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Powerslide

MotoGP 2018

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vor 1 Stunde schrieb Powerslide:

Früher war der Griff an die Kupplung oder Bremse weit verbreitet. Nur hat es damals fast niemand mitbekommen, da es bei weitem nicht die Anzahl von Kameras hatte, die heute jeden Winkel der Piste ausleuchten und das gleich mehrfach.

Und nein, ich verteidige hiermit Fenati keineswegs. 
 

 

Genau diese Gedanken gingen mir auch schon durch den Kopf ...

 

Wohlmöglich waren das früher die Leute, die heute in irgendwelchen Kommissionen sitzen.

 

Schwieriges Thema für mich.

 

Gruß
Roland

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Warum schwierig? So etwas hat mit Sport nichts mehr zu tun. Mir missfällt schon Marquez seine "Weg-Freiräum-Fahrweise", da ist für solche Aktionen überhaupt gar kein Platz. Seit Marquez ist die Anzahl der "Berührungen" schon massiv gestiegen, er hat diesen Mist salonfähig gemacht. Jetzt sowas als nächste Stufe? Gladiatoren in der Arena? Soll Blut fließen?

 

Ich schaue SBK und motoGP wegen dem Können der Piloten an, nicht um Unfälle oder Harakiri-Aktionen zu sehen. Freue mich für jeden harten Fight, aber immer unter der Prämisse dass niemandem was passiert. Der Sport ist so schon gefährlich genug, da benötigt es solcher Spinner wahrhaftig nicht.

 

Für mich sind die Kommissare viel zu lasch: Es sollte ja nach denen mit den 2 Rennen ja genüge sein. Auch das Team hat am Anfang mitgemacht. Erst als die anderen Piloten und auch der Shitstorm einsetzte, machte man einen auf Betroffen und reagierte wie es sich gehört. So jemand hat weder auf der Strecke noch auf der Straße was verloren. Auch sein Statement zur Sache ist doch eindeutig: Er ist sich keiner Schuld bewusst und jammert dass ihn alle nicht verstehen. Also Selbstreflektion schaut anders aus. Dass sein Ziel nicht war den anderen zum Sturz zu bringen ist klar, er hat ja auch sofort wieder die Bremse geöffnet, wollte ihm halt ne Lektion erteilen. Trotzdem ist so eine Nummer  einfach nicht drin. Er hatte ja auch davor genügend Möglichkeiten zum Nachdenken bekommen, der Rausschmiß bei Rossi sollte da schon genügen um mal in sich zu gehen.

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vor 35 Minuten schrieb bergbewohner01:

Warum schwierig? So etwas hat mit Sport nichts mehr zu tun. Mir missfällt schon Marquez seine "Weg-Freiräum-Fahrweise", da ist für solche Aktionen überhaupt gar kein Platz. Seit Marquez ist die Anzahl der "Berührungen" schon massiv gestiegen, er hat diesen Mist salonfähig gemacht. Jetzt sowas als nächste Stufe? Gladiatoren in der Arena? Soll Blut fließen?

 

Ich schaue SBK und motoGP wegen dem Können der Piloten an, nicht um Unfälle oder Harakiri-Aktionen zu sehen. Freue mich für jeden harten Fight, aber immer unter der Prämisse dass niemandem was passiert. Der Sport ist so schon gefährlich genug, da benötigt es solcher Spinner wahrhaftig nicht.

 

Für mich sind die Kommissare viel zu lasch: Es sollte ja nach denen mit den 2 Rennen ja genüge sein. Auch das Team hat am Anfang mitgemacht. Erst als die anderen Piloten und auch der Shitstorm einsetzte, machte man einen auf Betroffen und reagierte wie es sich gehört. So jemand hat weder auf der Strecke noch auf der Straße was verloren. Auch sein Statement zur Sache ist doch eindeutig: Er ist sich keiner Schuld bewusst und jammert dass ihn alle nicht verstehen. Also Selbstreflektion schaut anders aus. Dass sein Ziel nicht war den anderen zum Sturz zu bringen ist klar, er hat ja auch sofort wieder die Bremse geöffnet, wollte ihm halt ne Lektion erteilen. Trotzdem ist so eine Nummer  einfach nicht drin. Er hatte ja auch davor genügend Möglichkeiten zum Nachdenken bekommen, der Rausschmiß bei Rossi sollte da schon genügen um mal in sich zu gehen.

 

Ich hol noch mal als Vergleich das alte Thema Rossi vs. Marquez raus: ;) 

- Valencia 2015...einer wollte einem eine "Lehre" erteilen/Frust loswerden weil der ziemlich grenzwertig unterwegs war, und es ging schief...die Situation war vielleicht weniger gefährlich, passiert ist aber mehr als bei Fenati, Sturz zum Glück ohne Verletzungen für den Gestürzten.

- Argentinien 2018...einer wollte auf Biegen und Brechen vorbei, war durch die Stichelein der Vortage sicher nicht unentspannt und es ging schief...auch die Situation war vielleicht weniger gefährlich als die von Fenati, passiert ist aber mehr, Sturz zum Glück auch ohne Verletzungen für den Gestürzten.

 

Und nun mit Fenati...doofe Reaktion, gigantomanische Empörung und gefühlte "hängt ihn höher"-Rufe, (es war halt kein Marquez oder Rossi... ;) )...aber keiner gestürzt, niemand verletzt, quasi nix passiert.

 

 

vor 4 Stunden schrieb Powerslide:

Fenatis Karriere ist faktisch gelaufen. Der italienische Verband hat ihm die Lizenz entzogen und ein Diziplinarverfahren eingeleitet. 

vor 4 Stunden schrieb Powerslide:

 

 

Ist ja gut. Dem schlägt weltweit sowieso eine Welle der Empörung entgegen. Man muß ihn nicht noch dauernd höher hängen. An seinem Fehler wird er vermutlich noch länger zu kauen haben.

Früher war der Griff an die Kupplung oder Bremse weit verbreitet. Nur hat es damals fast niemand mitbekommen, da es bei weitem nicht die Anzahl von Kameras hatte, die heute jeden Winkel der Piste ausleuchten und das gleich mehrfach.
Und nein, ich verteidige hiermit Fenati keineswegs. 
 

 

vor 2 Stunden schrieb rolf4s:

 

Genau diese Gedanken gingen mir auch schon durch den Kopf ...

 

Wohlmöglich waren das früher die Leute, die heute in irgendwelchen Kommissionen sitzen.

 

Schwieriges Thema für mich.

 

Gruß
Roland

 

Und genau das gibt mir zu denken. Wofür Fenati bestraft wird ist, dass er erwischt wurde....zum Glück für die alten "Recken" damals!

Aber waren es nicht diese "alten Recken" die, der meiner Wahrnehmung nach von Außenstehenden (nicht Team, Fahrer 1, Fahrer 2, Kommissare) transportierten Empörung, nachgegeben haben und ihre von diesen als "zu lasch" kritisierte Konsequenz (weil sie wussten: "Früher war der Griff an die Kupplung oder Bremse weit verbreitet.") verschäft haben?! :denk1:

 

Am Ende ist es Kacke was Fenati gemacht hat, wie z.B. optimistischste Bremspunkte wo 2-3 von hinten wegräumen!

Das Team hat Sponsoren und Unterstützer und Fans, und die üben einen gewissen Druck aus, aktiv oder passiv. ;) Wenn alle 3 Nächte drüber geschlafen hätten, bevor sie was in die Öffentlichkeit posaunen, wäre dass sicher milder, reflektierter und konstruktiver abgegangen.

 

Und apropos "Gladiatoren-Kämpfe"...das ist MotoGP (2+3), Fußball, jeder Event-Sport doch schon längst, und natürlich soll da ab und zu "Blut fließen." ;)

Edited by giradelli

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vor 4 Stunden schrieb Powerslide:

 

 

Früher war der Griff an die Kupplung oder Bremse weit verbreitet. Nur hat es damals fast niemand mitbekommen, da es bei weitem nicht die Anzahl von Kameras hatte, die heute jeden Winkel der Piste ausleuchten und das gleich mehrfach.
Und nein, ich verteidige hiermit Fenati keineswegs. 
 

Zwischen Kupplung und Bremse ist aber ein großer Unterschied. Und auch wenn das "früher" gemacht wurde, war das da auch schon Sche... Das ist unsportlich und u.U. lebensgefährlich. Ich hätte dem, der das bei mir macht- früher wie heute- in der Box eine rein gehauen.

Aber das Thema Fenati ist ja eh durch.

 

Ralf

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vor 13 Minuten schrieb ducatist:

Zwischen Kupplung und Bremse ist aber ein großer Unterschied. Und auch wenn das "früher" gemacht wurde, war das da auch schon Sche... Das ist unsportlich und u.U. lebensgefährlich.

 

Ich hätte dem, der das bei mir macht- früher wie heute- in der Box eine rein gehauen.

 

Sch*** isses, geb ich Dir voll und ganz Recht...seit wann sind die fair unterwegs (wenn die Kamera aus ist).

 

...wenn Dich einer ordentlich wegräumt, Dein Bike kaputt, Du lädiert weil der "das Messer zwischen den Zähnen hatte"/zu viel wollte, nicht? :denk1: 

Edited by giradelli

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vor einer Stunde schrieb bergbewohner01:

Warum schwierig? So etwas hat mit Sport nichts mehr zu tun. Mir missfällt schon Marquez seine "Weg-Freiräum-Fahrweise", da ist für solche Aktionen überhaupt gar kein Platz. Seit Marquez ist die Anzahl der "Berührungen" schon massiv gestiegen, er hat diesen Mist salonfähig gemacht. Jetzt sowas als nächste Stufe? Gladiatoren in der Arena? Soll Blut fließen?

 

Ich schaue SBK und motoGP wegen dem Können der Piloten an, nicht um Unfälle oder Harakiri-Aktionen zu sehen. Freue mich für jeden harten Fight, aber immer unter der Prämisse dass niemandem was passiert. Der Sport ist so schon gefährlich genug, da benötigt es solcher Spinner wahrhaftig nicht.

 

Für mich sind die Kommissare viel zu lasch: Es sollte ja nach denen mit den 2 Rennen ja genüge sein. Auch das Team hat am Anfang mitgemacht. Erst als die anderen Piloten und auch der Shitstorm einsetzte, machte man einen auf Betroffen und reagierte wie es sich gehört. So jemand hat weder auf der Strecke noch auf der Straße was verloren. Auch sein Statement zur Sache ist doch eindeutig: Er ist sich keiner Schuld bewusst und jammert dass ihn alle nicht verstehen. Also Selbstreflektion schaut anders aus. Dass sein Ziel nicht war den anderen zum Sturz zu bringen ist klar, er hat ja auch sofort wieder die Bremse geöffnet, wollte ihm halt ne Lektion erteilen. Trotzdem ist so eine Nummer  einfach nicht drin. Er hatte ja auch davor genügend Möglichkeiten zum Nachdenken bekommen, der Rausschmiß bei Rossi sollte da schon genügen um mal in sich zu gehen.

 

Schwierig ist für mich, dass man ihm die Lebensgrundlage entzieht.  Und ich stelle mir insofern die Frage ob das angemessen ist. Wie gesagt: ich stelle mir die Frage.

 

Natürlich hat das mit Sport nichts mehr zu tun und ich stimme dir in allen Punkten, die du aufführst, völlig zu.

 

Eine Kommission, die aber - wenn das stimmt  - dem Geschrei der Masse hinterherläuft, macht einen schlechten Job. Meine Meinung. Besonnenheit wäre m.M. nach das richtige Mittel  gewesen.

 

Gruß

Roland

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vor 34 Minuten schrieb giradelli:

Sch*** isses, geb ich Dir voll und ganz Recht...seit wann sind die fair unterwegs (wenn die Kamera aus ist).

 

...wenn Dich einer ordentlich wegräumt, Dein Bike kaputt, Du lädiert weil der "das Messer zwischen den Zähnen hatte"/zu viel wollte, nicht? :denk1: 

Na ja, sicher ist zwischen "sportlich hart" und "unsportlich" ein fließender Übergang, und Jeder zieht im Grenzbereich seine eigene "rote Linie". Ist ja in anderen Sportarten auch so.

Diese Aktion war aber kein Fehler "im Eifer des Gefechts", wo sich Jemand fahrlässig verschätzt, sondern vorsätzlich und ohne Rücksicht auf die Folgen.

Stellt Euch vor, der hätte etwas zu fest zugegriffen; der Manzi wäre gestürzt und wohlmöglich (schwer) verletzt worden. Da wäre Fenati dann seines Lebens auch nicht mehr froh geworden.

 

Ralf

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Fenati ist tatsächlich seit geraumer Zeit in Therapie wg. seines aggressiven und impulsiven Verhaltens. 

 

Erfolg: offensichtlich nicht vorhanden 

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Naja, die Lebensgrundlage hätte man ihm entzogen, wenn man ihm Arme und Beine gebrochen hätte.

Ich ist jung und kann noch eine Ausbildung machen und einem "normalen" Job nachgehen.

 

Ist aber doch ein normaler Vorgang. Wenn ich auf meiner Arbeit einem eine reinhaue, also zum Vergleich, dann muss ich auch mit Konsequenzen rechnen.

Mag sein, dass er die nicht bedacht hat, aber das kann man von einem 22 Jährigen schon erwarten.

 

Rote Linie überschritten. Finito. bzw. Fenati. :D:tuete:

  • Like 1

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"... Eine Kommission, die aber - wenn das stimmt  - dem Geschrei der Masse hinterherläuft, macht einen schlechten Job. Meine Meinung. Besonnenheit wäre m.M. nach das richtige Mittel  gewesen...":

 

Vollkommen richtig, dies darf ebenfalls nicht sein. Die sollten ein festes, klar geschriebenes Regelwerk haben und es stringent anwenden. Die Regeln werden ja auf den grünen Tisch gemacht, frei von Emotionen und Beeinflussungen, weil zum Zeitpunt der Festlegung niemand einen Nutzen von ziehen kann. Ich denke die Sportgerichtsbarkeit hat in letzter Zeit eklatant versagt und dadurch Freiräume für solche Sachen geschaffen:

 

a) Die Wegschieb-Fahrweise eines MM gehört klar und deutlich bestraft, nicht mit 5-6 Sekunden, sondern mit Disqualifikation. Vor MM konnte man überholen ohne ständige "Berührungen" und dies sollte auch heute noch möglich sein. Das "Salonfähig-machen" dieser Art wird irgendwann bei einem schweren Unfall enden und dann ist wieder das Geschrei groß. Auch ein MM ist jenseits einer minimalsten Selbstreflexion und wird von den Sportkommissaren dabei auch noch unterstützt.

 

b) Die Entscheidung Rossi zu bestrafen ( Valencia 2015 ) hat zwar weh getan, weil MM als allererster in der GP-Geschichte so unsportlich und niederträchtig in einer WM-Entscheidung eingegriffen hat und Rossi seinen 10en Titel zerstörte, aber sie war richtig. Der Fehler war dabei, dass MM selber nicht auch bestraft wurde. So etwas ist unsportlich, unwürdig und unprofessionell. Es führt - schlimmer noch - dazu, dass sich solche Fahrer dann auch noch keiner Schuld bewusst sind und genauso - wie oft von MM gesagt - weiter machen.

 

c) Auch Rossis "politische Spielchen", die Auslöser dieser Geschehnisse waren, hätten von den Kommissaren angesprochen werden sollen. Es ist Sport, kein Krieg.

 

d) "...Und apropos "Gladiatoren-Kämpfe"...das ist MotoGP (2+3), Fußball, jeder Event-Sport doch schon längst, und natürlich soll da ab und zu "Blut fließen."..."

 

So etwas wäre nicht mein Sport. Die "Verrohung" des Benehmens auf der Strecke mag zwar den Suspense erhöhen, aber sie bedient eine Klientel, die man "eigentlich" nicht haben will. Dafür gibt es das Dschungelcamp oder generell das Mittagsprogramm der Privaten. Ich möchte Sportsmänner sehen, Gentleman-Geist, harte Fights und trotzdem Zusammenhalt bei Sicherheitsfragen. Das Vinales (?) versuchte alle anderen nach seinem Sturz zu warnen und damit Tito zu schützen fand ich eine sehr schöne Sache, sowas will ich sehen. Egomanen die über Leichen gehen braucht niemand. Diese Jungs sind irgendwo auch Vorbilder, dazu gehört auch ein "edles" Benehmen.

 

Von uns allen die hier schreiben und lesen, hat nicht ein einziger so eine Chance bekommen und wird sie auch nie kriegen. Niemand von uns wird je eine GP-Maschine fahren, Weltmeister werden oder auch nur nahe an diese Welt kommen. Fenati hatte die Chance seines Lebens. Er hat sie mehrmals weggeworfen (Tritt gegen Kollegen, Prügelei bei Rossi, die Nummer jetzt). Sorry, aber mein Mitleid hält sich da in Grenzen. Beruflich leite ich teilweise große Teams und trotz meiner fast 30jährigen Berufserfahrung versetzen mich immer noch junge Leute ins Staunen, wenn sie vollkommen idiotisch, egomanisch, von TV und Handy verblödet Aktionen reißen, die selbst ein halbwegs intelligenter Sympanse nicht machen würde. Ich war auch jung, habe auch Unsinn gemacht, aber trotzdem versucht respektvoll und einigermaßen demütig zu bleiben. Als mich mal samt SPS auf der Renne eine BMW RT innen in der Kurve überholte war ich zwar schwer angesäuert, habe dem Kollegen aber trotzdem ein Bier spendiert statt ihm an die Bremse zu greifen, weil er eben einfach gut und ich schlecht war. Ist so im Leben.

 

Fenati hat niemand die Lebensgrundlage entzogen, er hat es ganz alleine geschafft einen Traum zu zerstören. Verhungern muss er nicht, es gibt Baustellen wo er arbeiten kann und Fabriken gibt es auch in Italien. Dazu kommt das Dschungelcamp für die Gehirnlosen. Hat er doch Hirn, dann gibt es Ausbildungsstätten und Universitäten. Evtl. wird er Wrestler, was weiß denn ich, nur ein Fahrzeug sollte er nicht mehr führen.

 

Kenne ich ihn persönlich? Nein. Ich bilde mir meine Meinung (die durchaus falsch sein kann) anhand dessen, was ich gesehen habe. Bin ich zu streng? Denke nein. Er war einer der Auserwählten und hat es selber versaut - nicht nur einmal, sondern mehrmals. Auch Mitleid ist endlich.

Edited by bergbewohner01
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Fenati hat wohl seinen kompletten Rücktritt vom Sport bekanntgegeben.

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Er wird in einem Eisenwaren Laden in Italien Arbeiten.

Der Betrieb gehört seinem Onkel.

Also wird er schon mal nicht dem Steuerzahler auf der Tasche Sitzen.

 

Schade was er sich damit alles verbaut hat.

 

Ich erlebe auf der Strecke leider immer mehr Agressionen. Immer mehr erlebe, höre oder sehe ich wie andern ala MM ins Motorrad gefahren wird um sich platz zu verschafen.

Leute die denken es gehe um viel.

Habe auch schon gesehen das sich in der Boxengassen in die Fresse gehauen wurde.

Ich hoffe solche leute werden nicht auf die Idee kommen das nachzuahmen.

 

Edited by micky

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vor 54 Minuten schrieb micky:

Ich erlebe auf der Strecke leider immer mehr Agressionen. Immer mehr erlebe, höre oder sehe ich wie andern ala MM ins Motorrad gefahren wird um sich platz zu verschafen.

Leute die denken es gehe um viel.

Habe auch schon gesehen das sich in der Boxengassen in die Fresse gehauen wurde.

Ich hoffe solche leute werden nicht auf die Idee kommen das nachzuahmen.

 

Da sagst Du was. Selbst hier im Forum gab es vor einigen Jahren mal eine Geschichte, bei dem ein Forenmitglied von einem anderen nach dem Rennen in der Boxengasse

bespuckt wurde... Kopfschüttel

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Weiter oben hat jemand den Begriff Gladiator verwendet. Er hat genau den Punkt getroffen. Ein "Rambo" MM schiebt gnadenlos alles beiseite was im Weg ist. Die Dorna ist da nie richtig eingeschritten. Also hat das Nachahmer gefunden. Ab und an mal ne milde Strafe und dann wars das. Dadurch wurde das ganze Geschehen immer ruppiger und unfairer. Viel (auch die Dorna) sehen das als gute Show . So gingen langsam aber sicher die wirklichen Werte des Motoradsports verloren.

Ich möchte Frenati nicht in Schutz nehmen um Gottes Willen aber seien wir mal ehrlich: Ist er nicht nur einer von Vielen? War halt sehr spektakulär was er abgezogen hat. Aber was andere machen ist nicht minder gefährlich.

An der Endwicklung des Ganzen trägt die Dorna , die Rennkommissare und die Hurra Presse einen RIESEN Haufen Schuld.

Aber da sind sie wie der vor 2000 Jahren der da sagte : Ich wasche meine Hände in Unschuld .

Meine Persönliche Meinung.

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vor 5 Stunden schrieb micky:

 

Ich erlebe auf der Strecke leider immer mehr Agressionen. Immer mehr erlebe, höre oder sehe ich wie andern ala MM ins Motorrad gefahren wird um sich platz zu verschafen.

Leute die denken es gehe um viel.

Habe auch schon gesehen das sich in der Boxengassen in die Fresse gehauen wurde.

Ich hoffe solche leute werden nicht auf die Idee kommen das nachzuahmen.

 

Kann ich so nicht bestätigen. Die schlimmsten Veranstaltungen für Privatfahrer habe ich vor gut 20 Jahren erlebt. Damals wurde am Abend noch gesoffen bis zum Morgengrauen und dann ging es ab auf die Piste. Gruppeneinteilung war noch ein Fremdwort und der Turn wurde nur abgebrochen wenn es wirklich nicht mehr ging und dann ging die große Aufräumerei los weil in fast jeder Kurve einer seine Renngurke weggeworfen hat.

Heute geht es für die Meisten beim Rennen immer noch um viel und es wird auch hart gefahren aber die Jungs sind wenigsten nüchtern.

 

Fenatis Aktion war grob unsportlich aber mehr auch nicht. Er hätte auch gegen die Verkleidung treten können. In beiden Fällen ist der andere Fahrer zwar irritiert aber du holst ihn damit nicht vom Bock. Die Chance dass dein Gegner beim BlockPass fällt, ist da wesentlich höher.

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Also, eines ist mal faktisch völlig falsch. MM hat das wegrempeln mitnichten Salonfähig gemacht, im Gegenteil, früher wurde härter gefahren. Capirossi beispielweise fuhr um seine allerletzte Chance Weltmeister zu werden mal einfach in Harada rein. Capirossi wurde dafür auch bestraft, den Titel durfte er trotzdem behalten. 
Stefan Prein wurde damals als er um den Titel fuhr von den italienischen Konkurrenten solange beharkt, dem fuhren sie sogar den Schalthebel ab, bis er im Kies lag. Auch damals wurde Capirossi Weltmeister. 
Dem Gegner in die Bremse greifen, sich an dessen Höcker festhalten um bessere Beschleunigung zu haben, oder sich am Konkurrenten anzulehnen ist nix neues. Das alles gabs nachgewiesenerweise schon vor 25 Jahren. 
Von Rossi und dessen Aussetzern rede ich erst gar nicht. 
Berührungen gibt es in jedem Rennen. Ob beabsichtigt oder nicht, das ist oft schwer auszumachen. 

Edited by Powerslide

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Von mir aus auch so, nur findest du das ok? Empfindest du sowas als sportlich und hast Lust unter dieser Gefahr auf der Piste zu sein? Oder sollte nicht lieber – auch dank der vielen Kameras und der damit einhergehenden Verringerung der Möglichkeiten unbeachtet solche Aktionen zu fahren – bei sowas richtig und unmissverständlich eingegriffen werden mit dem Ziel, den Sport aufrichtig und sicher zu machen?

 

Selbst wenn die früher noch heftiger waren wie du schreibst (wobei noch viel viel früher sie zu Pferde mit dem Morgenstern aufeinander losgingen), wo ist das Problem heute so einen gefährlichen Unsinn zu unterbinden? Individuelle Seitensensoren an der Verkleidung, bei Berührung sofortige Disqualifikation. Technisch machbar, regelkonform und im Sinne der Sicherheit und eines schönen und fairen Sports.

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Jedz gehts aber los sensoren bei berührung...

vllt sollte man das rennen wies ist abblasen und ein zeitrennen draus machen 1 fahrer 1 fliegende runde das wäre doch ma richtig sicher :D

 

safety first 

Edited by Big-D

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vor 2 Stunden schrieb bergbewohner01:

Von mir aus auch so, nur findest du das ok?

 

Also Leute, ok findet das sichlerlich KEINER !

da sind wir uns doch einig

Nur braucht jetzt keiner so zu tun als ob es sowas noch nie gegeben hätte...

Wie immer heutzutage wird es halt durch die socal m. extrem aufgebauscht!

 

wie man die aktuelle Situation auch sehen kann:

http://www.speedweek.com/moto2/news/132662/Romano-Fenati-Warum-er-eine-zweite-Chance-verdient.html

 

btw:

"Übergriffe" gibts sogar bei den Oldtimern in Godwood...:cool:

 

 

 

safe_image.php.jpeg

Edited by Rock`n Roll

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vor 2 Stunden schrieb Rock`n Roll:

 

Also Leute, ok findet das sichlerlich KEINER !

da sind wir uns doch einig

Nur braucht jetzt keiner so zu tun als ob es sowas noch nie gegeben hätte...

Wie immer heutzutage wird es halt durch die socal m. extrem aufgebauscht!

 

wie man die aktuelle Situation auch sehen kann:

http://www.speedweek.com/moto2/news/132662/Romano-Fenati-Warum-er-eine-zweite-Chance-verdient.html

 

btw:

"Übergriffe" gibts sogar bei den Oldtimern in Godwood...:cool:

 

 

 

safe_image.php.jpeg

 

:thumbs_up: (auch wenn No.1 das von No.11 vermutlich hier mit nem Augenzwinkern gesehen hat, oder gar abgesprochen ist...der Wahrheits-Funke steckt drin ;) ).

 

...am Ende hat einer (Fenati) einen Fehler gemacht und wird nicht nur bestraft sondern an den Prager gestellt; und viele besorgte Kritiker die auf allen Kanälen posaunen (Social Media, PK, Interview, ...) ganz viele Fehler (Empörung, Stigmatisierung, Verunglimpfung) gemacht haben, lassen sich wieder in ihren Sessel zurückfallen, *puhhh...Tagwerk getan, war ganz schön anstrengend!* - ich finds zum Kotzen. :wacko:

Ich finde nicht Fenati ist das Problem, sondern Kritiker und Organisatoren drumherum.

 

 

Es fehlt schon öfter das Maß der "Überwacher/Betreuer", die Renn-Kommissare hatten hier wieder die Möglichkeit und haben ihre Außenwirkung in ihrem/unserem Sport vielleicht nicht bedacht...Ergebnis: es wabert tatsächlich einiges als 'ruppiger' und auch 'digitaler' bis in unseren Hobby-Bereich rein!!!

Letztes Jahr zweimal beim freien Rundenzeit-Fahren von hinten fast weggeräumt worden, weil beide nur etwas besser waren, sie hatten ja dafür "Bezahlt"! Nach dem Turn keine Entschuldigung oder Klärung, nix auch nicht vom Betreiber ne Bewertung...danke für nix.

Vor 3Wo ein Freund beim Rundenzeit-Fahren sticht einer der für die goldene Ananas schneller sein wollte in seine enge Linie, er erschrickt sich wo er jetzt hin soll, zack kapitaler Schlüsselbeinbruch...nach dem Turn gabs diesmal im Krankenwagen eine "Entschuldigung: ...musst das nächste Mal einfach reinrollen lassen"!:smile_wacko: ...danke für wieder nix. 

Edited by giradelli

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@Big-D : Das ist jetzt aber ein wenig arg in die andere extreme Ecke geworfen, nicht? Von in Zuckerwatte einpacken hat niemand was geschrieben. Auch die Sensoren würden nichts mehr tun, als die schon jetzt herrschende Regel zu überwachen und einen Verstoß aufzuweisen. Schon jetzt ist es nicht regelkonform seinen Gegner zu torpedieren, zu schubsen, in die Bremse zu greifen oder seinen Finger ins fremde Nasenloch zu bohren.

 

@Rock`n Roll: Da gebe ich dir vollkommen Recht, leider ist es heutzutage so. Profundes Halbwissen, gepaart mit Aufmerksamkeitsdrang mit Zuhilfenahme der Möglichkeit jeden Gehirnfurz medial in die Welt zu tragen führt dazu. Man darf sich von diesem leider tagtäglichen Zirkus aber nicht beirren lassen, denn davon vollkommen unabhängig gibt es auch heute "richtig" und "falsch" und auch heute gilt der Gedanke der Strafe für Vergehen. Großes Vergehen, große Strafe. Den Artikel habe ich gelesen, halte aber nichts davon sondern sehe es wie CC: "Mist gebaut, steh dazu, nimm die Strafe an, Ende". Die übertriebene Vorsorge und das dauernde Durchgehenlassen von Spinnereien, nur weil sie von "Auserwählten" durchgeführt werden, halte ich für einen der Gründe, warum unsere Gesellschaft eben diese Entwicklung nimmt.

 

Weit ausgeholt und ich merke, dass Fenati mir doch so langsam zuviel Zeit klaut, die er m.M.n. nicht wert ist. Ein kleiner verzogener Egoist, der es mehrfach versaut hat und genauso oft+1 bewiesen hat, dass er mit einer neun und noch einer neuen und noch einer Chance dazu einfach nicht kapiert. Für mich: Fenati = Finito und das ist gut so.

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Dem ist grundsätzlich nichts hinzuzufügen 🤣

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