Hallo,
mein Cousin hat eine 85er Honda CR250, an der er lange lange geschraubt hat. Er hatte auch den Motor auseinander und nun wieder alles zusammen gesteckt. Er hat den Kopf montiert, neue Dichtung und nach Anleitung mit Drehmoment die Kopfmuttern angezogen.
Folgend stellte er fest, dass der Kopf nicht dicht war. Ich riet ihm, um es auszutesten, Gehäusedeckeldichtung für den Kopf zu benutzen. Da dürfte natürlich Kompression flöten gehen, aber um Funktionalität zu checken dachte ich es sei erstmal ok. Er probierte es aus und der Kopf hielt, alles trocken, Karre lief.
Er ist dann ne halbe Stunde mit breitem Grinsen durch die Wallachei gepflügt, kam dann aber schiebend wieder zurück. Der Hocker wär aus gegangen und an ging er auch nicht mehr. Wir haben dann heute noch mal geschaut, nachdem sein Frust von gestern in Alkohol ertränkt wurde
Er hat wohl die Schraube von der Wasserpumpenentlüftung verloren beim rumgrubbern, also waren die Kühler leer gelaufen und die Karre hat nen Hitzeschlag bekommen. Jetzt ist der Kopf wieder undicht und leckt Wasser, denke mal nur die Kopfdichtung weggeflogen. Der Ofen läuft aber.
Was meint ihr, den Kopf lieber zum planen weggeben oder einfach ne neue Kopfdichtung drauf und noch mal versuchen wie es läuft? Geht bei so einer Aktion eventuell auch die Zylinderoberfläche mit krumm oder nur die Fläche vom Kopf?
Wer macht solche Arbeiten zuverlässig und bezahlbar?



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