagen sind mit einem Mittelsteg ausgeführt und wesentlich besser.

Mojn!

Was meinst du damit? Ich dachte bisher immer, alle P30/34 Sättel mit 65mm Befestigung sind weitgehend identisch (von der silbernen Farbe bei 999 abgesehen), ist dem nicht so? Oder meinst du den Unterschied zwischen 40mm und 65mm Sätteln? Erstere gabs doch bei der 996 schon garnicht mehr.

 

 

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Ich habe ne Standard 996 für die Landstraße.

 

Wieso es eine kompetente Werkstatt braucht kann ich nicht nachvollziehen, denn ggf. ist der Themenersteller ja etwas technisch bewandert und kann die Kiste selber warten.

Meine warte ich selber und außer der Desmodromik ist da nun nicht wirklich was groß Komplexes, und selbst die ist jetzt auch kein technisches Wunderwerk.

 

Sie hat die Standard Bremszangen und Scheiben, dazu Lucas SRQ Bremsbeläge. Ich kann damit auch bei der schnelleren Hausrunde zufriedenstellend mit zwei Fingern verzögern. Auf der Renne würde ich vll upgraden aber auf der Landstraße mehr als ausreichend.

Ebenfalls die 3 Speichenfelgen, mit aktuellen Reifen kann man damit gut fahren (und ja ich kenne die Unterschiede fahrerisch zu leichten Felgen....), halte ich ebenfalls eher als Klagen auf hohem Niveau.

 

So ist doch die Frage viel entscheidener wo am Ende gefahren werden soll, gehts viel auf die Rennstrecke würde ich zu 998 greifen, gehts viel über Land würde ich die 996 nehmen, ich mag den alten Desmoquattro mit seinem Charakter und der Bauform einfach gern. 

Meine 996 hat als Umbauten lediglich offene 50er Termis und offene Ramairkanäle, der Rest ist weitgehend Serie. Vermissen tu ich auf der Landstraße nichts.

 

Wie son Eisen etwas potenter fahren kann weiß ich auch (meine Renn 916 mit 1098er Trieb und diversen gewichtsreduzierenden Maßnahmen), aber das brauch ich nicht auf der Landstraße.

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Hm, okay. Danke cool. Also ich bin lange Zeit Endurorennen gefahren.

Einzylinder hab ich geschraubt genug. Auch Ventile. Dann sollte ich ausser der Demotronic der Duc den Rest auch in den Griff bekommen.

Rennen und Strecke, ich glaub nicht. Mir gefällt die Form der 996 einfach und ich wollte eben wissen ob die 998er langlebiger ist? Ich brauch auch nicht die maximale Leistung also könnte ich mit einer Standard 996/998 auskommen oder? Es soll einfach ein Duc Fahren werden. Sie darf robust sein. Achja die Kilometer? Wenn ich was mit 30tkm finde? Gut oder schlecht? Kennt man hier a Lebensdauer? Und der KD was kostet der?

 

Gruß 

Marco

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Die wichtigste Frage vor der Laufleistung ist die der Wartung.

Wenn du einfach fahren willst, dann bist du mit dem Zustand, in dem Ducati die Fahrzeuge ausgeliefert hat, ganz sicher ausreichend versorgt. Ist ja nicht so, dass das die günstige Baumarktlösung ist und/oder war. Solltest du dann irgendwann nach Optimierung streben, finden sich immer passende Möglichkeiten. Also such' dir eine, die dir gefällt (und bei der man den Pflegezustand halbwegs überblicken kann) und mach' eine Probefahrt.

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vor 1 Stunde schrieb Stolle1989:

Ich habe ne Standard 996 für die Landstraße.

 

Wieso es eine kompetente Werkstatt braucht kann ich nicht nachvollziehen, denn ggf. ist der Themenersteller ja etwas technisch bewandert und kann die Kiste selber warten.

Meine warte ich selber und außer der Desmodromik ist da nun nicht wirklich was groß Komplexes, und selbst die ist jetzt auch kein technisches Wunderwerk.

 

Sie hat die Standard Bremszangen und Scheiben, dazu Lucas SRQ Bremsbeläge. Ich kann damit auch bei der schnelleren Hausrunde zufriedenstellend mit zwei Fingern verzögern. Auf der Renne würde ich vll upgraden aber auf der Landstraße mehr als ausreichend.

Ebenfalls die 3 Speichenfelgen, mit aktuellen Reifen kann man damit gut fahren (und ja ich kenne die Unterschiede fahrerisch zu leichten Felgen....), halte ich ebenfalls eher als Klagen auf hohem Niveau.

 

So ist doch die Frage viel entscheidener wo am Ende gefahren werden soll, gehts viel auf die Rennstrecke würde ich zu 998 greifen, gehts viel über Land würde ich die 996 nehmen, ich mag den alten Desmoquattro mit seinem Charakter und der Bauform einfach gern. 

Meine 996 hat als Umbauten lediglich offene 50er Termis und offene Ramairkanäle, der Rest ist weitgehend Serie. Vermissen tu ich auf der Landstraße nichts.

 

Wie son Eisen etwas potenter fahren kann weiß ich auch (meine Renn 916 mit 1098er Trieb und diversen gewichtsreduzierenden Maßnahmen), aber das brauch ich nicht auf der Landstraße.

Ich hatte eine 996 Bj99. Und klar wenn man nicht straßenzugelassene Lucas SRQ Belege fährt, nimmt die Bremsleistung zu. Trotzdem ist die Bremse weit weg vom heutigen Standard und gleiches gilt für die Felgen. Fahren kann man damit aber das gilt auch für eine Harley. Bezüglich Werkstätten habe ich damals viel Lehrgeld zahlen dürfen. Nicht alle sind fachlich auf der Höhe und die Kosten schwanken ebenfalls. Wer alles selber machen will braucht entsprechendes Werkzeug und auch die Möglichkeiten dazu. Eine entsprechende Historie ist damit auch hinüber. Ich würde keine Duc kaufen von jemanden der selbst die Wartungen durchgeführt hat. Nicht weil ich es ihm nicht zutrauen sondern weil der Kilometerstand damit nicht mehr belegbar ist.

 

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Wir reden hier von Motorrädern, die im allerbesten Fall 17 Jahre alt sind.
Nee, die sind nicht auf der technischen Höhe der Zeit. (keine Überraschung)
Und nach der Zeit sind das sowieso alles Bastelkarren in mehr oder weniger starker Ausprägung.

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vor 2 Stunden schrieb icwiener:

Mojn!

Was meinst du damit? Ich dachte bisher immer, alle P30/34 Sättel mit 65mm Befestigung sind weitgehend identisch (von der silbernen Farbe bei 999 abgesehen), ist dem nicht so? Oder meinst du den Unterschied zwischen 40mm und 65mm Sätteln? Erstere gabs doch bei der 996 schon gar nicht mehr.

 

P4 30/34 sind alle identisch.

 

Aber bei der 998R (und auch der 999) gab's ja dann die P4 34/34 (mit den 4 Einzelbelägen/Sattel). 
Und das ist in der Tat ein Quantensprung.

Edited by Fözzi
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Die P4 gab es auch in der 998 S und der 998 FE. In der normalen 998 gab es sie nicht.

 

Und den Km Stand kann man auch über die TÜV Bereichte belegen, Andi :)

Gruß
Roland

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Ah moment 😁

Ich bin 15 Jahre mit einer LC4 Wettbewerb gefahren. Es hieß immer ah mit dem Eisenbatzen kannst nicht Rennenfahren und wenns dann nal wieder für an Pokal reichte wurde blöd geschaut. Ich bin einiges gewoht mittlerweile. 

Mir gehts ums Fahren auf der Strasse und nicht ballern. Ich will nur wissen ob ich auf irgenwas besonders achten muss. Also sowas wie: Wenn xx km drauf ham dann nicht mehr kaufen. Oder modell soundso is Mist. Oder schau an der Stelle nach, da erkennt man Pfusch. Ihr müsst wegen mir keine Bremssatteldiskussion lostreten. Ich find die Reihe schaut göttlich aus. Gerne hätte ich einen offenen Termignioni, aber mir aber die Vernuft verbietet. Ich möchte die einfach und lange fahren. Achja, ich verkaufe übrigens keine Motorräder. Was in meiner Garage steht bleibt da auch.

 

Servus

Marco

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Wenn Du Bock auf das Teil hast und damit nicht in der WM den Titel holen willst, dann hol sie Dir. Pokale holt man damit nicht mehr, aber das Fahren verlernt hat sie auch nicht 😉 Schau Dir den jeweiligen Bock eben gut an, achte auf verdächtige Geräusche (soweit man sowas aus dem ganzen Geschepper und Geklapper überhaupt raushören kann) und wie sie bei der Probefahrt beim Beschleunigen und Konstantfahren läuft.

 

Grundsätzlich ist die 916er-Reihe wie ein großes Mofa aufgebaut, wenn man Schraubkenntnisse hat, ist es eine Freude an ihr zu arbeiten. Versuch das mal bei einer Pani, da startet man morgens und abends sieht man so langsam den Motor.

 

Km-Leistung sollte nicht zu nah an die 50.000 Km sein. Danach Implodiert sie zwar nicht, aber es ist durchaus möglich, dass lagermäßig was zu tun ist oder an den Köpfen, wofür der Motor aufgemacht werden muss. Kannst Du das, ist es kein Drama, kannst Du es nicht, rechne mit ca. 2.000 € alleine für Auf- und Zumachen.

 

Das Thema "Bastelbude" ist eins welches ich nicht verstehe, da es in einem merkwürdigen Paralleluniversum stattfindet in dem ich mich noch nicht materialisiert habe. Wie der Kollege w.o. schon schrieb, die Kisten sind alle nicht neu und entsprechend haben die Eigentümer die eine oder andere Sache verbessert. Meine SPS hat Monoblock-Radialzangen, Carbonfelgen, diverse Erleichterungen, Radialpumpen und und und, fast also den Kaufpreis nochmal reingesteckt. Somit ist sie eine Bastelbude und fast wertlos. Finde den Fehler 🤔 Würde ich suchen, würde ich mit Freude so eine Bastelbude bevorzugen, da dies dann alles Arbeiten sind, an denen ich selber nicht mehr ran muss. Selbstredend dabei, dass alle Verbesserungen richtig und professionell gemacht wurden und da niemand gefummelt hat, der normalerweise im Dorf die Traktoren repariert.

 

Edited by bergbewohner01
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Nun, meine war von einem namhaften Menschen bzw Firma gewartet, am Ende habe ich die Riemen neu gemacht und die Ventile eingestellt. 

 

Bedeutet, wenn ich ne Kiste kaufe, egal von wem und sie ist gebraucht mache ich trotzdem selber nen großen Service, hat sich in Vergangenheit einfach bewährt. 

 

Ich würde dir ans Herz legen, eine von einem Enthusiasten zu kaufen und eben einmal den großen Rundumblick zu machen. 

Dann kannst du sicher sein das alles schick ist. 

 

Bzgl "Bastelbude", mag sein das für Manche eine privat gewartete Kiste eins Bastelbude ist. 

Mir ist es aber lieber wenn ein technisch versierter Mensch sich um seine Kiste gekümmert hat und ggf auch Schwachstellen behoben hat. 

Da passieren dann solche Arbeiten oft mit Herzblut und nicht mit dem Blick auf den Stundenzettel. 

 

Ich habe viele Kisten von renommierten Schrauben gesehen, an denen Schraubenköpfe angenaddelt waren, oder die Rahmen Kratzer hatten weil Jemand hastig nen Service macht. 

Und selbst in Werkstätten gibt es ganz selten noch Enthusiasten die wissen wollen wie es geht. Viel mehr wird sich immer mehr auf Standardservice beschränkt, wo es dann beim Kurbelwelle ausdistanzieren große Fragezeichen gibt. 

Edited by Stolle1989
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Super danke. Des hilft. Measse euch allen.

Ich fang mal das Suchen an.

Achja mit Bastelbude meinte ich nicht optimierte und verbesserte Bastelbuden. 😉

Ich meinte damit eher die die mehr kaputtbasteln und schrauben. 

 

Wenn ich fündig werde lass ich es euch wissen.

 

Serwas

Marco

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vor 3 Stunden schrieb ElPresidente:

Ah moment 😁

Ich bin 15 Jahre mit einer LC4 Wettbewerb gefahren. Es hieß immer ah mit dem Eisenbatzen kannst nicht Rennenfahren und wenns dann nal wieder für an Pokal reichte wurde blöd geschaut. Ich bin einiges gewoht mittlerweile. 

Mir gehts ums Fahren auf der Strasse und nicht ballern. Ich will nur wissen ob ich auf irgenwas besonders achten muss. Also sowas wie: Wenn xx km drauf ham dann nicht mehr kaufen. Oder modell soundso is Mist. Oder schau an der Stelle nach, da erkennt man Pfusch. Ihr müsst wegen mir keine Bremssatteldiskussion lostreten. Ich find die Reihe schaut göttlich aus. Gerne hätte ich einen offenen Termignioni, aber mir aber die Vernuft verbietet. Ich möchte die einfach und lange fahren. Achja, ich verkaufe übrigens keine Motorräder. Was in meiner Garage steht bleibt da auch.

 

Servus

Marco

Einfach kaufen. Du hast genug Rennsporterfahrung. Du kannst die Reparaturen selbst durchführen. Die Modellunterschiede interessieren dich nicht. Also warum noch groß Rumreden?

  • Confused 1
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Naja nun er fragt gezielt nach Schwächen. 

Für ihre Zeit war die Bremse nicht schlecht aber aus heutiger Zeit nicht auf Stand, dürfte logisch sein? 

Gleiches gilt für die Felgen oder allgemeine Ausstattung. 

 

Daher denke ich, ist es etwas seltsam da mit aktuellen Verhältnissen zu vergleichen. 

 

Gar würde ich nie auf die Idee komme mir eine Panigale zum fahren zu kaufen, wenn ich eine Klassiker haben will. Das die Pani besser fährt dürfte einleuchten. 

 

An den TE, eine Schwachstelle sind die Kipphebel, da platzt manchmal der Chrom ab. Erkennt man beim Service und tauscht sie dann halt aus. 

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Ah, das mit den Kipphebeln steht doch in jedem Langzeit-Test als Ducati-Antwort: "War eine fehlerhafte Lieferung eines Lieferanten und er wurde schon gewechselt". Das Problem ist nur, seit 25 Jahren scheint der nächste genauso schlecht wie der Vorgänger zu sein 😁

 

Kann mir nicht vorstellen dass es so eine alte noch gibt, aber der olle Italo-Regler sollte durch nen japanoiden gewechselt sein.

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Bedenke aber, dass die Sitzposition nicht gerade tourentauglisch ist.  Man hat sehr viel Gewicht auf den Handgelenken und der Winddruck entlastet erst ab 120km/h spürbar. Man benötigt schon eine gewisse körperliche Fitness, um eine Tagestour zu überstehen. 

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vor einer Stunde schrieb bergbewohner01:

Ah, das mit den Kipphebeln steht doch in jedem Langzeit-Test als Ducati-Antwort: "War eine fehlerhafte Lieferung eines Lieferanten und er wurde schon gewechselt". Das Problem ist nur, seit 25 Jahren scheint der nächste genauso schlecht wie der Vorgänger zu sein 😁

 

Kann mir nicht vorstellen dass es so eine alte noch gibt, aber der olle Italo-Regler sollte durch nen japanoiden gewechselt sein.

 

Primär liegt/lag es auch an falscher Herstellung. DIe Kipphbel wurden geschliffen und dann einfach aufgechromt. Das Ergebnis ist, eine am Rand dickere Schicht und Kantenlauf des Nockens. Das Resultat ist, dass die Schicht, wie zu 99% bei defekten Kipphebel am Rand weg platzt. Würde nach dem Aufchromen nochmal nachgeschliffen werden wäre das Problem wenig bis garnicht mehr präsent.

 

Noch viel bessr wäre nicht einfach nur blank nachschleifen sondern eine Art Kreuzschliff wie beim Honen drauf bringen, dann halten Nockenwellen und Hebel nochmal länger. ;)

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vor einer Stunde schrieb Reddel:

Man benötigt schon eine gewisse körperliche Fitness, um eine Tagestour zu überstehen

 

Oder höhere Stummel. Dann geht´s ohne Probleme, habe damit einmal Italien umrundet. War das beste Tuning überhaupt, die Linie wird nicht zerstört, es fährt sich menschlich und wenn man auf die Piste will, setzt man sie mit zwei Schrauben einfach wieder tiefer 👍

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Hallo,

 

grundsätzlich ne super Entscheidung.

Wie die Vorredner schon gesagt haben.

 

Schau, das der Zahnriemen gemacht wurde (MUSS alle 2 Jahre). Sicherlich kann man über den Intervall und die Notwendigkeit diskutieren.

Aber bei einem Kauf würde ich darauf achten, bzw. gleich einkalkulieren für die Verhandlungen.

Ich lese immer wieder in Inseraten, dass der Zahnriemen erst vor 3000km gemacht wurde, dies aber schon 5 Jahre her ist.

 

Ansonsten, Kipphebel und Ventilspiel wie bereits erwähnt.

Das kannste/musste halt auf die Wartung vertrauen.

Kannst ja schlecht die Mühle bei der Besichtigung zerlegen.

Neuer/überarbeiteter Hebel kostet ca. 80€ bei 16 verbauten = 1280€

 

Das mit den Bastelbuden ist sicherlich hier und da ein Thema, deswegen am besten weitestgehend original kaufen (wenn es sowas noch gibt).

Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen privat durchgeführte Optimierungen aber es sollte eben einigermaßen Hand und Fuß haben.

 

Ich vertraue da meist auf den menschlichen Eindruck.

Ein bisschen kaufst einfach immer die Katze im Sack, gerade bei so einem alten Motorrad.

Wenn der Verkäufer sein Schätzchen stolz anwirft und erstmal in den den Drehzahlhimmel dreht, dreh ich mich um und gehe wieder....

 

Ansonsten wie bei anderen Motorrädern auch.

Rahmen und Motor nach Kampfspuren absuchen.

Ist der Motor trocken?

 

Wie auch schön erwähnt, hat der Langzeittest der 916 ergeben, dass bei 50tkm einige Komponenten an Ihrer Verschleißgrenze sind.

Gilt wohl auch ähnlich für die 996.

Natürlich gibt es einige, die 75tkm drauf haben und noch nix merken.

Ich würde es aber zumindest einkalkulieren, wenn die Laufleistung nahe 50tkm ist.

Motor neu lagern und abdichten ~2000€.

 

Ansonsten einfach fahren, pflegen und Spaß haben.

Ich glaube an die die schwächen der damaligen Epoche gewöhnt man sich (wenn man nicht der Typ Mensch ist, der nicht immer nach der neusten, besten Technologie strebt).

 

Und sollten bei Fahren auf der Landstraße wirklich Defizite auffallen, kann man ja immer noch modifizieren.

Dank Baukastensystem geht das mehr oder mal weniger einfach.

 

Mich hat noch keine Bremse auf der Landstraße an einem Motorrad zur Verzweiflung gebracht.

Außer an meiner SIMSON😁

 

 

 

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