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Nächste Woche - nächster Test: Chambley steht an ?

Gemacht:

Komplette Pumpe getauscht - mit neuem Filter.

Massekabel des Ignijet-Steuergerätes vernünftig an Masse gelegt. Schraube hatte sich gelockert ? Kann durchaus für die Aussetzer gesorgt haben.

Ölkühler von der ST 4S als Zusatzkühler montiert.

Autotune angeschlossen - liefert aber falsche Werte. Wird mit Jogos Unterstützung noch mal am Kringel getestet.

Schön wäre es, wenn die Kiste jetzt mal vom Grundsatz vernünftig laufen würde. Aber die Duke kommt wieder mit. Sischa ist sischa ?

 

Ansonsten hab ich gestern einen Satz 1000 er Zylinder gekauft - die könnte man mal überarbeiten lassen und dann zusammen mit ein paar

Schmiedekolben verbauen. Bin mir aber noch nicht schlüssig, wie weit ich da mit dem "Tuning" gehen will. Die einen sagen Schmiedekolben sind absolut notwendig

- die anderen sagen: Quatsch - das Ganze!

 

Wäre für mich sehr interessant was die Experten hier im Forum dazu sagen.

 

Ich werde berichten, wie es gelaufen ist.....

Edited by Desmostümper

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Die originalen Kolben empfinde ich als sehr wertig. Was ich in die Finger bekommen habe war immer in gutem Zustand. Haben in unserem Renner aber grössere Dinger drin.

Für die Rennerei würde ich zumindest die Kolbenbolzen gegen solche von. z.b Wahl oder JE Tauschen. Ich habe zwei Motoren geschrotet nachdem uns die etwas leichteren original Bolzen gebrochen sind. Drehzahl und Kolbengewicht haben das Sicherheitslimit aufgefressen. Die nachfolgende Analyse hat durchgehärtetes Material zu Tage geführt. Die JE sind nicht durchgehärtet aber hochvergütet.

Viel Spass Konrad

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Hallo Konrad,

 

vielen Dank für die Informationen.

 

Leider habern sich in Chambley "Schleifgeräusche" im Motor eingestellt ? Ich meine sie an der Lima-Seite lokalisiert zu haben.

Die Geräsche waren dann bei abgekühltem Motor nicht mehr da. Sehr merkwürdig. Werde jetzt erstmal den Limadeckel runter nehmen und nachsehen. Wenn nix zu finden ist - muss ich wohl den kompletten Motor öffnen. Dann wird es wohl das Sinnvollste sein, ihn komplett zu überholen und in der Konfiguration aufzubauen, die mir als bester Kompromiss zwischen Haltbarkeit, Leistung und Kostenaufwand erscheint., damit der Motor dann auch entsprechend abgestimmt werden kann. 

 

Der Start mit dem 2 Ventiler ist also ziemlich holprig ☹️ Das Tröstliche dabei ist - dass die Fahrerei damit durchaus Spaß macht. So bleibt die Motivation erhalten. Zum Glück hatte ich immer ein Ersatzbike dabei. Dadurch konnte ich immer fahren und hatte trotzdem meinen Spaß.

 

Nachste Woche in Mettet bleibt die Bimota also notgedrungen zu hause. So schnell werde ich da nicht rangehen können.

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Hallo Andreas

 

Bezgl der Geräusche die seltsamerweise unerklärlich verschwunden sind,

 

ein Kumpel hatte erst das selbe Phänomen,

auf empfehlung den Limadeckel abzunehmen , da die Limazentralmutter im verdacht war,

stellte sich heraus das sich die Mutter vom inkrementalrad verabschiedet hatte .

Vom Sicherungsblech hatt es die Sicherungsnase abgeschert die in die Wellennut eingreift.

Damit hatte das Sicherungsblech nur noch die funktion einer Beilagscheibe und die Mutter samt Blech hat sich gelöst .

Glücklicherweise hat es keine weiteren beschädigungen gegeben .

 

Beim abnehmen des Deckels kam schon die Mutter entgegen , und im Gehäuse lag das Sicherungsblech.

Bei der Mopete waren auch kurzfristig Geräusche da , die nach abstellen und späterem Test wieder weg waren.

 

Prüf das mal 

 

 

Bezgl Tuning , 

Kann man machen , muß aber nicht.

wenns unbedingt mehr leistung sein soll , ist es das falsche Moped.

Ich würde eher lowbudget Tuning machen im Standfesten bereich und Spaß haben mit der Sehr schönen gelungenen Mopete ?

 

War sehr Spaßig in Chambley 

 

Gruß Jogo

 

 

 

 

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Genau.

Ich würd' das mit dem (intensiven) Tuning auch nie wieder machen. 
DP-Nocken - wenn man denn noch irgendwo welche findet -, Abstimmen und gut.

Paule fährt so gut damit. Nie Ärger. 

 

Für das, was Dich Tuning kostet, kannst Du Dir lieber bei Gelegenheit einen Ersatzmotor hinstellen. 
Hast' auf lange Sicht sicher mehr davon.

 

p.s.

Jehova!

Edited by Fözzi
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Moin Männer,

 

konnte endlich etwas Zeit freischaufeln und den Limadeckel abnehmen - alles einwandfrei.

Öl sieht auch super aus. Lediglich einige Späne an der Ablassschraube. Könnte etwas weniger sein, aber richtig besorgniserregend ist es auch nicht.

Hab das Motorad heiß laufen lassen - keinerlei Geräusche. Allerdings ganz merkwürdeige Geräuschübertragung vom Höcker, weil der hinten am Schalldämpfer

Berührung hatte ?

 

Nach Hin und Her und Überlegen habe ich mich entschieden, die Bimota am Wochenende mit nach Mettet zu nehmen und dort noch mal zu testen. Wenn wieder Geräusche auftreten sollten, wird sie verkauft.

 

Quatsch ? Dann wird der Motor aufgemacht und nachgesehen. Richtig fettes Tuning gibbet nicht - ich wüsste auch Niemanden, dem ich vertrauen würde - traurig eigentlich. DP-Nockenwellen in neu, verbaut in guten Köpfen hab ich von einem sehr vertrauenswürdigen Forenkollegen ergattern können. Werde wohl die Originalkolben weiterfahren und nur einen leichten Schwung verbauen. Das Ganze dann entsprechend abstimmen (lassen) und gut is.

 

Ach - übrigens: Habe für meine Multistrada Ducatilack in rot in der Dose von 123 Lack gekauft. Top - der Lack! Einwandfreies Ergebnis. Braucht aber auch 2 Tage zum Durchhärten.

wie aus dem Kompressor eben. Damit werde ich auch noch mal einige Akzente an der Bimota setzen ? Wenn sie denn mal richtig funzt.....

 

Wetteraussichten in Mettet: Sa und So 26 Grad, sonnig ?  Ich werde berichten.

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Ich weiß ja nicht, wie sich die Geräusche angehört oder angefühlt haben. 

Waren die drehzahl- u./o. geschwindigkeitsabhängig?

 

Wie auch immer.

Es kann sicher nicht schaden, sich auch nochmal den Antrieb anzuschauen. 
Denn den hört man ja nicht, wenn das Moped steht und nur der Motor läuft. 

Ich meine, mich z.B. zu erinnern, dass die Bimo in den Rädern Distanzen aus Alu hat, die wohl gerne 'mal zum Fressen neigen. 

Ansonsten Zähne, Ruckdämpfer, Kettenflucht, Kettenspanner ... das übliche halt.

Evtl. Kupplung? 
Hört man ja im Stand auch kaum etwas Ungewöhnliches. 

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Beim Fahren war gar nix zu hören oder zu fühlen, was sich vom Üblichen abhob. Beim Ausrollen dachte ich erst, da hätte sich ein Gummibollen unter dem Schutzblech verhakt - so eine Art schleifen eben. Bin mir aber nicht 100 % sicher, ob es tatsächlich vom Motor kan, oder ob da nicht vielleicht auch ein Teil Geräusche durch die Vibrationen gemacht hat. Jetzt läuft sie auch heiß tadellos. Doof - wenn man das so gar nicht nachvollziehen kann.

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Back from Mettet. Einen Testturn gefahren - keine unüblichen Geräusche:  Keine Ahnung was ich da gehört habe  - vielleicht tatsächlich irgendwelche Schwingungsübeertrasgungen.

allerdings läuft die Bimota wirklich schlecht - denke das Mapping ist nicht geeignet. Daher hab ich sie dann auch abgestellt.

Werde den Motor jetzt so herrichten, wie ich ihn haben will und dann abstimmen lassen. Alles andere wird nur für unnötifgen Materialverschleiß sorgen. Diese Saison ist für die Bimo also gelaufen.....

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Hallo

 

tolles Bike ! , vor allen die fachliche  Eigenleistung  ......

 

Ich besitze auch eine , mit Ölbadkupplung . Deshalb möchte ich mal fragen , ist da wirklich ein Hyper / Multistrada

Motor verbaut ?  Wenn du die Schwinge kontroliert hast , müsstest du es ja 100 % wissen .

Ich mag einfach das Rasseln der Trockenkupplung  🙂

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Neues aus der Bimota-Ecke:

 

Nach genauerer Untersuchung der Lima-Seite musste ich feststellen, dass munter Teile aus DS 1000 und DS 1100 gemischt wurden - das funktioniert leider so nicht.

Das hat der "findige Schrauber"der da dran war auch festgestellt und den Kragen des Zahnrades, welches in den Freilauf eingreift, abgedreht. Trotzdem passte das so nicht wirklich zusammen.

 

Um diesee Meisterleistung der Schrauberei noch zu toppen - hat man den Abstand des Pickups für die Zündung auch nicht eingehalten. Ich denke, dass war die Ursache für das schlechte Laufen. Nachdem mir Armin dankenswerter Weise mit diversen Teilen ausgeholfen hatte und ich mir eine Grundmap zusammengefrickelt hatte, lief das Teil im Stand ganz ansprechend.

Das das nix sagt, außer, dass sie im Stand gut läuft war klar.......

 

Da stand ich nun vor der Frage, ob ich zum Biketoberfest wieder mit Ersatzmopete anreise - oder eben auf meine unglaublichen Schrauberfähigkeiten vertraue und nur die Bimo mitnehme...

Da die Diva bei den letzen drei Veranstaltungen immer eingeschnappt war - dachte ich mir: Schenk ihr Vertrauen und sie wird es dir danken. Also blieb die Duke zu Hause und wir sind frohen Mutes Richtung Osche gestartet, wo wir Donnerstag Abend dann wohlbehalten eingetrudelt sind.

 

Also Mopeten raus - Anmelden und technische Abnahme machen. Also Zündung an - Starter drücken - upupupup - choke ziehen - röchel, kotz, spuck. Der Eimer läuft nicht richtig - nimmt kein Gas an. Verdammte Axt! Zu Hause gefühlte hundert mal gestartet - alles super. Und jetzt das.

 

Also trotzdem erstmal mit der Kiste irgendwie zur technischen Abnahme "gefahren". Toll auch, dass wir genau am anderen Ende des Fahrerlagers aufgebaut hatten. Zurück durfte ich dann auch schieben. Irgendwie konnte ich mich zumindest so weit unter Kontrolle halten, dass sie nicht in Flammen aufging und auch nicht auf der Seite lag. Mann Mann Mann!

 

Also erstmal Ursachenforschung: Kerzen gewechselt, Anschlüsse kontrolliert - alles ok. Der Eimer lief trotzdem wie ein Sack Muscheln. Ich weiß nicht mehr genau, was ich so alles von mir gegeben habe aber irgendwas von "Drecksau" und "Verkaufen" hab ich noch in Erinnerung. Tja - aus vorbei. Wieder nix mit Bimota fahren. So ne Kacke.

 

Aus lauter Verzweiflung habe ich noch mal das Laptop ans Ignijet drangehängt und eine andere Map geladen. Starter gedrückt und Brrräääähhhmm - der Hocker läuft! Hä - wat dat? Gips doch nicht - kann nicht sein. Hoffnung keimt auf. Bimo vom Ständer - Probefahrt im Fahrerlager. Einwandfreier Durchzug bis 5.000 im Ersten und zweiten Gang. Zu mehr reicht es nicht und es wird dunkel. Also Kiste abstellen und hoffen, dass morgen alles gut wird......

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Also im Grunde alles wie immer. :uglyhammer:

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Am nächsten morgen dann zeitig aufgestanden - Reifenwärmer an - Luftdruck und so weiter und so fort.

Was man eben so macht am Morgen im Paddock. Dann wirds spannend... aber der Trecker springt ohne Mucken an - gut so!

Und dann ist´s auch schon so weit: Gruppe 2 rückt aus.

 

Also Bimo starten und los. Ihr kennt das: Schon während der Fahrt durchs Paddock ganz Ohr, was die Gute so von sich gibt und so.

Aber alles ist gut - also raus auf die Strecke: Hotelkurve im 2. dann rausbeschleunigen - zieht sauber durch! Dritter Gang - alles gut.

Hasseröder und weiter gehts. Ich bin happy. Die Kiste läuft einwandfrei. Kein Verschlucken, sauberes Durchbeschleunigen - nix zu meckern.

 

Von Turn zu Turn werde ich sicherer und die Bimota macht mir immer mehr Spaß. Fährt sich super - ich komme dahin, wo ich hin will. Sie geht nicht weit,

ist aber auch nicht nervös. Lediglich die Front ist zu weich und das Heck ist beim Anbremsen zu schnell entlastet. Da muss ich bei.

 

Trotz mehrfacher Versuche und super Unterstützung von Armin will das Autotune nicht so wie wir. Letzlich kapituliere ich. Jetzt wird sie eben abgestimmt.

 

Lediglich den letzten Turn des zweiten Tages konnte ich nicht mehr fahren. Ein Benzinschlauch ist beim Starten geplatzt. Aber da kann die Bimota nix dafür, wenn ich

schlechtes Material verwende.

 

Natürlich bin ich noch lange nicht fertig - aber ersteinmal kann ich sagen: Das Projekt habe ich erfolgreich durchgezogen. Alle Originalteile liegen gut verwahrt und sicher im Haus und meine selbstgebauten Raceteile haben zumindest das erste (komplette) Event gut überstanden. Die Bimota funktioniert. Das das so funktioniert hat, verdanke ich vielen Unterstützern hier aus dem Forum. Danke Junx - ihr wisst, wer gemeint ist 👍

 

 

 

 

Edited by Desmostümper
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Das ist doch mal ne echte Trendwende, herzliche Glückwünsche!

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Neben dem Beaver beschäftigt mich  auch die Bimo weiterhin. Mittlerweile habe ich sie abstimmen lassen und beim Versuch, das Fahrwerk optimal einzustellen - vielen Dank für die Hilfe Uli - festgestellt, dass die hydraulische Federvorspannung des Extrem-Tech-Federbeins nicht funktioniert. Gabel und Federbein sind jetzt auf dem Weg zum Rooske - der sich in der Lage sieht, auch das ziemlich exotische Federbein in Stand zu setzen. Außerdem habe ich das Schmiederad von der RC 8 umgestrickt und eingebaut - samt neuer Bremsscheiben - bis auf den orangenen Streifen an der Seite sieht das echt sexy aus 😎 und ist natürlich leichter 😀

Mittlerweile habe ich festgestellt, dass 'Einzieh - bzw. Nietmuttern " eine sehr hilfreiche Sache sind und setze sie jetzt in jedes Loch, dass sich auftut, ein 🤣

Ne - ernsthaft. Sehr sinnvolle Anschaffung, die die Montage von diversen Teilen extrem vereinfacht, weil man die Mutter nicht gegenhalten muss. Könnte mich glatt ärgern, nicht schon vorher damit gearbeitet zu haben.

 

Da wir im April in Ledenon in die Saison starten und ich bei Stummelmopeds dort immer Probleme mit dem Kuppeln bekomme (Handgelenk und Unterarm), habe ich mir die offene Variante des Ignijet-Steuergerätes zugelegt und werde einen Quick-Shifter montieren. 

 

Außerdem werde ich den Heckrahmen um 2 Halter ergänzen, so dass ich den Höcker zukünftig komplett ohne Kabelbinder montieren kann - ist ja unwürdig sowas 😣

 

Wenn alles ganz toll läuft und noch Zeit bleibt, wandert auch das hintere Schmiederad von KTM noch in die Bimo. Da brauche ich aber einen neuen Halter für den hinteren Bremssatte, neue Lager und diverse Buchsen - und die Hilfe unseres Dreh- und Fräs- Spezis Armin - Zerspanungs-Freak unter dem Herrn 😂

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Da ich noch ein Nockenwellenrad montieren musste und bisher kein vernünftiges Gegenhaltewerkzeug für die verstellbaren NW-Räder hatte, habe ich eins selbst gebaut.

 

 

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