Desmostümper

Desmostümpers DB

37 posts in this topic

Ja - das Angebot ist ok. Allerdings wird man mit der Zard auf vielen Strecken Probleme mit dem DB-Limit bekommen.

Schauen wir mal - wo die Reise hin geht.

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Hey Andreas,

 

jetzt mal etwas ausführlicher. Ich finde es richtig geil, daß Du Dir Bimota geholt hast und freue mich schon auf den von Dir gewohnt guten

Umbaubericht! Sowas tut dem Forum gut!

Hab mich nie im Detail mit den Bimoten befasst, daher vielleicht ein paar blöde Fragen:

Sind die Motoren 1:1 von Ducati übernommen? Falls ja, machst Du da was dran? Hab ja nicht auf die anderen hier gehört und selbst die

Erfahrung gemacht, daß die Kolben Mist sind. Also: wenn schon, dann richtig B|

 

Und wie sieht es mit der Airbox aus? Da will ich als nächstes ran. Hat die Bimota da Ducati-Originalzeugs drin?

Falls nicht, kannst Du mal Bilder von dem Teil einstellen?

 

Zum Auspuff: Mach selber! ;)

Zur Elektrik: Weshalb schmeißt Du die komplett raus? Ist was kaputt? Hat die generell nen schlechten Ruf?

 

Viele Grüße und vor allem viel Spaß mit dem Moped,

 

Armin

Edited by Duc-Schmidti

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Hi Armin, ich werde mir Mühe geben, die gute Unterstützung hier im Forum zumindest etwas durch Berichterstattung zurück zu zahlen.

 

Zum Motor: Es ist ein 1100er mit Ölbadkupplung verbaut - so wie in der 1100er Multistrada. Ich bin mir nicht 100 % sicher, hoffe aber, die Lager sind in der Schwinge verbaut.

Dann sollten alle Schlüpper- und Multimotoren passen. Die Airbox finde ich ziemlich cool. Wird oben durch den Tank abgedeckt (ähnlich 916) und saugt die Luft durch einen schmalen Spalt zwischen Tank und Box an. Außerdem befindet sich im unteren Frontbereich noch ein Lufteinlass. Das sollte reichen B| An einem Luftschnorchel wurde schon mit Silikon "nachgearbeitet". Das schaue ich mir noch mal in Ruhe an. Von innen sieht man, dass das alles von Hand laminiert wurde - also kein Spritzguss - was sicher haltbarer wäre.

Die Filter sind schon aus den Zubehör und sicher keine Duc-Ware. Die Schnorchel könnten gut aus ner Multi stammen. Jedenfalls war es mir wichtig, dieses mal einen Racer mit Airbox zu fahren. Von den Ausmaßen und wie das gelöst wurde, bin ich angetan.

 

Was ich mit dem Motor mache, steht noch nicht fest. Jedenfalls werde ich ihn nicht mehr so "aufblasen", wie den Demon-Motor. Ich finde mich einfach damit ab, dass der 2V ne lahme Krücke ist. Ich glaube Fözzis Variante mit scharfen Nockenwellen und ca. 100 PS wäre ok. Leichter Schwung ist klar. Kenne da zum Glück Einige, die ich am 22.12. treffe und die richtig Chekung von den 2V-Gurken haben. Die werde ich mal fragen :D Bin mir sicher, da wird die eine oder andere Anregung kommen. Wenn ich richtig Leistung will - nehme ich einfach die KTM :geschockt:

 

Zur Elektrik: Die Bimota-Fregel waren der Meinung, dass sie ne eigene Elektronik und Elektrik verbauen müssen. Das fuhr wohl immer etwas schlechter als die Ducati-Pendants :$ Teilweise kamen mir auch Sensoren unbekannt vor, Benzinpumpe ist anders und und und. Besser wäre es meiner Meinung nach, mit nen Ignijet zu arbeiten und Standard-geraffel von Ducati zu verwenden. Einen Kabelbaum hab ich sicherheitshalber schon mal ergattert O.o

 

Hab die Gute mittlerweile etwas entblättert. Teilweise wudert man sich: Vorne die ultreleichte carbonabdeckung auf dem Batteriehalter und hinten ein Edelstahlträger der über 400 Gramm wiegt :denk1: Das ganze dann direkt neben den liegenden Zylinder montiert :huh: Kann man auch anders machen. Schalldämpferanlage werde ich versuchen, selber zu bauen, damit Fözzi auch gut unterhalten wird :)

 

Alles in allem ein faszinierender Hobel - mit dem ich hoffe, die nächste Zeit glücklich zu werden.

 

 

 

 

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zu der Zard: Was hier schon verlinkt wurde ist halt die Serienanlage der DB5R gewesen, die Dämpfer selbst gab es aber auch als SlipOn für die Hyper, wobei die auf der grottig aussahen. Könnte aber vllt helfen, da günstig dran zu kommen. Was dem Heck aber auch gut stünde, wären die Akras für die Dorsoduro ;)

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Ich habe mich heute gedanklich mit dem Sitz für die DB 2 beschäftigt.

 

Bis vor kurzem habe ich einfach Moosgummi auf den Höcker meiner Renngurken geklebt und fertig war die Laube. Nach einigen Einsätzen waren durch das Bewegen auf dem Moped dann permanent die Seiten des Gummis ausgefressen - was wirklich ziemlich übel aussieht. Dann das alte Zeug von den lackierten Höcker runter zu bekommen und etwas Neues aufzukleben, ist nicht spaßig :grmpf: Bei der Superduke habe ich mir dann eine Carbon-Schale angefertigt, die genau an den Höcker angepasst ist und habe dann dort das Gummi aufgeklebt. Ergebnis: Gummi immer noch im Eimer, aber besser austauschbar. Dann kam der "EVO II Sitz" - bei mir dauert eben alles etwas länger - nicht nur auf´m Track. Ich habe die Schale polstern lassen. Ergebnis: Saubere Optik und hält.

 

Da ich in der Vergangenheit auch selbst schon Bänke bezogen habe (mit wechselndem Erfolg), werde ich das diesesmal wieder versuchen. Ein Hauptproblem ist der Kleber. Hab schon Pattex und Uhu verwendet - als Streich- und Sprühkleber. Ergebnis wie gesagt - mal hält es, mal hält es eine Zeit lang, mal hält es gar nicht :gaga:

Diesesmal werde ich es mit einem speziellen Kunstlederkleber der Firma Döpper versuchen. Über das Ergebnis werde ich berichten.

 

So ein Sitz ist prinzipiell schnell gemacht - wenn man den eigentlichen Höcker bereits in Händen hält: Ich habe den Sitzbereich großflächich mit breitem Paketklebeband abgeklebt und dabei darauf geachtet, nicht all zuviele Falten zu produzieren. Dann habe ich das Ganze mit Trennwachs eingerieben (2 mal). Danach habe ich den abgeklebten und eingewachsten Bereich mit Kunstharz bestrichen und darauf die erste Lage Carbon gelegt und mit einem Pinsel festgetupft. Das habe ich mit mehreren Lagen wiederholt und das Teil dann - auf dem Höcker verbleibend - aushärten lassen. Danach konnte ich die Carbonschale problemlos vom Höcker abziehen. In das Teil habe ich zwei Löcher gebohrt und 6mm Schrauben mit flachen Köpfen einlaminiert. In den Höcker hab ich ebenfall zwei Löcher gebohrt, so dass die Sitzschale mit Muttern auf der Rückseite des Höckers befestigt werden kann. Funkt einwandfrei B|

 

So ist der Plan - nur dass ich dieses Mal GFK verwenden werde....

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Bei mir hat das Moosgummi, das Concorso - bei dem ich die komplette Verkleidung gekauft habe- mitgeliefert hat bis heute (seit 4 Saisons) prima gehalten. Es bröselt kein bischen uund löst sich absolut nicht.

 

Geklebt hab ich es mit normalem Pattex (Pattex Kompakt geht auch) folgendermaßen:

 

1.   Gummi auf die Heckverkleidung legen und sauber zentrieren

2.   Kontur mit Bleistift nachmalen

3.   Den Bereich um die zu klebende Fläche abkleben

4.   Klebefläche auf der Heckverkleidung mit Schmirgel leicht anrauhen ( 280er oder 400er Schmirgel)

5.   Beide Klebeflächen G R Ü N D L I C H reinigen und entfetten

6.   Das Pattex auf B E I D E Klebeflächen dünn und gleichmäßig auftragen (Mit nem breiten Pinsel)

7.   Noch nicht kleben - erst die Oberfläche trocknen lassen. Dauert so ca. 15 min je nach Umgebungstemperatur. Es soll nicht mehr am Finger kleben bleiben

      (Bitte das nicht am Rand probieren sondern immer in der Mitte!)

8.   Jetzt das Moosgummi sauber zentriert auflegen. A C H T U N G! Du hast nur einen Versuch! Nicht schieben!

9.   Von der Mitte nach außen kräftig andrücken. Besonders die Ränder.

10.  Mit nem Gummihammer von der Mitte nach außen gründlich festhauen. Die Schläge schön dicht setzen. Die Ränder zum Schluß schööön gründlich klopfen

11. Klebeband vorsichtig abziehen, Strich wegwischen

 

So wendet man Pattex laut der Herstelleranleitung richtig an. Immer beidseitig dünn auftragen und antrocknen lassen.

 

Das klebt so verarbeitet auch andere Sachen viel besser als ich gedacht habe.

 

Peter

Edited by Peter S. aus B.
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Das Moosgummi hat bei mir auch einigermaßen gehalten - das Kunstleder hat eher Probleme gemacht.

Scheinbar gibt es in Bezug auf das Moosgummim gravierende Unterschiede :denk1:

 

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Wie dick ist denn euer Zellkautschuck?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass je dicker, desto schlechter hält es am Rand wenn dieser gebogen ist! 

Ich stell den Teller der Bandsäge neuerdings schräg und schneide die Kante ca. 60 Grad ab....

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sollte das bei reinem Moosgummi nicht eh standard sein? Dass ein 90grad Winkel dafür nicht geeignet ist, erschließt sich doch eigentlich sofort?! :denk1:

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Auch wenn sich viele das nicht vorstellen können, ich mache das so:

 

Das Moosgumi wird erst zurecht geschnitten damit es die gewünschte form hat.

 

Dan nehme ich den Winkelschleifer und schleife die Kanten schön rund.

 

Sitz verkleben und dan mit Scheibenkit (mit dem ich bei Autos die Scheiben einklebe) eine schöne fuge rund herum.

 

Durch das Kannte abschleifen und die Fuge nit etwas härterem Material ist die Belastung auf der Kannte nicht mehr so gross.

 

Da reisst kaum mehr was auf.

 

Aber wichtig ist ein guter Moosgummi.

Sollte sehr dicht sein. Also das härtere material.

 

 

 

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Genauso hab ich es vorher auch gemacht, einfach rund geschliffen...

Mit der Bandsäge zuschneiden und dann die Kanten sehr schräg abschneiden geht schneller, einfacher, sieht besser aus und hält besser!

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