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Oh danke fürs Angebot! Zeitlich ist das ja bei mir entspannt. :)

Werd die Woche die Schwinge mal ordentlich entjauchen und noch genauer begutachten. Wenn die noch ne andere Macke hat lohnt ja der Aufwand nicht bzw. dann vielleicht doch lieber den Aufwand an einer SBK Schwinge investieren!?

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Und schnappppp... die Falle schnappt zu.. und zwar die Invetitionsfalle. Tief durchatmen. Angefangen hats beim LowBudget bau. Jetzt gibts geringe Rastungen in der Schwinge. Minimale Laufspuren an einer Buchse.

Du willst vielkeicht 4x mit dem Teil erstmal fahren. Meinst du die Rastung waere dir aufgefallen? Es ist ok, etwas gut aufzubauen. Und nun denkst du ueber ne SBK schwinge nach^^( 400 euro). Ueberleg dir was sinnvoll ist oder nur geil. Fahren tust auch mit geringen Laufspuren in der Buchse. Und wenns dann endlich faehrt, hast genug Zeit dir weiteren Blödsinn zu überlegen.

Es gibt genug Projekte die angefangen wurden und sich dann verzettelt wurde.

Du musst jetzt mal.sagen, ob du pragmatisch vorgehen willst, oder endgeil. Also fahren irgendwann oder totbasteln? Beides hat seinen Reiz. Bis jetzt schwankst du ja noch..:)

Edited by UXO
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Du hast vollkommen recht, deswegen mach ich das Ding erstmal sauber und mach die Lager raus um zu sehen was Sache ist! :)

Bei schönen Teilen schwankt man doch immer, das wird man einfach nicht los! Ich mache mir da selbst nix vor, an der ein oder anderen Sache werde ich nicht vorbei gehen können und werde sündigen. ;)

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Ach und ob ich die Rastung gemerkt hätte, vermutlich nicht. Aber wenn man dann weiss das sie da ist, hat man sie im Kopf und da merkt man sie dann immer. Kennt man ja. ;)

Und wenn ich die Kugelaugen an der Schubstange tausche und das Federbein gegen ein brauchbares, dann wäre es glaube falsch die Rastung in der Achse nicht zu beheben.

Ich mach die Woche mal nen Bild von der Buchse und den Laufspuren, ich glaube an denen sieht man auch schön das die Schwingenachse wohl nicht mehr gerade war.

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Ich erwische mich auch immer wieder dabei schöne "sinnlose" Teile anzusehen und zu überlegen, meine bisherige Strategie den Kauf solange vor mir her zu schieben bis das Teil weg ist bzw. es zu überschlafen so das am nächsten Tag keine rationale Begründung mehr vorhanden ist funktioniert bisher ganz gut.

Sollte ich mir aber trotzdem immer mal wieder als Punkt in meine Todo schreiben, "nicht verzetteln". :D

Lagertausch muss man aber auch ca. 100 EUR investieren wenn ich das grob zusammenrechne. Rollenlager ca. 16 EUR (x2), Nadellagerset ca. 25 EUR und neue Buchsen ca. 25 EUR (x2). Hinweise zu günstigeren Bezugsquellen nehme ich natürlich gerne entgegen. ;)

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Moin Philipp,

wenn Du schon beim Zusammenbau ein augenscheinlich defektes Lager gefunden hast, tausch es aus und Du hast Ruhe.

Im Kopf, wie im Fahrwerk.

Alles andere ist Pfusch. Ob Du es merkst, sei mal dahin gestellt. Besser funktionieren wird auf alle Fälle ein

intaktes Lager. Deshalb verbauen die im Werk auch immer neue, keine gebrauchten. :thefinger_red:

Einfacher als zum jetzigen Zeitpunkt kommst Du nicht wieder an die Lager in der Schwinge dran.

Später ist alles zusammengebaut. Mach´s lieber gleich richtig ;)

Zur schwarzen Schwinge: da habe ich mich auch von der Optik verführen lassen. Sie sieht halt geiler aus.

Letztendlich hat sie bei mir nur mehr Geld gekostet und nichts gebracht.

Gewichtsmäßig bringt sie keinen Vorteil.

Im Fahrverhalten sicher auch nicht.

Bei der Wahl der Auspufführung schränkte sie mich weiter ein, weil ich etwas anderes verbauen wollte als 999-Standard.

Aber das muß halt jeder für sich entscheiden.

Viele Grüße,

Armin

Edited by Duc-Schmidti
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Pack den Punkt mit "Nicht verzetteln!" Mal hin.. ! Sonst kommst nie zum Fahren. Ansonsten .. schreib mal die Lagermasse hin... Alternativ hab ich noch ne komplette guenstige Schwinge aus nem Umbau.. neuwertig..:) Vorteil.. noch weniger Arbeit...und billiger^^

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@Twinmaster: brauch ich ja nicht, hab nen Bursig BikeTower noch von meiner Monster und die passende Adapterplatte für die 999. :D

@UXO:das natürlich die einfachste Lösung!

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  • 2 weeks later...

Man wird ja nicht jünger mit den Jahren irgendwie und so hab auch ich jetzt mal ein wenig in meine Gesundheit investiert, denn ich habe Rücken!

Leider sponsort die Krankenkasse einem allerdings keine Motorradhebebühne, ergo musste ich sie komplett selbst finanzieren. Aber was tut man nicht alles für die Gesundheit!

Somit lag ich heute den Tag auf der Lauer, denn die Spedition welche die Bühne auf einer Palette anlieferte nannte mir als Zeitfenster 10-15 Uhr. Gegen 12 Uhr klingelte dann mein Telefon und der LKW Fahrer meldete sich bei mir das er da sei. Also raus mit der Kiste aus dem LKW (weiter liefern die ja nicht), rauf auf die Sackkarre und dann vor die Werkstatt. 141 kg wiegt die Transportkiste laut Lieferschein!

Mit einem zweiten Paar Hände war die Bühne dann aber schnell an Ort und Stelle in der Werkstatt und da sie quasi vollständig vormontiert war dauerte es nicht lange bis sie Einsatzbereit war!

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Tolle Sache das!

Die Wartezeit hab ich aber genutzt um mal mit dem Gabelservice anzufangen. Mein Plan für die Gabel ist erstmal nur das Öl zu wechseln und wenn ich irgendwo passend finde, auch Gabelfedern für mein Gewicht einzubauen. Wenn sich dann rausstellt das es nicht taugt, kann ich immernoch jemanden professionellen die Gabel pimpen lassen.

Nun ist es so das man bei der Demontage einer Up-Side-Down Gabel öfter mal Spezialwerkzeug braucht und so ist es auch bei der Showa Gabel die in der 749S verbaut ist. Man kann dann entweder hergehen und sich das Spezialwerkzeug bestellen und ist dann lustige 130 EUR ärmer oder man holt sein Werkzeug raus und baut sich selbst so etwas.

Letzteres hab ich dann gemacht, ein paar Beispiele wie man sich so etwas baut hab ich auch schon gefunden. Meine Umsetzung ist mehr oder weniger ähnlich, so viel Innoviation gibts da auch nicht.

Konkret geht es um den sogenannten Cartridgepusher. Dieser wird benötigt um die Federvorspannhülse in der Gabel runterzudrücken, damit man an die Kontermutter, welche den Gabelverschlussdeckel nebst Zugstufeneinstellung an der Dämpferstange festhält, lösen kann. (Auf den Bildern ist es die Schraube unter der blau Eloxierten Schraube) Klingt kompliziert? Ist es aber eigentlich nicht.

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Ich hab mir dann ein Stück Flachstahl genommen was ich noch rumliegen hatte, in den Schraubstock eingespannt und dann die beiden Enden mit dem Hammer umgebogen, ganz gerade ist es nicht geworden was aber der Funktion keinen Abbruch tut. Danach hatte ich quasi ein U. Dann in die Enden des U jeweils ein Loch gebohrt und mit dem Gewindeschneider ein M6 Gewinde reingeschnitten. In diese Löcher ist jeweils von aussen eine Schraube eingeschraubt und an der Innenseite auf die Schraube eine Hutmutter aufgeschraubt. Diese Hutmutter passt genau in die Löcher der Federvorspannhülse.

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Mit diesem Ding kann man jetzt also die Feder komprimieren bis die Kontermutter zu sehen ist, dann steckt man eigentlich ein Flachstahlstück unter die Kontermutter damit die Vorspannhülse nicht wieder zurück kann. Problem ist nur, wenn man mit viel Kraft und beiden Händen die Feder komprimiert, wer steckt dann das Flachstahlstück auf? Richtig, ein zweiter Mann. Der war aber schon weg. Ärgerlich!

Aber wozu hat man vom Motorradtransport ordentliche Ratschengurte in der Werkstatt rumliegen!?

Kurzerhand die Haken des Gurtes auf beiden Seiten an den Schrauben eingehakt und den Spanngurt unten um den Gabelfuss geführt, noch ein Handtuch damit das Rohr nicht von der Ratsche beschädigt wird und schon kann man loslegen und die Feder komprimieren. Jetzt braucht man nichtmal ein Flachstahlstück zum unterschieben!

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Das linke Gabelrohr ist jetzt also demontiert und blutet aus, jetzt muss ich mich nach Federn umsehen und Gabelöl bestellen. Danach geht es an den Zusammenbau, da muss ich mir wieder was zum improvisieren eines Spezialwerkzeuges einfallen lassen, gesucht wird ein Ersatz für einen "Cartridge-Entlüfter"! Ich glaube es wird recht Low-Tech ein Draht den ich an der Dämpferstange befestige.

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Achja, ein leichtes Alu Heck für die 749S hab ich inzischen auch erstanden. Echter Schnapperpreis. Das originale ist ja ein schwerer Stahltrümmer, dieses hier wiegt nur 1200g, nicht schlecht!

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  • 4 weeks later...

So habe endlich den Gabelservice fertig bekommen (http://vauzweirad.de/2015/02/08/kleinteilrodeo/) und Motor ist auch wieder da! Da kommt jetzt noch Ventilspielkontrolle und neue Zahnriemen und dann gehts ans rudimentäre zusammenbauen! :ura1:

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Fertig, naja ne nicht so ganz. Ventilspiel muss noch eingestellt werden (_alle_ Öffner haben zu wenig Spiel 0,08-0,09 :thumbdown:, Schliesser sind alle okay :denk1:) und Zahnriemen müssen getauscht werden.

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Hmm also wenn ich Ventilspiel ohne Zahnriemen drauf checke, dann passt das Spiel mit 0,10/0,11?!

Sollte das nicht egal sein wenn man immer bei Zünd OT misst wenn die Riemen drauf sind?

Hab ich was verpasst oder irgendwie nen Denkfehler?

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Das Ventilspiel ohne riemen messen! Kolben beim einstellen aber auf OT stellen. Weil sonst die ventile runter fallen können.

Beim messen musst du die nockenwellen drehen um so das exakte Spiel zu messen deswegen riemen runter. Für das schliesser Spiel musst du mit Nem schraubendreher gegen die hilfschliesserfeder drücken. Da darfst du gar kein fühlbares Spiel haben. Die hülse muss sich aber noch frei drehen lassen.

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@UXO Das dachte ich rein von der Theorie eigentlich auch, deswegen wunderte ich mich! Aber Fakt ist, ich kann die Riemen abnehmen, die 0,10mm Fühlerlehre ins Ventilspiel stecken und da läuft sie mit dem schönsten saugenden Gefühl durch. Wenn ich dann mit der anderen Hand am Nockenwellenzahnrad ein wenig drücke, 90° zur Nockenwellenachse also nicht horizontal zu selbiger, dann verringert sich das Ventilspiel merkbar an der Fühlerlehre! Dann ist nix mehr mit saugend, dann passt "saugend" halt 0,08mm. Wenn ich dann die Nockenwelle wieder ein wenig bewege bzw. den Kipphebel ein wenig am Spiel wackle, dann passen wieder 0,10mm.

Und das tritt an beiden Zylindern auf. Ich würde mal vermuten die 0,02 sind das Lagerspiel der Nockenwelle?

@Laura OT und Schliesser ist alles klar, auch das mit dem frei drehen des Schliessers etc.pp.

Mir war aber nicht bewusst dass man das Ventilspiel ohne Riemen messen sollte, das Werkstatthandbuch schweigt sich diesbezüglich ja auch einfach aus bzw. erwähnt eben das abnehmen der Riemen nicht, genauso sämtliche Abhandlungen zu diesem Thema die ich sonst noch gelesen/gesehen habe.

Bisher hatte ich das Ventilspiel halt immer an kompletten Motoren mit Zahnriemen geprüft oder an ausgebauten Köpfen, aber quasi nie den Vergleich gehabt zwischen mit und ohne Zahnriemen.

Vielleicht mache ich aber auch einen Fehler beim Messen mit den Riemen? Wie ich es bisher gemacht habe: Kurbelwellenrad auf Markierung am Gehäuse, liegender Zylinder also auf Zünd-OT, Spiel messen, Kurbelwelle 270° weiterdrehen bis der stehende auf Zünd-OT, dort Ventilspiel messen. Oder treffe ich damit einfach nicht genau die Ruheposition der Kipphebel? :denk1:

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Hallo foobar,

ich habe eine alte Zündkerze durchgeschlagen und einen Anschluß für Druckluft angeschweist. Die drehe ich rein, gebe 2bar Druckluft drauf und stelle meine Ventile ohne Zahnriemen ein. Da sind die Ventile garantiert ohne Spiel gegen die Sitze gedrückt und beim Schließerhülsenwechsel fällt das Ventil auch nicht in den Zylinder.

Außerdem gebe ich dem Auslaßöffner am stehenden Zylinder 0,13 - 0,15 mm, wegen der größeren Hitze.

Gruß Bernd

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Nette Idee mit der Zündkerze und Druckluft, beim Wechsel der Schliesserhülsen auf jedenfall praktisch!

Aber die Feder am Schliesserhebel sollte doch schon dafür sorgen dass das Ventil gegen den Sitz gedrückt wird?

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Da hast Du natürlich recht, ich mache es halt immer so, für die Öffner überflüssig - stimmt.

Für die Schließer praktisch.

Zahnriemen runter, Druckluft in den Zylinder, Schließerhebel mit z.B. Schraubenzieher leicht nach unten drücken, 0,05er Fühlerlehre zw. Schließerhebel und Hülse, Nockenwelle drehen - ist der geringste Widerstand zu spüren, ist das Spiel noch kleiner, kein Widerstand: größere Fühlerlehre verwenden bis leichter Widerstand - 0,01mm, das nehme ich als Spiel an.

So mache ich das bei allen unserer Ducs (eine hat fast 160tkm) und es gab noch nie einen Ventilabriss oder einen defekten Schlepphebel - die Ducs werden immer warmgefahren und bekommen dann richtig Feuer!

Ach ja, bei allen (900er und 1000er Motoren) stelle ich folgendes Spiel ein:

Einlaß: jeweils 0,10 - 0,12mm

Auslaß: liegend: 0,13 - 0,15, stehend: 0,14 - 0,16mm

Gruß Bernd

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