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SSalsicia – Ducati 900 SS als Track Bike Custom


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Am 21.1.2021 um 10:02 schrieb asphaltlove:

 

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Das Foto hänge ich mir in die Garage. Entweder als Erinnerung, dass man nicht genug Zwingen besitzen kann oder für den Fall, dass ich den Weg von Berlin nach Amsterdam mal nicht finden sollte. 

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Am 22.1.2021 um 23:29 schrieb noVier:

Das Foto hänge ich mir in die Garage. Entweder als Erinnerung, dass man nicht genug Zwingen besitzen kann oder für den Fall, dass ich den Weg von Berlin nach Amsterdam mal nicht finden sollte. 


Dabei hatten wir da noch gar nicht die Gripzange in der Mitte gesetzt. 
Bei der Karte übrigens aufpassen, da werden noch DDR und BRD unterschieden, evtl. ist die nur halbaktuell.

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Tut hier nix zum Thema, deshalb als Randnotiz. Seid froh, daß ihr Wessis nicht die Transitstrecke plätten musstet. Bin mit SRX aus der Heimat nach Assen, das wünsche ich Niemandem. Man stand an der Grenze auch grundsätzlich in der längsten Schlange. Hat jedesmal geklappt.

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Das tolle an der schönen neuen Welt, man kann jetzt auch remote mit dem Bier in der Hand neben dem Arbeitenden in der Werkstatt stehen und "hilfreiche Kommentare" geben! :D

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Am 27.1.2021 um 11:09 schrieb asphaltlove:

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Dank der visionären, digital übermittelten Arbeitsanweisung von @Moin konnte ich am Heckrahmen weiterarbeiten. Anfangs hätte ich es nicht für möglich gehalten, aber es war wirklich wie beschrieben. Ich musste nur meinen Blick für das Runde schärfen und alles andere entfernen. Das Ergebnis ist wirklich mehr als in Ordnung. Minimale Nacharbeiten mit Spachtel werden notwendig sein, eventuell reicht sogar eine ordentliche Portion Füller, mal sehen wie ich das dann lösen werde. Vorher muss ich aber noch einige andere Baustellen angehen. (Auf dem dritten Foto ist das Hinterrad lediglich mal eben in die Schwinge gestellt und daher so "dynamisch".)

 

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Wie man sieht, es wurde alles schön rund. Habe ich übrigens tatsächlich alles in Handarbeit mit der Feile gemacht. Mit Schruppscheiben bin ich nicht so feinmotorisch unterwegs und ich möchte mir die nötigen optischen Korrekturen nicht unnötig umfangreicher gestalten.

 

Weil @Moin mal die Rolle als Head of Bodywork Supervision ausprobieren wollte, schimmelte er gestern in meiner Werkstatt rum. Das reduzierte die zu erreichenden Arbeitsziele und erhöhte dafür das Level der gesprochenen Worte. Voll okay, ist mal eine Abwechslung und wie sicherlich bei den meisten hier, ist auch meine Sozialleben stark eingeschränkt.

 

Was blieb uns also als Tagesaufgabe? Mal eine grobe Idee bekommen, wie das dann jetzt aussehen wird. Also habe ich den Tank aufgelegt und das neue Heckteil ebenfalls. Beides nur so circa, aber man bekommt eine Idee, wie es am Ende aussehen wird. Ich bin jetzt mehr denn je überzeugt, dass das richtig gut wird.

 

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Der Weg ist noch sehr lang, aber ich Richtung stimmt immerhin.

Edited by asphaltlove
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Am 27.1.2021 um 11:09 schrieb asphaltlove:

Ohne die Hilfestellung von Freunden, würde ich dieses Projekt einfach nicht hinkriegen. Danke @Moin.

 

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Da fällt mir ein Zitat von Da Vinci ein, "in jedem Stein steckt eine Statue, man muss nur alles überflüssige entfernen" 

Also ganz einfach...eigentlich... ?

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Die aktuellen Möglichkeiten der Abendgestaltung sind überschaubar und so schaffe ich es gerade ein kleines bisschen häufiger in die Werkstatt. Gut für den Seelenfrieden und den Fortschritt an der italienischen Spaßbremse.

 

Heute stand ein Abend mit klassischer CAD-Arbeit an. Cardboard Aided Design hat sich seit Jahrzehnten bewährt und ich mag das tatsächlich irre gern. Die Version 3.0 der Grundplatte fürs Heck passte nach den Rahmenarbeiten logischerweise nicht mehr. Aber ich habe hochkonzentriert das Beste draus gemacht und mit Modifikationen eine passende Vorlage hinbekommen.

 

Ich bin mit der Passform sehr zufrieden und erneut stolz drauf, wie gut wir den Rahmen hinbekommen haben. Die Schablone ist nämlich tatsächlich symmetrisch und passt (nahezu) perfekt.

 

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In der nächsten Runde wird das Ganze dann mit Hilfe von Alchemie oder ehrlicher Handarbeit in Aluminium verwandelt. Mal sehen, welche der beiden Möglichkeiten leichter geht. Ich muss noch ein bisschen Rundaluminium organisieren, aus dem die Abstandshalter entstehen werden. Der Schweißer meines Vertrauens hat dann hoffentlich wieder Zeit, ein paar Nähte zu ziehen, wenn ich soweit bin.

 

Die Grundplatte wird am Ende schwarz gepulvert. So fällt sie von unten nicht mehr auf und wirkt überaus original. Außerdem schluckt das Schwarz dann die Lichtkante zwischen Rahmen und Grundplatte.


Zur Befestigung von Grundplatte und Heckverkleidung entstand heute Abend auch eine hübsche Vision. Ehe die in die Tat umgesetzt werden kann, muss ich aber noch ordentlich an der Verkleidung rumlaminieren. Grundsätzlich steckt da noch irre viel Arbeit in diesem kleinen Teil, aber es soll ja gut und richtig werden. Wenn schon Aufriss, dann richtig doll.

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Mit rotem Edding auf Blech malen ist schön und gut. Weil man bei Leichtbauprojekten ja zuerst mal überschüßiges Material entfernt, habe ich einfach alles außerhalb der roten Linien weggeschnitten. Ich habe den schmerzhaften, dafür aber recht präzisen Weg gewählt und ungefähr anderthalb Stunden mit dem Dremel und Flexscheiben draufgehalten. Das ließ sich wegen des Fehlens einer dritten Hand nicht gut fotografieren. Dafür ist das Blech nun aber wirklich leichter als vorher. Irre.

 

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Danach die Rundung für das Rahmenende feilen und alle Kanten ordentlich entgraten, sowie sie Ecken etwas brechen. Dank der Klemmzwingen ging das recht flott und vibrationsarm.

 

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Das Ergebnis ist noch immer platt, aber macht den Eindruck, es könnte am Ende passen. Die durchgehende Schnittlinie im vorderen Mittelteil habe ich übrigens nicht übersehen. Ich will mir die Option offen lassen, hier auch abzukanten, um gegebenenfalls etwas mehr Stabilität in das kurze Stück zu bekommen.

 

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Edited by asphaltlove
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Zum sägen konnte ich das Blech leider nicht ordentlich genug fixieren, das hätte zu viele Schwingungen fabriziert. Sonst wäre auch eine normale Metallsäge klargegangen. Alu sägt sich ja eigentlich recht fix. Ich wollte halt die Kanten nicht so doll verhauen. Beim nächsten Mal lasse ich es einfach lasern.

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Ich würde wirklich gern mal mehr als 3 Stunden in der Werkstatt verbringen können. Dann wären die Fortschritte größer und die Postings hier weniger. Man kann aber nicht alles haben, also kommt hier schon wieder „ein kleines bisschen was“.

 

Das Blech ist nach diesem Abend dreidimensional verformt. Mit ein paar Einhandzwingen, einem Stück Holz und einer Wasserwaage aus Alu ließ sich das ganz passabel machen. Ein paar nachträgliche Anpassungen hier und da, zack, sitzt ganz ordentlich.

 

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Nächstes Mal baue ich die nötigen Distanzstücken, ein erster Test war schon mal ganz gut, aber nicht gut genug. Danach geht alles zum Schweißen und dann sehen wir weiter.

 

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  • asphaltlove changed the title to Die wilde Mischung – Ducati 900 SS
  • 3 weeks later...

Gestern Abend habe ich wieder eine Menge Leute eingespannt, um meine dummen Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Zuerst kam @Moin mit seinem fabulösen Renault Trafic, damit die halbnackte SS mal eine andere Werkstatt zu sehen bekommt. Es ging in die Werkstatt des schweißenden Australiers meines Vertrauens. Die Menge der existierenden Fotos entspricht nicht dem Umfang der Arbeiten. Wenn drei Typen in einer Werkstatt stehen, wird halt auch immer eine Menge geredet.

 

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Zuerst wurde das lustige Tray in Angriff genommen. Zwei gucken, einer arbeitet. Fühlte sich ein wenig ineffizient an, aber in fremden Werkstätten geht man ja immer etwas vorsichtiger vor. Außerdem kann man beim Australier immer sehr viel lernen, selbst wenn es nur Kleinigkeiten sind. Während die vorbereiteten mittleren Abstandshalter fixiert wurden, kam mir eine schöne Idee, die meine Vorbereitungen vollkommen zunichte machte, dafür aber das Leben erleichtert. Also haben wir uns kurz durch Materialreste gekramt und die nächsten zwei Abstandshalter aus U-Profilen gefummelt. Dann wurde noch der fünfte Abstandshalter angefertigt und an das zum ersten Mal angeschraubte Tray geschweißt.

 

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Als nächstes kam der Rahmen noch einmal dran. Zwei große Löcher wurden verschlossen, damit ich in naher Zukunft zwei neue, kleinere Löcher bohren kann. Außerdem kam ein Halteblech ans Ende des Rahmens, um das Tray auch dort verschrauben zu können.

 

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Als letzen Schritt bekam das runde Ende des Trays noch die Stehkante verpasst und zwei von mir super geplante, aber letztendlich nicht mehr nachvollziehbare Schnitte wurden geschlossen. Dann die ganze Fuhre rückwärts. Also in den fabulösen Renault Trafic, zu meiner Werkstatt, alles ausladen und Heimweg. 

Vorn müssen jetzt noch die passenden Löcher gebohrt werden und ich muss mich entscheiden, ob ich mit Nietmuttern oder zukünftig viel Flucherei arbeiten möchte. Danach komme ich wohl nicht mehr drumrum, dem GFK-Heck zu Leibe zu rücken. Wobei, zwischendurch muss ich noch mit Haus und Hof umziehen. Aber dann …

 

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