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Thema: Renntrainings ohne Kamikaze-Helden

  1. #1
    Der Jens ist offline Benutzer
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    Standard Renntrainings ohne Kamikaze-Helden

    Moin, moin.

    Nächstes Jahr möchte ich wieder mehr als nur einmal bei den Twin Days aufzünden.
    Mein Problem: die geringe Leistung meiner 800er Monster.
    Das ist kein Problem bei den Twin Days, weil da praktisch keine Leute mit falschem Ehrgeiz unterwegs sind.

    Bei anderen Veranstaltungen habe ich es aber wiederholt erlebt, daß sich Leute in die schnelle Gruppe eintragen, die dort nichts verloren haben.
    Die knallen dank mindestens doppelter Motorleistung auf der Geraden an mir vorbei und parken dann die nächste Kurve zu.
    Außerdem führen diese Kamikaze-Helden dazu, daß kaum ein Turn zu Ende gefahren werden kann, weil ständig Leute abfliegen.

    Wohlgemerkt: ich habe kein Problem mit Leuten, die tatsächlich schnell sind. Die schießen an mir vorbei und sind weg. Die Möchtegerns sind es die mir Probleme bereiten, denn ich kann nicht soviel später bremsen wie ich es müßte, um mein Leistungsdefizit zu kompensieren und trotzdem an ihnen vorbei zu kommen.

    Jetzt könnte man sagen: "Dann kauf Dir doch ein vernünftiges Mopped !"

    Ja stimmt, das wäre auch eine Lösung.
    Aber dafür fehlt mir momentan die Kohle, zumal ein zusätzliches Rennstrecken-Mopped nur Sinn macht, wenn man mindestens 4 bis 5 Mal im Jahr auf der Renne ist.

    Also was ich suche, sind Renntrainings mit vernünftigen Leuten, die sich richtig einschätzen können und sich dem Limit von unten nähern.

    Hat da jemand Vorschläge ?
    .
    Gruß, Der Jens

  2. #2
    Avatar von bobby
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    wurde mir von Freunden öfters empfohlen, nebenbei wohl auch ne gute Truppe...Preise moderat...biernot-racing.de

  3. #3
    Avatar von rolf4s
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    Hafeneger. Sehr zu empfehlen. Top Betreuung mit rundum Service UND Transponder sind Pflicht.

    Umwürfeln der Gruppen jeweils nach einem halben Tag (sofern gemäß den Transponderzeiten erforderlich).

    Gruß
    Roland

  4. #4
    Avatar von bobby
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    Zitat Zitat von rolf4s Beitrag anzeigen
    Hafeneger. Sehr zu empfehlen. Top Betreuung mit rundum Service UND Transponder sind Pflicht.

    Umwürfeln der Gruppen jeweils nach einem halben Tag (sofern gemäß den Transponderzeiten erforderlich).

    Gruß
    Roland
    ...liest sich für mich Greenhorn sehr gut, spielt wohl auch preislich in einer anderen Liga??

  5. #5
    Der Jens ist offline Benutzer
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    Zitat Zitat von bobby Beitrag anzeigen
    ...liest sich für mich Greenhorn sehr gut, spielt wohl auch preislich in einer anderen Liga??
    Für 2 Tage OSL rufen beide um die 380€ auf.

    Das mit der Gruppeneinteilung per Transponder ist auf jeden Fall eine gute Sache !
    Insbesondere wenn das jeden Tag aufs Neue geschieht.
    Zwar benachteiligt mich diese Variante ein wenig, aber das ist immer noch besser als völlige Fehlbesetzungen in der Gruppe.
    .
    Gruß, Der Jens

  6. #6
    Avatar von rolf4s
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    Hab grad mal auf seine Seite geschaut. 2 Tage OSL 380 EUR. Kein Schnäppchen aber für das, was Phillip bietet (komplettes Catering, also Frühstück, Mittag- und Abendessen), Streckenrundgang abends, finde ich das OK.

    Ich bin letztes Jahr das 1. mal bei Phillip mitgefahren und muss sagen, er setzt sich positiv von den mr bis dato bekannten Veranstaltern ab.

    Einziger Kritikpunkt dieses Jahr in Brünn war der Reifenmann, der Junge war klar überfordert. Das wurde allerdings von den Teilnehmern bereits moniert und ich bin sicher, das wird abgestellt.

    Gruß
    Roland

  7. #7
    Avatar von Duc-Schmidti
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    Nabend Jens!

    Wir sind ja schon öfters in diversen Foren aneinander geraten. Möchte das auch nicht
    weiter ausdiskutieren.
    Schon gar nicht HIER!

    Auf Deine Frage antworte ich trotzdem.
    Wie wäre es, wenn Du Dich mit Deiner 800er Monster einfach NICHT in der schnellen
    Gruppe anmeldest?
    Du sagst ja selbst, daß es Dir um den Spaß des Rennstreckenfahrens geht.

    Da ist meines Erachtens oft falscher Ehrgeiz im Spiel.
    "Nee... ICH bin doch nicht LANGSAM!" (Kurzer-Pimmel-Fahrer)
    "MEIN Mopped ist sooo schnell, damit bin ICH automatisch vorne!" (Kurzer-Pimmel-Fahrer,
    der mit PS-Starkem Mopped versucht zu kompensieren)
    "Hab nen kleines Mopped, aber trotzdem schonmal jemanden überholt!" (Kurzer Pimmel, wenig Geld, aber Selbstbewusstsein wie ein Großer, weil schonmal Erfolg gefühlt)

    Fahr doch einfach, wenn es Dir um den Spaß an der Kringelei geht, einfach mal
    ganz selbstbewusst in der LANGSAMEN Gruppe!
    Da melden sich aus o.g. Schwanzvergleichgründen nämlich meistens nur sehr
    wenige an. Die Strecke ist leer und Du kannst genussvoll am Kabel ziehen.
    Schießt an den langsamen vorbei, wirst nicht bedrängt und alle haben Spaß.
    Unter dem Strich hast Du sogar mehr freie Runden und weniger Streß als bei den
    "Schnellen".

    Oder alternativ bei einem Veranstalter, der auch Rennen in verschiedenen Klassen anbietet.
    Z.B. Artmotor.
    Da hast Du nach dem Qualifying automatisch jemanden vor Dir, der etwas schneller ist, und jemanden
    hinter Dir, der Druck macht...

    Schuld sind eben nicht immer nur die Anderen.

    Meine Erfahrung, meine Meinung.

    Bollergruß,

    Armin
    Geändert von Duc-Schmidti (30.08.2011 um 23:29 Uhr)

  8. #8
    Der Jens ist offline Benutzer
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    Zitat Zitat von Duc-Schmidti Beitrag anzeigen
    … Wie wäre es, wenn Du Dich mit Deiner 800er Monster einfach NICHT in der schnellen Gruppe anmeldest?
    Du sagst ja selbst, daß es Dir um den Spaß des Rennstreckenfahrens geht.
    Da ist meines Erachtens oft falscher Ehrgeiz im Spiel.

    (… Schwanzvergleiche …)

    Fahr doch einfach, wenn es Dir um den Spaß an der Kringelei geht, einfach mal ganz selbstbewusst in der LANGSAMEN Gruppe!
    Da melden sich aus o.g. Schwanzvergleichgründen nämlich meistens nur sehr wenige an. Die Strecke ist leer und Du kannst genussvoll am Kabel ziehen.
    Schießt an den langsamen vorbei, wirst nicht bedrängt und alle haben Spaß.
    Unter dem Strich hast Du sogar mehr freie Runden und weniger Streß als bei den "Schnellen".

    Oder alternativ bei einem Veranstalter, der auch Rennen in verschiedenen Klassen anbietet.

    Z.B. Artmotor.
    Da hast Du nach dem Qualifying automatisch jemanden vor Dir, der etwas schneller ist, und jemanden hinter Dir, der Druck macht...
    Dein Benutzername kommt mir bekannt vor, aber ehrlich gesagt habe ich keine konkrete Erinnerung an frühere Beiträge von Dir. Wird wohl auch nicht so wichtig gewesen sein.

    In welche Gruppe ich mich eintrage hängt vom generellen Niveau der Veranstaltung ab.
    Bei den Twin Days z.B. sind nur eine Handvoll wirklich schnelle Fahrer am Start, einer davon der Jürgen Fuchs, der dort als Instruktor auftritt. Wenn ich dort in der Roten Gruppe fahre, dann überhole ich trotz meines Leistungsdefizits mehr als ich überholt werde.
    Mich bei dieser Veranstaltung in eine andere als die Schnelle Gruppe einzutragen wäre eine krasse Fehleinschätzung.

    Anders sieht das natürlich aus bei Veranstaltungen bei denen es richtig zur Sache geht. Dort habe ich in der Schnellen Gruppe tatsächlich nichts verloren; daran würde auch ein stärkeres Mopped nichts ändern.

    Zur vermeintlich leeren Langsamen Gruppe:
    Ich weiß nicht, inwiefern Du schon Erfahrungen mit Renntrainings gesammelt hast, jedenfalls ist jeder Veranstalter bestrebt, seine Gruppen etwa gleich groß zu halten. Manchmal wird die ganz schnelle Gruppe etwas frei gehalten, wenn dort Leute für die Rennserien trainieren, aber die anderen Gruppen werden immer aufgefüllt.

    Was die Schwanzvergleiche angeht, so habe ich damit ehrlich gesagt nicht so viel Erfahrung wie Du.
    Jedenfalls ist es für mich ein Erfolgserlebnis, wenn ich jemanden niederringen kann, der aus meiner Sicht gut fährt. Jemanden überholen zu müssen der offensichtlich talentfrei ist, empfinde ich höchstens als nervig.

    Auch sonst finde ich es nicht richtig, sich absichtlich in eine zu langsame Gruppe einzusortieren, nur um dort möglichst viel überholen zu können. Man erschreckt die langsamen Fahrer, die ohnehin noch unsicher sind und bringt sie völlig aus dem Konzept. Sowas ist auch gefährlich.

    Das mit den Rennserien ist grundsätzlich eine gute Idee. Habe ich mich vor zwei, drei Jahren mal näher mit befaßt. Ist für mich derzeit aber etwas übers Ziel hinausgeschossen.


    Insgesamt muß ich sagen hören sich die Hafeneger Veranstaltungen gut an. Ich war schon lange nicht mehr in Most, das wäre mal wieder was. Leider hat er nicht den Pannonia Ring im Programm, der hat mir auch sehr gut gefallen.
    .
    Gruß, Der Jens

  9. #9
    Avatar von Richie#20
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    Moinsen,

    empfehlen kann ich auch die D4Us. Die sind zwar mit 2 Tagen und 399 recht happig, aber mit Vollverpflegung, außerdem Probefahrten auf aktuellen Modellen. Fahrtechnisch isses auch in etwa mit den TD vergleichbar und man trifft ne Menge Leute aus der Szene.

    Ansonsten ist Armins Tipp nicht so schlecht, muss ja nicht gleich die langsamste Gruppe sein. Eine Gruppe tiefer löst vielleicht tatsächlich das Problem.

    Von Hafenegger haben ich bisher auch viel Gutes gehört, denke, werde ich mal testen.

    Richie

  10. #10
    Avatar von dididucdich
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    Meine Erfahrung ist diese: Je kürzer und näher ein Training desto eher ähnelt die Veranstaltung einem Flugtag.

    Und das beste je erlebte: 4 Tage Pannonien und nur 3 (drei !) Stürze, aber das Niveau war sehr hoch.
    Deswegen empfehle ich Theo Heller
    888 - qué marineros tener dos cojones

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