Mithridates

Members
  • Content count

    190
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    1

Mithridates last won the day on July 21

Mithridates had the most liked content!

Community Reputation

58 Excellent

About Mithridates

  • Rank
    Benutzer

Personal Information

  • Wohnort
    Münsterland
  • Moppeds
    HYM 821, Tiger 1050, XT 660 X, RD 350, NT 650 Hawk, Piaggio Si, Piaggio Ciao

Recent Profile Visitors

652 profile views
  1. Guggst du...
  2. Das scheint ganz neu zu sein. Die Datenübertragung per Blutooth finde ich etwas gewagt für einen ECU-Flash. In englischsprachigen Foren wird von Problemen berichtet, Werkstune unzureichend abgespeichert und neuer Tune nicht richtig aufgespielt. Vielleicht mal ein halbes Jahr warten bis die Kinderkrankheiten raus sind. Aber dann könnte das wirklich eine spannende Alternative zum Rexxer sein.
  3. Sehr kompliziertes Thema. Einen Lagesensor hat die HYM nicht, der Überschlagsschutz wird über Hilfsgrößen errechnet. Eine wirkliche Überschlagssicherung gibt es nur mit einer Kombi-Bremse oder einer IMU. Wenn du mit beiden Rädern bremst und das Hinterrad steigt, dann bleibt es sofort stehen. Das ist ein Signal, mit dem der Computer was anfangen kann. Bremst du nur vorne, dreht sich das Hinterrad weiter in der Luft. Kein brauchbares Signal also. Bei Kombibremse bremsen immer beide Räder - also immer brauchbares Signal. Bremst du nur vorne und das Heck steigt, dann wird das Hinterrad zwar nicht sofort stehen bleiben, aber seine Umfangsgeschwindigkeit wird sich anders entwickeln als die des Vorderrades. Auch ein brauchbares Signal, aber nicht so spontan und eindeutig wie Kombibremse. Bosch 9MP ist keine Kombibremse, hat aber Bremsdruckerkennung für beide Bremskreise. Neue Signale: Hinterrad steht nicht (in der Luft), es liegt aber auch kein Bremsdruck an hinten... Unterm Strich kann der Computer nur die Raddrehzahlen (Geschwindigkeit/Stillstand) und den Bremsdruck erfassen und muss daraus alles andere errechnen. Einen 45/30-Grad-Sensor gibt es nicht. Die Aggresivität des Bremsverhaltens wird dann durch unterschiedliche Parameter in der Berchnung in den drei ABS-Modi geregelt. Deshalb auch IMMER hinten mitbremsen - die Überschlagsicherheit verbessert sich extrem.
  4. Schon Antwort bekommen: Kippsensor ist deffinitiv keine Pflicht in EU. Und im Elektroplan der 821 ist auch kein "Drop Sensor" aufgeführt.
  5. Mit dem Kippsensor ist wirklich spannend. Es kann sein, dass der Sensor in der EU gar nicht vorgeschrieben ist, aber auf anderen Märkten dieser Welt. Und die Japaner verbauen den Sensor dann einfach mal weltweit. BMW macht das auch. Ich kenne jemanden der arbeitet bei Guzzi. Der meinte spontan, es gäbe Guzzis mit Blindstecker am Kabelbaum, da wird nur für die entsprechenden Märkte ein Kippsensor angestöpselt. Er will mal mit seinem Chef reden und mir dann Bescheid geben.
  6. Für eine ABS-Überschlagssicherung bräuchtest du eine IMU Das entspricht aber nicht mehr der Preisklasse einer HYM 821/939.
  7. Kann gelöscht werden...
  8. Den Leo Nero 14014 habe ich auf meiner 821. In der ABE wird die 939 nicht erwähnt.
  9. Ich habe ja seit 2007 eine Triumph Tiger 1050 - als Reisebike für meine Frau und mich und drei Koffer. Mittlerweile kenne ich wirklich jede Schraube (nich von meiner Triumph, aber ein schusseliger Kollege hatte mangels Motoröl einen Motorschaden und da haben wir auch den Motor zerlegt). Und das ist auch gar nicht so schwierig, weil die Technik grundsolide, aber nicht besonders originell / eigenwillig ist. Die ganz große Inspektion - inkl. Ventilspielkontrolle - dauert bei mir 4 - 5 h und erfordert weder spezielles Triumph-Wissen, noch spezielles Triumph-Werkzeug. Das sind zwei grundsätzliche Unterschiede zur Duc, wo die Hälfte schon beim Ausbau des Hinterrades scheitert und nur die Wenigsten sich überhaupt erst an den Ventiltrieb ran trauen. Wie sich der freundliche TH die vergleichsweise einfachen Arbeiten dann bezahlen lässt ist eine andere Frage, Selbstschrauber kommen mit der Triumph auf alle Fälle wesentlich besser klar.
  10. Ölwechsel zu 25 Euro/Liter, Nebenkosten beim Reifenkauf von 100 €, das Ducati-Monopol-Diagnosegerät anstöpseln 40 Euro... Freundliche Vertragshändler wissen, wie sie an dein Geld kommen. Ist natürlich besonders ärgerlich, wenn man völlig überteuerte Dienstleistungen bezahlen soll, die man locker selbst hinbekommt, um für die zu erwartenden Kulanz-Schäden besser aufgestellt zu sein. Öl wechsele ich selber, ein Reifenmontagegerät steht im Keller und mit dem Rexxer-Apparat kann ich den Fehlerspeicher selbst auslesen. Das spart eine Menge Geld, der Hinweg zum Vertragshändler (ca. 55 min Fahrzeit einfache Strecke) entfällt und ich weiß, dass alles richtig gemacht wurde. Ach ja, und Spaß macht das Selbermachen auch noch Wer tatsächlich zwei linke Hände und keine Werkstattausrüstung hat, der wäre mit einer MT-09 Tracer wahrscheinlich unkomplizierter bedient. Nicht weil die Yamaha-Händler besser wären, aber die Nippon-Bikes laufen einfach problemloser. Wer als Technik-Legastheniker unbeding Ducati fahren will, sollte eine kompetente und preiswürdige Werkstatt in der Nähe haben.
  11. Kannst du sagen was da genau undicht war? Bei meiner HYM hatte es einer der Simmerringe unter den Nockenwellen-Riemenscheiben hinter sich. Das Öl lief dann senkrecht runter und sammelte sich am Zylinderfuß. Sah erst mal so aus, wäre hier die Dichtung kaputt.
  12. Ich glaube, Ducati zieht hier die V-2-Reißleine. Mit Euro 5 (ab 2020) werden sie keine V-2-Supersportler mehr hinbekommen, die mit den 200-PS-Vierzylindern konkurrieren können. Also bringen sie zum Modelljahr 2018 die Stradale. Dann gibt es zwei Jahre ein feindliches Nebeneinander der Konzepte, an dessen Ende dann "völlig ergebnisoffen" der Vierzylinder die besseren Rundenzeiten hinlegen wird. Und diesem Argument kann sich natürlich kein "echter Racer" widersetzen und die (emotionale) Kritik der V-2-Fans kann problemlos runter gebügelt werden. In Monster, Multistrada, Diavel und Hypermotard sollte der V-2 natürlich noch länger laufen...
  13. Ich hole meinen Beitrag mal manuell hier rüber... der stand im falschen Fred.. Geschrieben Gestern um 11:16 · Beitrag melden Nach meiner Erfahrung mit Scottoilern (ca. 20 Jahre / 8 Moppeds) ist es eine ganz schlechte Idee, die Tropfnadel aufs vordere Ritzel zu legen. Es geht wesentlich mehr Öl daneben als am hinteren Kettenrad. An einer Fazer 600 mit Tropfnadel vorne musste ich den Öler so fett stellen (damit genug an der Kette ankam), dass es nach langen Touren aus der Ritzelabdeckung tropfte. Habe es an zwei Mopeds versucht die Nadel vorne anzubringen (sieht halt besser aus), aber rein funktional ist hinten "6 Uhr" am Kettenrad" besser. So empfiehlt es auch der Hersteller. Ich habe mich für den konventionellen Scotty Special von Louis entschieden. Der ist etwas kleiner, weshalb er ans senkrechte Rohr passt - was sicher am besten ist. Da liegt er nah am Kühlschlauch und wird unabhängig vom Wetter recht gleichmäßig beheizt, weshalb ich bisher noch nicht nachregulieren musste. Den Schlauch habe ich dann unter der Schwinge nach hinten geführt. Nicht ganz so unauffällig wie Martins Lösung, aber dafür trägt der kleine Scotty viel weniger auf als das große E-Teil. Also optisch unentschieden. Reichweite nach ersten Erfahrungen mindestens 1500 km, eher 2000 km. Und ist ja perfekt zugänglich zum Nachfüllen. Anbauaufwand knapp eine Stunde und kein fettes Steuerteil in der Kanzel.
  14. Damit kann ich was anfangen - Dank Dir
  15. Warum Diskussion? Reifenfreigabe gibt es bei Conti Aber nur für die 821. Nicht für die 939. Hat aber nix mit Euro 4 zu tun.