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Hab heute wieder nicht das gemacht was ich wollte, ist aber auch nötig, ist ja Hobby. Durch die neu montierten 54mm Termi Rohre passte der rechte Fussraster nicht mehr richtig. Da kommt ja ein ordentliches Ofenrohr am Stiefel vorbei. Beim ST schon dick ist das hier noch etwas mehr. Habe mir vor ein paar Tagen eine Karton Schablone geschnitzt. Nach der Schablone mit Skizze hat der Wasserstrahlschneider einen Teil der Fussraste ausgeschnitten. Eine elegante und schnelle Methode. Ok, nicht optisch so perfekt wie das hier andere vorzeigen, dafür aber schnell angepasst und im Falle von einer Offroad Einlage schnell selber hergestellt,  lokal produziert und sehr bezahlbar. Die unterschiedlichen Distanzen müssen wir dann beim ersten Fahren austesten. Stiefel sollten einfach nicht durchbrennen.

 Sind jetzt ca 15mm weiter aussen als vorher.

Gruss Konrad

 

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Das ganze sieht richtig gut aus was du da machst, Respekt!!

 

Zum Thema "homemade", ich würde mir eher wünsche, dass mehr Leute versuchen den optimalen Weg zu finden.

Ich erlebe immer mehr, dass mir Leute sagen können was ich wie an meinem Projekt bauen oder herstellen müsste aber selbst sowas noch nie durchgezogen haben.

 

 

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vor 12 Stunden schrieb humlik:

Hab heute wieder nicht das gemacht was ich wollte, ist aber auch nötig, ist ja Hobby. Durch die neu montierten 54mm Termi Rohre passte der rechte Fussraster nicht mehr richtig. Da kommt ja ein ordentliches Ofenrohr am Stiefel vorbei. Beim ST schon dick ist das hier noch etwas mehr. Habe mir vor ein paar Tagen eine Karton Schablone geschnitzt. Nach der Schablone mit Skizze hat der Wasserstrahlschneider einen Teil der Fussraste ausgeschnitten. Eine elegante und schnelle Methode. Ok, nicht optisch so perfekt wie das hier andere vorzeigen, dafür aber schnell angepasst und im Falle von einer Offroad Einlage schnell selber hergestellt,  lokal produziert und sehr bezahlbar. Die unterschiedlichen Distanzen müssen wir dann beim ersten Fahren austesten. Stiefel sollten einfach nicht durchbrennen.

 Sind jetzt ca 15mm weiter aussen als vorher.

Gruss Konrad

 

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Du kannst in deiner Garage Wasserstrahlschneiden! Jetzt bin ich echt fertig.

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vor 28 Minuten schrieb conquistador:

Du kannst in deiner Garage Wasserstrahlschneiden! Jetzt bin ich echt fertig.

 

 

Je nach Bierkonsum kann dass jeder 😂

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vor 48 Minuten schrieb conquistador:

Du kannst in deiner Garage Wasserstrahlschneiden! Jetzt bin ich echt fertig.

nein, die Schneiderei gebe ich weg, will ja kein Gewächshaus ....Sonst geht aber einiges, komm vorbei wenn in der Gegend zwischen Schaffhausen und Winterthur.

@ El potente, Ab einem gewissen Alter müsste sehr viel Bier fliessen, da müssten jüngere ran..... (jetzt erschliesst sich mir auch der Name, Potente......)

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So, heute Abend habe ich Zeit gefunden die Zylinder für den 749s/ 998 Motor nachzuhonen. Geht ganz leidlich auf meiner Sunnen mit passenden Steinen für Nikasil Schichten.

Da die Zylinder gebraucht waren und ein paar Laufspuren aufwiesen hat es Sinn gemacht diese zu egalisieren. Viel Material geht nicht weg. Bei grösseren Defekten müsste man Diamant bestückte Honleisten nehmen oder noch besser, ab auf die Post zum neu beschichten. 

Grüsse Konrad

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So, gestern Nachmittag war "Metzgete", der Kandidat schon auf der Vorrichtung. Wie früher geschrieben ein spätes 749s Aggregat.

Beim Zerlegen gehe ich seit Jahren immer gleich vor. Egal ob Königswellen Ein und Zweizylinder oder moderner, immer linke Seite und dann rechte Seite abbauen. Dabei lege ich diese Bauteile immer in separate Kunststoffbehälter. Alles kommt da hinein, dann weiss man a) wo das Material verbaut wird und b) wenn was übrigbleibt muss man das begründen können. Das Abfüllen in tausend Säcklein, wie das oft mal von Freunden gemacht wird die dann zu mir kommen damit,  ist nicht zielführend, da die Sucherei dann losgeht wo die Teile wohl hinkommen. Also lieber Baugruppen separat ablegen, dann ist alles meist selbst erklärend. Zum lösen der Muttern nehme ich den Schlagschrauber. Zum Ausdrehen der Inbus den Akkuschrauber mit langem Werkzeugaufsatz.

Der Motor scheint gesund, Sieb und Magnet waren sauber ohne viel Späne.

Ich lasse die Zylinder bis vor der Trennung auf dem Block. Damit sind die Pleuel sauber geführt.

Die Kolben belasse ich in den Zylindern und entferne auch nur ein Clip. Bei den Königswellen immer der linke, bei den 2V hinten links vorne rechts. Man kommt zur Montage besser dazu später. Die Kolben im Zylinder helfen auch den Bolzen herauszutreiben da die Kolben immer noch gehalten werden. Hier ging es aber leicht. Wenn man aber defekte Teile hat oder wie früher üblich Kolben mit strammer Bolzen Passung, dann kann ein Pleuel leiden wenn man mit dem Hammer und hoffentlich Wärme helfen muss.

Vor der Trennung nicht vergessen das  Alu Distanzblech zu entfernen. Dafür zerstöre ich die O- Ringe dann geht das leichter.

Vor der Trennung können mittels Staubsauger Souvenirs von Kiesbetten oder andere Krümel abgesaugt werden. Diese fallen dann schon mal nicht ins Gehäuse und dort evtl. in Lager hinein.

Achtung, nicht vergessen alle Schrauben entfernen und auch die Kugel der Schaltarretierung (21er Schraubenweite von hinten im linken Gehäuse).

Nun mit dem Gummihammer an den Gehäusekannten und Wellen klopfen bis die Silikonhaftung überwunden ist. Schön gleichmässig das Gehäuse trennen und nicht verkannten, dann geht es leidlich. Danach auf klebende Passscheiben achten und diese dann sofort zuordnen.

 

Im Gehäuse war sehr wenig Schlamm vorhanden. Diesen entferne ich grob mit Putzlappen und Bremsreiniger, danach ab in die saubere Badewanne. Lager vorspülen, mit Kontrolle ob Unregelmässigkeiten Festgestellt werden können, danach mit Bremsreiniger nachspülen und ölen. Hier habe ich die Lager nicht gewechselt. Waren alle ohne Befund und Späne und Schmutz war nicht feststellbar. Achtung, es gibt Lager die gehen streng. Z.b. das Doppelreihige und das kleine für den Nebenwellenantrieb. Das kommt von der Vorspannung. Sobald die Gehäuse warm sind laufen sie einwandfrei.

 

Silikon ist ein geiles Zeug! Nur zum abklauben ein Sch.....

 

Nun werden die Innereien geprüft. Keine Beanstandung am Getriebe.

Nachdem alles sauber aufbereitet ist kann die 999 Kurbelwelle eingepasst werden. Habe dafür Distanzscheiben mittels Flachschleifen in der Dicke reduziert. Damit hat die Welle axiales Spiel. Nicht ohne Scheiben messen, da bescheisst man sich weil die Radien der Kurbelwelle und der Hauptlager nicht gleich gross sind. Immer mit dünnen Scheiben operieren. Ich ziele eine Vorspannung von ca. 0.25mm an. Die Welle soll nicht klemmen. Vorher ging sie sehr satt. Sollte man keine passende Scheiben haben, dann kann man sie dünner Schleifen und auf der Aussenseite Distanzblechscheiben  z.b. von den Königswellen einlegen zur Kompensation.

 

So die Vermählung kann beginnen. Achtung, bei den Rollenlagern macht es Sinn die Innenringe in die Lager zu legen. Mit genügend Fett einkleben. Ansonsten ist das schliessen der Gehäuse ein Horror. Die Rollen stellen sich quer sobald die Hülse nicht passend eintrifft. Die Druckstange der Kupplung kann zur Führung helfen. Wie beim Trennen hilft paralleles Aufsetzen. Ducati Dichtmasse nicht vergessen. Sollten die Gehäuse streng aufeinander gehen, wieder zerlegen und Ursache finden. Mir ist ein Rollenlager Innenring rausgefallen und die Rollen sind auch schon aus dem Käfig gesprungen. Also nochmals alles sauber platzieren und auf ein weiteres.....

Es hilft auch die Ritzelwelle etwas mit Schleifleinen zu polieren. Die gehen sonst immer streng ins Lager.

 

So wenn die "Heirat" geglückt ist dann kann der Anbau der Seitengruppen beginnen. Ich beginne rechts, dann links.

 

Beim justieren des Schaltapparates helfen Filzstift Markierungen. Also, ein Gang höher als der Erste einlegen. Am besten steckt man ein Schalthebel auf die verzahnte Welle. Noch besser ein Racing für das umgekehrte Schema. Damit kann man gefühlvoll die Endpositionen des Gestänges markieren (zweitletztes Bild, nicht so gut sichtbar). In der Mitte der Endpositionen ein Punkt setzen. Den Schaltapparat verschieben, dass die Kerbe in die Mitte zu stehen kommt. Alles festziehen. Somit sollte der Hebel auf beide Seiten in etwa denselben Weg aufweisen und sich die Gänge sauber einlegen lassen. Prüfen ob alle sechs vorhanden sind, dann in den Leerlauf stellen.

 

Danach war Feierabend! Als nächstes kommt das Bearbeiten der Köpfe, da fehlen aber noch die Teile für den Mira Ventilsitz Apparat.

 

Warum schreibe und bebildere ich dieses Thema? Damit sich der eine oder andere einen Ruck gibt, sein Material auf Vordermann bringt und dann evtl. auch auf der einen oder anderen Veranstaltung erscheint. Hans hat das richtig erwähnt, es braucht schon etwas Kenntnis und Werkzeuge. Für eine Revision so wie in diesem Kapitel  geschrieben,  braucht es eigentlich nur einen gut ausgestatteten Werkzeugkoffer plus Schlagschrauber und später Drehmomentschlüssel plus Haltevorrichtung. Köpfe und Kurbeln kann man auch den Mechanikern des Vertrauens geben zur Aufbereitung.

 

Grüsse und dann eine gute Woche

Konrad

 

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Edited by humlik
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Wow, super Bericht, sehr interessant zu lesen. Die Kurbelwelle ist aber schon was Feines, auch die Carillos sieht man nicht sehr häufig :)

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Richtig schöner Stoff zum lesen und lernen 😎

Danke für die viele Arbeit, die du dir machst mit den Bildern und der Doku - echt klasse.

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vor 3 Stunden schrieb Ben:

, super Bericht, sehr interessant zu lesen. Die Kurbelwelle ist aber schon was Feines, auch die Carillos sieht man nicht sehr häufig :)

Na das ist im Rennsport wohl Standart

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Naja, nicht alle sehen das so. Für nen echten Rennmotor, ja. Aber wenige machen das denke ich.

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So, die Arbeiten gehen weiter, die Werkzeuge für das Mira Ventilsitzgerät sind angekommen.

Leider geht alles etwas langsamer als während der Ferienzeit. Die richtige Arbeit macht müde und dann ist am Abend oft die Luft raus. Hoffe da nicht der Einzige mit diesem Problem zu sein.

 

Heute habe ich bei dem Motor der von 749 / auf 998 Hubraum erweitert und vermutlich erst in ein paar Monaten laufen wird, die Einlasssitze bearbeitet. Ziel, schmalere Dichtflächen als beim Original, mehr Querschnitt rund ums Ventil und egalisierte Übergänge vom Kanal zum Sitz hin. Mit der Sitzbearbeitung wird auch der Sitzring Innendurchmesser konisch zum Sitz hin bearbeitet. Bei diesen Zylinderköpfen gibt es nur eine sehr kleine Spannweite an Einstellshims. Da muss man Aufpassen, dass man nicht zu viel vom Sitz abträgt. Ansonsten neue Ringe rein oder verkürzte Ventile herstellen lassen. Beides will ich im Moment vermeiden.

Der Kanal ist so schön gerade, da wird man als eingefleischter 2V Liebhaber sehr neidisch. Wenn man doch noch mal einen schnellen 2V entwerfen dürfte.... Man versucht es ja mit bestehendem 1000DS Material, nur muss man auch da Kompromisse eingehen. Die Italos haben das ja mal gemacht, 4V Kipphebel, DOHC Design, Wasserkühlung und zwei Ventile. Wurde hier mal besprochen vor längerer Zeit. Besser würde mir die Lösung mit Luftkühlung und einer Nockenwelle passen.

 

Bin abgeschweift, leider ist das Sitzbearbeitungsgerät etwas zu alt für die kleinen Auspuffventile. Damals wo das Teil gebaut wurde waren 2V Motoren Standard. Da muss ich passen, kann die Size nicht nachdrehen und lasse sie also wie sie sind. Dafür bearbeite ich den Bereich rund um den Sitz herum mit der Suhner flexiblen Welle, Rundfräsern und Fächerschleifern im Dremmel.

 

Die Brennraumbearbeitung sollte man defensiv angehen, was weg ist ist weg. Nach den nötigen Verschleif-Arbeiten muss dann das Brennraumvolumen beider Köpfe kontrolliert und dem grösseren angeglichen werden. Die endgültige theoretische Verdichtung wird dann mit den Komponenten montiert festgestellt. Ziel nicht viel mehr Verdichtung als das std 749S Agregat hatte. Hoch Kompression  Geschichten sind was für Mutige.

Vorher müssen die Köpfe aber noch provisorisch zusammengebaut werden um die Ventilspiele messen zu können. Nach Bedarf wird man dann Shims bestellen. Von diesen hat man leider nichts vorrätig.

 

Wünsche ein schönes WE

Konrad

 

 

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Das möchte ich auch können. Richtig klasse - mal was vom Fachmann aus erster Hand zu lesen, sehen, wie auch immer.

 

Also - weitermachen bitte 😁👍

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Am Morgen danach soll man selbstkritisch die Arbeit prüfen. Visuell und manuell mit dem Finger ob noch irgendwo Stufen oder unschöne Stellen vorhanden sind. In diesem Falle müssen 3 ein paar Bereiche nochmals überschliffen werden. Mit Filzer markiert

Wetter ist mies, da macht das Arbeiten Freude.

Einen guten Sonntag

Konrad

 

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Wie ich sehe hast du es schon fertig gemacht.

 

Ich hätte sonst noch einen Ventilsitzfräser Satz rumliegen welchen ich dir als Leihgabe natürlich gerne zukommen liese.

 

Es sei den du wärs mal in der Zentralschweiz oder Hausen am Albis, dan könntest den auch abholen.

 

Gruss und viel Spass beim weitermachen.

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Hallo Miki

Was hast du rumliegen? Fräser oder ein Mira Gerät? Für das Mira habe ich Formdrehstähle, die machen die Kontur in einem Gang. Wenn sauber aufgespannt und ausgerichtet ist das sehr genau.

Ich habe noch Hunger, das hätte passen können. Ist aber nicht so schlimm mit den Auspuffsitzen daher lasse ich sie.

Gruss Konrad

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Bild von Google geklaut.

 

Ein Set mit solchen Fräsern.

 

 

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Ok, danke Mick, ich würde diese nur bei grossen Ventilen anwenden, so filigrane Dinger wie bei der Duc mache ich lieber mit dem sauber geführten Mira.

Danke aber für das Angebot

Konrad

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Kein Problem

 

Also ich hatte nie probleme das es ungenau wurde.

 

Hab damit aber auch nur Golf 1 Golf 2 und Peugeot 205 Köpfe gemacht.

 

Hat immer gut funktioniert.

 

 

Ich kannte das Mira nicht.

Werde wohl heute Abend Stunden mit Youtube verbringen 😉

 

Schönne Sunntig und viel Spass no

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Leider ist mir der Text verloren gegangen

Also nochmals. War mir nach Montieren zu Mute heute. Also habe ich die Ventile vorbereitet. Hab die Sitze absichtlich nur poliert auf der Drehmaschine und nicht geschliffen auf der Ventilkegel Schleifmaschine. Dadurch wären sie tiefer gesunken und der Einstellbereich wäre noch weniger geworden. Ich schleife die Ventile generell mit den Sitzen ein nach einer Bearbeitung. Somit sieht man wo sie tragen und ob die Bearbeitung konzentrisch war und es keine Rattermarken gegeben hat. Natürlich nur mit feiner Paste und nicht Stundenlang.

Die 749S haben 6mm Schäfte mit Halbkeilen. Eine feine Sache, aber man muss die Hülsen auf die Kegel ziehen mittels Spezial Werkzeug. Ansonsten bescheisst man sich bei der Einstellerei. Die Spiele der Schliesserhülsen habe ich mittels Messuhr eruiert. Bei den Öffnern auch, nur muss man da etwas dazurechnen weil man ja nicht genau auf dem Ventil messen kann. Zur Endkontrolle nimmt man dann die Fühlerlehren. Die Einlassventile sind ca. 0.2mm tiefer gesunken durch die Bearbeitung der Sitze. Ergo bestellt man sich neue Teile mit den angepassten Massen.

Ducati hat die Sitze im Kopf auf die Mitten der Ventilsitzflächen gelegt. Da hat man also noch Tuning Spielraum. Zu sehen bei den Bildern des Auspuffventiles.

Als nächstes kommt dann die Auslitter-Geschichte. Wird aber ein paar Tage dauern.

 

An dieser Stelle, sollte jemand noch Ventile so einer 749S mit 6mm Schäften oder Einstellshims rumliegen haben, ich hätte Interesse. Brauche eigentlich nur ein Ein - und Auslassventil als Vorlage zur Nachfertigung.

 

Gute Woche

Konrad

 

Edited by humlik

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