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Ich weiß nicht, ob man überhaupt über kleine Fortschritte schreiben "darf", wenn man den ganzen Bums nicht auch fotodokumentiert hat. Aber als geborener Rebell mache ich das einfach mal, denn ich habe

Nachdem ich nun schon mehr als ein Jahr eine Ducati besitze und diese bereits einiges an Geld gekostet hat, sehr viele Schimpfwörter hören konnte und ein kleines bisschen für Fahrspaß sorgte, soll sie

Liebe Freunde der Bastelunterhaltung, es ist Zeit für ein Update. Wie dem Abstand zwischen den Postings zu entnehmen ist, dauert es bei mir meistens etwas länger. Dafür wird es dann aber auch nur so m

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vor einer Stunde schrieb RaoulD:

Mir als Gewichtsfetischist wird ja bei Zündspulen ganz schwindlig. 

 

 

Hat schon mal jemand Spulen-Stecker verbaut? Spart auch noch Zündkabel ein.

Ich hab das mal beim BnB bei einem TR1-Fahrer gesehen; für meine DS-Motoren macht es weniger Sinn.

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vor 2 Stunden schrieb RaoulD:

Mir als Gewichtsfetischist wird ja bei Zündspulen ganz schwindlig.

 

Mir wird da eher schlecht, aber ja, es ist noch viel Luft nach oben. Eins nach dem anderen. Wenn meine Ideen aufgehen, wird das Teil im Winter noch mal ganz anders, weil ich motogadget ein paar Euro überweisen möchte. Ich habe ein vages Bild im Kopf, aber für den Moment tut es das hier hoffentlich.

 

Rot? Nee, ist mir zu Ducati.

 

 

vor 3 Stunden schrieb Mikko:

Scheint aber keine Maßanfertigung für diese Batterie zu sein. Oder dehnt die sich im Betrieb noch aus?

Auch an der Kabeln zur Batterie 0.18 kg eingespart ... das nenne ich konsequenten Leichtbau.

 

Ich setze auf Wireless, man muss ja schließlich mit der Zeit gehen.
Und du hast Recht, die Box ist breiter als notwendig. Das ist der aktuellen Brücke für die Zündspulen geschuldet. Da oben brauchte ich einfach den zusätzlichen Platz.

Die Stanze, die du meinst, kenne ich auch. Ich habe aber keine Presse in der Werkstatt und muss ja auch später noch was optimieren können.

 

 

Ich freue mich über das zahlreiche Feedback und die warmen Worte. Jetzt muss der Quatsch sich halt noch beweisen. Die Gummibuchsen an den Befestigungslöchern müssen noch neu. Die sind vom originalen Luftfilterkasten und schon irre bröselig.

 

Und da ich die Kiste nicht gewogen habe, als ich sie kaufte, wird mich am Ende einfach nur das Gesamtgewicht interessieren, dass wirklich da ist. Wenn das passabel klingt, ist mir auch egal, ob ich irgendwann mal 35 Kilogramm gespart habe oder 12.

 

Edited by asphaltlove
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vor 2 Stunden schrieb Mikko:

Mal was anderes ... in einer Sendung zur Restauration eines englichen Oldtimers hieß es: "nichts wiegt weniger als ein Loch".

Beim Austausch eines Bodenblechs wurde ein großes Loch herausgeschnitten mit der Behauptung, dass es anschließend stabiler sei als ohne.

Erst mal Stirnrunzeln meinerseits.

 

Dann wurden aber die Ränder des Lochs mit einer Art Stempel in einer Presse hochgewölbt, so dass aus dem 2D Teil ein dreidimensionales wurde.

Ich weiß den Fachausdruck nicht ... ich würde es laienhaft mit "hochbördeln" audrücken.

 

Das könnte hier ebenfalls nochmal wertvolle Gramm einsparen, die an anderer Stelle durch Häagen Dazs wieder kompensiert werden könnten.

 

VG Mikko

 

Durchaus eine gängige Praxis, Kragenlöcher, Verprägungen oder Sicken.

Letztendlich bekommt man sehr dünnes Blech sehr stabil wenn gezielt solche Hilfen eingesetzt werden, ich habe eine zeitlang mal an einem Kunstflugzeug mitgebaut bzw mitbauen dürfen.

Anfangs sind vielen labbrige hauchdünne Bleche, die am Ende durch gezielte Umformung extrem stabil werden.

 

In große glatte Flächen, wie z.B. "Böden" kann man immer Löcher reinrammeln ohne das es groß Stabilität verliert, wenn man aber dünneres Blech nimmt und diese wie du sagst zu Kragen zieht, ja so wirds leichter und stabiler.

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vor 4 Stunden schrieb RaoulD:

Mir als Gewichtsfetischist wird ja bei Zündspulen ganz schwindlig.

 

Hast du dazu noch Input, denn ich in Form von finanziellem Einsatz meinerseits bei einem Teilehändler in aktive Optimierung umwandeln kann?

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4 hours ago, Stolle1989 said:

 

Durchaus eine gängige Praxis, Kragenlöcher, Verprägungen oder Sicken.

 

 

Aha, "Kragenloch" heißt der gesuchte Ausdruck - Danke!

 

Zur Sicherheit nochmal bei googles Bildersuche nachgeschaut ... nein, DAS meinte ich wirklich nicht.

 

(Eine Flut von Bildern mit Hunden in schicken Regenmänteln)

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vor 18 Stunden schrieb asphaltlove:

 

Hast du dazu noch Input, denn ich in Form von finanziellem Einsatz meinerseits bei einem Teilehändler in aktive Optimierung umwandeln kann?

Ich muss die Gehirnmaschinerie noch anstarten, aber die Kerzenstecker mit den integrierten Zündspulen (aus 999ff) müssen ja in irgendeiner Form integrierbar sein.

Ich will das an meiner 750SS auch machen weil ich da die gleichen, riesigen Zündspulen mit viel zu viel Kabelverhau habe

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Warum muss immer irgendwer mit einer neuen blöden Idee um die Ecke kommen? Okay, um dem Thema mal anders näher zu kommen.

Wenn man eine Zündspule mit vergleichbaren Werten, aber weniger Klotzigkeit findet, ließe sich das doch schon umstricken. Richtig? Wie sind denn die Werte der originalen Zündspule, hat die jemand parat?

Die Steckerspule ist eine schöne Idee, die sehen aber alle recht lang aus. Wenn man eine Haltehilfe baut, kann die evtl. aber noch immer leichtgewichtiger ausfallen als das Seriengeraffel.

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Ich stelle mir gerade die Frage wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Spulen überhaupt unterschiedliche Werte haben.

Aber immer wenn ich soetwas glaube ist dir Realität dann ganz anders. Die Spule muss ja an sich schon an der Kerze halten wenn sie aufgesteckt wird. Ein lightweight Haltebügel aus Draht wird den Rest machen

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  • 2 weeks later...

Heute war der große Tag. Heisst, er hätte es sein können, wenn denn alles so funktioniert hätte, wie ich mir das vorstellte. Aber wo kämen wir denn hin, wenn dem wirklich so wäre? Aber fangen wir von vorn an. Zuerst einmal gab es zwei Ölkanister und zwei Ölfilter. Die günstige Version für die Spülung, die hoffentlich noch letzte Reste von benzinverdünntem Öl aus dem Motor holt und die bessere Variante für hinterher.

 

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In liebevoller und stümperhafter Handarbeit habe ich den alten Ölfilter geöffnet, um einen kontrollierenden Blick reinzuwerfen. Das Ergebnis war grandios, denn im Papier hing nicht der kleinste Krümel oder Spahn.

 

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Nun also den ganzen Bums mal zusammenschrauben. Vergaser drauf, Luftfilter drauf, Schraube hier, Schraube da, ein bisschen Elektroausbesserei auch noch dazu. Aber das Wetter war gut, das Werkstatttor weit offen, die Musik laut und so ließ es sich prima fummeln. Insgesamt sieht es doch schon recht motorsportlich aus, aber ja, es ist auch noch viel Luft nach oben in Sachen Optimierung und Aufhübschung. Jetzt soll die Fuhre ja erst einmal wieder rennen.

 

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Kurz bemerkt, dass ein wichtiges Detail noch fehlt. Kraftstoff. Der war ja beim letzten Zwischenfall durch Abwesenheit, bzw. durch den falschen Aufenthaltsort aufgefallen. Also das Stadtfahrzeug zum Tanker umfunktioniert und zur Tanke. Außerdem gab es noch mal eben eine Schnellkupplung für den Spritschlauch. Obwohl ich dem Braten ja noch nicht traue. Meine innere Panik ist da irgendwie nicht die richtige Begleitung für so Bauteile.

 

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Irgendwann war dann wirklich alles zusammengefummelt. Tank drauf, Benzin rein Batterie zwischendrin noch mal geladen, blablabla. Zündung an, Killswitch aktiviert, Kerzen rausgedreht (und gesäubert) und für ein paar Motorumdrehungen auf der Werkbank geparkt. Puff, puff, puff. Zündung aus. Kerzen wieder rein, Kabel drauf, Zündung an … achja, Benzinpumpe pumpt. Und irgendwas plätschert. IRGENDWAS PLÄTSCHERT? 

 

 

 

Der Schlauch vom Vergaserüberlauf plätschert fröhlich das gute Super Plus auf den Boden. Kanister drunter. Jetzt gucke ich genauer. Aus der Schnellkupplung tropft es auch ein paar Mal. Kurz auf uns zu. Scheint von da an dicht. Aber auch auf dem liegenden Zylinder ist eine feuchte Stelle zu sehen. Es tropft aus dem rechten Vergaser. Auf dem Foto sieht man schön den Tropfen zwischen Düsenöffnung und Deckelschraube. Kurz abgewischt und geguckt. Es läuft ein Stück weiter oben raus.

 

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Mal alle Lecks ignorieren. Springt der Eimer an? Killswitch bleibt vorerst aktiv, damit die Ölpumpe pumpt und noch nicht gleich alles trocken läuft. Zündung an, Starterknopf drücken, kurzes und müdes WHOPWHOP. Mehr nicht. Grrrrrrr. So kann ich nicht arbeiten. Die Sonne scheint, die Ducati nervt, die Entscheidung ist schnell getroffen. Anzünden und wegrennen. Ach nee, alles wieder in die Werkstatt schieben und die Tür zu machen. Ist ja so ähnlich.

 

Das Elend gucke ich mir in Kürze wieder an. Wird sicher voll schön, wenn ich die Vergaser wieder zerlegen muss.

 

Die zu klärenden Fragen:

Weshalb läuft das Benzin aus dem Vergaserüberlauf?

Weshalb tropft das Benzin irgendwo aus dem Vergaser auf den Motorblock?

Kann mein ängstliches Hasenherz mit der Schnellkupplung leben?

Warum dreht der Motor nicht?

 

Schalten sie auch beim nächsten Mal wieder ein, wenn es heißt: Alles neu macht der Kai.

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Vielleicht irgendwie der Schwimmerstand falsch oder der Schwimmer komisch und dann läuft der Vergaser über? 

 

Beim Deckel würde ich erstmal gucken ob alle Schrauben fest sind und im Zweifel einen Hauch nachziehen. Wenn das nicht hilft, dann vielleicht die Dichtung beim Zusammenbau irgendwie blöd verrutscht und dichtet dann nicht? Zusammen mit der überlaufenden Schwimmerkammer...

 

Wegen der Schnellkupplung würde ich mir erstmal keine Sorgen machen, ich mag zwar auch lieber die aus Metall die in beide Richtungen abdichten. Aber solche wie du sie verbaut hast haben hier auch einige im Einsatz und sind glaube zufrieden.

 

Der müde Motor ist natürlich doof.. dreht sie denn ohne Zündkerzen durch? Spannung messen beim Startversuch.. na du kennst das Prozedere ja. :tuete:

 

 

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vor 21 Minuten schrieb foobar423:

Vielleicht irgendwie der Schwimmerstand falsch oder der Schwimmer komisch und dann läuft der Vergaser über? 

 

Ohne reingucken, werde ich das wohl nicht rausfinden. Aber das lässt sich ja eh nicht vermeiden. Immerhin ist nun sicher, dass es am WE definitiv nicht die Ducati wird. 😂

 

vor 21 Minuten schrieb foobar423:

Beim Deckel würde ich erstmal gucken ob alle Schrauben fest sind und im Zweifel einen Hauch nachziehen. Wenn das nicht hilft, dann vielleicht die Dichtung beim Zusammenbau irgendwie blöd verrutscht und dichtet dann nicht? Zusammen mit der überlaufenden Schwimmerkammer...

 

Mein Plan ist, dass ich den ganzen Bums ein bisschen räumlich entzerre, aber funktional belasse. Vielleicht kann ich das Leck dann leichter finden.

 

vor 21 Minuten schrieb foobar423:

Wegen der Schnellkupplung würde ich mir erstmal keine Sorgen machen, ich mag zwar auch lieber die aus Metall die in beide Richtungen abdichten. Aber solche wie du sie verbaut hast haben hier auch einige im Einsatz und sind glaube zufrieden.

 

Ich werde das auf jeden Fall beobachten.

 

vor 21 Minuten schrieb foobar423:

Der müde Motor ist natürlich doof.. dreht sie denn ohne Zündkerzen durch? Spannung messen beim Startversuch.. na du kennst das Prozedere ja. :tuete:

 

Ja, ohne Kerzen drehte der Motor eifrig. Ich gucke mir das in Kürze noch mal alles an.

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Das ist ja ärgerlich Kai.

Ich hatte ähnliche Symptome beim Wiederbeleben, bei mir wars aber das eigene Unvermögen: ich hatte die Vakuum-Benzinpumpe falsch angeschlossen und der Sprit lief in den Ansaugstutzen, wo eigentlich das Vakuum hätte erzeugt werden sollen. Von dort fröhlich in den Zylinder, bis dieser soviel Kompression hatte, dass das Startermotörchen die Arbeit verweigerte. Ich wollte das eigentlich für mich behalten, aber wer weiß, obs nicht jemandem hilft...

 

Schnellkupplung hab ich auch dran, Kunststoff, in beide Richtungen dichtend, super Sache. Meine Schläuche sind aber ne Spur zu klein und dichten gut ab ohne Schellen.

 

Viel Erfolg!

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Nur ein Hinweis am Rande:

Ducati Startermotoren drehen den Motor immer nur gerade so drüber.

Irgendwer in Bologne hat seit jeher Spaß dabei den Startermotor, die Kabeln und die Batterie aufs absolute Minimum zu dimensionieren.

Ist dann irgendwo ein erhöhter Übergangswiderstand dann dreht sie kaum noch.

Bei meiner Alltags-Monster hab ich alle Kabel deutlich massiver dimensioniert um zumindest den Spannungsabfall zu reduzieren.

Die Kontakte unten am Starter gammeln auch gern.

 

Raoul

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Willkommen zur nächsten 30 Minuten langen Netflix Episode mit Cliffhanger.

 

Kurze Zusammenfassung:

  • nachdem die Benzinpumpe lief, sprudelte Benzin aus dem Vergaserüberlauf
  • außerdem tropfte es irgendwo aus dem Vergaser
  • dabei hatte ich noch gar nicht den Gaszug betätigt

 

Zuerst einmal schob ich die Fuhre vor die Werkstatt. Zum einen, weil es angenehm warm war. Zum anderen, weil ich den Spritgeruch nicht zwingend in der Werkstatt haben muss und mich dann nach 30 Minuten über Kopfschmerzen wundere. Motorrad auf den Schwingenständer gestellt. Heck abgeschraubt, sonst geht der nächste Punkt schlichtweg nicht. Tank hochgeklappt. Luftfilter runter. Vergaserüberlaufschlauch in einen Kanister gehängt. Zündung und somit auch Benzinpumpe an. Siehe da. Es tropft im rechten Vergaser aus der Düse, die über dem Schieber ins Gehäuse ragt. Und zwar recht ordentlich. Zündung aus.

 

Das Benzin schnell abgesaugt – die Pumpe zum entlüften von Bremsen und Kupplungen eignet sich hier hervorragend – und gewundert, was das jetzt soll.

 

 

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Mit Herrn Moin habe ich dann über längere Zeit via digitaler Kommunikation diskutiert, wie denn wohl dieser Vergaser konstruiert ist und was was ist. Hier dürfen Auskenner gern reingrätschen und uns beide schlauer machen. Meine Erkenntnis lautet so:

 

Die Düsen über den Schiebern gehören zur Beschleunigerpumpe. Die Beschleunigerpumpe bekommt den Sprit aus der linken Schwimmerkammer (Öffnung mit O-Ring pumpenseitig) und der Kraftstoff verlässt die Pumpe durch die zweite Bohrung im Deckel (O-Ring deckelseitig). Ab hier geht das Benzin für den linken Vergaser direkt in die Düse über dem Schieber. Auf der rechten Seite wird sie über den Schlauch zwischen den beiden Vergasern versorgt.Der Zulauf zu den Düsen ist jeweils rechts oben im Gehäuse. Richtig? Falsch? Aufklärung und Hilfestellung sind willkommen, wenn es beim Verständnis hakt.

 

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Nun steht die Vermutung im Raum, dass das Schwimmernadelventil im linken Vergaser nicht macht, was es soll. Allerdings wirft das trotzdem Fragen auf, denn das Schwimmernadelventil und auch das meiste andere im Vergaser ist neu.

 

Weshalb tropft es nicht aus der linken Düse, sondern wirklich nur rechts?

Weshalb läuft Benzin aus dem Vergaserüberlauf, wenn der doch sehr viel höher liegt als die Schwimmerkammern?

Weshalb sollte ich die Karre nicht einfach vor die italienische Botschaft schieben und anzünden?

 

——————————

 

P.S. Ich habe noch einen kleinen Tipp für euch alle. Bitte benutzt Kondome.

 

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Edited by asphaltlove
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Ist es möglich, dass dein Schwimmer/Ventil ganz banal wo hängt/klemmt sobald du den Schwimmerkammerdeckel montierst?

 

Ich hatte das schon öfter, normal bei Überholungen. Ich kippe die Vergaser nach dem Zusammenbau immer hin und her und horche ob ich den Schwimmer auch wirklich auf- und abfallen höre

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Heute fahre ich erst einmal mit Herrn @Moin und dem kleinen Tankmotorrad in den Harz. Kommende Woche wurste ich weiter am Vergaser rum und dann finden wir hoffentlich raus, wo es genau klemmt.

 

@duc dich Der Vergaser ist komplett ultraschallgebadet. Aber ich prüfe das natürlich trotzdem noch einmal.

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Ultraschall baden bedeutet nicht gleich pickobello.

Auch sollte man da mit richtigem Reiniger arbeiten und zwischendurch immer mal die Kanäle und Ventilsitze durchblasen.

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Ich habe 10 Jahre an meiner XT500 rumgedoktert. Sie musste bei jeder Wetteränderung eine andere Nadelposition bekommen, Zündung anders einstellen etc.

Dann hab ich entdeckt, dass da eine Luftdüse trotz 1000 mal reinigen verstopft geblieben ist.

Die habe ich mit 0,4 mm Kupferdraht aus einem Kabel geputzt und seitdem läuft sie besser als neu.

Ultraschall taugt also nur sehr bedingt für echte Vergaserreinigung

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