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Moin,

 

ich habe mal eine Frage an die, die Ihr Ventilspiel selbst prüfen/einstellen.

Ich bin gerade an meiner 916 drann.

Motor ist praktischerweise ausgebaut.

 

Also das grundsätzliche Prozedere ist mit klar.

Auch das Erfassen des Öffnerspiels ist sehr komfortabel.

 

Mir geht es um das Messen der Schließerspiels.

Mich würden eure Erfahrungen interessieren.

Misst ihr das Spiel immer an der Öffnerhülse (Schließerspiel = Gesamtspiel am Öffner wenn Schließer entlastet - Öffnerspiel),

oder misst ihr direkt am Schließer, zwischen Hülse und Kipphebel?

 

Das größte Problem habe ich momentan beim Betätigen des Schließerhebel, gegen die Federkraft.

Wie macht Ihr das ganze?

  • Schraubenzieher?
  • Innensechskant?
  • Steckschlüssel?
  • Spezialwerkzeug?

 

https://www.odd-bike.com/2012/12/how-to-adjust-ducati-desmo-valves.html

 

https://monster1100evo.wordpress.com/2018/03/18/ventile-einstellen/

 

Ich suche seit Tagen schon das WWW ab, sei es im deutschsprachigen oder englischsprachigen Raum...

Habt Ihr ein Tool dazu. Für die 2V gibts ja Tools.

 

Das größte Problem ist, dass ich die Schraubenzieher Methode sch*** finde. Man verkratzt sich alles schön...

Das mit dem Steckschlüssel funktioniert ganz gut.

 

Hab mit auch ein Werkzeug gebaut ähnlich dem Video unten:

 

Jedoch komme ich dort auf unterschiedliche Werte zu den anderen Methoden. Und die Kraft die man aufbringen muss ist immens, da durch den Hebel und die Rotationsbewegung über die Nockenwelle, der Kippbehel eher nach vorne gezogen wird, anstatt nach unten gedrückt...

 

Bitte um eure Ratschläge. Wie macht Ihr es?

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank,

 

Grüße

 

Jim

Edited by Jim-R
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So, da sich keiner meldet mal ein Update meinerseits. 

Hab mir da mal was gebaut ohne das man sich was verkratzt oder den Kipphebel schief drückt... 

Ich war gerade dabei den Schraubenzieher mit Schutzschlauch zu versehen, da kam mir mit einem Inbusschlüssel die Idee. 

Man muss nur genug zeit in der werkstatt verbringen, dann kommen die Ideen. 

Rausgekommen ist das:

 

Einfach ein 4er Rundstahl umgebogen und mit Schutzschlauch versehen. 

Damit gehe ich nun hinter der Nockenwelle vorbei, hinter den Schließerhebel (hinter dessen Arm welcher von der Nockenwelle berührt wird) und drücke diesen an die Nockenwelle. 

Damit wird die schliessergabel vorne frei und man kann ohne Probleme messen. 

IMG_20181217_172800.jpg

IMG_20181217_172822.jpg

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So ich muss doch nochmal die Ventilspiel-Spezis befragen. 

Wie misst Ihr euer Spiel. 

Ich hab das ganze nun 3 mal durchgemessen (an unterschiedlichen Tagen) und komme zum teil auf unterschiedliche Messergebnisse. 

Nach dem Motto, wer viel Misst, misst Mist.... 

Habt ihr die Nockenwelle im dementsprechenden OT? 

Weil der Bereich, auf dem die Nocke frei ist, ist ja ein großer. 

Wobei der Schließernocken ja immer schließt, es sein den es wird geöffnet. 

 

Ich habe jetzt herausgefunden, dass kurz bevor der Öffnernocken öffnet, sich das Spiel am Schließernocken vergrößert. In diesem kleinen Bereich messe ich fast 0,1mm mehr als sonst... 

 

Nach welchem Spiel stellt ihr ein? 

Ich habe mittlerweile 3 teils unterschiedliche werte. 

Einmal Video Gaskrank, einmal Datenblatt Ducati und einmal das Werkstattbuch.... 

Bei letzterem sind die Toleranzen ziemlich eng. Das heisst, wenn ich knapp darunter liege und ein neuer Shim (0,05mm) einbaue, bin ich fast wieder an der oberen Toleranz... 

Motor ist ein 916 aus dem SBK.. 

 

Greetz und Mercie

 

Kim

 

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Stellt hier keiner selbst seine Ventile ein oder überprüft das Spiel???

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Natürlich, aber in meinem Fall Köwe, 2VZahnriemen und Testastretta.

Je nach Kipphebelverschleiss, und das kam bei den alten 4V vor, kann sich das Spiel natürlich verändern, je nachdem wo der Nocken steht. Es gab auch schlecht geschliffenen Nocken, das kenne ich aber eher von den 2V Motoren, da hat es Klemmstellen wenn der Öffner gegenüber dem Schliessernocken nicht perfekt geschliffen wurde.

Da gibt es nicht als alles zerlegen und die Teile analysieren. Z.b. Nockenwellen zwischen die Spitzen und den Schliessernocken abfahren etc. Im schlechtesten Fall Kipphebel neu verchromen und schleifen lassen. Wundert mich, dass du das noch nicht gemacht hast.

 

Gruss Konrad

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Danke für den Hinweis. 

Ausgebaut und analysiert habe ich bereits alles. 

Konnte jetzt nichts ungewöhnliches feststellen. 

Die Kipphebel haben Laufspuren, jedoch keine Riefen. 

Also normales Gebrauchsbild. 

Mir ging es um den grundsätzlichen Ablauf des Messens bzw. ob es normal ist, dass das Spiel je nach NW Stellung variiert.... 

 

Danke

Gruß

Kim

 

IMG_20181226_151203.jpg

Edited by Jim-R

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