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Ducati 749 / s Kopfsache


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Leider ist DMAX noch nicht gekommen,,, dafür hatte ich gestern Abend Zeit den Motor zu zerlegen. Vorher kommt aber immer noch die Arbeit des Runterhebens vom Lift. Da habe ich mittlerweile, auch wegen einer Schulter OP im Frühjahr ein Spezialwerkzeug mit zwei Beinen und zwei kräftigeren Armen als meine. Meine Söhne helfen mir wenn ich nett frage. Danke an dieser Stelle!

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Beim Demontieren sollte man auch ein Auge auf das Schwingenlager links werfen. Diese Nadellager sind oft rostig und die Nadeln korrodieren mit den gehärteten Hülsen. Wir sind ja wirklich keine Rennmotorrad Dampfstrahler, nichtsdestotrotz waren diese Lager und Hülsen rostig.

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Zuerst wollte ich das neu bestellen, habe mich dann aber für eine Hausmethode entschieden. Siehe Bilder.

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Eine Büchse aus Bleibronze gepaart mit überschliffenen Hülsen. Einen Schmiernippel könnte man noch anbringen wir Früher. Man kann diese Lager in Kombination mit gehärteten Büchsen auch mit wenig Schmierstoff betreiben. Und in diesem Falle sind es ja eh nur ganz geringe Schwenkbewegungen. 

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Die Motorzerlegung ist ja fix gemacht. Zu Vorschein kam dies... seht Ihr ihn?

 

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Gut das uns der Kopf gesagt hat, nicht weiterfahren bei Vibrationen. Die hohen Drehzahlen im Rennbetrieb fordern halt das Material. Umsonst wurden die Gehäuse nicht wie Unterhosen getauscht bei Werksteams, so hört man das jedenfalls. Wäre noch interessant zu hören wie das heute bei all den Superbike Teams gemacht wird. Also nicht nur Duc.

Die nächsten Tage geht es wieder rückwärts alles zusammenbauen. Ein Spendergehäuse liegt schon bereit. Gut findet man noch welche! Ansonsten wäre das ein Totalschaden.

Gruss Konrad

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Danke Lennart

Ich bin beruflich ein gebranntes Kind mit Schmiernuten. Bei den Hauptlagern von unseren Kreuzkopzweitaktern ist man früher mit xx Nutentypen gefahren bis man sie mehrheitlich weggelassen hat und plötzlich ging es besser. Evtl bohre ich wirklich noch ein Loch für einen Nippel. Das nächste Rennen ist ja wohl erst April / Mai 2025....

 

Wegen den Gehäusen hatte ich bisher 4 falls m eine Erinnerung noch stimmt. zwei beim Supertwin, dort ging der Riss vom Hauptlager zum Getriebe und einmal runter zum Ölfilter. Sicher zwei bei jedem 999 einmal. Einmal rechts auch zum Ölfilter, habe ich hier gezeigt und das hier im linken Gehäuse. Ich weiss nicht ob man das generell dem Guss zuordnen kann. Sicher sind wir mit den 11500 Drehzahllimit schon weit über dem was ein Strassenfahrer abruft, auch die leichten Carrillo und Pistal helfen hier nicht alles Risiko auszuschliessen. Nun ein paar Ebay Verkäufer konnten wieder etwas losbringen....

Dieser Riss ist sicher von den Massen und Zündkräften hervorgerufen worden. Kopf will wegfliegen und die Verbrennung will die KW unten rausdrücken. Das Material dazwischen muss diese Tortur aushalten.

 

Wäre aber hier schon interessant zu hören ob BMW, Panigale, Yamaha und Co auch Gehäuse schrotten auf der Piste. 

 


Gruss Konrad

 

 

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Am 2.10.2024 um 07:29 schrieb humlik:

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Ich habe eine Aftermarket ZR-Abdeckung 999S/R mit Nachbearbeitungsbedarf, d.h. ich muss nacharbeiten und nachbauen. Meine Inet-Recherche brachte bisher keine Bilder wie die Innenseite der ZR (999S/R) aussieht...mich interessiert, ob da ein Leitbleche, Staubschutzgitter o.ä. für den Luftstrom im Betrieb drin sind.

 

@humlik Wärst Du so freundlich Bilder von der Innenseite der ZR-Abdeckungen zu machen?. Falls es Giter o.ä. gibt, wäre es super lieb dieses v.a. von der Abdeckung liegenden Zyl. zu sehen ...Danke im voraus.

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Alles nur nicht in die Airbox. Hatten mal eine ölige Umgebung weil Öl in die Airbox gelangte. habe auch zwei Schnüffelventile angebaut um ja keinen Druck aufzubauen und von dem Ölauffangbehälter gehe ich zuerst in den Abscheider dann die Finale Büchse. Kommt, ausser Kondenswasser aber nichts raus. 

Gruss Konrad

Edited by humlik
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Am 3.10.2024 um 07:49 schrieb humlik:

Leider ist DMAX noch nicht gekommen,,, dafür hatte ich gestern Abend Zeit den Motor zu zerlegen. Vorher kommt aber immer noch die Arbeit des Runterhebens vom Lift. Da habe ich mittlerweile, auch wegen einer Schulter OP im Frühjahr ein Spezialwerkzeug mit zwei Beinen und zwei kräftigeren Armen als meine. Meine Söhne helfen mir wenn ich nett frage. Danke an dieser Stelle!

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Beim Demontieren sollte man auch ein Auge auf das Schwingenlager links werfen. Diese Nadellager sind oft rostig und die Nadeln korrodieren mit den gehärteten Hülsen. Wir sind ja wirklich keine Rennmotorrad Dampfstrahler, nichtsdestotrotz waren diese Lager und Hülsen rostig.

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Zuerst wollte ich das neu bestellen, habe mich dann aber für eine Hausmethode entschieden. Siehe Bilder.

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Eine Büchse aus Bleibronze gepaart mit überschliffenen Hülsen. Einen Schmiernippel könnte man noch anbringen wir Früher. Man kann diese Lager in Kombination mit gehärteten Büchsen auch mit wenig Schmierstoff betreiben. Und in diesem Falle sind es ja eh nur ganz geringe Schwenkbewegungen. 

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Hi,

 

was verbaut denn der Kollege Emil Schwarz in seinen spielfreien Umbauten? 

Weiß das jemand?

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  • 2 months later...
  • 2 months later...

Wieder mal ein Betrag zum Thema Kopfsache.

Hatte Köwe Köpfe auf der Werkbank bei denen mussten die Ventilführungen raus. Wie bei den Köwe Zweizylinder üblich war die stromaufwärts liegende Seite der Führungsbohrung sehr dünn und die Nachmessung auf der Bohrmaschine mit Taster ergab einen Ausschlag von über 0.15mm. Also ein Fall von Ausspindeln oder Aufschweissen mit Ausbildung einer Nase für die bessere Führung. Die Sache mit dem Schweissen geht, verlangt aber eine gute Stauung des Schutzgases.

 

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Hier die vermaledeite Stelle der Führungsbohrung

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Man könnte auch weniger Auftragen, die Fräserei würde weniger. So hat es jedenfalls genügend Material um die Nase formen zu können.image.thumb.jpeg.b6063ee85cb73e49c33f3b7c68f73ade.jpeg

Achtung das Schwarze im Einlasskanal ist kein Öl, das kann schwarz werden wenn man mit dem Wolfram ins Bad hineinkommt

 

Gegenseite

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Fast fertig, kommen noch neue Führungen und Sitze, dann wird final gefräst.

Immer wieder gut solche Schweissarbeiten durchführen zu können. Mit Routine geht es immer besser!

Gruss  Konrad

 

 

 

Edited by humlik
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  • 3 weeks later...

Hatte kürzlich mit Ducati Experten philosophiert.

Sie hatten Ideen alte Technik neu aufleben zu lassen. Wäre ja toll wenn man auf neue Teile zugreifen könnte und nicht immer das alte Zeugs aufzuarbeiten. Man wird ja auch nicht jünger. An den Details muss man noch feilen, aber die Ansätze wären schon mal gut. Wenn jemand Interesse hat solche Technik zu erwerben, dann kann er sich gerne melden.

Gruss Konrad

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Edited by humlik
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Es gibt doch bei VW dieses Classic-Parts Dingsbums, wo man neu gefertigte Teile für ältere Modelle kaufen kann. Da war doch auch mal im Gespräch, daß es sowas für Ducati geben sollte. Also nicht ganz so weit weg, der Gedanke.

 

https://www.volkswagen-classic-parts.com/de_at/

 

 

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