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  1. Ahoi! ... oder wie sagt man auf See? Gut vier Monate sind nun seit dem Hochwasser vergangen. So langsam wird es Zeit für ein Lebenszeichen. Zu allererst möchte ich mich bei den vielen, tollen Helfern bedanken, die den Wiederaufbau der Werkstatt so tatkräftig unterstützt haben! Viele davon hier aus dem Forum! DANKE! Kurz zusammengefasst: Die Motorräder sind quasi alle Schrott. Alle Motoren waren mit Wasser voll gelaufen. Das jeweilige Schauglas war klar. Öl schwimmt oben, Wasser sammelt sich unten im Motorgehäuse. Als ich das Motoröl abgelassen habe, kamen erstemal 3-5 Liter klares Wasser. Erst danach Öl. In ALLEN meinen Motorrädern. Keines blieb verschont 😞 E-Duc und Desmostümper haben mich entlastet und einige Mopeds zerlegt. Dabei fand sich eben nicht nur Wasser in den Motoren, sondern auch Schlamm. Doch nicht nur die Motorräder sind beschädigt. Auch der Rest der Werkstatt hat natürlich gelitten. Das Gebäude, Drehmaschinen, Fräsen, Handwerkzeug, Ersatzteile... alles, was nicht höher als 1 Meter (so hoch stand das Wasser innen) gelagert war, war naß geworden. Bei der Aufräumaktion wurde zunächst vieles auf den Dachboden gebracht, um überhaupt mal Platz und Ordnung zu schaffen. In den letzten Wochen ging es also nun darum, das alles zu sichten, sortieren, reinigen, prüfen, wieder zu finden. Jedes Teil wurde quasi nochmal in die Hand genommen. Das war dann ungefähr so: Ich suche meine Feilen, weil ich etwas feilen wollte. Dabei fand ich einen Lampenhalter für die Fräse... und dachte:"Den muß ich endlich mal anbauen." Und legte ihn beiseite. "Aber wo sind bloß meine Feilen?" Nachdem ich die Suche aufgegeben hatte und irgendwas an der Fräse reparierte, dachte ich an den Lampenhalter. Doch wo war der nochmal? Also Suche. Ohne Erfolg. Hab dann was anderes gefunden und sortiert. Hey! Da sind ja meine Feilen! Mit denen habe ich dann aus einem Stück Alu einen tollen Lampenhalter für die Fräse gefeilt! Ihr ahnt, was ich unmittelbar danach wieder gefunden habe?!? Lange Rede, kurzer Sinn: Jedes Teil, jedes Werkzeug, ALLES ging und geht einmal durch die Hände. Jeder Inbusschlüssel, jede Nuss, jedes Elektrogerät, jeder Bohrer, jeder Fräser wird einmal angefasst, gereinigt, geprüft, sortiert. Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Am Wochenende habe ich noch ne Kiste gefunden, in der Wasser war. Bei uns im IT-Bereich wenden wir agile Methoden an: Das, was gerade aktuell gefordert wird, wird erledigt. So die kurze Zusammenfassung - bin Scrum-Master... Mittlerweile sehe ich wieder Licht am Ende des Tunnels und bin optimistisch, daß die Halle irgendwann doch so wird, wie ich mir das vorgestellt habe. Und heute war ein guter Tag! Hab mich mal um die Elektromotoren der Fräsen, Drehmaschinen und der Graviermaschine gekümmert: Getrocknet, zerlegt, mit Druckluft ausgeblasen, gereinigt, neue Lager spendiert. Auch der eine oder andere Frequenzumrichter, um die Drehstrommotoren mit 230V zu betreiben, lag tief im Wasser: Und siehe da: Alles scheint - mit viel Arbeit und Mühe - zu retten zu sein! Zumindest das alte Zeug! Selbst die Frequenzumrichter machen wieder, was sie sollen! 80er-Jahre ET/IT, Elektromotoren, Mechanik von 1940... Das Zeug läuft! Man muß sich nur mal damit befassen in der heutigen Wergwerfgesellschaft! Ich mache mir gerade echt Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit: Da werden funktionierende Neonröhren gegen LED ausgetauscht... wegen ÖKO und so. Man schmeißt intakte Dinge in den Sondermüll und kauft Neue, um Stromkosten zu sparen. Wie krank sind die 2020er Jahre?! Ok, genug moralapostelliert. Einen Wunsch habe ich mir im Rahmen des Neuaufbaus ja auch erfüllt... von wegen Öko und so. Ein heißer Ofen musste her. Ein dicker 11-Zylinder sollte es sein. 26 kW - in Worten: seckzenzwanzich Kaweh! Wenn der an is, bricht die Hölle los! Das nächste Hochwasser VERDUNSTET, bevor es meinen heiligen Hallenboden auch nur benetzt! Nächste Woche wird (hoffentlich) der Schornstein neu aufgemauert, den ein beim Hochwasser umgestürzter Baum abrasiert hat. Und dann gnade Gott allen Saunafreunden! Selbstverständlich bekommt der Kollege ein selbst geschweißtes Untergestell: Tja, und nun frage ich mich gerade, ob ein Leben ohne Kantbank überhaupt Sinn macht... Das war ne Fummelei heute... Ok, die baue ich mir also auch noch... man weiß ja nie! Aber an Mopeds schraube ich bestimmt auch irgendwann mal wieder. Muß die ja schließlich alle reparieren! Ab heute bin ich also quasi wieder geschäftsfähig... Alle wichtigen Werkzeuge sind wieder betriebsbereit! NO SURRENDER! Danke für´s Lesen und die Unterstützung! Beste Grüße, Armin
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  2. Wow, danke für die Blumen! Und ja, ich habe mich riesig über den Artikel und tollen Text gefreut! Die Fotos finde ich richtig klasse! Schon irre, wie das wirkt, wenn ein Profi Bilder macht! Sleipnir ist nun in der aktuellen Ausgabe der "PS" Bin mächtig stolz, ist ja quasi der "Ritterschlag" für einen Hobbyschrauber.
    16 points
  3. So, dann will ich mich auch mal zu Wort melden. Da ich letzte Woche selbst nicht zu Hause war, erreichten mich die schlechten Nachrichten zunächst nur telefonisch. Es fing an mit den Worten der Nachbarin:"Ich habe bei Dir mal ein paar Eimerchen aufgestellt, weil es stellenweise durch die Decke tropft. Lange Rede, kurzer Sinn. Bilder sagen mehr als Worte. Hier die Dorfkirche und die Bundesstraße, an der meine Werkstatt liegt, während des Hochwassers: Was dann folgte, hätte auch aus einem Mad-Max-Film stammen können. Nachdem das Wasser abgeflossen war, gab es absolute Endzeit-Bilder in den Straßen, sofern diese noch vorhanden waren. Autowracks und Hausrat überall. Feuerwehr, THW, Katastrophenschutz im Dauereinsatz. Ein Zug einer Panzerpionierkompanie (Gruß und Dank an meine ehemaligen Kameraden) donnerte mit LKWs, Bergepanzer und Radladern vorbei, um die die Straßen frei zu räumen. Innen bei mir sah es dann so aus: Später begannen die Aufräumarbeiten. Vor einigen Wochen ging durch die Lokalpresse eine Geschichte, weil ein 21-jähriges Mitglied einer einschlägig bekannten Roma-Familie eine Immobilie für 1 Mio Eur hier in Hagen gekauft hat und die Anwohner dem gegenüber kritisch eingestellt sind. Es entstand eine heftige Debatte über Antiziganismus in den sozialen Medien. Am Samstag habe ich mich über ein Auto gewundert, das vorne ein Hagener Kennzeichen hatte, hinten eines mit "RO" im Länderkennzeichen. Solche Autos kamen trotz der Absperrung immer häufiger vorbei. Gestern hielt so einer dann an und begann, die Sachen des Nachbarn aufzuladen, die dieser zum Trocknen vor die Tür gestellt hatte. Unter den Augen der gesamten Helferschar, Ich ging zum Nachbarn hinein und fragte, ob das in Ordnung sei und mit ihm abgesprochen. Nein, war es nicht. Wir haben diese Leute dann zusammen mit der Nachbarschaft eingekreist, mein Kumpel hat den Zündschlüssel des Autos abgezogen. Es kam zur heftigen Diskussion, die kurz vor der Eskalation stand. Man sagte uns:"Das liegt hier an der Straße und da habe ich eben gemacht!" Einer unserer Helfer wurde natürlich dann als Scheiß-Nazi tituliert, was er prima konterte mit:"Sei froh, daß ich eben keiner bin, denn dann wärst Du schon längst ein Stück Seife!" Er wollte dann sofort seinen Autoschlüssel wieder haben. Mein Kumpel erwiderte:"Das Auto stand hier an der Straße rum, da habe ich auch einfach mal gemacht." Nun wurde uns wiederum vorgeworfen, wir hätten die 1000 Eur Bargeld gestohlen, die im Auto lagen, weshalb wir von uns aus angeboten haben, die Polizei zu rufen. Für "sowas" hatte die aber leider gerade nun wirklich keine Zeit. Nach dem Ausladen der Sachen gab es dann unsererseits den Autoschlüssel zurück und die Bande fuhr von Dannen. Später sahen wir das Fahrzeug dann zum Glück eskortiert vom Ordnungsamt in die Gegenrichtung fahren. Antiziganismus hin oder her. Diese Debatte wird nicht von uns befeuert, sondern von diesen Leuten selbst durch ihr Verhalten. Einer der Nachbarn kommt selbst aus Rumänien und erzählte uns, daß sie alle wegen sowas in Verruf geraten und es hier schwer haben. Ich möchte zu dem Thema hier keine Diskussion starten, sondern nur meine Eindrücke und Erfahrungen schildern. Hätte nie gedacht, daß ich mal ein derartiges Hochwasser erlebe, Panzer durch mein Heimatdorf fahren und ich Plünderern gegenüber stehe. Was aber richtig, richtig toll ist, ist die Hilfe, die wir erhalten haben! Auch und besonders von einigen großartigen Menschen hier aus diesem Forum! DANKE, DANKE, DANKE! Den Pegelstand und die Helfer-Autogramme werden wir sicher nie überstreichen: Der Titel diese Threads hat nun leider ungewollt eine größere Bedeutung gewonnen, als geplant. Musste mich nun auch von Dingen trennen, die ich eigentlich noch lange behalten wollte. Hey, aber es ist bei mir "nur" das Hobby und finanziell. Andere Menschen haben ihr Zuhause verloren, wieder andere sogar ihr Leben. Jetzt geht es an den Wiederaufbau.
    15 points
  4. Hallo allerseits, natürlich war ich auch in der neuen Werkstatt nicht untätig, auch wenn ich wenig bis gar nichts an Motorrädern gebastelt habe. Aber die Bar ist nun vorzeigBAR, denke ich. Angefangen auf dem Sockel mit einem Grundgerüst aus OSB-Platten und Holzbalken aus der alten Garage: ...ging es später an die Verkleidung: Hierzu habe ich genommen, "was so da war". Also Bretter von irgendwelchen Einwegpaletten. Kostet nix, man muß sich nicht über Lieferschwierigkeiten in der Baubranche ärgern und hat außerdem Spaß am Basteln. Die Bretter habe ich zunächst mit dem Brenner angekokelt, neu-denglisch "geflamed", anschließend mit Holzlasur "Kalkweiß" gestrichen. Dabei alle Bretter von hinten verschraubt, also keine Schraubenköpfe von der Front sichtbar. Als persönlichen "Gag" habe ich mal ein paar Bilderrahmen integriert. Dort sollen Fotos aus der bisherigen Mopedkarriere hinein. Auf dem Dachboden habe ich noch zwei alte, abgesägte Stücke des Dachstuhls gefunden, die sich prima als Begrenzung am Eingang machen. Die Oberfläche des Tresens ist nun erstmal ein IKEA Regal "Billy", welches mir zur Entsorgung feilgeboten wurde. Arbeitsplatte drauf, ein kleiner Unterbaukühlschrank und Küchenschränke wurden ebenfalls schnell gefunden und integriert. So sieht´s heute aus: Untenrum als Übergang zum Fußboden gibt´s später noch ein Winkelblech aus VA, das ggfs. mit einer LED-Lichtleiste hinterleuchtet wird. Landelicht für die Besoffskis. Eventuell noch ne Fußablage aus alten Rohren. Für die finale Oberfläche des Tresens habe ich schon ne schöne Idee... pssst... Eigentlich war das ne tolle Aufgabe für den nächsten Winter und ich hätte die schönen Tage zum Motorradfahren nutzen können. Mist. Vollidiot!
    15 points
  5. Used italian parts freut sich ein weiteres Jahr das Forum zu unterstützen. Wir haben noch einige neue Produkte in Vorbereitung, damit auch die älteren Ducatis weiter auf den Strassen rollen können.
    15 points
  6. Hallo, ich bin patrick und neu hier. Ich habe nach 20 Jahren meine Ducati 916 generalüberholt. Hie einige Bilder dazu . Lg aus Chemnitz
    14 points
  7. Frohes neues Jahr allesamt! Ok, dann will ich das jetzt mal auflösen... Das, wovon ich mich nun trenne, wird der bisherige Platz an sich sein, also die zwei Mietgaragen. Heute, bzw. gestern war der große Tag der Schlüsselübergabe für mein neues "Zuhause". Ein altes Fabrikgebäude in meinem Heimatdorf mit genügend Platz, um meinen bisherigen Kram vernünftig unter zu bringen. Sleipnir kommt nun nach WalHALLa Hier mal ein schnelles Handybild vom Stand heute: Zunächst ist aber erstmal Großreinemachen angesagt. Das Gebäude wurde die letzten 10 Jahre als Metallbauwerkstatt genutzt. Das heißt: Metallstaub überall. Alles ist von rostbraunem Puder überzogen. Dabei hatte ich mich schon so gefreut, das Bernsteinzimmer gefunden zu haben. Naja, nach erster Schrubberei heute mit Besen, Bürste, Staubsauger und Putzwasser, kommen dann aber doch langsam weiße Wände zum Vorschein. Morgen kommt der unglaubliche Uli um die ersten größeren Sachen hinein zu bringen. Ist zwar nicht ganz optimal, das schon zu machen, bevor alles schön ist, aber momentan kommt man ja als Privatmensch nicht mal eben in nen Baumarkt, um einen Eimer Farbe zu kaufen. Ich werde sowieso noch das eine oder andere hin und her rangieren müssen, bis es so ist, wie ich es haben will. Damit geht nun ein Traum in Erfüllung, den ich vor einem halben Jahr nichtmal zu träumen gewagt hätte. Das war dann allerdings auch der Grund, weshalb ich zuletzt kaum noch in der bisherigen Werkstatt war, geschweige denn dort aufgeräumt hätte. Eure Tips nehme ich aber auf alle Fälle ernst und werde mich im Rahmen des Umzugs noch von einigen Gegenständen trennen. Soll ja nicht wieder vollgestellt werden. Schließlich muß ja Platz für eine gemütliche "Lounge-Ecke" und eine kleine Bar bleiben, damit Mann sich auch ein wenig erholen kann. Über Ratschläge, wie man bei der Renovierung vorgehen sollte, bin ich natürlich sehr, sehr dankbar! Viele Grüße Armin
    14 points
  8. My friends, entweder ihr kriegt euch zügig wieder ein, oder ihr könnt mal ne Weile ohne mein niedliches Forum auskommen. Und nein ich möchte keine PNs mit Erklärungen und Schuldzuweisungen. Danke euch.
    13 points
  9. Hallo zusammen, ich bin nicht mehr ganz neu hier, bisher aber nur interessierter Mitleser. Der letzte Post hier in dieser Rubrik zeigt mir aber, dass ich scheinbar nicht der einzige bin, der sich auf Basis einer 900er Vergaser-SS ein reduziertes Gerät mit Teilen vom Horst Ettenberger aufgebaut hat. Deshalb im folgenden meine Interpretation mit gleichem Tank. Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, da bin ich kein Profi. Beste Grüße Bernhard
    11 points
  10. So, heute fertig geworden mit den Arbeiten über den Winter! Erstmal die Baustelle Kupplung, wurde durch dieses Teil von NGR gelöst. Bin gespannt wie sie so Hoppat. Dann gab es noch einige elektronische Neuerungen. Bin endlich mal dazu gekommen die Lambdasonde für das Ignijet in den Kabelbaum zu integrieren die schon seit bestimmt 3-4 Jahren in meinem Schubfach liegt. So kann ich jetzt auch mal das Autotune anwerfen. Und weil da ja so prima Daten rausfallen und irgendwer sein AIM SoloDL Laptimer für wenig Geld loswerden wollte, musste der auch noch integriert werden. Kann er jetzt also über CAN-Bus einmal alles mit Soße aufzeichnen und der Stealth Laptimer kann fest an Krümel dran bleiben. Cockpit für diese Saison: Heute hab ich das Gerät dann mal raus geschoben und angeworfen, ging im Standgas leider immer aus. Muss dazu sagen das ich meine Einspritzbrücke über den Winter zerforscht habe und jetzt meine Ersatzbrücke (mit den Einspritzdüsen der anderen Brücke) drin ist. Hab dann an den Bypassschrauben und mit Synchronuhr geschaut dass die Drehzahl hoch kommt. War dann so einigermaßen okay.. da muss ich aber noch mal bei wenn ein bisschen Meter auf dem Moped sind. Achja gewogen hab ich auch mal, mit leerem Tank und noch ohne Kupplung (sollten so 2,5-3kg sein) wiegt das Sportgerät 151 kg. Also vielleicht ~154 kg mit Kupplung und ohne Sprit. (52%/48%) Find ich gut.
    11 points
  11. Hab es lange vor mich hergeschoben... musste mich einfach ausführlich erstmal damit beschäftigen. Ein Fehler bei der Steuerzeiten Feineinstellung wäre ein No-go... ? Wie bei jeglichen anderen Arbeiten am Motor, hab ich es einige Male gegen-geprüft. Gemessen, wieder gemessen. Alles nochmal demontiert und wieder gemessen. Solange bis es reproduzier und nachvollziehbar was da eigentlich so passiert. Selbst Google hat nicht weitergeholfen, gab nichts detailliertes und keine Anleitung wie das genau am 4V Testastretta gemacht werden soll. Also blieb nur der Weg über unzählige Telefonate und Eigenrecherche mit Zusammentragen aller Informationen. Hier also die ausführliche Anleitung für die Steuerzeiten-Feineinstellung am 4V Testastretta Motor à 998R/999R/S4RS: 1. Das benötigte Werkzeug: Nockenwellen-Arretier Werkzeug (sehr hilfreich!) Kurbelwellen-Drehwerkzeug Gradscheibe Ein Stück Lötdraht 1 Messuhr mit Verlängerung 1 Messuhr mit Montageblock und Ventilführungsgabel (siehe zweites Bild) Passende Fühllehre 2. Vorbereitungen am Motor: KuWe-Drehwerkzeug anbringen und Befestigungs-Bolzen handfest anziehen Riemenantriebsrad mit der Markierung am Kupplungsgehäuse ausrichten (= OT-horizontaler Zylinder) NW-Flansch-Fixier-Schrauben (je 3 pro Nocke) lösen und Riemenrad-Verstellung (Langloch) ausmitteln NW-Arretierwerkzeuge anbringen Riemen am vertikalen Zylinder auflegen Riemen am horizontalen Zylinder auflegen Riemen Spannen. Horizontaler Riemen - 160Hz Vertikaler Riemen - 170Hz Anschließend die NW-Flansch-Fixierschrauben (je 3 pro Nocke) handfest anziehen und Arretierwerkzeuge abnehmen. 3. Kontrolle der Riemenspannung Kurbelwelle 1 mal durchdrehen und auf ZÜND-OT des horizontalen Zylinders stellen Riemenspannung nachmessen und ggfs. neu auf 160 Hz einstellen Kurbelwelle um 270° weiterdrehen (mit Sicht auf die Gradscheibe entgegen des Uhrzeigersinns), das entspricht dem ZÜND-OT des vertikalen Zylinders Riemenspannung nachmessen und ggfs. neu auf 170 Hz einstellen KURZE PAUSE und ZEIT für ein paar nützliche Gedanken: 1 Kurbelwellen-Umdrehung = 1/2 Umdrehung der Nockenwellen bedeutet --> Jeder Zylinder befindet sich je 2 mal am OT: ZÜNDUNGS-OT ÜBERSCHNEIDUNGS-OT ! Einstellarbeiten wie bspw. Riemenspannung einstellen / Steuerzeiten Einstellung werden am jeweiligen ZÜND-OT des Zylinders eingestellt ! Das Optimieren der Steuerzeiten bezieht sich auf einen betriebswarmen Motor. D.h. bei einem warmen Motor. Warmer Motor bedeutet Ausdehnung --> höhere Riemenspannung im Betrieb. Um das zumindest theoretisch auszugleichen wurden die Riemen bei kaltem Motor dennoch mit 160Hz am horizontalen und 170Hz am vertikalen Zylinder eingestellt. Der horizontale liegt im Fahrtwind und ist einen ticken Kühler als der vertikale Zylinder. Daher ist der vertikale Riemen entsprechend einen ticken straffer als der horizontale. Alles Theorie, aber für's Gewissen sehr sinnvoll. Woran erkennt man dass sich der Zylinder am ZÜND-OT befindet? Am ZÜND-OT sind alle Ventile entlastet (die Hubzapfen auf der Nocke drücken NICHT auf die Kipphebel) Am Überschneidungs-OT sind einige Ventile belastet 4. Messaufbau am Motor: Beispielhaft am vertikalen Zylinder - EINLASS-seitig! ZÜND-OT des vertikalen Zylinders grob ausrichten Messuhr mit Verlängerung in das Kerzenloch stecken und den genauen OT ermitteln ! Wenn die Messuhr nichts anzeigt, dann erstmal Zündkerze entfernen, Stange zu kurz oder Stange nicht eingelocht ! ? Anschließend die Gradscheibe mit dem Lötdraht ausrichten und den OT kennzeichnen Weiter geht es mit dem Ausmessen des Ventilspiels mit der passenden Fühlerlehre Mit der Fühllehre nehmen wir das Spiel aus dem Ventiltrieb (zumindest so gut es geht) Die Fühllehre bleibt während aller Einstellarbeiten an Ort und Stelle (IN DIESEM BILD IST ES BEISPIELHAFT AM EINLASS-VENTIL!!!!) Messuhr-Haltewerkzeug am NW-Lagerblock anbringen und die Messgabel oberhalb der Ventilhülse ansetzen Skala der Messuhr auf 0 stellen (BILD ZEIGT DIE MESSUHR AM AUSLASS!!! --> DIE AKTUELLE ANLEITUNG HIER IST AM EINLASS ERKLÄRT!) 5. Die Messung des Öffnungswinkels --> am EINLASS-Ventil! KuWE entgegen des Uhrzeigersinns drehen und Öffnungswinkel an der Gradscheibe ablesen wenn die Messuhr (die am Ventil!) einen Hub = Öffnung von 1mm anzeigt (bspw. 5° BTDC (Before Top Dead Center) Das Einstellen der Steuerzeit: Gradscheibe bzw. KuWe auf den gewünschten Öffnungs-Winkel einstellen (bspw. 18° BTDC) --> die Messuhr verstellt sich nun! NW-Flansch-Fixier-Schrauben an den Riemenrädern um ca. 1/8 Umdrehung öffnen und unter Beihilfe des NW-Arretierwerkzeuges die NW drehen bis die Messuhr am Ventil erneut bei 1mm Öffnung steht! Anschließend wieder auf ZÜND-OT des vertikalen Zylinders stellen Weiter mit der Gegenmessung: KuWe diesmal im Uhrzeigersinn drehen und den Schließungs-Winkel bei 1mm Ventilöffnung ablesen (bspw. 57,5°) Sind die Werte bei Öffnungs-Winkel und Schließungswinkel zufriedenstellend, dann abschließend die 3 NW-Fixier-Schrauben mit 10Nm anziehen Hier ein paar kleine Tips am Rande: Gradscheibe bzw. KuWe eher auf 22° BTDC stellen, dann NW-Fixierschrauben anziehen um auf 18° zu kommen (Bei der Einstellung der Öffnungszeiten am Einlass) Wird der Schließungswinkel am Auslass eingestellt dann empfiehlt es sich an der Gradscheibe eher einen niedrigeren Wert einzustellen um dann auf den gewünschten Wert zu kommen (bspw. auf 19° stellen um bei 20° zu landen. Wenige Millimeter Bewegung beim Anziehen der 3 Fixierschrauben reichen schon damit die Steuerzeiten sich verstellen! Daher hat sich diese Methode relativ gut bewährt bei mir. Alle Schritte am Auslass des vertikalen Zylinders wiederholen. Anschließend selbiges für den horizontalen Zylinder wiederholen. Abschließende Arbeiten: Riemenspannung auf den empfohlenen Wert des Herstellers einstellen: 105-110 Hz am horizontalen Zylinder (bei neuen Riemen) 100-105 Hz am vertikalen Zylinder (bei neuen Riemen) FERTIG!
    11 points
  12. Heute vor Sechs Jahren hab ich die erste Schraube für den Admiral gedreht, auseinander nehmen der Spender 749S. Vier Monate später lief dann der Motor das erste mal, mit Geburt des zweiten Kindes zog sich der Prüfstandslauf aber bis Januar 2016, mit erstem Rollout Mitte April. Seit dem sind wir zusammen 2313 km ausschliesslich Rennstrecke gefahren, haben drei Stürze gehabt, ich zwei Knochenbrüche und jede Menge Glücksmomente und Spaß! Ich glaube ich muss heute Abend mal in die Werkstatt gehen und mit einem (alkoholfreien) Bier anstossen! Auf viele weitere Jahre!
    11 points
  13. Hier noch a bisl Infos was im Geheimen gemacht wurde, um Duc-Schmidtis 916 aka 1098 einfangen zu können von oben nach unten: - Drosselklappenkörper wurden von 50 auf 54mm aufgespindelt: https://www.ducati-kaemna.de/54er-einspritzbruecke-at-851-888-916-926-955-996.html#product_tabs_review_tabbed - Portierung und Feinbearbeitung von Kanälen, Kleinviech macht ja auch bekanntlich Mist und da der Schmidti unpassenderweise unendlich mehr Hubraum hat, muss die SPS alles auffahren wat so geht. - Ventile neu, da im Mindestmaß. Da die Kosten für neue Ventile, Führungen, Sitze, Dichtringe, päpstlichem Segen usw. eh gleich sind, wurde 1mm größerer Durchmesser verbaut, statt 30-36 sind es jetzt 31-37mm (falls ich es richtig gesehen habe). - Kolben und Zylinder waren alle vier Brocken durch, Motto: Bring Licht im KW-Raum. Kostenmäßig eh kaum ein Unterschied, gab es den Pistal Big Bore Kit von Kämna: https://www.ducati-kaemna.de/big-bore-kit-1036ccm-996-biposto-sps.html - Titanpleuel wollten in die nächste Hühnerfarm umziehen und mit ihren unteren Pleuelaugen Karriere als Ei starten, alles frisch gemacht, samt Pleuellager, Pleuellagerschalen, Pleuelschrauben, Pleueldieses und Pleueljenes. - KW neu gelagert, geschliffen, gehärtet, rasiert und geföhnt und KW-Lager neu, da 60 TKM Laufleistung. - Puff wurde der 50er SPS-Krümmer beibehalten, hinten kam aber ein 50-54-Sammler dran und 54er Titantöpfe mit freiem Blick auf die Ventile. Eater kommt noch drauf. Der Rest wie neue Verpulverung von Rahmen und Schwinge und Lackierung von Motor-Seitendeckeln und Tank macht net schneller, aber schöner. Soll der Schmidti ja auch optisch genießen wenn icke an ihm vorbei brause... 😇
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  14. So, der Admiral durfte genauso wir Krümel auch auf den Prüfstand. Hier war aber mehr Aufwand geplant. Ich musste für mich in den letzten Jahren eingestehen das es nirgends mehr möglich ist ohne Eater zu fahren und da macht es einfach Sinn ein Mapping mit leisen Eatern abzustimmen. Das man hierbei natürlich nicht die Spitzenleitung bekommt, wie bei einer komplett offner Anlage (vor allem bei so wenig Endtopfvolumen), leuchtet vermutlich ein. Ziel war also nicht Spitzenleistung sondern sauber zylinderselektiv mit Eatern abstimmen, so das es mit selbigen besser läuft als mit Eatern und Mapping für offene Töpfe. Das hat Rene von Rasch Moto auch hervorragend geschafft (Merci!). Die Eingangsmessung ohne Eater ergab ungefähr die Leistung wie vor ein paar Jahren bei Kämna aufm Prüfstand, von daher scheinen noch alle Pferde im Stall zu sein. Dann gab es noch mal eine Eingangsmessung mit altem Mapping und "leisen" Eatern damit man später auch sehen kann ob da was bei rumkommt. Das Ergebnis finde ich super, vor allem die gewonnenen Nm da im mittleren Drehzahlband, und freue mich jetzt schon wie ein Schnitzel auf die ersten Runden damit! Alles am Rad. Hier noch bisschen Krach!
    10 points
  15. Und einfach mal einen Preis nennen, hat früher auch Jeder hinbekommen.... Immer dieses Angebotshokupokus. Und am Ende wird sich gewundert weshalb man Email Ping Ping spielt und der Verkäufer weiß sowieso was er haben will. Also nennen plus Verhandlungspauschale. Eigentlich easy.
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  16. Hallo an euch, es kam in letzter Zeit, zuletzt gestern, immer wieder vor, dass sich Spam Bots hier registrieren und per PN sexbasierte Nachrichten an User schicken. Mega nervig, für euch und für mich auch. Das Dilemma ist, dass sobald die PNs gesendet wurden, auch die Benachrichtigungsmails rausgehen. Die kann ich nicht reversieren, also blöd. Ich habe jetzt einige Maßnahmen ergriffen um den Spam abzustellen. Euch muss ich hier um Verzeihung und Nachsicht bitten. Grüße!
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  17. Hallo zusammen, ich hab in Sommer über meine Ducati SD 500 einen keinen Film zusammengestellt und nun fertig gestellt. wer mag, schaut mal rein:
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  18. Börde Klassik 2021 ein ganz tolles event an meiner Kondition muss ich echt noch arbeiten am ende ist 2 mal der 3. Platz rausgesprungen ab gehts nach Most in 2 Wochen
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  19. Komme gerade von meinem ersten D4U Event zurück... in der Tat eine sehr schöne Erfahrung. Insbesondere aber auch dank der sehr beeindruckenden GP Strecke des Nürburgrings. Egal, hier paar Eindrücke:
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  20. Am vergangenen Wochenende fuhr ich nun also meine ersten Runden Rennstrecke (Kurventraining) auf dem Motorrad. Für alle, die keinen Bock auf Lesen haben hier die Kurzfassung: Es war super. Für alle, die doch lieber eine ausführlichere Version lesen wollen, kommt hier die Langfassung des Drei-Wort-Satzes. Nach dem Probefahrtdebakel vom Dienstag, habe ich noch ein bisschen blödes Zeug gemacht, um das Wochenende zu retten, bzw. durchzustehen. Wegen Instagram habe ich schon wieder viel zu viele Hochformate fotografiert. Dazu gehörte auch ein Ölwechsel, denn diese Nummer mit dem Benzin im Öl steckt irgendwie ja noch immer in meinem Kopf. Die Prozedur ist wenig innovativ. Motor an und im Stand laufen lassen, während dessen die rechte Verkleidung abschrauben, Motor aus, Ölwechsel. Bei der Gelegenheit habe ich gleich eine Aluminiumölablassschraube mit aufgeschraubtem Magneten verbaut. Die lag schon lange rum, jetzt ist sie auch in der Ölwanne. Weil Mathematik nicht so mein Ding ist, habe ich einen 4 Liter Kanister Öl in den Motor gekippt, um die nötigen (und mir bekannten) 3,5 Liter Öl aufzufüllen. War doof, aber ich habe nie behauptet, dass ich nicht doof sei. Mit meinem Bremsenentlüftungsapparillo habe ich dann alles wieder abgesaugt, was nicht drin sein sollte. Kann man machen, ist aber schlauer, vorher schon nicht zu doof zu sein. Freitag Mittag habe ich zwischen E-Mails im Home Office und vorgeschobenen Kaffeepausen angefangen alles zu verladen. So ein Renault Traffic ist schon irre praktisch. Noch praktischer ist es, wenn man jemanden kennt, der einem einen leiht, wenn es gar nicht mehr anders geht. Erneuten Dank an @Moin! Gegen halb 6 kamen wir am Spreewaldring an, unser soziales Umfeld war noch nicht angereist, also haben wir die Motorräder ausgeladen und zur Abnahme aufgestellt. Typisch für echte Rookies waren wir Abnahme 1 und Abnahme 2. Die kleine KTM war, erwartungsgemäß, vollkommen unauffällig. Die olle Ducati wurde mit 97dB im Stand gemessen, was mir gleich Ermahnungen einbrachte, auf der Langen Geraden doch bitte einen Gang höher zu schalten, um nicht aus dem Rahmen zu fallen. Nach Rücksprache mit @foobar423 und @Moin ungerechtfertigte Panikmache. Zumal im Stand die Kupplung ja noch mitrasselt. Bis die Leute vom Craftwerk kamen, habe ich noch die Spiegel und den Kennzeichenhalter von der Ducati abgeschraubt, alle unnötigen Sicherungen gezogen und lustige Streifchen auf den Scheinwerfer geklebt. Unsere Parkplatzcampingconnection kam, wir stellten unsere Motorräder dazu und reisten ab. Ins nahegelegene Hotel "Zur Spreewälderin". Die Unterkunft war okay, das Essen und der Service waren jedoch grandios. Absoluter Tipp, auch für jene, die vielleicht mal nicht aus der Dose essen wollen, je Strecke sind das keine 10 Minuten Fahrt. Am Samstag hatten wir beide etwas Bammel. Wissend, dass da jede Menge echter Flitzpiepen vor Ort sind, kam uns dann aber der Gedanke, dass wir das sicher irgendwie hinbekommen. Ich wurde aufgrund meiner Selbsteinschätzung in die mittlere geführte Gruppe gesteckt. Okay, wenn das so sein soll. Mal gucken, ob das wirklich passt. Also los – Fahrerbesprechung, Gruppenbesprechung, Anzieherei, Abfahrt. Fünf Leute, ein Instructor. Vor mir ein junger Typ mit originaler R 100/7, hinter mir ein älterer Herr mit Multistrada, alles wild durcheinander. Ampel wird grün und ich fahre nun also die ersten ECHTEN Kurven mit der Ducati. Wir beiden sind ja bisher nur in und um Berlin rumgeeiert. Die R100 fährt immer weiter von mir weg, bzw. ich einfach zu langsam. Zwischendurch komme ich immer mal wieder ran und dann wieder nicht. Ein Trauerspiel? Naja. Ich habe die meisten Fehler im Blick und der Instructor meint, da geht nicht nur noch was, da kommt auch noch was. Nächster Turn. Ach guck' mal, geht schon besser. Ich habe zwar keine Ahnung, was mein Körper macht, ich komme aber deutlich besser mit. Danach sortieren sich die Gruppen neu. Schnellere dort hin, langsamere woanders hin … Die Ducati hängt zwischendrin immer am Strom, um meinen Kopf zu beruhigen. Turn 3. Die R100 ist weg, der Fahrer wollte lieber langsamer. Irgendwelche anderen Menschen fahren hinter mir, sehe ich aber ohne Spiegel nicht, ist mir nur Recht. Ich bleibe die komplette Zeit straff an meinem Vorfahrer und kann mich hervorragend an den Pylonen orientieren. Der Körper wird etwas lockerer und ich fange an Spaß zu haben. Voll gut. Es folgt die Mittagspause, die an beiden Tagen durch geschmacklich mangelhafte Snacks getragen sein wird. Konnte ja keiner ahnen, dass wir so sehr Hunger haben würden. Die Sonne brennt übrigens den ganzen Tag erbarmungslos. Ein weiteres Hoch auf den Van und seinen eingebauten, französischen Schatten. Nach der Pause tanze ich mich erneut in den Einteiler. Mein Schwager fährt mit ein paar Freunden in einem kleinen Rennteam und vertreibt neben seinem regulären Job Mithos Kombis. Von ihm habe ich eine Leihkombi bekommen, die man normalerweise auf den Rennstrecken testen kann. Wird dann natürlich nach Maß und nach Wunsch gefertigt und kommt immer mit Airbag. Dann kommt der Moment der Wahrheit. Ich werde 7 Runden direkt hinter dem Instructor fahren und weil ich meine große Klappe immer nicht halten kann, wird er mich nicht rumcruisen lassen. (Nein, er macht natürlich nicht mehr als geht. Aber er kitzelt schon ein bisschen.) Und siehe da, ich bleibe richtig gut hinten dran. Dafür gab es Lob und Anerkennung. Offenbar passe ich also doch prima ins mittlere Level. Von den 4 geführten mittleren Gruppen sind wir am Samstag übrigens die Schnellste. Ups. Turn 5 macht Spaß. Turn 6 fällt aus, weil ein Freifahrer etwas zu frei fuhr, aber am Ende nur ein Schlüsselbeinbruch zu lädierten Kawasaki bekam. Der letzte Turn wird mir nach 2 Runden zu viel. Also raus und Feierabend. Die Ducati schlug sich wacker. Sehr wacker. Einzige Mankos. Der linke Gabelholm ist nicht mehr ganz trocken, aber auch nicht wirklich schlimm feucht. Der Motor bläut etwas im Schiebebetrieb. Dinge, die ich also bei passender Gelegenheit angehen werde. Außerdem berührt der Heckfender den Reifen an der rechten Kante. Nur ganz leicht, aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Die Reifen sehen auch richtig gut aus. Rechts bin ich voll auf der Kante, links stehen noch 2 oder 3 Millimeter und es gibt Gummiwürstchen. Ich bin stolz auf mich. Noch stolzer bin ich aber auf die Frau. Die hat nämlich auch ordentlich Gas gegeben und richtig gute Fortschritte gemacht. Hotel, Dusche, Essen, Nachtruhe, Frühstück, Fahrerbesprechung, Gruppenbesprechung, Anzieherei. Sonntag. Ich will dieses Kurven fahren jetzt mal besser verstehen und besser machen. Eine langsamere mittlere Gruppe wäre sicher gut. Der Instructor sagt, ich solle mal abwarten, wie sich Turn 1 anfühlt. Fühlt sich gut an und entgegen zum Vortag, habe ich die Chance, mich auf meine Körperbewegungen zu konzentrieren. Ganz cool, auch wenn ich für Außenstehende vermutlich noch immer irre steif auf dem Eimer sitze. Das große Tauschen unter den Gruppen geht wieder los und unsere Gruppe entwickelt sich zur langsamsten mittleren Gruppe des Tages. Soll mir Recht sein, war ja mein Ziel. Erstaunlich ist dabei aber, wir fahren gar nicht langsamer als am Vortag, die anderen fahren nur schneller. Huch, da gibt es also eine echte Lernkurve bei mir. In Runde 3 des 2. Turns geht der Motor in der laaaanggezogenen Kurve vor der Langen Geraden aus. Ich lasse mich in Gras rollern und bin für das Ampelhäuschen nahezu unsichtbar. Also fahren alle ungestört weiter und ich stehe überaus sicher rum und warte geduldig. Nach dem Ende des Turns merkt es dann der Ampelmann doch noch und ich fahre im Schandkarren von der Piste. Die absolute Peinlichkeit. Benzin alle. Also 5 Liter in den Tank und ab zum nächsten Turn, zum übernächsten Turn und zum überübernächsten Turn. Dieses Mal geht der Motor an der Start-Ziel-Geraden aus. Ich stelle mich wieder so hin, dass ich niemandem auf die Eier gehe und ein Mitarbeiter vom Spreewaldring schiebt mit mir gemeinsam die Ducati in die Box. 5 Liter reichen also für ungefähr für 45 bis 50 Kilometer. Finde ich schon ein sehr durstiges Setup. Noch mal 5 Liter rein, es gibt ja noch 2 Turns. Die andauernde Hitze und die körperliche Erschöpfung fordert viel Tribut. In Turn 5 und 6 gibt es diverse Abflüge bei den Freifahrern. Immer nur mit Materialschäden, glücklicherweise. Die R100/7 ist übrigens auch Matsch. Turn 7. Letzte Runde. Ich fühle mich fit, ich bin bereit, ich will noch mal gucken, ob die wenigen Millimeter links am Hinterreifen auch weg können. In Runde 2 haut sich der Instructor einer anderen Gruppe weg. Abbruch, Ende, aus. Na gut. Alles wieder ausziehen und einpacken. Noch mal Pipi machen und ab nach Hause. Alles ausladen, Auto wegbringen, schlafen. Hach, das war wirklich schön. Nächstes Jahr machen wir das wieder und dann habe ich bestimmt eine eigene Kombi und die Ducati weniger Wehwehchen.
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  21. Auch bei diesem Projekt sieht man hoffentlich etwas Licht am Ende der Tunnel .... aber das "einfach zusammenbauen" ist nie so einfach. Bzw, alle die Kleinigkeiten sind eben sehr Zeitaufwendig. Aber es geht langsam voran. Einige Kleinigkeiten: Kabelbaum vom ST4s angepasst, neuer Einspritzung mit den "modernen" Einspritzdüsen und kleinen TPS, Nemesis SG, Abstimmung am Prüfbank, neuer Heckrahmen, Schalldämpfer renovieren, Plastik neu, usw. Wenn das alles einigermassen klappt, bin ich auf dem ersten Probefahrt sehr gespannt 🙂
    9 points
  22. Hallo zusammen, als Neuer in diesem Forum möchte ich euch natütlich meinen beiden Bellas zeigen.
    9 points
  23. Hallo Zusammen Wollte mich auch ganz kurz vorstellen, gehöhrt sich ja so. Angemeldet hab ich mich hier wegen Neukauf einer 900 SSD. KöWe ist Neuland für mich, deswegen hoff ich auf rege Hilfe von Euch allen. Zu mir: Hab den Zenit meines Lebens bereits überschritten, und war eigentlich von klein auf schon immer Moped affin. Hab mehrer japanische Epochen hinter mich gebracht bis ich mich schleßlich auf Italiener eingeschossen habe, Hauptsächlich Moto Guzzi, da hab ich reichlich, und wollte eigentlich schon immer eine KöWe haben. Wobei auch noch ne 3 Zylinder Laverda, 180° auf meiner wishlist steht. Ducati mäßig hat alles angefangen mit einer 900 Gummiband im Diopa Umbau. War eher Zufall, wollte eigentlich ne TRX, die waren aber dann so teuer, da dacht ich mir: kann ich auch gleich ne Duc kaufen. Wurde dann ausversehen verkauft, der Käufer kahm eigentlich um ne Triumph 1200 von mir zu kaufen, hat dann doch die Duc mitgenommen. Und wieder tat sich bei mir mehr auf Guzzi Ebene wie auf der Duc Seite. Aber so ne 888 SP5 schwirrte schon immer in meinem Kopf herum. War damals wie heute nicht einfach was Erschwingliches, und Originales zu finden, so suchte ich ca. 2 Jahre lang, bis ich bei Ducati Frankfurt eine 1993er SP5 fand mit 32 km. In Worten: zweiunddreißig. nix tkm, nee 32km. Dazu gabs noch einen Satz neuer SP5 Zylinderköpfe. Hat jetzt inzwischen knapp 20 tkm drauf und macht aber immer noch Spass wie Sau. Langer Rede kurzer Sinn, Ich mag Mopeds, und am liebsten alt kaufen und neu Aufbauen Hier meine Liste, Bilder kommen bestimmt mal im laufe der Zeit: Und das schnellste Pferd im Stall ist ne R1 von meiner Freundin. So, und nun darf ich mich also an die Wunder der KöWe ran wagen. Und ich weiss jetzt auch warum eine 750ss round für 136.000 Euro über den Tisch geht, und ne Moto Guzzi V7 Sport nur für max. 20.000 Euro. Die Ducati hat da schon eindeutig ein Qualitäts Vorteil. Alu, Stahl, Verarbeitung, Konstruktion, das ist um Welten besser als bei Moto Guzzi. Da macht das schrauben richtig Spaß, kann aber auch daran liegen das meine 900 SSD einfach im Top Zustand ist. Und hier isse: Alles quasi Original, Motor noch verplombt, 21 tkm auf der Uhr. Verkleidung ist das einzige das von der 900SS ist. Natürlich mit Pleuellagerschaden, wegen 10Jahre rumstehen und nicht bewegt. Kommt mir aber entgegen, dann kann ich endlich wieder schrauben, und muss mich im Winter nicht langweilen. Also, Ihr werdet bestimmt viele Fragen von mir bekommen, obwohl ich mir schon reichlich Literatur gesucht habe, ist natürlich nicht alles so easy. Man sieht sich. Grüße Manfred
    8 points
  24. Was Rentner überall machen:
    8 points
  25. Bestes Wetter, nette Leute und angemessene Zyndzeit bei der Super-/Classic-Endurance wurden nur noch durch unseren 2. Platz in der TTF3 getoppt. Damit ist das deutsch-schweizer Team "used ITALIAN PARTS" mit den beiden 1000-DS'en sowohl Klassensieger in der TTF3, als auch Gesamtsieger der SC-Endurance 2021. Vielen Dank, Matze, für Deine Unterstützung und Hilfe bei Problemen oder benötigtem Rat. Nach einem Granaten-Start meinerseits ging es von 8 auf 3 in die erste Runde. Vorm Shell-Ess ging dann Thomas von Ducati-Melle an mir vorbei und fuhr mit seinem Co. einen ungefährdeten Sieg in der TTF3 ein. Wir konnten durch sehr gleichmäßige Rundenzeiten (ich habe die ersten 8 Runden innerhalb von 0,5 sek. Differenz abgespult) und saubere Wechsel unseren 2. Platz sukzessive ausbauen und kamen mit mehr ais einer Runde Vorsprung auf das drittplatzierte Team ACR 3 ins Ziel. Saison somit ohne techn. Gebrechen oder Wehwehchen an den Duc's- weder bei Svens, noch bei meiner - beendet! YESSS! Aber; das muß mal erwähnt werden: unsere Ladys machen einen Hammerjob an Mauer und Box und somit gebührt ihnen unser ganzer Respekt! Danke Bella, Danke Simone!!!
    8 points
  26. ... wie versprochen hier mein Bericht. zuerst ein mal das wichtigste - ich loser habe die 2:20 wieder mal nicht geknackt danke an Kämna für die tolle Arbeit an der hardware - der Motor drückt wirklich ordentlich ! danke auch an BeFaster ein wirklich netter und kompetenter Kontakt der durch das Abstimmen dem Motor Manieren beigebracht hat. Jetzt kommt auch so ein Looser wie ich damit klar, beim Gasanlegen gibt es jetzt keine bösen Überraschungen mehr. Um auf den Punkt zu kommen , das es nur eine 2.21,7 wurde liegt wie so oft nicht am bike. Hatte auch im rennen ein mega Spaß und es ging von Platz 11 auf Platz 5 nach vorne. Die 999 lief wie ein Uhrwerk und das nächste mal fällt auch die 2:20 - jetzt wird sie für Rijeka vorbereitet - ich freue mich schon
    8 points
  27. Nachdem die Rundlinge soweit fertig waren, wurden 2 große und ein kleiner auf meine LieblingsUniversalMehrzweckplatte aufgeschraubt. Irwann hab ich dann auch in einer meiner vielen Gerümpel Ecken einige Stücke 8mm Rundstahl gefunden. Eigentlich wollte ich 10er Rohr als Streben nehmen. Weils so'n Loch Inner Mitte hat. Und Löcher wiegen halt nix. Aber wenns nicht da ist, muss man halt das andere nehmen. Also nen bissi mit Bügelsäge und Feile rumgefuchtelt und Dank meines neuen Schweisshelms auch gleich alles verknuspert. Näxtes mal setz ich besser auch die Lesebrille auf. Ach so, das sollen Auspufhalter werden
    8 points
  28. Nabend, Da hier ja jeder so seine selbstgebauten Werkzeuge zeigt und das Thema ja auch nicht einschlafen soll: Hier mein Nockenwellenarretierwerkzeug für den Testastretta der 999/749/S4RS, Variante 1. An der zweiten bin ich schon dran, die passt dann auch auf den Testastretta Evoluzione. Das Originale war mir einfach zu teuer... Material: Trägerplatte: Alu, Distanzhülse: POM, Arretierwarzen: Stahl (brüniert), Einstelllehre: Stahl (brüniert). Auf dem letzten Foto hab ichs zum Ausprobieren mal auf nen 749 Motor gesteckt. Gruß
    8 points
  29. Sooo, die ersten drei Monate des Jahres 2021 sind fast schon wieder verstrichen. Zeit für einen Zwischenbericht. Obwohl ich eigentlich jeden Tag nach Feierabend etwas in der neuen Werkstatt renoviere, geht es mir gefühlt viel zu langsam voran. Anfang Januar der Einzug des "gröberen Zeugs" ging relativ flott, dank tatkräftiger Unterstützung durch Thommy und Uli. Danach ging es aber nur noch sehr langsam weiter. 10 Jahre alter Metallbau-Staub wurde Quadratmeter für Quadratmeter mit dem alten Haushaltsstaubsauger mit Bürstenaufsatz abgesaugt. Es kam der Regen, der den dahinter liegenden, kleinen Fluß soweit ansteigen ließ, das tatsächlich vier Kanus an meinem Fenster vorbei schossen. Leider war ich beim Foto zu langsam... Im Februar dann harter Frost, der die Abwasserleitung zufrieren ließ. Glücklicherweise ist bei mir dank der Hebeanlage kein Abwasser hoch gekommen. Beim Nachbarn sah es übel aus... Irgendwann konnte ich mit dem Anstreichen beginnen: So langsam wird´s heller: Die Zerspanungsecke bekam "untenrum" ein nicht ganz so empfindliches Babyblaugrau: Ach ja, natürlich mussten auch noch einige Löcher im Beton oder Estrich oder was das ist zugeschi... werden: Im Zerspanungs- und Werkstattbereich werden unenmpfindliche PVC Fliesen verlegt, der Tip dazu kam hier aus dem Forum von Uli: Die Fliesen werden in Tschechien gefertigt, sind bei genauer Betrachtung aber verfassungswidrig... 😄 Ich hoffe, das gibt keinen Ärger. Mein Auto hat ja auch noch Querlenker... eieieiei... Stand heute Abend: Jeden Tag ein Bisschen, dann wird´s irgendwann fertig. Mein neues Motto... Naja, dafür lerne ich Dinge, mit denen ich mich bisher nie befassen musste. Ganz herzlichen Dank an diese Stelle an meinen Kumpel Thommy, Uli hier aus dem Forum, sowie Konstantinos Kakerlakis, den faulen Griechen, für die tollen Tips in Sachen Renovierung und Innenausbau - ebenfalls hier aus dem Forum! Wenn´s fertig ist und man wieder darf, gibt´s auf jeden Fall ne Party! Viele Grüße, Armin
    8 points
  30. Theoretiker alles!!! ? Sollte man sich irgendwann mal treffen, dann könnt ihr den Motor hier selbst (er)fahren. Rundum erleichtert... (Schwung allerdings liegt bei 1kg glaub ich). Ansonsten alles gemacht was gemacht werden kann. Wird sich zeigen ob es spürbar ist. Die Nutmuttern sind theoretisch für 1 mal anziehen... würde ich auf alle Fälle auch tauschen. Hab schon gesehen wie die zersprungen sind beim 2mal anziehen... (mit Anzugsmoment...).
    8 points
  31. Habe selber die Multi 1100 Standard und mein Freund und TÜVer hat spontan nach der letzten Plakettenaktion mit meiner Multi ausgerufen, das er unbedingt so ein Bike will. Er hat dann ziemlich suchen müssen und schließlich eine 1100S im quasi Neuzustand bekommen, die ich schraubermäßig betreue und wir tauschen dann immer einfach die Moppeds, ich habe also den direkten Vergleich. Übrigens bin ich auch schon neue Multis (1200er) gefahren, zu glattgebügelt und zu schwer, ich würde immer wieder meine vorziehen! Viel wichtiger als die Variante ist die Frage, ob es eine 1000er oder 1100 werden soll. Die 1100 fährt sich nochmal wesentlich geiler als die 1000, ist aber wirklich ziemlich selten und im guten und gepflegten Zustand kaum zu bekommen. Suchen lohnt sich! Das Fahrwerk meiner Multi ist trotz Überarbeitung der Gabel vom Fachbetrieb (hat was gebracht) immer noch nicht ganz auf dem Niveau der Öhlins, die Showa spricht einfach nicht ganz so feinfühlig an, im Original der 1100 ist sie sogar ziemlich bockig (stand auch in jedem Testbericht und stimmt). Hinten ist der Unterschied kaum zu bemerken, ich habe inzwischen aber auch ein Öhlins der S überarbeitet und hinten drin. Er hat auf der Multi S aber auch die Pirelli Scorpion Trail, das fährt sich tatsächlich agiler als die Angel GT auf meiner, weniger nervös. Die S hat noch einen etwas schickeren Lenker und ein paar Karbonteile, das braucht man aber nicht unbedingt. Die Rastenanlage ist auch anders (bei der S zweigeteilt), einen Aufwand haben die betrieben, unfassbar! Wir haben einem Zentralständer für die Hyper 796 für die Multi 1100S angepasst, da ist das bekannte Öhlinsproblem (Undichtheit durch zu langes Stehen) nicht mehr so latent. Wichtiger statt S oder nicht S wäre, eine Multi 1100 mit einigen guten Features zu kaufen, Kofferträger, ordentliche Scheibe (gibt eigentlich nur eine richtig gute: https://zerogravity-racing.com/collections/ducati-multistrada), Handprotektoren und eine ordentliche Sitzbank (die Originale ist Scheiße, auch die DP ist nicht der Knüller, hier hilft aber auch wieder nur der Ami (https://www.corbin.com/ducati/multistrata.shtml) oder ein Sattler. Sehr geil ist auch eine Termi-Komplettanlage mit DP-Mapping, habe ich drauf, geht nochmal wesentlich besser als die S des Bekannten, Drehmoment ab Standgas wie ein Lanz. Ganz legal ist das aber nicht, zumindest nicht ohne Sammler. So fahre ich seit 4 Jahren in Europa herum mit diesem Dampfhammer und Reise-Supermoto, 10Stunden im Sattel sind absolut kein Problem, 1000km am Stück tun nicht weh, kleine Landstraßen mit Flicken oder Autobahn, völlig egal. Kaputt geht nie etwas, wenn sie gut gewartet wird. Und unterwegs mit einer alten Multi ist es wahrscheinlicher, dem Jeti zu begegnen als dem Motorrad nochmal (na gut, in Italien gibt es schon noch ein paar). Das Motorrad ist nicht hässlich, es entspricht nur nicht dem Mainstream-Geschmack. Wer sie kennt und die dummen Sprüche ignorieren kann hat eins der besten Bikes ever! Dieses Jahr geplant große Runde 4500km über den Balkan bis Bulgarien , falls wir wieder raus dürfen.
    8 points
  32. Tschuldigung, wollte nicht groß stören, nur mal eben fragen, wen man jetzt scheisse und gut finden muss? Rossi / Marquez geht ja nicht mehr. Hab ein bisschen Sorge um diesen Beitrag. Bis bald.
    7 points
  33. Das Wetter war am Wochenende grandios, nahezu perfekt für eine Runde auf der rasselnden Italienerin. Oder wenigstens überhaupt auf einem Motorrad des (leicht angewachsenen) Fuhrparks. Aber das wäre ja zu schön und es gibt noch wichtigere Dinge zu erledigen. Zum Beispiel endlich mal die neue Werkstatt bauen, wird allerhöchste Zeit. Bestellt habe ich die Haus Anfang Mai, geliefert wurde es Mitte September. Zwei Tonnen Material. Aua. In Vorbereitung habe ich bereits mit fachkundiger Hilfe die Grundlage geschaffen. Ein hölzernen Podest, das die Unebenheiten des Grundstücks ausgleicht und dank irgendwelcher findigen Ingenieure ganz ohne Betonfundament auskommt, trotzdem aber bis zu 11,5 Tonnen Gewicht verträgt. Sollte also reichen. Nachdem die Teile alle sortiert waren und wir den Grundrahmen des Hauses noch ein wenig optimiert hatten, ging das große LEGO so richtig los. Stecken, klopfen, ausrichten und immer wieder von vorn. Plötzlich kamen Fenster und der Türrahmen rein, Giebel drauf und dann war es fast ein Haus. Den Samstag beendeten wir mit einem fast verschlossenen Dach und vermutlich aufatmenden Nachbarn, die sicherlich kein Gehämmer mehr hören wollten. Sonntag liefen dann die Arbeiten parallel. Dach zu und Fußboden rein. Die 28mm Dielen werde ich aber noch mal zusätzlich verstärken, damit sich die punktuelle Belastung besser verteilen kann. Dachpappe, Abschlussbretter und vor allem die korrekte Türmontage fraßen dann noch mal ordentlich Zeit. Aber das Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend. Es fehlen noch Schindeln, Traufbleche, Dachrinnen, irre viel Farbe und die Elektrik. Aber es ist ein ziemlich guter Anfang gemacht um zukünftig auch mal wieder neue Fotos von der ollen Ducati machen zu können. Ich mache diese Woche mal immer eine Stunde eher Feierabend, um weiter voranzukommen. Alles, wofür ich mehr als meine eigenen zwei Hände brauchte, ist jedenfalls schon geschafft. Und die Unterkonstruktion wird am Ende natürlich auch noch verblendet, sieht ja sonst doof aus.
    7 points
  34. Nach vielen Jahren nahe des wirtschaftlichen Abgrundes hat sich Ducati doch noch zu einem bedeutenden Motorrad-Hersteller entwickelt. Vielleicht kennen manche noch Modelle, die es nicht ins das Bewusstsein der Ducatista geschafft haben (sprich: nicht in die Serie). Die Apollo lass ich mal raus ... die kennt ohnehin fast jeder. Falls Ihr weitere Beispiele kennt - nur zu! Ducati Utah (1977) 350er Einzylinder mit Zahnriemen-getriebener Nockenwelle; sozusagen eine halbe Pantah. Offenbar ein Scrambler, allerdings mit Gussfelgen. Ducati Rollah (1977) Parallel zur Utah als Straßenmaschine vorgestellt. Die Linie erinnert etwas an die letzten Parallel-Twins, die Ducati 350 GTV. Prototyp ist verschwunden. Ducati 600 TL Hmmm ... ja. Vielleicht kein Verlust, dass dieses Modell nie auf den Markt kam. MTV Yak 410 (1979?) Spanische Motorradmarke (Mototrans) mit engen Beziehungen zu Ducati. Angeblich eine Motorvariante mit Desmo-Kopf und 38 PS. Wer weiß mehr?
    7 points
  35. Es war soweit. Ich konnte meine 999 endlich fertigstellen und auf dem Sachsenring ausprobieren. Zufällig hatte ich einen. Platz auf einem Classic Event ohne db Begrenzung bekommen und konnte somit die 57mm Termignoni probieren. Mit neuen Zahnriemen und neuen Slicks ging das ziemlich flott. Alles lief reibungslos und mit 1:41.8 war ich ziemlich zufrieden. Bremspumpe muss auf jeden Fall eine andere dran... Mal sehen wo es als nächstes hingeht.
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  36. Der springende Punkt ist ja, dass das Ergebnis des Sprintrennens als Startaufstellung des zweiten Hauptrennens hergenommen wird. Nachdem aber Razgatioglu auf Pole startete, war die Startaufstellung nach Korrektur des Sprintrennens falsch. Rea hätte von Pole starten müssen. Hier legte das Team aber keinen Protest ein, weil sich dadurch so oder so nix am Ergebnis geändert hätte. Razgatioglu war einfach in jedem Rennen der verdiente Sieger. Wer meint mit solchen Mitteln Punkte gutmachen zu müssen, der hat den erneuten Titel nicht verdient. Wenn man es sportlich nicht schafft, sollte man es auch nicht über den grünen Tisch versuchen. Denn rein von der Praxis her, hatte Razgatioglu keinen Vorteil. Im Gegenteil, durch das berühren der grünen Fläche verlor er Schwung und Rea war plötzlich vorne. Und trotzdem besiegt Toprak den Rea. Rea war chancenlos. Hoffentlich auch für den Rest der Saison.
    7 points
  37. Manche lernen es nie!!!!!! Natürlich wird es die Moto GP weitergeben,mit noch engeren Ergebnissen u.spannende Rennen. Aber VR46 war bis jetzt der Beste Mein halbes Leben habe ich ihn bewundert (und das als Ducati Fan) wie er in den 26 Jahren immer wieder seine Fahrstiel an die nächste Generation angepasst hat und mit um den Sieg gekämpft hat. Da hat ist dein z.zt untergehenden Stern MM noch mit(wie man in Bayern sagt) mit dem nackten Arsch um den Christbaum gerannt. Rossi ist für mich der Größte Fahrer noch dazu sein Einsatz in der motor2,u3 Respekt.
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  38. Auferstanden aus der Asche der beinahe halb fertig gewordenen Rennkiste mit 1100er Motor werde ich Euch hier meine ST4RS vorstellen. Idee dahinter ist, mein meiner Meinung nach recht taugliches Fahrwerk nicht wegzuschmeissen - Rahmen und Schwinge habe ich ja mit viel Aufwand absolut wertlos gemacht - und auch meine Ambitionen auf der Renne mal wieder paar Runden zu drehen. Dabei soll diesmal das Budget etwas besser (niedriger) ausfallen und auch das Motorrad selbst für mich tauglicher werden, sprich nen 4 Ventil Motor haben. Da trifft es sich doch ganz gut, dass in der Ecke noch ein ST4S Motor steht den seit 3 Jahren niemand haben will. Mit der dazugehörenden ST4S bin ich ja damals 2017 auf dem Lausitzring gefahren, der lief prächtig und hat meiner Meinung nach auch erstmal genug Power. Klar wird das Ding keinen Gewichts Rekord aufstellen, aber ein halbwegs funktionierendes Fahrzeug für Renntrainings (vermutlich besser ohne Laptimer) sollte so realisierbar sein. Für diejenigen die den anderen Beitrag nicht ganz durchlesen wollen: Rahmen 916SPS stark beschnitten, Schwinge S4RS modifiziert für direkt angelenktes SS Federbein, Gabelbrücken 27mm Offset, 916 Showa Gabel, 5 Speichen Guss-Mags, Kabelbaum Multistrada mit 999 Steuerteil, 2in1 Auspuff, Verkleidung vermutlich 916 Nuda-Style. Und da soll der ST4S Motor rein, der hat ja bekanntlich die Nadellager für die Schwingenachse im Gehäuse. Darauf dann eine 916 Drosselklappe, evtl auch 999 möglich. Der Motor selbst soll erstmal garnicht weiter getunt werden, sauber einstellen und Alu Schwung müssen vorerst reichen. Fotos kommen, sobald es etwas zum fotografieren gibt!!
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  39. Einen alten Mann kann man halt relativ leicht mit Werkzeug, Bier oder Motoren ködern. Einem jungen hätte sie wahrscheinlich ein Smartphone und ein Himbeer-Bartwachs angeboten ...
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  40. Viele von euch können es sicher kaum erwarten, das nächste belanglose Kapitel meiner nahezu sinnfreien Bemühungen, diese komische Kiste wieder auf die Räder zu bringen, zu lesen. Daher möchte ich euch die gestrige Probefahrt auch nicht vorenthalten. Kurz möchte ich in Erinnerung rufen, dass die Elektrik ein Knackpunkt ist. Trotz neuem Stator und neuem Regler kommt am Ende des Kabels zu wenig Strom an. Zuletzt war es immerhin so, dass jenseits von 4.500 bis 5.000 Umdrehungen doch ausreichend viel Strom floß, um die Ladekontrollleuchte auszuknipsen. In den letzten beiden Tagen habe ich also noch ein paar Kleinigkeiten gerichtet, alles mehrfach kontrolliert, die Batterie bis zum Anschlag geladen und mich dann auf eine möglichst erfolgreiche Probefahrt gefreut. Klamotten an. Motorrad an, Abfahrt. Gleich an der ersten Ampel (das sind keine 500 Meter) ging der Motor aus. Allerdings nur, weil der Benzinschlauch abgeknickt war und das nun einmal Mr. Spocks Vulkanischem Nackengriff gleichkommt. Kurz am Schlauch gezogen und gezupft, Motor wieder an, jetzt aber wirklich Abfahrt. Was im Gegensatz zum Motor aber nicht aus ging, war die Ladekontrollleuchte. Zu keinem Zeitpunkt, bei keiner Drehzahl. Mein Plan waren 30 bis 40 Minuten über die Landstraße zu juckeln. Ganz langsam wurden die komische Italienerin, ihre Ladekontrollleuchte und ich wieder warm miteinander, während ich im östlichen Speckgürtel vergeblich nach einer Kurve suchte. Nach ungefähr 20 Minuten bog ich auf eine perfekt asphaltierte, vierspurige Bundesstraße, der perfekte Ort für die Dame. Also perfekt um stotternd auszugehen. Das Benzin war nicht alle, wohl aber der Strom. Also schob ich; rechts von einer hohen Leitplanke flankiert und links in regelmäßigen Abständen von LKWs überholt. Irgendwann gab es ein Loch in der Leitplanke, dass mir Zugang zum parallel verlaufenden Fahrradweg verschaffte. Hier passten wir jetzt viel besser hin, so ohne Motorgeräusche jeglicher Couleur. Der nette gelbe Engel ließ knappe 30 Minuten auf sich warten. Zeit, die ich nutzte, um @Moin von der Arbeit abzuhalten und @foobar423 die Abendruhe zu zerstören, indem ich beiden in unserem lustigen Bolognese-Chat mein Leid klagte. (Vermutlich werde ich in Kürze von beiden geblockt, aber immerhin verdient. ) Außerdem machte ich drei Fotos vom Elend, sah immerhin ganz nett aus im Speckgürtel. Meine Werkzeugrolle hatte ich schon vorsorglich vorbereitet, also zumindest für das kommende Wochenende. Zur Probefahrt hatte ich nicht mitgenommen. So musste also nach der Engelserscheinung erst einmal wieder das Heck abgeschraubt werden, um den Tank hochzuklappen, um die Batterie freizulegen. (Wird wirklich Zeit, dass das neue Heck fertig wird und nie wieder abgeschraubt werden muss.) Schnelllader dran – dezente 100A hatte der Mann am Start – und die Batterie wieder vollgeknallt. Heck dran, Klamotten an, Heimweg. Dass die Elektrik eine zu erledigende Baustelle ist, war klar. Dass sie sich so sehr in den Vordergrund drängelt, ehe sie an der Reihe ist, zeugt von schlechter Erziehung. Nun ja. Das Wochenende retten die bereits weiter oben erwähnten Heinersdorfer Hell Rider mit ihrer unendlichen Hilfsbereitschaft. Entgegen des Plans kommen die Motorräder nun in einen Van und ohne Licht & Co. sollte die olle SS ihre Runden auf dem Spreewaldring schaffen. Zwischendrin hänge ich sie dann mal an den Strom, wird schon klappen. Freut euch also schon auf den dazugehörigen Bericht zu Beginn der kommenden Woche, oder freut euch auch nicht. Ich schreibe das hier so oder so rein.
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  41. Aggregat sprang beim ersten Knopfdruck an - so kann es weitergehen. Sonntag geht es nach Most. FREU
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  42. Etwas Zeit ist ja nun ins Land gegangen und die Duc wurde immer mal wieder bewegt, was mir die schwache Bremsperformance jedes Mal erneut vor Augen führte, drum habe ich die Sättel mal einer kleinen Revision unterzogen und bin kurz danach komplett eskaliert. Die Stahlflexleitung sah schon ein wenig angeranzt aus, was ich im Sinne des Stylegottes @Ben definitiv nicht so lassen konnte. Für den bescheidenen Druckpunkt machte ich die Pumpe verantwortlich, das Luder zog irgendwo (= ziemlich sicher am Anschluss des Behälters) Luft, also schweifte mein Blick über die Omniaracing Seite und urplötzlich waren eine RCS 19 Corsa Corta sowie Fren Tubo Bremsleitungen mit Alufittingen auf dem Weg. Luigi hat in Italien aber leider "nur" eine normale RCS19 ins Paket getan, was aber nur halb so wild war. Omniaracing hatte den Differenzbetrag, nachdem ich ihnen mitteilte, die Pumpe behalten zu wollen, ruck zuck überwiesen und alles war gut. Problem Nr.2: Die Fren Tubo Leitung hat ein Alublock als Verteiler zu den beiden Sätteln. An sich finde ich diese Lösung angenehmer, als den OEM Leitungspissbogen über den Kotflügel, nur ist die beste Position des Blocks direkt über der unteren Gabelbrücke - shit! Naja, fix die Schublade auf, etwas Alu gebogen und danach das Epoxidharz und ein paar Kohlefasern startklar gemacht, et voilá, kann man so lassen. Und keine Sorge, die Kabelbinder habe ich noch eingekürzt Fazit der Bremsenaktion: Endlich ein stabiler Druckpunkt und bessere Verzögerung! In letzter Zeit fangen bei langsamen Tempo die Scheiben an minimal zu rubbeln, das Problem hatte ich vorher schon mal aber da würde ich vorerst auf die noch recht neuen Beläge erst mehr Kilometer fahren wollen, um ein genaues Urteil abzugeben. Da die 999 seit den R Felgen schon immer mäkelt, nicht mehr die OEM Rastenträger fahren zu wollen, gab es nun auch ein paar Gilles Rasten. Verarbeitung ist 1a, Passform an manchen Stellen ausreichend aber Nacharbeit empfinde ich bei den aufgerufenen Preisen als inakzeptabel, dasselbe mit dem geschlossenen Ilmberger Kupplungsdeckel. An dem Ding musste ich selbst noch die Bohrungen erweitern, weil diese für die 6er Schrauben zu klein waren. Passform auch hier, Level "naja". Da man aus mir größenmäßig fast zwei Stino-Italiener machen könnte, fand zudem noch eine hohe MRA Scheibe den Weg zur Duc. Entgegen der o.g. Erfahrung mit Zubehörzeug, passte das Teil saugend schmatzend. Endlich merke auch ich, was Windschutz bedeutet Verwirbelungsmäßig ist alles gut und die Linie der 999 ist auch nicht groß verschandelt. Der nächste Schritt war, die Reichweite des Gefährts etwas zu steigern. Nach längerer Recherche habe ich dann für nicht allzu wenig Geld einen 749R Tank angeboten bekommen, der angeblich der Reservetank des Superstock 600 EM Juniorteams gewesen sein soll, namentlich von Niccolo Canepa. Sprit hatte der Tank noch nie gesehen und so wechselten ein Sack voll Geld und der Tank ihre Besitzer. Im direkten Vergleich, ist das Ding schon ein ganz schöner Oschi! Alle Halter und eine zweite Pumpe trudelten hier zeitnah ein, sodass ich den Tank fertig bestücken und direkt verbauen wollte. Da ich vor kurzem aber erst einen gebrauchten 749/999 Tank in den Händen hatte, der leider begann am unteren Befestigungspunkt zu lecken, habe ich den R Tank auch lieber mal befüllt... Resultat war quasi "der Niagarafall light". Das Juniorteam hatte das Ding defintiv nicht benutzt, sonst wären sie damals sicher nicht aus der Boxengasse herausgekommen. Die Leckagen waren recht schnell identifiziert, einer der vorderen Tankhalter war an seiner Platte minimal undicht - der Italiener hatte dort außen auch gröber mit Dichtmittel herumgearbeitet (ein Schelm, der dabei böses vermutet) plus die Aufnahme unten schien ebenfalls irgendwo an einer Punktschweißung oder dergleichen undicht zu sein. Nachdem der erste Versuch gescheitert war, die Stellen mit einem silikonartigen Dichtmittel zu versiegeln, bin ich eines Morgens vor dem Weckerklingeln hochgeschreckt und klatschte mir mit der Hand auf die hohe Stirn - ich habe doch noch chemikalienbeständiges Harz liegen, das auch für den Tankbau geeignet ist. Im zweiten Angriff kam nun eben jenes Harz zum Einsatz, alles etwas angedickt, eingefärbt und sauber innen sowie außen aufgetragen, Hitze drauf und ab dafür, schwupp ist Tankus Longus dicht! Einfach kann ja jeder... Hier habe ich die gesamte Fläche um die Bolzen herum noch nachträglich eingeebnet. Wäre an sich nicht nötig gewesen aber das Auge verlangte danach. Montiert hat das schon etwas Enduranceflair, die fette Blase Den hässlichen Shellaufkleber musste ich aber entfernen, den hat die Stylepolizei verboten. Für Spenden oder Hinweise, um den grässlichen Schlüsselanhänger zu ersetzen, wäre ich übrigens dankbar Die nächste Stufe ist auch schon begonnen....schlecht passende Faserverbundbauteile kann ich nämlich auch! EDIT: Der Monopostoheckrahmen ist auch schon im Zulauf, nur der Aufzählung halber.... das RS Heck soll nämlich auch mal aus dem Wohnzimmer kommen.
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  43. Ein toller Auftakt mit unserer Harriet. Die Zeiten sind auch zufriedenstellend. Wir werden morgen, weiter arbeiten, um uns noch weiter zu verbessern. Die Sprintrennen zur TT SUPERCLASSICS stehen am Sonntag auf dem Programm.
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  44. Ist das noch eine SS? Irgendwie schon, oder?
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  45. Theoretisch, bald, fast könnte ich nun wieder am Mopped schrauben: Explizit und ganz herzlich nochmal ein großes Dankeschön an den @bergbewohner01 für die gute Beratung! Mache mir nun Gedanken, wie ich den Übergang von Werkstatt zu "Gemütlich" mache... Ach ja, die Maschinen muß ich ja auch noch von den Paletten heben und einparken sowie ausrichten. Konrad: Ja, die werkstattlose Zeit wird sicher weh tun, aber dafür ist es danach um so besser und Du hast doch auch tolle Jungs, an die Du es weiter gibst. Also machen! 😉
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  46. Habe noch paar neue Bilder gemacht, jetzt langweile ich euch nicht weiter 😂
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  47. War auf der Suche nach Köpfen, oder ganzem Motor für die M900. Da tauchte eine Anzeige für eine ganze 900SS mit 2. Motor auf. Nach kurzem Schnack für den nächsten Tag verabredet und gekauft. Großes Puzzle, alles in Teilen, aber aufgrund der Erzählungen des Verkäufers sehr vielversprechend. Die Teile waren im Südwesten etwas verstreut und wurden innerhalb eines Monats zusammengetragen. Nachdem die Werkstatt für das neue Projekt etwas gelichtet wurde gings auch gleich los: sichten, dokumentieren. lagern usw. Lecker Ding: 900SS; mit eingetragenen 41er Flachschiebern, A/B 04-Töpfen, frisch gemachte Gabel von Ernie, und viele Teile. Warum Atomos? Atomos steht in altgriechisch für: nicht weiter zerteilbar Die Wissenschaft ist seit der Antike etwas weiter, und es ist bekannt dass ein Atom aus mehreren Teilen besteht. Da das Motorrad bis in sämtliche Einzelteile zerlegt wurde, schien mir der Name passend. Dass nicht jedes Kugellager selbst gebaut wird ist aber auch klar... Ziel ist, ein schnelles Landstraßenmotorrad zu bauen und Erfahrungen im Motorenbau zu sammeln. Sicherlich trägt die derzeitige Situation auch ihren Teil bei um so ein Projekt anzugehen... Wo Licht ist, ist auch Schatten: aus Platzgründen werde ich mich von meinem japanischen Freund trennen, der mich in 24 Jahren über 90.000km durch ganz Europa immer treu begleitet und nie im Stich gelassen hat. Ich freue mich auf einen regen Austausch und hoffe auf helfende Beiträge, wie in diesem Forum gewohnt. Und nur in diesem Forum! Danke schonmal jetzt an Markus, Roland und Dominik!
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  48. Kann mir nicht verkneifen, noch ein paar winzige BTS Fotos dazu zu packen. Schritt 1: Die Formen definieren. Haben wir mit Draht gemacht, der war prima für den Radius. Schritt 2: Rot kleben. Schritt 3: Noch mehr Form definieren. Zuerst mit Draht, dann mit Edding. Schritt 4 bis 529: Perlweiß kleben, immer wieder mit Knifeless Tape rumzaubern, zweimal am grünen Endstück verzweifeln, fluchen, schwitzen, frieren, blablabla. Schritt 530: Grün richtig kleben. Schritt 531: Schwarze Linien kleben. Schritt 532: Freude.
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  49. Ein dünner ist das. Oh mein Gott wie peinlich, am Wapudeckel sind es zwei ??? Vielen Dank. Natürlich wusste ich das, wollte nur abchecken ob Alle konzentriert sind.
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  50. An meiner Werks tt
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